Die Geschichte der Cheyenne

von Ingo Standke

Die frühe Geschichte der Cheyenne liegt im Dunkel der Weltgeschichte. Wahrscheinlich lebten die Cheyenne früher nördlich der Großen Seen. Im späten 16. Jahrhundert lebten sie in dem heutigen Bundesstaat Minnesota und auch in South Dakota. Sie ernährten sich durch Mais-, Bohnen- und Kürbisanbau, Jagd und Sammeln von Wurzeln und Früchten. Die Cheyenne waren ein friedfertiges Volk und versuchten stets mit den Weißen, die nun langsam ihr Land besiedelten, in Frieden zu leben. Über die Herkunft des Namens "Cheyenne" (Sha-mi-yena) bestehen nur Vermutungen. Sie bekamen ihn von den Sioux und er bedeutet soviel wie "Volk einer anderen Sprache". Vermutlich wurde dieser durch Trapper überbracht. Die Cheyenne nannten sich selbst "Dsitsita" (Dzi-tsii-tsa), welches soviel bedeutet wie "unser Stamm". In der Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sie, nach Aussage französischer Quellen, am Mississippi, an der Mündung des Wisconsin River an. Im späten 17.Jahrhundert wurden sie von den Sioux und Ojibwa aus diesem Gebiet vertrieben. Sie zogen westwärts entlang des Flusses, der später nach ihnen genannt wurde - des Cheyenne River. Ihre neue Siedlung erbauten sie mit ca. 70 Erdhäusern in Nord Dakota am Südufer des Cheyenne River in einem alten Seitenarm, etwa 12 Meilen südlich von Lisbon, Ransom Country. Dort lebten sie vom Maisanbau und der Jagd auf Kleintiere. Gegen 1770 wurde diese Ansiedelung von den Ojibwa zerstört und die Cheyenne zogen wieder weiter südwärts. Als sie die Black Hills von Süd Dakota erreichten, mussten sie aufgrund der natürlichen Begebenheiten ihre Lebensgewohnheiten ändern. Bislang waren sie sesshaft und betrieben Ackerbau. Nun wurden sie zu Büffeljägern und zu Nomaden. Mit Hilfe des Pferdes, welches Mitte des 18. Jahrhunderts in diesem Teil von Amerika auftauchte, wurden die Cheyenne zu einem der großen Stämme der westlichen Prärie. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verbündeten sie sich mit den Suhtai und den Arapaho. Mit ihnen zusammen kontrollierten sie das gesamte Gebiet. Die Clark und Lewis Expedition, welche 1804 vom Missouri River kam, zählte, als sie auf die Cheyenne trafen, zwischen 300-400 Krieger. Den Rest des Stammes schätzten sie, da sie keinen Kontakt zu ihnen bekamen, auf weitere 1400 - 1600 Personen. Weiterhin stellten sie fest, daß die Cheyenne reich an Pferden und Hunden waren. Die Hunde wurden, bevor man das Pferd kannte, für den Transport von leichtem Gepäck genommen.
Unter dem ständigen Druck der Lakota gegen 1805 mussten sie dieses Gebiet wieder aufgeben. Sie zogen nun in das Gebiet zwischen den Bighorn Mountains im Norden und dem Arkansas River im Süden, den Rocky Mountains im Westen und den Black Hills im Osten.
Die Cheyenne, die nun die typische Prärienomadenkultur besaßen, waren nicht nur gute Büffeljäger, sondern auch mutige Krieger. Sie bildeten militärische Einheiten, die auch zeremonielle Funktionen hatten, wie zum Beispiel die Teilnahme am Sun Dance. Dabei wurden die jungen Krieger mittels Pflöcke und Lederriemen, die durch ihre Haut gezogen wurden, an einen Mast gebunden und "tanzten" mehrere Stunden. Aufgrund der körperlichen Strapazen bekamen sie Visionen, die dann ihr Leben prägten. Diese Einheiten waren hauptsächlich verantwortlich für den Schutz des Stammes und die Wahrung von Disziplin und Ordnung, also eine Art Polizei. Sie wurden entweder durch erfahrene und reifere Häuptlinge, oder durch auserwählte Einheiten, wie z.B. die Wolf Soldiers, Fox Soldiers, Dog Soldiers und Red Shields oder Bull Soldiers und später die Thunder Bows, ebenfalls bekannt als Bowstrings, organisiert.
Das Leben der Cheyenne wurde im frühen 19. Jahrhundert durch ihre Bedürfnisse, die Umgebung, in der sie lebten, und ihrer Religion bestimmt. Es war ihnen so möglich, einen wirtschaftlich zufriedenstellenden Standard, ein diszipliniertes Familien- und Sippenverhalten zu erreichen und sich mit anderen Stämmen zu verbünden und zu handeln. Dies wiederum gab ihnen die Gewährleistung für ein friedliches Miteinander unter den Stämmen.
