Selbstschliff eines Achromatischen Refraktorobjektivs |
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Erste Tests Ich habe bei meinem Objektiv keine Interferenztests während der Politur gemacht (siehe Referenzen). Mir war der Aufwand zu hoch. Trotzdem habe ich ein gutes Ergebnis erzielt, aber das war vielleicht auch Glückssache. Das Ergbnis wäre evtl. noch besser, wenn ich die Tests gemacht hätte. Beschreibungen sind auf den genannten WEB Seiten zu finden. Sicherer ist es mit den Tests, denn ohne die Tests kann es passieren, daß man mit der Politur von vorne beginnen muß, um Fehler zu korrigieren ... Man kann auch auf sein Glück hoffen und das Objektiv in einen Tubus (z.B. aus Kanalrohr) einbauen und einen Sternentest machen. So tat ich es mit dem Ergebnis, daß das intrafokale Sternbild praktisch perfekt ist und das Extrafokale weniger deutliche Beugungsringe zeigt. Das Bild sieht da auch etwas überstrahlt aus. Ich vermute, daß R4 nicht sauber aupoliert ist. In der Praxis wirkt sich das nicht allzu schlimm aus. Ich konnte vor ein paar Tagen Saturn am Morgen beobachten und war überwältigt: 200-fache Vergrößerung war kein Problem und die Cassini-Teilung war so groß und deutlich, wie ich sie mit meinem 6" Newton noch nie gesehen hatte. Epsilon Lyrae ist problemlos bei 100x zu trennen. Farbsäume konnte ich noch nie entdecken, auch nicht bei hellen Objekten wie Deneb oder Wega. Allerdings auch hier ein leichtes Überstrahlen der an und für sich absolut punktförmigen Sterne - also nochmal weiter polieren (aber erst noch ein bißchen beobachten, denn polieren kann man auch bei Regen). Beim "Spazierensehen" am Mond meint man förmlich über er Mondoberfläche zu schweben. Einfach nur schön ...
Meine erste Mondaufnahme mit einem CMOS Kameramodul und einem Snappy Videograbber (Auflösung 320x240 Pixel) |
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