Insekten

- Majed Al Rahouli Tobias Grein -

Klasse des Stammes der Gliederfüßer. Insekten bilden die größte Klasse im Tierreich und übertreffen zahlenmäßig alle anderen Tiere. Mindestens 800 000 Arten wurden bisher beschrieben, nach Ansicht von Insektenkundlern (Entomologen) sind jedoch mindestens genauso viele unentdeckt. Die Klasse ist weltweit verbreitet, von den Polargebieten bis zu den Tropen, und man findet Insekten an Land, im Süß- und Meerwasser, selbst in Salzseen und heißen Quellen. Ihre größte Individuenzahl und Mannigfaltigkeit erreichen Insekten in den Tropen. Auch hinsichtlich der Größe zeigen Insekten erhebliche Unterschiede. Einige kleine parasitische Formen werden weniger als einen viertel Millimeter lang, wohingegen fossile, mit den heutigen Libellen verwandte Arten eine Flügelspannweite von mehr als 60 Zentimetern aufwiesen. Die größten heute lebenden Insekten sind ungefähr 30 Zentimeter lange Gespenstschrecken und einige zu den Nachtfaltern zählende Schmetterlinge mit Flügelspannweiten von ebenfalls rund 30 Zentimetern.

Insekten stellen die am höchsten entwickelte Klasse der Wirbellosen dar, wenn man einmal von einigen Weichtieren absieht. Insekten wie Bienen, Ameisen und Termiten zeichnen sich durch komplizierte Sozialstrukturen aus: Bei ihnen werden die verschiedenartigen Aktivitäten hinsichtlich Ernährung, Schutz und Fortpflanzung unter Tieren der Kolonie aufgeteilt, die speziell an die jeweiligen Aufgaben angepasst sind. Ihre Reife erreichen die meisten Insekten durch eine Metamorphose (Verwandlung) statt durch direktes Wachstum. Beim größten Teil der Arten durchläuft jedes Individuum mindestens zwei charakteristische Stadien, bevor es die Gestalt des erwachsenen Insekts annimmt.

Auch hinsichtlich ihrer Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zeigen Insekten außerordentliche Vielfalt. Beim Vergleich der Lebenszyklen verschiedener Arten wird dies besonders deutlich. So reift die Siebzehnjahreszikade über einen Zeitraum von 13 bis 17 Jahren heran (Singzikaden). Die gewöhnliche Stubenfliege kann hingegen innerhalb von zehn Tagen die Geschlechtsreife erreichen, und bestimmte parasitische Wespen sind bereits sieben Tage nach der Eiablage voll ausgebildet. Im Allgemeinen sind Insekten ganz spezifisch an ihre Umwelt angepasst. Viele Arten hängen sogar von einer einzigen Pflanzenart ab; sie ernähren sich dabei ausschließlich von einem bestimmten Teil der Pflanze, etwa den Blättern, dem Stängel, den Blüten oder den Wurzeln. Häufig ist die Beziehung zwischen Insekt und Pflanze für Wachstum und Vermehrung der Pflanze notwendig, etwa wenn Pflanzen auf eine Bestäubung durch Insekten angewiesen sind. Eine Reihe von Insektenarten ernährt sich nicht von lebenden Pflanzen, sondern fungiert als "Aasfresser". Einige dieser Arten leben von faulendem Pflanzenmaterial, andere von Dung oder Tierkadavern. Die Aktivitäten dieser Insekten beschleunigen die Zersetzung toter organischer Stoffe in jeder Form.

Bestimmte Insekten leben räuberisch oder als Parasiten und ernähren sich entweder von anderen Insekten oder leben auf oder im Körper von Insekten oder sonstigen Wirtstieren. Manchmal parasitieren Insekten auch auf anderen parasitischen Insekten, ein Phänomen, das man als Sekundär- oder Hyperparasitismus bezeichnet. In vereinzelten Fällen leben Insekten sogar parasitisch auf einem Sekundärparasiten. Einige wenige Insektenarten sind zwar nicht streng parasitisch, leben aber auf Kosten anderer Insekten, mit denen sie eng verbunden sind. Ein Beispiel für eine derartige Beziehung ist die Wachsmotte; sie lebt in Bienenstöcken und ernährt sich von den Waben, welche die Bienen bauen. Bisweilen ist die Beziehung zwischen zwei Arten auch symbiotisch. So versorgen Ameisenvölker bestimmte mit ihnen zusammenlebende Käfer mit Nahrung und erhalten als Gegenleistung von den Käfern abgesonderte Flüssigkeiten.

 

 

Atmung

Manche Insektenarten atmen durch Diffusion über die Körperwand, doch im Allgemeinen besteht das Atmungssystem aus einem Netzwerk mit Röhren oder Tracheen. Diese leiten die Luft durch den gesamten Körper zu kleineren Kapillaren oder Tracheolen, die sämtliche Organe des Körpers versorgen. In den Tracheolen gelangt der Sauerstoff aus der Luft in den Blutstrom, und das Kohlendioxid aus dem Blut gelangt in die Luft. Die Öffnungen der Tracheen nach außen nennt man Stigmen. Die Stigmen liegen an den Körperseiten des Insekts; in der Regel sind es 20 an der Zahl (zehn Paare), vier davon an der Brust und 16 am Hinterleib. Einige wasseratmende Insekten besitzen kiemenartige Strukturen.

