VIAGRA
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OFT GESTELLTE FRAGEN ÜBER VIAGRA

Was ist Viagra?
Viagra ist ein neues Medikament von Pfizer, das zur Behandlung männlicher Impotenz verwendet wird.Es ist das erste Medikament zur Behandlung männlicher Impotenz, das oral eingenommen werden kann und das bei der Nahrungsmittel- und Medikamentenadministration eingereicht ist (wie auch bei der Europäischen Agentur für Medizinische Auswertung). Es wurde am 27 März 1998 von der FDA (USA) zugelassen.

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Wie Wirkt oder funktioniert Viagra?
Es wird oral eingenommen und ist als Enzymhemmer (phosphodiesterase 5) bekannt. Indem das Enzym, das hauptsächlich im Penis vorhanden ist, gehemmt wird, ermöglicht Viagra der Chemikalie, die während der sexuellen Stimulation produziert wird, zyklisches GMP, erhalten zu bleiben. Je länger das zyklische GMP (Hormon oder Botenstoff) erhalten bleibt, desto besser ist die Möglichkeit für eine erhöhte Blutzirkulation und damit auch für eine Erektion.

Wie hoch ist die Erfolgsquote? 
Laut Berichten, die im Mai 96 veröffentlicht wurden lag die Erfolgsquote ca. 88%, verglichen mit 39% für Probanden, die ein Placebo erhalten. In einem am 27 Okt. 97 erschienen AP-Artikel wird Viagra eine Erfolgsquote von 80-90% zugeschrieben. (Keine Angaben über Placebo-Ergebnisse)

Wird Viagra auch ohne Rezept erhältlich sein, oder wird immer eine Rezeptpflicht bleiben? 
Es wird rezeptpflichtig bleiben (Arzt oder Urologe) und nicht ohne Verschreibung erhältlich sein

Welcher Wirkstoff ?

Der Wirksoff der Pille heißt Sildenafil. Im Unterschied zu anderen Substanzen, die beispielsweise direkt in den Schwellkörper des Penis gespritzt werden - hat dieser Wirkstoff keine gefäßerweiternde Wirkung. Es hemmt vielmehr das Enzym Phosphodiesterase vom Typ 5, das die Erschlaffung der glatten Penismuskulatur erschwert. Erst nach Entspannung der beiden Schwellkörper kann jedoch vermehrt Blut in die schwammartigen Hohlräume einströmen, so daß eine Erektion zustandekommt.

Informationen aus der Apotheke

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat Viagra am 27.3.1998 zugelassen. Dieses aus der Pfizer - Forschung stammende Präparat, welches ursprünglich gegen Herzinsuffizienz getestet wurde, führte entgegen den Erwartungen bei den Testpersonen zu intensiveren Erektionen. Im Unterschied zu bisherigen, offiziell zugelassenen Behandlungsmethoden (meist gefässerweiternd), die unabhängig einer sexuellen Stimulation zur Erektion führen, muss dieses Medikament nicht mehr direkt in die Penisschwellkörper gespritzt oder am Penisschaft ein Ring angelegt werden. ViagraÒ wird als Tablette ca. 1 Stunde vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen und unterstützt dann die natürliche Peniserektion bei entsprechender sexueller Erregung.

Im Laufe der klinischen Entwicklung wurde Viagra bei mehr als 3700 Männern im Alter von 19 bis 87 Jahren mit variierendem Impotenzgrad angewendet. Bei 60 bis 80% scheinen die Ergebnisse als erfolgreich gewertet worden zu sein, verglichen mit ca. 24% unter Placebo (Tabletten ohne Wirkstoff). Auch die Partnerinnen werteten den Erfolg in einem ähnlichen Ausmass. Allerdings wird dieses Ergebnis von Urologenseite aufgrund der beschränkten Erfahrung noch mit vielen Vorbehalten versehen. Bei Patienten mit radikaler Prostatektomie war das Arzneimittel nur in 43% aller Fälle erfolgreich gegenüber 15% unter Placebo.

Das Arzneimittel scheint allerdings nicht die sexuelle Begierde oder Häufigkeit beeinflusst zu haben. Es ist auch keine Potenzdroge, sondern nur hilfreich, bei der Unfähigkeit eine für den Beischlaf genügende Peniserektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten. Andere Anwendungen sind unzureichend untersucht und entsprechend riskant.

Als neues Medikament sollte Viagra strikt unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden!

Was sind die Nebenwirkungen von ViagraÒ?

Viagra kann die blutdrucksenkenden Effekte von org. Nitraten (Nitroglycerin) verstärken und darf nicht zusammen mit diesen gegeben werden. Viagra alleine gegeben, führte bei einer 100mg Dosis zu einer Blutdrucksenkung von 10 mmHg bei gesunden Probanden.

Die wichtigsten Nebenwirkungen auf 734 Patienten waren: Kopfschmerz (16% gegenüber 4% mit Placebo), Erröten (10% gegenüber 1%), Dyspepsie (7% gegen 2%), verstopfte Nase (4% gegen 2%), Harnwegsinfektionen (3% gegen 2%), Sehstörungen mit Schwierigkeiten beim Unterscheiden von Blau und Grün (3% gegen 0%), Diarrhöe (3% gegen 1%), Unwohlsein (2% gegen 1%) und Hautausschlag (2% gegen 1%).