Dadurch, daß die Cheyenne über die Jahre große Pferdeherden heranzüchteten und Pferdediebstahl einer der Hauptgründe von Streitigkeiten mit anderen Stämmen waren, wuchs jedoch zwischen ihnen und den Pawnee eine ständige Feindseligkeit.
1826 zogen Gruppen von Cheyenne und Arapaho gegen Süden, um im Gebiet des Arkansas mit den weißen Siedlern Handel zu treiben. Dabei kam zu einer Spaltung des Stammes, wobei eine Gruppe, die heutigen Northern Cheyenne, zu den Oberläufen des Platte Rivers zogen. Die heutigen South Cheyenne zogen in den Bereichen der mittleren und südlichen Prärien, wo jedoch einige internen Stammeskriege herrschten. Da sie dieses Gebiet als ihre neue Heimat sahen, wurden sie oft in diese Streitigkeiten mit einbezogen. Gegen 1830 vereinigten sie sich mit den Arapaho. 1851 ermordeten die Pawnee Alights on the Cloud, ein prominenter Häuptling der Cheyenne. Die Cheyenne zogen nun 1853 zusammen mit ihren Verbündeten, den Arapaho, den Brule' Sioux, und kleine Gruppen von Kiowa und Crows, gegen die verhassten Pawnee in den Krieg, der jedoch für sie eine große Niederlage mit sich brachte. Die Pawnee hatten eine so gute Verteidigungsposition, aus der die Gegner sie nicht locken konnten. Die Schlacht fand für Stunden keine Entscheidung, bis dann plötzlich Pottowatomi-Krieger auf Pferden den Pawnee zur Hilfe kamen, die mit neuen Repetiergewehren bewaffnet waren. Da die Prärieindianer gegen diese Waffen machtlos waren, blieb ihnen nur die Flucht und die Pawnee konnten diesen Kampf für sich entscheiden. Ein Jahr später revanchierten sich die Cheyenne für diese Niederlage, indem sie gemeinsam mit den Kiowa 113 Pawnee den Weg abschnitten und diese bis auf den letzten Mann umbrachten.
Auch die Northern Cheyenne sollte keinen Frieden finden. 1850 überfluteten die Goldgräber deren Territorium. Sie verhielten sich diesen neuen Siedlern zuerst freundlich gegenüber. Erst 1863 erhoben sich die Cheyenne, Arapaho, Kiowa und Comanche gegen diese ständige Einwanderung in deren Gebieten. Somit kam es nun verstärkt zu Konflikten mit den Siedlern und dann auch mit der Armee. Es wurden bis Ende 1866 154 Soldaten und Zivilisten getötet und allein auf Fort Phil Kearny 51 Angriffe verübt. Währenddessen war die Regierung in Washington von dem Frieden auf den Plains überzeugt. Red Cloud, Sitting Bull und Dull Knife schlugen mit ihren Kriegern am Powder River die Truppen von Colonel Nelson Cole und Lieutenant Samuel Walker, wodurch es anschließend zu Verhandlungen kam. Diese scheiterten jedoch, da die Union Pacific Railroad nicht bereit war, ihre Eisenbahnlinie durch das Gebiet von Nebraska einzustellen. Erst nach einer weiteren Schlacht, dem Fettermann Massaker im Peno Creek Valley, bei der die Cheyenne 81 Soldaten töteten, wurde das Gebiet geräumt.
Im Harney-Sanborn-Vertrag von 1851 wurde den Northern Cheyenne alles Land zwischen den Black Hills und den Rocky Mountains bis zu den Sand Hills in Nebraska als ewiges Eigentum zugesichert. Bereits zwei Jahre nach Unterzeichnung wurde er wieder gebrochen und es wurde eine Eisenbahnlinie durch dieses Land verlegt, Telegrafenmäste errichtet und Forts erbaut. Mit der nun entstehenden "Zivilisation" kamen Krankheit, Mord und Tod. Es wurde die noch wenigen Büffel durch Soldaten und profitgierigen Jägern niedergemetzelt. Sie wurden zuerst nur für die Versorgung der Truppen und Eisenbahnbauer benötigt. Es wurden jedoch auch enorme Mengen aus "sportlichen" Gründen abgeschossen. Die Siedler trieben nun ihre Longhorn-Herden durch das Indianergebiet. Einer dieser Triebe ist der 1500 Meilen lange Chisholm-Trail, der von Texas nach Wyoming ging. Dadurch wurden Quellen und Flüsse verunreinigt, Gras und sonstige Flora niedergetrampelt und die Lebensbedingungen für die Indianer immer unerträglicher.