Blutkreislauf

Das Blutgefäßsystem der Insekten ist einfach. Die gesamte Leibeshöhle ist mit Blut (Hämolymphe) gefüllt, das mittels eines einfachen Herzens zur Zirkulation gebracht wird. Dieses Herz ist eine an beiden Enden offene Röhre, die unter dem Außenskelett über die gesamte Länge des Körpers am Rücken des Insekts entlang verläuft. Die Wände des Herzens können sich zusammenziehen, um das Blut durch das Herz nach vorne in die Leibeshöhle zu pressen.

Fortpflanzung

Die verschiedenen Insektenarten zeichnen sich durch ausgesprochen unterschiedliche Fortpflanzungsweisen aus. Bei manchen Insekten, wie der Honigbiene, produziert das als Königin bezeichnete, fortpflanzungsfähige Weibchen im Verlaufe mehrerer Jahre Tausende befruchteter Eier, obgleich die Männchen oder Drohnen kurz nach der Paarung sterben. Bei anderen Arten, wie den Eintagsfliegen, haben sowohl Männchen als auch Weibchen nach der Paarung eine nur noch kurze Lebensspanne. Bei einer Reihe von Käfern paaren sich Männchen und Weibchen wiederholte Male. Zudem vermehren sich verschiedene Insektenarten mittels Parthenogenese (Jungfernzeugung), d. h., sie entwickeln sich aus unbefruchteten Eiern. Diese Form der Fortpflanzung tritt bei bestimmten Arten regelmäßig auf, bei anderen nur gelegentlich oder innerhalb eines Generationswechsels. Bei einigen Gallwespen und Blattwespen erfolgt offenbar die gesamte Fortpflanzung parthenogenetisch – geschlechtliche Fortpflanzung ist nicht bekannt. Bei den sozialen Bienen und anderen verwandten Insekten entstehen aus unbefruchteten Eiern Männchen. Bei bestimmten Nachtfaltern, wo sporadisch eine Jungfernzeugung auftritt, können aus unbefruchteten Eiern beide Geschlechter hervorgehen. Bei Blattläusen können mehrere aufeinander folgende Generationen von Weibchen parthenogenetisch entstehen, bevor eine Generation von Männchen und Weibchen auftritt, die sich dann geschlechtlich fortpflanzen.

Bestimmte Fliegen vermehren sich gelegentlich mittels Paedogenese: Darunter versteht man die Produktion von Eiern durch unausgereifte Formen – Larven oder Puppen. Die Larven einiger Mücken bringen mehrere Generationen larvaler Weibchen hervor, bevor sie männliche und weibliche Larven produzieren, die sich zu erwachsenen Insekten entwickeln und geschlechtlich fortpflanzen.

Auch die Strategie der Entwicklung von Eiern variiert stark unter den Insekten. Manche Insekten sind lebendgebärend, bringen also lebende Junge zur Welt. Bei anderen Arten findet die gesamte Larvalentwicklung innerhalb des Körpers der Weibchen statt, und bei der Geburt erfolgt die Verpuppung. Die meisten Insekten legen ihre Eier jedoch ab, und die Jungen schlüpfen außerhalb des elterlichen Körpers. Auch die Eiablagegewohnheiten verschiedener Arten weichen voneinander ab. Zahlreiche Insekten legen einzelne Eier oder Eiklumpen an jenen Pflanzen ab, von denen sich die Larven ernähren. Eine Reihe von Insekten legt ihre Eier in die Gewebe der Futterpflanze, wodurch an den Blättern oder Stängeln der Pflanzen Schwellungen oder Gallen entstehen.

Bestimmte Insekten zeigen eine einzigartige Form der Embryonalentwicklung, bei der sich aus einem einzelnen Ei mehr als ein Embryo bildet. Diesen Vorgang nennt man Polyembryonie; bei manchen Arten entstehen aus einer einzigen Eizelle durch Teilung über 100 Larven.

Körperbau

Auch wenn das oberflächliche Erscheinungsbild von Insekten ausgesprochen vielgestaltig ist, sind bestimmte körperbauliche Merkmale der gesamten Klasse gemeinsam. Der Körper aller ausgereiften Insekten ist aus drei Teilen aufgebaut: Kopf, Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen; bei den Larven sind Hinterleib und Brust nicht immer voneinander abgegrenzt). Jeder dieser Teile setzt sich aus einer Anzahl von Segmenten zusammen. Die Segmente des Kopfes sind in der Regel so stark miteinander verschmolzen, dass man sie kaum voneinander abzugrenzen vermag: Am Kopf sitzen zwei Antennen oder Fühler, ein Paar Oberkiefer oder Mandibeln, ein Paar Unterkiefer oder Maxillen, die wiederum ein Paar Taster oder Palpen tragen; weiterhin ein verschmolzenes zweites Maxillenpaar, das Labium (oder die Unterlippe), das ebenfalls ein Paar Taster trägt. Die normalerweise an der Vorderseite des Kopfes sitzenden Antennen sind gegliedert. Bei einigen Insekten tragen die Fühler Geruchs- und Tastsinnesorgane. Die Mandibeln sind große, starke, auf beiden Seiten des Mundes sitzende Oberkiefer. Sie schließen horizontal und dienen zum Ergreifen und Zerbeißen von Nahrung. Die Maxillen oder Unterkiefer sind schwächer gebaut. Die Mundwerkzeuge zahlreicher Insekten sind zum Stechen und Saugen umgewandelt, statt zum Beißen und Kauen. Zu den Sinnesorganen des Kopfes zählen auch die Augen.

