Inhaltsverzeichnis - Pressblech, genietet Hauptseite - Fox - Ungarn, um 1900 - Österreich, 1906 - Frankreich, 1906 und 1923 - Verbandsbauart, B 24 - preussisch, Ci 149 - Frankreich, Y 13 - Saar - nächstes Kapitel - Forum - Impressum
Foto ältere Ausführung (Vergleich Saar/Y 13) - Skizze, Fotos jüngere Ausführung - Kommentar - Daten
a) Ältere Ausführung
(Fw 990.04.000.00.001)
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| Drehgestell Bauart
"Saar" (Fw 990.04.000.00.001),
dreieckige Bremsschaulöcher, 14 Federblätter (Bahnhofswagen Bhf.
Offenbach,
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SNCF Bauart Y 13
(Pressblech, genietet)
Hersteller: Arbel, 1941 verwendet bei einem ehemals franz. Kesselwagen Foto: Peter Driesch,
Hamburg-Neuhof 1983
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Drehgestell Bauart
"Saar" (Fw 990.04.000.00.001),
dreieckige Bremsschaulöcher, 14 Federblätter Binos, Springe, Werkswagen
No. 1
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b) Jüngere Ausführung
(Fw 991.04.000.00.001)
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Drehgestell Bauart
"Saar"
mit kreisrunden Bremsschaulöchern nach Zeichnung Fw 991.04.000.00.001 Saar Quelle:
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Drehgestell Bauart
"Saar" (Fw 991.04.000.00.001),
runde Bremsschaulöcher, 12 Federblätter Städt. Häfen
Hannover RS 63
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Drehgestell Bauart
"Saar" (Fw 991.04.000.00.001),
runde Bremsschaulöcher, 12 Federblätter Städt. Häfen
Hannover RS 63
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1950 und 1952 beschafften die Eisenbahnen im damals eng mit Frankreich verbundenen Saarland zwei Serien von Flachwagen (SSlma 47, 48/Rk 673, 674).
Bei deren Drehgestellen handelt
es sich um genietete Pressblech-Drehgestelle, die eine enge Verwandtschaft
mit dem französischen Y 13 erkennen lassen. Bei den Saar-Drehgestellen
fallen zunächst die seitlichen, um die Federpakete herumgeführten
Bügel auf. Ich nehme an, dass es sich dabei um Federfangbügel
handelt, die bei einem Federnbruch ähnlich wie die Federfangböcke
eine behelfsmäßige Notlagerung der Federn gewährleisten
sollten. Auf Grund der deutlich höheren Anzahl der Federblätter
dürfte für die sonst üblichen und auch beim Y 13 vorhandenen,
auf dem Foto von Peter Driesch gut erkennbaren Federböcke kein Platz
mehr gewesen sein (siehe auch Skizze). Darüberhinaus musste die Konstruktion
der Federböcke dem durch die Federblattanzahl veränderten Maß
für die Federaufhängung Rechnung tragen. Weshalb die Wagen mit
diesen Federn ausgestattet wurden, ist mir nicht bekannt, beide haben bei
einem Eigengewicht von 26,2 t eine Tragfähigkeit von lediglich 29,5
t.
Darüberhinaus sind
die Bremsschaulöcher etwas kleiner gehalten, als bei dem von Peter
Driesch fotografierten Y 13 aus dem Jahr 1941. Bei der zweiten Ausführung
des Saar-Drehgestells aus dem Jahr 1952 (nach Zeichnung Fw 991.04.000.00.001)
wurden die Bremsschaulöcher nochmals verkleinert und nur noch als
kleine, kreisrunde Ausschnitte ausgeführt.
Ursprünglich waren beide Varianten mit Gleitlagern ausgestattet. Es ist davon auszugehen, dass sowohl das in Offenbach (ältere Ausführung) als auch das in Hannover Linden Hafen (jüngere Ausführung) fotografierte Saar-Drehgestell ursprünglich gebremst waren.
Bemerkenswert ist, dass die vom französischen Y 13 abgeleiteten Saar-Drehgestelle das früher, vor Einführung des ORE-Standards übliche maß für den Achsschenkelmittenabstand von 1956 mm (französische Y-Drehgestelle: 1970 mm) hatten. Das "französische" Saar-Drehgestell konnte also nicht mit französischen Radsätzen bestückt werden.
Der Werkswagen No. 1 der Firma Binos (früher: Bison) in Springe/Deister
wird vermutlich auch in den nächsten Jahren noch auf dem vom übrigen
Netz abgetrennten Gleisanschluss stehen und zu besichtigen sein. Der RS
63 der Städt. Häfen Hannover ist bis auf weiteres in Betrieb
und wird in Hannover Linden Hafen für die Bedienung der dort angesiedelten
Schrottlager verwendet.
| Pressblech-Drehgestell, genietet | Frankreich, Y 13 | DB Bauart Saar |
| Zeichnungsnummer | 10.041078,
10.041079 |
a) Fw 990.04.000.00.001
b) Fw 991.04.000.00.001 |
| Achsstand | 1800 mm | 1800 mm |
| maximaler Laufkreis-Durchmesser | 940 mm | 940 mm |
| Bauart der Achsen | ||
| Bauart der Achslager | ||
| Querspiel der Achsen | ||
| Längsspiel der Achsen | ||
| Achsschenkelmittenabstand | 1970 mm | 1956 mm |
| Blatt-Tragfedern | ||
| Gestreckte Länge | a) 1160 mm, b) 1150 mm | |
| Anzahl der Federblätter | 9 | a) 14, b) 12 |
| Federblattquerschnitt | a) 90 x 13 mm
b) 90 x 15 mm |
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| Traghöhe | ||
| erstes Baujahr | a) 1950, b) 1952 |
Anmerkung: In der DV 939 F finden sich in der Beschreibung der Drehgestelle zu beiden Bauarten die Angaben: 10 Federblätter, 1150 mm gestreckte Länge und 120 x 16 mm Federblattquerschnitt. Die in der Tabelle angebenenen abweichenden Werte stammen aus den Beschreibungen der Wagen (Rk 673, Rk 674).
Quelle:
Deutsche Bundesbahn: Merkbuch
für die Schienenfahrzeuge der Deutschen Bundesbahn. Güterwagen.Band
2. DV 939 F, Januar 1967 und nachfolgenden Berichtigungen (bis B
12)
Rowagg Eisenbahnbedarf GmbH:
Katalog "Technische Angaben", Düsseldorf 1974 (Sammlung Per Topp Nielsen)