Treffen mit Präsident A. Lincoln

 

Zusätzlich stieg die Zahl der Einwanderer, die sich einfach den Grund und Boden, der den Indianern gehörte, aneigneten immer mehr. Bedingt durch diese Situation nahmen die Konflikte zwischen den Cheyenne und der Regierung weiterhin ständig zu. 1861 willigten sie aufgrund dieser Situation dem Bruch dieses Vertrages von 1851 zu. Danach reisten die Häuptlinge Black Kettle und White Antilope zusammen mit weiteren Cheyenne- und Kiowa- Treffen mit Präsident A. Lincoln Häuptlingen zu einem Treffen mit Präsident A. Lincoln nach Washington. Dort bekamen sie eine große amerikanische Flagge, die Black Kettle über seinem Tipi hisste. White Antilope wurde der Friedensorden verliehen.
Trotz ihrer friedlichen Absichten wurden ihre Lager immer wieder von Freiwilligenkorps angegriffen, worauf es dann wieder zu Vergeltungsaktionen kam. Auch die anderen Stämme in diesem Gebiet wurde nervös und es kam stammübergreifend zu immer mehr Auseinandersetzungen mit den Siedlern und der US-Armee. Black Kettle versuchte bei J. Evans, dem Gouverneur von Colorado, und Colonel Chivington eine friedliche Lösung zu finden. Den Häuptlingen wurde gestattet in der Nähe von Fort Lyon am Sand Creek im südöstlichem Colorado Schutz zu suchen und dort ihr Winterlager aufzuschlagen.