Sämtliche Insekten besitzen drei Beinpaare, von denen jedes an einem anderen Brustsegment sitzt. Man nennt die Brustsegmente von vorne nach hinten: Prothorax, Mesothorax und Metathorax. Viele Larven weisen zusätzlich mehrere Paare beinartiger Körperanhänge auf, die man als Bauch- oder Afterfüße bezeichnet. Die Gestalt der Beine variiert je nach Art der Nutzung, doch alle Insektenbeine bestehen aus fünf Gliedern. Bei den geflügelten Insekten sitzen zwischen dem Mesothorax und dem Metathorax die Flügel, gewöhnlich vier an der Zahl. Die Flügelmembranen enthalten ein Netzwerk aus erhärteten Röhren, den so genannten Adern, die den Flügel versteifen. Das Adermuster der Flügel ist meist charakteristisch für die jeweiligen Arten und wird daher von Entomologen oftmals als Grundlage zur Klassifizierung genutzt.

Der Hinterleib von Insekten besteht in der Regel aus zehn oder elf deutlich abgegrenzten Segmenten. Der After liegt stets am letzten Segment; bei einigen Arten, etwa den Eintagsfliegen, sitzt an diesem Segment noch ein Paar Fühler, die man Cerci nennt. Die Beine setzen nicht am Hinterleib an. Bei weiblichen Insekten trägt der Hinterleib noch den Eiablageapparat oder Ovipositor, der zu einem Stachel, einem Dorn oder einem Bohrer zur Ablage der Eier im Körper von Tieren oder in Pflanzen umgewandelt sein kann. Die Geschlechtsorgane der Insekten liegen am achten oder neunten Hinterleibssegment.

Insekten besitzen statt eines inneren Skeletts ein Außenskelett; es wird auch als Exoskelett bezeichnet und besteht aus einer derben Hülle. Diese wird gebildet, indem sich die äußere Körperschicht durch Einlagerung von Farbstoffen und Polymerisation (Verknüpfung) von Eiweißen erhärtet – ein Vorgang, den man als Sklerotisierung bezeichnet. An den Gelenken sklerotisiert (erhärtet) das Außenskelett nicht; sie bleiben daher flexibel.

Metamorphose

Ein Charakteristikum der Entwicklung von Insekten von der Geburt bis zur Reife ist die Metamorphose, der Wandel über eine oder mehrere unterschiedliche unausgereifte Formen bis zum Erwachsenenstadium. Bei den meisten Insekten erfolgt irgendeine Art der Metamorphose, doch bei einigen wenigen Arten, etwa den Borstenschwänzen, ähnelt das neugeborene Insekt in der Gestalt im Wesentlichen der Erwachsenenform.

Entomologen unterscheiden zwei grundsätzliche Formen der Metamorphose: die vollständige und die unvollständige. Bei einer vollständigen Verwandlung (auch Holometabolie) schlüpft aus dem Insektenei eine Larve, eine aktive, unreife Form, wofür die Raupe ein typisches Beispiel ist; diese verwandelt sich dann in eine Puppe – mehr oder weniger ein Ruhestadium, das oft in einen Kokon eingeschlossen ist. Aus ihr geht schließlich das erwachsene Insekt hervor, das man auch als Imago bezeichnet. Eine Form der vollständigen Verwandlung, bei der die Insektenlarve eine oder mehr Umwandlungen durchmacht (in der Regel, um sich an Veränderungen im Nahrungsangebot anzupassen), bevor sie sich verpuppt, nennt man Hypermetabolie. Eine solche Hypermetabolie tritt bei bestimmten Käfern und Fliegen auf sowie bei manchen parasitischen Insekten der Ordnung Hautflügler (Hymenoptera).

Bei einer unvollständigen Verwandlung (oder Hemimetabolie) kommt das Insekt in relativ ausgereifter Form zur Welt, die man als Nymphe bezeichnet; sie ähnelt der Erwachsenenform, besitzt aber noch keine oder nur teilweise ausgebildete Flügel und keinen Fortpflanzungsapparat. Die Nymphe verwandelt sich durch einen allmählichen Vorgang ohne Puppenstadium zur Imago. Zwischen den Nymphenstadien erfolgt jeweils eine Häutung des unelastischen Außenskeletts; jedes nachfolgende Stadium ähnelt mehr der Erwachsenenform. Bei den primitivsten Insekten sind die Veränderungen zwischen den aufeinander folgenden Nymphenstadien nur gering, im Allgemeinen jedoch weichen die Stadien deutlich voneinander ab.

