Biografien

Es spielten und spielen für Sie:
 

Jane Achtman
Akademie für Alte Musik
Beni Araki
Andreas Arend
Bob van Asperen

Niels Badenhop
Dian Baker
Berliner Barock-Compagney
Christian Beuse
Irmhild Beutler
Thomas C. Boysen
Willem Brons
Ulla Bundies
Christine Busch

Capella Orlandi
Anna Carewe
Seth Carlin
Phoebe Carrai
Björn Colell
CONCORDIA VIOL CONSORT
Sara Cunningham
 

Friederike Däublin
Christian-Friedrich Dallmann
Martina Dallmann
Imke David
Menno van Delft
Leo van Doeselaar
Ensemble Dreiklang

Susanne Ehrhardt
Ensemble Epikur
Sabine Erdmann

Jorge Néstor Ferreyra
Bernhard Forck
Jan Freiheit
Riko Fukuda

La Gamba
LA GIOIA
Reinhard Goebel
Clemens Goldberg
Gottfried von der Goltz
Hans  Joachim Greiner
Alfred Gross

 

The Harp Consort
Christoph Heidemann
Siebe Henstra
Cordula Heymann-Wentzel
Aino Hildebrandt
Robert Hill
Cordelia Höfer
Cassandra Hoffmann
Heiko Holtmeier
Anja Hufnagel
Cristoph Huntgeburth
Irmgard Huntgeburth

Catalin Ilea
Jos van Immerseel
René Jacobs
Farran James
Jaye Consort
Wyneke Jordans
Rolf Junghanns

Regina Kabis
Georg Kallweit
Elizabeth Kenny
Lee Heon Kim
Irina Kisselova
Emma Kirkby
Irene Klein
Jan Kobow
Marion Kokott
Lora Korneeva
Johanna Koslowsky
Michael Krayer
Wolfgang Kube
Wieland und Piet Kuijken
Rainer Kussmaul

Peter Lamprecht
la voce umana
Lautten-Compagney
Andrew Lawrence King
Gustav Leonhardt
Hans Martin Linde
Gerd  Lünenbürger

Stephan Mai
Rebecca Maurer
Peter Maus
Michael McCraw
Zvi Meniker
Klaus Mertens
Mitzi Meyerson
Markus Möllenbeck
Nina von Möllendorff
Max Müller

Nigel North
Gabriele Näther
 

panta rhei 
Paolo Pandolfo
Nicholas Parle
Hille Perl
Ute Petersilge
Natalie Pfeiffer
Franc Polman
Ralf Popken
Christoph Pregardien
Frank Pschichholz

Derek Lee Ragin
Frauke Rauterberg
Jalda Rebling
Marc Reichow
Ludger Remy
Alba Roca
Hartmut Rohde
Uri Rom
Sylvia C. Rosin

Dörthe Maria Sandmann
Lee Santana
Henriette Scheytt
Christine Schornsheim
Martin Seemann
Midori Seiler
Eckart Sellheim
Hopkinson Smith
Viviana Sofronitzki
Mona Spägele
Andreas Staier
Stephen Stubbs

Juris Teichmanis
Götz Teutsch
Amit Tiefenbrunn
John Toll
Bradford Tracey
Jürgen Trinkewitz
Niklas Trüstedt

Mary Utiger
Marion Verbruggen
Andreas Vetter
Richard Walz
Alexander Weimann
Kai Wessel
Glen Wilson
Richard Wistreich
Akiko Yamashita
Jonathan Zak
Manfredo Zimmermann


 
Dieses ist nur eine kleine Auswahl der Künstler, die seit 1986 bei uns gespielt haben. Die vollständige Liste umfaßt rund zweihundert Namen von Künstlerinnen und Künstlern, die mittlerweile zu den Großen ihres Faches zählen oder schon damals gezählt haben. Die hier zusammengestellten Kurzbiografien aus unseren Programmheften und anderen Quellen sind dagegen zunächst einmal nur nach dem Prinzip ausgewählt, daß sie uns bereits in digitaler Form vorliegen. Andere Künstler, die bei uns gespielt haben und gerne hier aufgenommen werden möchten, können uns eine entsprechende Datei als E-mail-Attachement zusenden. Sobald wir Zeit dazu haben, werden wir auch Biographien aus vorangegangenen Jahren einscannen oder abschreiben - aber wir arbeiten halt alle nur ehrenamtlich.



 

BRADFORD TRACEY UND ROLF JUNGHANNS
Begründer der Friedenauer Kammerkonzerte
 
 

BRADFORD TRACEY

geboren am 7.Juli 1951 in Sydney, Nova Scotia, Kanada, studierte zunächst Musikwissenschaft in Toronto und ging 1971 nach Europa, um sich dem Spiel auf historischen Tasteninstrumenten zuzuwenden. Er studierte an der "Schola Cantorum Basiliensis" bei Rolf Junghanns, später bei Fritz Neumeyer. Er besaß eine kleine Sammlung historischer Tasteninstrumente und war Kurator eben der "Sammlung historischer Tasteninstrumente Fritz Neumeyer" im Schloß Bad Krozingen. Diese Sammlung wiederum gehörte seit dem Tode Neumeyers seinem Freund und Kollegen Rolf Junghanns. Neben seiner Arbeit im Schloß Bad Krozingen unternahm er  Konzertreisen in Europa und Amerika und spielte zahlreiche Schallplattenaufnahmen ein. Er erhielt 1979 mit 28 Jahren eine Professur an der Berliner Hochschule der Künste. Tracey starb am 17.9.1987 in Freiburg/Br.