Im allgemeinen wurden die Nebenwirkungen als wenig störend empfunden, allerdings sollte man die noch unzureichende Erfahrung berücksichtigen. Meist treten nach der Einführung eines neuen Medikaments neue noch unbekannte Nebenwirkungen auf.

Welche Dosierung wird empfohlen?

Meist 50 mg ca. 1 Stunde vor der sexuellen Aktivität, wobei ein Intervall von - 4 Stunden bis zu einer halben Stunde als Toleranzgrenze gelten. Die Dosis kann auf 100 mg erhöht oder auch auf 25 erniedrigt werden. Maximal einmal täglich darf ViagraÒ angewendet werden.

Bei zunehmendem Alter (ab 65 Jahren), bei Leberinsuffizienz (z.B. Zirrhose), bei Nierenfunktionsbeeinträchtigung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min.) sowie bei gewissen Medikamenten (Cytochrom P450 3A4 Inhibitoren wie Ketoconazol, Erythromycin, Itraconazol, Mibefradil) sollte die Anfangsdosis auf jeden Fall auf 25 mg gesenkt werden.

Zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen, erreicht Viagra erst nach ca. 120 Minuten (also 60 Minuten verspätet) den höchsten Blutplasmawert, wobei dieser auch leicht (-29 %) tiefer ausfällt.

Wer sollte ViagraÒ nicht nehmen?

Bei gewissen Krankheiten, wie z.B. Sichelzellanämie, Leukämie oder Multiplem Myelom, die eine protrahierte Erektion bewirken können, sollte es gemäss amerikanischer Arzneimittelbehörde mit Vorsicht angewendet werden. Personen unter einer Nitroglyzerintherapie oder organischen Nitraten (egal welche Form) dürfen Viagra nicht einnehmen. Vor der Kombination mit anderen Behandlungsmethoden der erektilen Dysfunktion wird aus Sicherheitsgründen ebenfalls gewarnt.

Was passiert bei der Kombination von ViagraÒ mit anderen Medikamenten?

Sildenafil wird über die Cytochrom P450 3A4 und 2C9 Enzyme abgebaut. Andere Medikamente, die ebenfalls über diese Enzyme metabolisiert werden oder die an diesen angreifen, können die Blutplasmaspiegel erhöhen und damit die Wirkung respektive Nebenwirkungen verstärken: Cimetidin (TagametÒ), Erythromycin, Ketoconazol (NizoralÒ), Itraconazol (SporanoxÒ), Mibefradil (PosicorÒ).

Rifampicin, welches die Cytochrom P450 Isoenzyme 3A4 induzieren, führen zu einem Wirkungsverlust.

Was wird empfohlen, wenn ViagraÒ nicht funktioniert?

Die bisher zugelassenen Behandlungsmethoden, insbesondere die Injektion in die Schwellkörper mit Caverject oder Prostaglandinen, MUSE, der Schwellkörperring, aber auch die Psychotherapie allein oder in Kombination können ins Auge gefasst werden.

Wirkt ViagraÒ auch auf die Libido der Frau?

Auf Grund gewisser Aussagen von Probandinnen scheint es entsprechende Andeutungen zu geben. Allerdings müssen diese mit grosser Vorsicht beurteilt werden. Pfizer scheint erste klinische Versuche durchzuführen, wobei die Endpunkte schwerer zu definieren sind, als beim Mann. Allerdings könnte man sich vorstellen, dass Viagra auf die Durchblutung der Klitoris einen Einfluss hätte.

Xenical  
ist ein neues Medikament zur Behandlung von Übergewicht und erhöhten Blutfettwerten (Cholesterol), Bluthochdruck und Diabetes. XENICAL vermindert die Aufnahme von Nahrungsfett in den Körper, anstatt Ihren Appetit zu unterdrücken. Die mit der Nahrung aufgenommenen Fettmoleküle werden im Magen-Darmtrakt aufgespalten und später aufgenommen (resorbiert). XENICAL vermindert die Aktivität der fettspaltenden Enzyme (Lipasen) und kann so rund 30% dieses Fettes, bevor es von der Darmschleimhaut resorbiert wird, ausscheiden helfen. XENICAL kann Ihnen bei der Gewichtsreduktion und -stabilisierung helfen und weitere Gewichtszunahme verhindern. Inhalt: 84 (120mg) Kapseln
Mehr Informationen über Xenical finden Sie hier Bestellung

Preis:  258.-DM / 84 Hartkapseln

Celebrex
ist die lange erwartete Therapiemöglichkeit für Menschen, die an Arthritis leiden. Es ist das erste von der FDA zugelassene Medikament einer neuen Medikamentenklasse, besser bekannt als COX-2 Inhibitor. Dieser Cox-2 Inhibitor wurde mit moderner Molekulartechnologie hergestellt und seine Entwickler setzen Hoffnung in ihn. Celebrex wirkt über die Blockierung der COX-2 Enzyme, welche im Schmerz- und Entzündungsprozess involviert sind. In therapeutischer Dosis eingesetzt blockiert Celebrex, im Gegensatz zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), keine COX-1 Enzyme, welche daran beteiligt sind, die Magenschleimhaut zu erhalten. NSAR blockieren COX-1 und COX-2 Enzyme und haben so zwar den gewünschten Effekt der Schmerz und Entzündungsbekämpfung, jedoch auch die Zerstörung der Magenschleimhaut zur Folge, was zu Ulcera führen kann. Celebrex dagegen greift den Magen nicht an. 200 mg Tabletten - 100 Stück

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