Bei einem typischen Beispiel für eine vollständige Verwandlung ist die Larve eine Raupe, die zur Nahrungssuche umherkriechen kann und für den Verzehr von Blättern oder Gräsern geeignete Mundwerkzeuge besitzt. Während ihres Wachstums häutet sich die Larve drei- bis neunmal. Am Ende der Larvalperiode spinnt das Insekt einen Kokon um sich selbst oder bildet, wie im Falle der meisten Eulenfalter und bestimmter anderer Insekten, eine unterirdische Kammer und verpuppt sich. Während des Puppenstadiums ruht das Insekt und frisst nicht, doch sein Körper nimmt allmählich die Gestalt der Imago an. Zu diesem Zeitpunkt beginnen sich die Flügel und andere Körperstrukturen des erwachsenen Insekts auszubilden. Wenn die Puppe voll entwickelt ist, durchbricht sie ihren Kokon oder ihre unterirdische Kammer und die Puppenhülle und kommt als vollständiges erwachsenes Insekt hervor, etwa als Schmetterling.

Nervensystem

Das Zentrum des Nervensystems eines Insekts liegt in einem Nervenstrang, der entlang der Körperunterseite vom Kopf bis in den Hinterleib verläuft. Der Strang ist im Normalfall pro Körpersegment mit einem Paar Ganglien oder Nervenknoten versehen (weshalb man von einem Strickleiternervensystem spricht). Das Gehirn liegt direkt oberhalb der Speiseröhre und besteht aus drei Ganglien, die zu einem großen Ganglion verschmolzen sind. Ins Gehirn gelangen Reize von Fühlern und Augen.

Die Sinnesorgane der Insekten umfassen Augen, Hörorgane, Tastsinnesorgane, Geruchssinnesorgane und Geschmackssinnesorgane. Es gibt zwei Typen von Insektenaugen: Komplex- oder Facettenaugen und Punktaugen. Jedes der beiden Komplexaugen, die gewöhnlich direkt hinter den Fühlern sitzen, besteht aus sechs bis über 28 000 lichtempfindlichen Gebilden, den so genannten Ommatidien; sie sind unter einer Linse oder Korneallinse gruppiert, die aus sechseckigen, prismenförmigen Facetten besteht. Diese Gebilde lassen nur Licht bis zu den Nervenendigungen hindurch, das parallel zu ihrer Achse einfällt. Zahlreiche Arten besitzen zusätzlich einfache Punktaugen oder Ocellen, die in der Regel zwischen den Komplexaugen liegen. Nach Ansicht von Entomologen sind die Komplexaugen auf das Erkennen sich schnell bewegender Objekte spezialisiert, während die Punktaugen zur Wahrnehmung von nicht weit entfernten Objekten und von Schwankungen der Lichtintensität dienen. Jedes Punktauge besteht aus einer einfachen Linse über einer Reihe lichtempfindlicher Nervenzellen, die alle über einen einzigen Nerv mit dem Gehirn in Verbindung stehen.

Die Gehörorgane von Insekten variieren in ihrem Bau sehr stark und sind bei einigen Arten recht komplex. Bei manchen Heuschrecken liegen große Hörmembranen zu beiden Seiten des ersten Hinterleibssegments. Hinter diesen Membranen befinden sich flüssigkeitsgefüllte Räume; hier werden die Schallimpulse auf Nervenendigungen übertragen, welche in die Flüssigkeit hineinragen. Bei anderen Heuschreckenarten und Grillen sitzen die Gehörorgane unterhalb der Kniegelenke an den Beinen. Sie bestehen aus Membranen mit darunterliegenden Luftkammern, die über Schlitze in ihren Wänden mit der Außenluft in Verbindung stehen; in den Organen enden Nerven. Die Tastsinnesorgane von Insekten ähneln Haaren und sitzen an unterschiedlichen Stellen des Körpers und auf den Fühlern.

Verdauung

Der Verdauungskanal der meisten Insekten ist untergliedert in Vorderdarm, Mitteldarm (oder Magen) und Hinterdarm. Im Vorderdarm folgen der Speiseröhre vom Mund her ein Kropf und ein Vormagen. Der Kropf dient als Nahrungsspeicher. In die Speiseröhre münden Speicheldrüsen, deren Absonderungen während des Kauens mit der Nahrung vermischt werden. Die Verdauung findet überwiegend im Mitteldarm statt, die Aufnahme der Nährstoffe erfolgt im Mittel- und Hinterdarm. Abfallstoffe gelangen zur Ausscheidung in den Hinterdarm. Mit dem vorderen Teil des Hinterdarmes verbunden ist eine große Zahl kleiner Röhrchen, die so genannten Malpighischen Gefäße. Abfallstoffe im Blut gelangen durch die Wände dieser Gefäße in den Hinterdarm, von wo sie aus dem Insektenkörper ausgeschieden werden.