ROLF JUNGHANNS
 

geboren am 19. August 1945 in Gotha, studierte bei Fritz Neumeyer an der Freiburger Musikhochschule historische Tasteninstrumente und Generalbaß. Seit 1970 unterrichtete er diese Fächer an der Schola Cantorum Basiliensis. Als Spezialist für die Aufführungspraxis alter Musik auf historischen Instrumenten trat er durch Schallplattenaufnahmen sowie durch eine rege Konzert- und Rundfunktätigkeit im In- und Ausland hervor. Von 1987 bis 1993 war er Leiter der Friedenauer Kammerkonzerte. Junghanns starb am 14.11.1993 in Bad Krozingen
 
 



 

Hans-Martin Linde

*1930 in Deutschland , seit 1971 Schweizer Bürger. 1957-1995 Lehrer an der Musik-Akademie der Stadt Basel (Schola Cantorum, Musikhochschule, 1976-1979 Leiter des Konservatoriums) für historische Flöteninstrumente und Chorleitung.

Neben internationaler Tätigkeit als Flötist auch als Dirigent gefragt. Kompositionsschüler von Konrad Lechner. Veröffentlichte zahlreiche Werke für Blockflöte, Kammermusik, Chor und Orchester. In seinem Stücken verwendet Linde avantgardistische Spieltechnicken und experimentiert mit neuen Satzstrukturen. Doch bleibt sein Bezug zur Tonalität und zu alten Formen stets spürbar.
 

Gustav Leonhardt
 

Der Amsterdamer Cambalist, Organist, Diregent und Musikschriftstelle zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten für Theorie und Praxis Alter Musik überhaupt. Seine weit über 100 Schallplattenproduktionen machten ihm zum Leitbild einer ganzen Musikergeneration. Seine Lehrtätigkeit führte ihn über Wien an das Amsterdamer Sweelinck-Konservatorium, wo er von 1955 - 93 unterrichtete. Er wurde mit mehreren Ehrendoktorwürden ausgezeichnet und erhielt 1980 den europäischen Erasmus-Preis.
 
 

Akademie für Alte Musik

Die Geschichte der Akademie für Alte Musik Berlin reicht zurück ins Jahr 1982, als sich junge Mitglieder der verschiedenen (Ost-) Berliner Orchester zu einem selbständigen Klangkörper mit historischem Instrumentarium zusammenschlossen. Abseits des institutionalisierten Musikbetriebes konnte das Ensemble in der ehemaligen DDR den bis dahin eher zaghaften Bemühungen um stiltreue Aufführungen Alter Musik entscheidende Impulse geben. Seit 1984 gestaltet das Ensemble turnusmäßig seine eigene Konzertreihe im Berliner Konzerthaus (damals: Schauspielhaus) am Gendarmenmarkt.

Ebenso wie das lokale wuchs auch das internationale Renommee. Bereits 1986 gastierte das Ensemble bei den vom Westdeutschen Rundfunk initiierten Tagen für Alte Musik in Herne. 1987 erschien die erste Schallplattenproduktion gleichzeitig in der DDR bei Eterna und in der Bundesrepublik bei Capriccio. Es folgten weitere CD-Produktionen für die Schallplattenlabels Capriccio und Berlin Classics. Seit 1994 produziert die Akademie Für Alte Musik Berlin exklusiv für harmonia mundi france. Regelmäßig werden Aufnahmen der Akademie mit international bedeutenden Preisen ausgezeichnet, u.a. bereits zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis. 1999 erhielt die Akademie für ihre Einspielung von Orchestersuiten Georg Philipp Telemanns den französischen Diapason d’Or, Scarlattis Oratorium "Il primo omicidio" wurde mit dem Londoner Grammophone Award und dem Diapason d’Or de l’année 1999 ausgezeichnet. Ganz aktuell ist die Verleihung des Cannes Classical Award 2000 für die Händel-Arien mit Andreas Scholl und die Nominierung zum amerikanischen Grammy Award 2000 für Scarlattis "Il primo omicidio".
In den letzten Jahren haben sich auch die internationalen Verpflichtungen des Orchesters mehr und mehr erweitert. Neben regelmäßigen Konzerten in den musikalischen Zentren Europas wie Wien, Paris, London und Brüssel führten Tourneen bislang auch in fast alle anderen europäischen Länder sowie in den Nahen Osten und nach Japan. Im Dezember 1999 debütierte das Ensemble mit Cecilia Bartoli in der Londoner Wigmore Hall. Unter der Leitung von René Jacobs ist das Orchester regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, zuletzt konnte mit Alessandro Scarlattis Griselda ein internationaler Erfolg verbucht werden. Eine weitere künstlerische Allianz mit internationaler Ausstrahlung verbindet das Orchester mit Marcus Creed und seinem RIAS-Kammerchor.
 

Stephan Mai

Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig.

Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete.

Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für alte musik berlin hervor, der Stephan Mai seit 1987 als einer der beiden Konzertmeister angehört. Mit dem Orchester gastierte Stephan Mai bereits 1986 bei den vom Westdeutschen Rundfunk veranstalteten Tagen für Alte Musik in Herne. Seither wirkt er an zahlreichen Schallplattenproduktionen und Rundfunkaufnahmen des Ensembles mit; Tourneen und Festivalauftritte führen über die Grenzen Europas hinaus in den Nahen Osten sowie nach Japan.

In seiner solistischen Arbeit widmet sich Stephan Mai der Violinliteratur des 17. Jahrhunderts (Biber, Schmeltzer, Castello, