Texanische
Geschworene haben einstimmig entschieden, dass Johnny Paul Penry
geisteskrank ist und ihn zum dritten mal zum Tode verurteilt.
Er
hatte drei Verhandlungen und in jeder bekam er die höchste Strafe…
Die Todesstrafe. Penry, dessen I.Q. nie über 70 lag, umging 2 mal dem
Todesurteil, als der Oberste Amerikanische Gerichtshof das Urteil 1989
und 2001 umwandelte.
Am
30. Juni diesen Jahres entschied der Oberste Gerichtshof 3 = 1, dass die
Hinrichtung von Geisteskranken verfassungswidrig ist. Also sagte die
Bezirksanwältin Elisabeth Coker den Geschworenen, dass sie im Laufe der
Anhörung von Penry zu dem Urteil kommen müssen, dass Penry nicht
geisteskrank ist, damit die Todesstrafe zum dritten mal angewendet
werden kann. Am Tag, als das Oberste Gericht entschied, gaben Penry’s
Anwälte mündlich zum Ausdruck, dass die Verhandlung gestoppt werden müsse,
da der Oberste Gerichtshof bereits entschieden hätte, dass die
Hinrichtung von Geisteskranken verfassungswidrig ist. Richter Coker
verweigerte den Einwand des Anwaltes und erklärte mündlich…“diese
Verhandlung wird bis zum bis zum Ende durchgeführt werden wird“. Vom
Gesetz wäre es Ihr erlaubt gewesen, den Einwand anzunehmen und die
Verhandlung zu stoppen. Wenn Sie das getan hätte, hätte Sie
automatisch eine lebenslängliche Strafe erwirkt. Und lebenslänglich hätte
Penry automatisch berechtigt, eine frühzeitige Entlassung zu erwirken.
Schließlich ist er bereits seit mehr als 20 Jahren eingesperrt. Wegen
seines I.Q. bin ich mir sicher, dass er irgendwann mit den normalen Häftlingen
eingesperrt werden, da sein I.Q. unter 60 ist.
Das
ist ein perfektes Beispiel für unendliche Rache und Hass, denn wenn man
Penry ansieht, weiß man, das mit ihm etwas nicht stimmt. Wenn man ihm
zuhört, wird das bestätigt. Für Penry ist erschwerend, wen er
umgebracht hat. Die Getötete ist die Schwester eines bekannten
Footballhelden aus Livingston/ Texas und der Universität von
Austin/Texas wonach er in die Hauptstadt Washington D.C. ging und
professionelles Football spielte für die Washington Redskins. Geld,
Macht und politischen Einfluss ist, was sie gegen Penry nutzen. Bis
jetzt waren sie damit erfolgreich, aber ich bin mir sicher, dass Penry
wohlbehalten überleben wird und das eine Lektion in „leben und zu
vergeben“ wird.
Farley
C. Matchett