Soziale Insekten

Eine der interessantesten Verhaltensformen zeigen die sozialen Insekten, die im Gegensatz zur Mehrzahl der Insektenarten in organisierten Gruppen leben. Die sozialen Insekten umfassen etwa 800 Wespenarten, 500 Bienenarten sowie Ameisen und Termiten. Im charakteristischen Fall wird eine Insektengesellschaft von einem oder zwei Elterntieren und einer großen Zahl von Nachkommen gebildet. Die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind in Gruppen aufgeteilt, von denen jede eine bestimmte Funktion erfüllt und oft auffallend unterschiedliche körperliche Merkmale aufweist. Die Organisationen typischer Insektenstaaten sind in den Artikeln über die oben erwähnten Insekten ausführlicher dargestellt.

Systematische Einordnung:

Die Klasse der Insekten wird von verschiedenen Entomologen auf unterschiedliche Art und Weise untergliedert; die folgende Klassifizierung ist repräsentativ. Die Klasse Insecta wird in zwei Unterklassen unterteilt, die Apterygota oder ungeflügelten Insekten (auch Urinsekten), und die Pterygota oder Fluginsekten, zu denen die meisten Insekten gehören, von denen wiederum die überwiegende Zahl im Erwachsenenstadium Flügel besitzt.

Die Apterygota werden in vier Ordnungen unterteilt: die Protura oder Beintastler, eine Gruppe ausgesprochen winziger, blinder Insekten; die Thysanura oder Borstenschwänze, zu denen das Silberfischchen gehört; die Diplura oder Doppelschwänze, eine kleine Gruppe, welche die größten Apterygota umfasst, ein etwa fünf Zentimeter langes Insekt der Gattung Heterojapyx; und die Collembola oder Springschwänze.

Die Pterygota werden in 27 Ordnungen unterteilt: die Ephemeroptera oder Eintagsfliegen; die Plecoptera oder Steinfliegen; die Odonata oder Libellen; die Grylloblattodea (auch Notoptera), eine kleine Ordnung flügelloser Insekten; die Orthoptera oder Geradflügler mit den Sattelschrecken, Grillen und Heuschrecken; die Phasmida oder Gespenstschrecken; die Thysanoptera oder Fransenflügler, wozu die Thripse zählen; die Dermaptera oder Ohrwürmer; die Mantodea oder Fangschrecken; die Blattaria oder Schaben (sie werden bisweilen mit den Fangschrecken als Ordnung Dictyoptera zusammengefasst); die Isoptera oder Termiten; die Embioptera oder Fersenspinner, eine kleine Gruppe subsozialer Insekten, die in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist; die Psocoptera oder Staubläuse, wozu die Rinden- und Bücherläuse zählen; die Phthiraptera oder Tierläuse, mit den Haar- und Federlingen und den Echten Läusen (die manchmal in die beiden Ordnungen Mallophaga und Siphunculata oder Anoplura unterteilt werden); die Zoraptera oder Bodenläuse, von denen nur eine termitenähnliche Gattung (mit etwa 20 Arten) bekannt ist; die Megaloptera oder Schlammfliegen; die Raphidioptera oder Kamelhalsfliegen; die Neuroptera (auch Plannipennia) oder Netzflügler, wozu die Ameisenjungfern und Florfliegen gehören; die Mecoptera oder Schnabelfliegen; die Trichoptera oder Köcherfliegen; die Lepidoptera oder Schmetterlinge; die Diptera oder Zweiflügler mit Mücken und Fliegen; die Siphonaptera oder Flöhe; die Coleoptera oder Käfer; die Strepsiptera oder Fächerflügler, eine Gruppe winziger Insekten, die auf anderen Insekten parasitieren; die Hymenoptera oder Hautflügler mit Ameisen, Bienen, Wespen, Hornissen, Schlupfwespen und Erzwespen; sowie die Hemiptera oder Schnabelkerfe mit Wanzen, Blattläusen, Schildläusen, Mottenschildläusen und Blattflöhen.

Übersicht der Insekten

Klasse Insecta – Kerbtiere

 