Massaker am Sand Creek

Am 29.11.1864 griffen jedoch die Colorado Volunteers in der Stärke von 700 Mann und vier Haubitzen unter Führung des Indianerhassers Colonel Chivington dieses Lager der Cheyenne an. Obwohl ihr Häuptling Black Kettle sowohl die amerikanische, als auch eine weiße Flagge über seinem Zelt gehisst hatte, wurde dies von Chivington ignoriert und das Camp angegriffen. 150 Männer, Frauen und Kinder wurden regelrecht abgeschlachtet und anschließend von den
betrunkenen Soldaten skalpiert und verstümmelt. Auch Massaker am Sand Creek White Antilope wurde mit dem Friedensorden an seiner Brust vor seinem Tipi erschossen. Angespornt von diesem "Erfolg" führte Chivington später weitere Aktionen gegen die Cheyenne und Arapaho an, wobei neun Cheyenne Häuptlinge getötet wurden, u.a. White Antelope, War Bonnett und Old Yellow Wolf, sowie Left Hand von den Arapaho. Die Überlebenden flüchteten zu ihren Angehörigen, den Dog Soldiers, am Smokey Hill River. Im Januar 1865 griffen die Cheyenne dann unter Führung von Roman Nose die Poststation von Julesburg südöstlich von Laramie an, die sie komplett plünderten und zerstörten. Durch viele weitere Überfälle gewannen sie nun die Herrschaft über dieses Gebiet zurück.
Im sogenannten Red Cloud Krieg kämpften 1866 Northern Cheyenne Seite an Seite mit den Lakota und Nord Arapaho erfolgreich um den Erhalt ihrer Jagdgründe im Gebiet des Powder Rivers, die ihnen in dem Vertrag von Fort Laramie am 6.11.1868 als Besitz zuerkannt wurden. Die auf ihrem Territorium befindlichen Forts wurden abgerissen. Trotz des Sand Creek Massakers unterzeichnete Black Kettle im Oktober 1867 wie auch andere Häuptlinge den Medicine Lodge Creek Vertrag, in dem den Prärie Indianern Reservationen zugewiesen wurden. Bereits ein Jahr später wurde dieser Vertrag seitens der Regierung als nichtig erklärt.
Im gleichen Jahr, am 27. Januar 1868 wurde durch Colonel George Armstrong Custer am Washita Fluß wieder ein Lager von Black Kettle angegriffen. In dem Massaker starben 100 Cheyennes, zum großen Teil Frauen und Kinder, sowie 800 ihrer Pferde. Diesmal befand sich auch ihr Häuptling Black Kettle unter den Opfern. Little Robe, der neue Häuptling, ergab sich anschließend. Nach diesem Massaker wurden erstmals Stimmen der indianerfreundlichen Bevölkerung laut, die stark das Vorgehen von Custer und Sheridan kritisierten Im gleichen Jahr griff Roman Nose einen Spähtrupp unter Führung von General Forsyth an. Die Soldaten retteten sich jedoch auf eine Insel und empfingen die Indianer mit ihren neuen Repetiergewehren. Bei diesem Angriff starb auch Roman Nose im Kugelhagel.
Am 9.12.1875 forderte die Regierung die Indianer auf, sich bis zum 31.01.1876 bei den Indianeragenturen zu melden, damit ihnen ihre Reservate zugeteilt werden konnten. Diese Aufforderung stellte einen groben Vertragsbruch seitens der Regierung und dem Laramie Treaty von 1868, in dem den Indianern das Gebiet der Black Hills (dem heiligen Gebiet der Indianer) zugesprochen wurde, dar. Aufgrund der Witterung und der Verstreuung der einzelnen Stämme war es ihnen auch gar nicht möglich, dieser Aufforderung nachzukommen. Für die Indianer kam dieses Verlangen einer offenen Kriegserklärung gleich. Das Militär hatte den Befehl, diese Aufforderung in die Tat umzusetzen. Nun erhoben sich sogar die Krieger aus den Reservationen und die Streitmacht der Indianer wuchs auf ca. 30.000 Mann an. Eine Nordabteilung des 7. Kavallerieregimentes unter Führung von Oberstleutnant G. A. Custer hatte den Auftrag die Indianer aufzuspüren. Er wollte die Indianer jedoch alleine schlagen, da er sich durch den folgenden Ruhm die Nominierung zum Präsidenten erhoffte. Er hatte jedoch die Kampfkraft der indianischen Krieger unterschätzt.

