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Venezuela ist ein besonders beeindruckendes Land, das sich durch seine große landschaftliche Vielfalt auszeichnet. Von den schneebedeckten Berggipfeln der Anden und großflächigen Steppen der Zentralebene bis hin zu palmengesäumten Karibikstränden und teilweise noch unberührtem tropischem Regenwald hat das Land alles zu bieten. Durch diese Vielfalt Lebensräumen konnte sich eine überaus artenreiche Flora ausbilden, bei der jeder naturinteressierte Besucher ins Schwärmen gerät. Aufgrund der geographischen Lage des Landes herrscht in den meisten Gebieten tropische heißes Klima vor. Dabei liegt die Durchschnittstemperatur bei ca. 27°C. In den Tropen gibt es keine vier Jahreszeiten, sondern nur eine Unterteilung in Trocken- und Regenzeit. In Venezuela beginnt die Regenzeit Mitte Mai und endet gegen Ende Oktober. In dieser Zeit kann es durchaus zu heftigen Gewittern kommen. Diese Regengüsse dauern in der Regel jedoch nur eine kurze Zeit und danach kommt wieder die Sonne hervor. |
Der Tourismus hat in den letzten Jahren zwar stark zugenommen, doch konzentriert er sich hauptsächlich auf die karibischen Küstenabschnitte. Hier ist vor allem die Isla Margarita ein beliebtes Urlaubsziel. Die traumhaften Strände des Festlandes dagegen werden vornehmlich von einheimischen Urlaubern besucht, doch brauchen sie sich an Schönheit nicht hinter denen von Margarita zu verstecken. Insbesondere die Strände des Nationalparks Mochima sind sehr ruhig und wunderschön. Einige werden an den Wochenenden von den Einheimischen aufgesucht und es wird dann etwas turbulenter. Die Playa Colorada liegt einige Kilometer östlich von Puerto La Cruz und ist von überwältigender Schönheit. Ein Abstecher hierher und einige Tage Aufenthalt in dem angrenzenden Örtchen sind auf jeden Fall lohnenswert und erholsam. Die vorgelagerten Inseln, die alle zu dem Nationalpark gehören, zeichnen sich durch sehr karge und schroffe Felsen aus. Neben angepflanzten Palmen wachsen hier Kakteen. Zum Schnorcheln sind sie aber durchaus einen Ausflug wert. Von Puerto la Cruz verkehren tagsüber diverse Taxiboote zu den einzelnen Inseln. Wer jedoch schon einmal in Venezuela ist, der sollte seinen Urlaub keinesfalls auf die Küstenregion beschränken, sondern auch die anderen Teile des Landes bereisen. Besonders beeindruckend ist die Hochplateauregion im Landesinneren mit den senkrecht emporragenden Tafelbergen (Tepuys). Hier findet sich auch der höchste Wasserfall der Welt, der "Angel-Fall", dessen Besuch mit Sicherheit zu den aufregendsten Erlebnissen eines jeden Venezuelaurlaubs zählt. Der Nationalpark Canaima stellt eine weitere Attraktion dar. Zu ihm kann man allerdings nur per Flugzeug gelangen. Da es sich hierbei lediglich um 6-8 sitzige Maschinen handelt, kann dieser Flug sehr abenteuerlich werden. Insbesondere dann, wenn unverhofft ein tropisches Gewitter aufzieht. |
![]() Blick auf den Angel Fall aus dem Flugzeug |
| Die Touren nach Canaima bucht man am besten in Ciudad Bolivar. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Ich habe mit Neckar Tours sehr schlechte Erfahrungen gemacht, da nicht das eingehalten wurde, was im Vorraus abgemacht war. Nach der Tour war natürlich keiner verantwortlich dafür. Da es in der Stadt aber zahlreiche andere Anbieter gibt, wird sich schon ein vernünftiger finden. Ciudad Bolivar ist an sich schon eine Reise wert, da sie traumhaft am Orinoco gelegen ist und eine sehr schöne, farbenfrohe kleine Altstadt hat. | |||
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