Ordnung Collembola – Springschwänze

Ordnung Protura – Beintastler

Ordnung Diplura – Doppelschwänze

Ordnung Thysanura – Borstenschwänze

Ordnung Ephemeroptera – Eintagsfliegen

Ordnung Odonata – Libellen oder Wasserjungfern

Ordnung Plectopera – Stein- oder Uferfliegen

Ordnung Embioptera – Embien oder Fußspinner

Ordnung Notoptera

Ordnung Saltatoria – Heu- oder Springschnecken

Unterordnung Ensifera – Lanfühlerschrecken

Familie Gryllidae – Grillen

Familie Gryllotalpidae – Maulwurfsgrillen

Familie Rhaphidophoridae – Buckelschrecken

Familie Tettigoniidae – Laubheuschrecken

Unterordnung Caelifera – Kurzfühlerschrecken

Familie Acrididae – Feldheuschrecken

Famile Tetrigidae – Dornschrecken

Familie Tridactylidae – Dreizehenschrecken

Familie Cylindrachetidae – Walzenschrecken

Ordnung Phasmida – Gespenst- oder Stabschrecken

Familie Phylliidae

Familie Phasmatidae

Ordnung Dermaptera – Ohrwürmer

Familie Forficulidae

Familie Labiduridae

Familie Hemimeridae

Familie Arixeniidae

Ordnung Blattaria – Schaben

Familie Blattidae

Familie Blattelidae

Familie Ectobiidae

Ordnung Mantodea – Fangschrecken

Familie Mantidae

Ordnung Isoptera – Termiten oder Weiße Ameisen

Familie Termitidae

Ordnung Zoraptera – Bodenläuse

Ordnung Psocoptera – Staubläuse

Ordnung Phthiraptera – Tierläuse

Unterordnungen Amblycera und Ischnocera – Mallophagen oder Kieferläuse

Unterordnung Rhynchophthirina – Elefantenläuse

Unterordnung Anoplura – Echte Läuse

Ordnung Heteroptera – Wanzen

Unterordnung Geocorisae – Landwanzen

Familie Pentatomidae – Schildwanzen

Familie Coreidae – Randwanzen

Familie Lygaeidae – Langwanzen

Familie Phyrrhocoridae – Feuerwanzen

Familie Berytidae – Stelzenwanzen

Familie Piesmidae – Rüben- oder Meldenwanzen

Familie Aradidae – Rindenwanzen

Familie Tingidae – Netz- oder Gitterwanzen

Familie Reduviidae – Raubwanzen

Familie Anthocoridae – Blumenwanzen

Familie Miridae – Weich- oder Blindwanzen

Familie Cimicidae – Platt- oder Bettwanzen

Familie Saldidae – Ufer- oder Springwanzen

Familie Gerridae – Wasserläufer

Familie Hydrometridae – Teichläufer

Unterordnung Hydrocorisae – Wasserwanzen

Familie Corixidae – Ruderwanzen

Familie Notonectidae – Rückenschwimmer

Familie Nepidae – Skorpionswanzen

Familie Belostomatidae – Riesenwanzen

Ordnung Homoptera – Pflanzensauger oder Gleichflügler

Unterordnung Cicadina – Zikaden

Familie Cicadidea – Singzikaden

Familie Cercopidae – Schaumzikaden

Familie Membracidae – Buckelzikaden

Familie Jassidae – Klein- oder Zwergzikaden

Familie Fulgoridae – Laternenträger oder Leuchtzikaden

Unterordnung Psyllina – Springläuse oder Blattflöhe

Unterordnung Aleyrodina – Mottenläuse, Schildmotten oder Weiße Fliegen

Unterordnung Aphidina – Blattläuse

Familie Aphididae – Röhrenläuse

Familie Eriosomatidae – Blasenläuse

Familie Adelgidae – Tonnengallenläuse

Familie Phylloxeridae – Zwergläuse

Unterordnung Coccina – Schildläuse

Familie Ortheziidae – Röhrenschildläuse

Familie Pseudococidae – Schmierläuse

Familie Cocidae – Napfschildläuse

Familie Diaspididae – Deckelschildläuse

Ordnung Thysanoptera – Fransenflügler, Blasenfüße oder Thripse

Ordnung Coleoptera – Käfer

Familienreihe Caraboidea – Laufkäferartige

Familie Carabidae – Laufkäfer

Familie Paussidae – Fühlerkäfer

Familie Dystiscidae – Echte Schwimmkäfer

Familie Haliplidae – Wassertreter

Familie Gyrinidae – Taumelkäfer

Familienreihe Staphylinoidea – Kurzflüglerartige

Familie Staphylinidae – Kurzflügler

Familie Pselaphidae – Palpenkäfer

Familie Leptinidae – Pelzflohkäfer

Familie Silphidae – Aaskäfer

Familie Catopidae

Familie Liodidae – Schwammkugelkäfer

Familie Clambidae – Punktkäfer

Familie Ptiliidae – Federflügler

Familie Scaphidiidae – Kahnkäfer

Familie – Histeridae – Stutzkäfer

Familienreihe Palpicornia

Familie Hydrophilidae – Kolbenwasserkäfer

Familienreihe Cantharoidea – Weichkäferartige

Familie Lycidae

Familie Lampyridae – Leuchtkäfer

Familie Drilidae

Familie Cantharidae – Weichkäfer

Familie Malachiidae

Familie Cleridae – Buntkäfer