Schlacht am Lillte Big Horn

Am 25. Juni 1876 entdeckten Custer´s Scouts das Indianerlager in einem Tal des Little Big Horn Rivers. Sie griffen dem relativ kleinen Trupp die Indianer an und es kam zur Schlacht am Little Big Horn. Zwei Tage kämpften die Soldaten von Custer zusammen mit den Einheiten von Captain Benteen und Major Reno erfolglos gegen die Indianer. Es wurde fünf Schwadronen der 7. Cavalery völlig ausgelöscht. Im Winter 1876 wurde von Schlacht am Lillte Big Horn Colonel R. S. Mackenzie ein Dorf bei Hole-in-the-Wall (Powder River Land) angegriffen. Nachdem bei dem gefecht 30 Krieger getötet wurden, verbrannten die Soldaten das gesamte Dorf. Nun mussten sich die Häuptlinge Wild Horse und Dull Knife nach einigen Überfällen ergeben, was in eigenen Reihen jedoch für starke Kritik sorgte. Nach ihrer Kapitulation 1877 wurden die Cheyennes ins Indianer Territorium bei Fort Reno, in dem heutigen Oklahoma, gebracht, wo sie unter Hunger, Kälte und Malaria litten. Da diese Gegend einer Sandwüste glich, lebten sie unter unzumutbaren Verhältnissen. Auch wenn sie anstelle Jäger, Bauern gewesen wären, hätten sie aufgrund der klimatischen Verhältnissen nichts anbauen können. Aufgrund dieser Verhältnisse wollten Northern Cheyenne wieder zurück in die Black Hills, ihrer alten Heimat.

Häuptling Little Wolf

Am 9. September 1877 brachen 297 Cheyenne unter Führung ihrer Häuptlinge Dull Knife und Little Wolf zum legendären "Trail of Tears" nach Norden auf. Nach 6 Wochen hartem Marsch und einigen Kämpfen mit den US-Truppen waren sie restlos entkräftet. Sie hatten schon 34 Personen verloren. Die meisten starben durch die Kugeln von Soldaten, der Rest an Hunger und Erschöpfung. Nun teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil folgte Dull Knife zur Red Cloud´s Agency. Und die anderen folgten Little Wolf weiter Häuptling Little Wolf Richtung Norden. Dull Knife wurde mit seinem Gefolge von den US-Truppen nach Fort versorgt und alles schien in Ordnung zu sein. Jedoch der neu eingesetzte Kommandeur Wessells schickte sie auf Befehl des Kriegsministeriums im Winter zurück nach Fort Reno. Dull Knife verweigerte und sie wurden alle inhaftiert. Bei dem darauffolgenden Ausbruch kamen viele ums Leben. Die anderen wurden wieder durch die Soldaten aufgegriffen und später zum Tongue River nach Montana gebracht. Little Wolf verbrachte mit seinem Gefolge den Winter an den Ufern des Chokecherry Creek, wo er auch von den Soldaten aufgegriffen wurde und erst mal nach Fort Keogh gebracht wurde.

Häuptling Dull Knife

Nachdem er den Rest des Winters dort verbrachte, schickte man auch ihn zum Tongue River, wo nun die letzten Northern Cheyenne sich wiedertrafen.
Nun glaubte man, da so viele gestorben waren, daß bald niemand mehr da wäre, der sich an ihre Namen erinnert und am Lagerfeuer über ihre Heldentaten erzählt. Aber sie irrten sich. 1990 zählte man 11.456 Nachkommen der Cheyenne, in dem Northern Cheyenne Reservat bei Lame Deer am Tongue River in Montana und im Südwesten Oklahomas. Aber heute kennt jeder noch den Namen von Dull Knife, seine Taten und seine Häuptling Dull Knife Aussage :
"Ich würde eher sterben, als mein Zuhause zu verlassen, der Platz, wo mein Vater und dessen Vater zuvor lebten."