Familie Lymexylonidae – Werftkäfer

Familie Micromalthidae

Familienreihe Fossipedes

Familie Helodidae

Familienreihe Clavicornia

Familie Temnochilidae oder Ostomidae

Familie Byturidae – Himbeerkäfer

Familie Nitidulidae – Glanzkäfer

Familie Rhizophagidae

Familie Cucujidae – Plattkäfer

Familie Erotylidae

Familie Phalacridae

Familie Cryptophagidae

Familie Lathridiidae – Moderkäfer

Familie Endomychidae

Familie Coccinellidae – Marienkäfer

Familienreihe Macrodactylia

Familie Dryopidae – Hakenkäfer

Familie Georyssidae

Familie Heteroceridae – Sägekäfer

Familienreihe Brachymera

Familie Byrrhidae – Pillenkäfer

Familie Dermestidae – Speck- oder Pelzkäfer

Familienreihe Teredilia

Familie Bostrichidae – Bohrkäfer

Familie Anobiidae – Poch- oder Klopfkäfer

Familie Ptinidae – Diebskäfer

Familienreihe Sternoxia

Familie Elateridae – Schnellkäfer

Familie Eucnemidae

Familie Buprestidae – Prachtkäfer

Familienreihe Heteromera

Familie Oedomeridae – Scheinbockkäfer

Familie Pythidae – Scheinrüßler

Familie Pyrochroidae – Feuerkäfer

Familie Anthicidae

Familie Meloidae – Blasenkäfer, Ölkäfer und Maiwürmer

Familie Mordellidae – Stachelkäfer

Familie – Rhiphiphoridae – Fächerkäfer

Familie Lagriidae – Wollkäfer

Familie Alleculidae

Familie Tenebrionidae – Schwarzkäfer

Familienreihe Lamellicornia – Blatthornkäfer

Familie Trogidae

Familie Lucanidae – Hirschkäfer

Familie Passalidae – Zuckerkäfer

Familie Scarabaeidae – Mai-, Rosen-, Dung-, und Mistkäfer

Familienreihe Phytophaga

Familie Cerambycidae – Bockkäfer

Familie Chrysomelidae – Blattkäfer

Familie Bruchidae – Samenkäfer

Familienreihe Rhynchophora – Rüsselträger

Familie Anthribidae – Breitrüßler oder Maulkäfer

Familie Brenthidae – Langkäfer

Familie Curculionidae – Rüsselkäfer

Familie Scolytidae – Borkenkäfer

Ordnung Strepsiptera – Fächerflügler

Ordnung Hymenoptera – Hautflügler

Unterordnung Symphyta oder Chalastrogastra – Pflanzenwespen

Familie Pamphiliidae – Gespinstblattwespen

Familie Siricidae – Holzwespen

Familie Orussidae

Familie Cephidae – Halmwespen

Familie Argidae

Familie Cimbicidae – Keulen- oder Knopfhornblattwespen

Familie Diprionidae – Buschhornblattwespen

Familie Tenthredinidae – Blattwespen

Unterordnung Apocrita

Überfamilie Cynipoidea – Gallwespen

Überfamilie Ichneumonoidea

Familie Ichneumonidae – Echte Schlupfwespen

Familie Bracinidae – Brackwespen

Familie Stephanidae

Überfamilie Trigonaloidea

Überfamilie Evanoidea

Familie Evaniidae – Hungerwespen

Familie Gasteruptionidae – Schmalbauchwespen

Familie Aulacidae

Überfamilie Chalcidoidea – Erzwespen

Überfamilie Proctrotrupoidea oder Serphoidea

Überfamilie Bethyloidea

Familie Bethylidae

Familie Dryinidae

Familie Chrysididae – Goldwespen

Überfamilie Scolioidea – Dolchwespenartige

Familie Scoliidae – Dolchwespen

Familie Tiphiidae

Familie Thynnidae

Familie Methocidae

Familie Mutillidae – Spinnenameisen

Familie Sapygidae – Schmarotzerwespen

Überfamilie Formicoidea – Ameisen

Überfamilie Pompiloidea oder Psammocharoidea – Wegwespen

Überfamilie Vespoidea oder Diplotera – Faltenwespen

Familie Eumenidae

Familie Vespidae – Soziale Faltenwespen

Familie Masaridae – Honigwespen

Überfamilie Sphecoidae – Grabwespen

Überfamilie Apoidea – Bienen oder Blumenwespen

Ordnung Megaloptera – Schlammfliegen

Ordnung Raphidioptera – Kamelhalsfliegen

Ordnung Planipennia – Echte Netzflügler

Familie Coniopterygidae – Staubhafte

Familie Sisrydae – Schwammfliegen

Familie Chrysopidae – Goldaugen oder Florfliegen

Familie Mantispidae – Fanghafte

Familie Myrmeleonidae – Ameisenjungfern

Familie Ascalaphidae – Schmetterlingshafte

Ordnung Siphonaptera – Flöhe

Ordnung Mecoptera – Schnabelfliegen

Familie Panorpidea – Skorpionsfliegen

Familie Bittacidea – Mückenhafte

Familie Boreidea – Winterhafte

Ordnung Diptera – Zweiflügler

Unterordnung Nematocera – Mücken

Familien Tipulidae und Limoniidae – Schnacken oder Stelzmücken

Familie Psychodidae – Schmetterlingsmücken

Familie Culicidae – Stechmücken

Familie Chironomidae – Zuckmücken

Familie Ceratopogonidae – Gnitzen

Familie Simuliidae – Kriebelmücken

Familie Blepharoceridae – Netz- oder Lidmücken

Familie Anisopodidae – Pfriemen- oder Fenstermücken

Familie Bibionidae – Haarmücken

Familie Mycetophylidae – Pilzmücken

Familie Cecidomyiidae – Gallmücken

Unterordnung Brachycera – Fliegen

Familie Stratiomyidea – Waffenfliegen

Familie Rhagionidae – Schnepfenfliegen

Familie Tabanidae – Bremsen

Familie Asilidae – Raubfliegen

Familie Cyrtidae – Kugelfliegen

Familie Bombyliidae – Trauer- und Trauerschweber oder Hummelfliegen

Familie Empididae – Tanzfliegen

Familie Dolichopodidae – Langbeinfliegen

Familie Phoridae – Buckel- oder Rennfliegen

Familie Syrphidae – Schwebfliegen

Familie Pipunculidae – Augenfliegen

Familie Conopidae – Dickkopffliegen

Familie Trypetidae – Bohr- und Fruchtfliegen

Familie Diopsidae – Stielaugenfliegen

Familie Sepsidae – Schwingfliegen

Familie Tetanoceridae – Horn- oder Schneckenfliegen

Familie Piophilidae – Käsefliegen

Familie Agromyzidae – Minierfliegen

Familie Borboridae – Dungfliegen

Familie Braulidae – Bienenläuse

Familie Drosophilidae – Tau- oder Essigfliegen

Familie Ephydridae – Ufer- oder Weitmaulfliegen

Familie Chloropidae – Halmfliegen

Familie Scatophagidae – Kot- oder Dungfliegen

Familie Muscidae – Echte Fliegen

Familie Anthomyiidae – Blumenfliegen

Familie Calliphoridae – Schmeißfliegen

Familie Gasterophilidae – Magendasseln oder Magenbremsen

Familie Oestridae – Dasselfliegen

Familie Tachinidae – Raupenfliegen

Familie Nippoboscidae – Lausfliegen

Familie Nycteribiidae – Flerdermauslausfliegen

Familie Streblidae

Ordnung Trichoptera – Köcherfliegen oder Haarflügler

Ordnung Lepidoptera – Schuppenflügler oder Schmetterlinge

Familie Micropterigidae – Urmotten

Familie Eriocraniidae – Trugmotten

Familie Hepialidae – Wurzelbohrer

Familie Nepticulidae – Zwergmotten

Familie Adelidae – Langhornmotten

Familie Heliozelidae – Erzglanzmotten

Familie Tischeriidae – Schopfstirnmotten

Familie Incurvariidae – Miniersackmotten

Familie Cossidae – Holzbohrer

Familie Tineidae – Echte Motten

Familie Plutellidae

Familie Lithocolletidae – Minier- oder Blatttütenmotten

Familie Phyllocnistidae – Saftschlürfermotten

Familie Sesiidae oder Aegeridae – Glasflügler

Familie Glyphipterygidae – Rundstirnmotten

Familie Psychidae – Sackspinner

Familie Tortricidae – Wickler

Familie Castniidae

Familie Yponomeutidae – Gespinstmotten

Familie Alucitidae – Geistchen

Familie Gelechiidae – Palpenmotten

Familie Scythrididae

Familie Elachistidae – Grasminiermotten

Familie Coloephoridae – Sackträgermotten

Familie Pterophoridae – Federmotten

Familie Hesperiidae – Dickkopffalter

Familie Thyrididae – Fensterschwärmer

Familie Pyralidae – Zünsler

Familie Sphingidae – Schwärmer

Familie Eucleidae, Limacodidae oder Cochlididae – Schildmotten

Familie Megalopygidae

Familie Epipyropidae

Familie Calldulidae

Familie Heterogynidae – Mottenspinner

Familie Epicopeidae

Familie Zyganeidae – Widderchen oder Blutströpfchen

Familie Dioptidae

Familie Notodontidae – Zahnspinner

Familie Thaumetopoeidae – Prozessionsspinner

Familie Arctiidae – Bärenspinner

Familie Endrosidae – Flechtenbären oder Bärenspinner

Familie Syntomididae oder Amatidae – Widderbären

Familie Lymantriidae

Familie Cocytiidae

Familie Agarstidtidae

Familie Noctuidae – Eulen

Familie Endromididae

Familie Bombycidae – Echte Spinner

Familie Lasiocampidae – Wollraupenspinner oder Glucken

Familie Lemoniidae

Familie Mimallonidae

Familie Saturniidae – Augenspinner

Familie Eupterotidae

Familie Eupterotidae

Familie Brahmaeidae

Familie Geometridae – Spanner

Familie Uraniidae

Familie Drepanidae – Sichelflügler

Familie Cymatophoridae

Familie Lycaenidae – Bläulinge

Familie Erycinidae

Familie Nymphalidae – Flecken- oder Edelfalter

Familie Satyridae – Augenfalter

Familie Brassolidae

Familie Morphidae

Familie Danaidae

Familie Pieridae – Weißlinge

Familie Papilionidae – Ritter oder Edelfalter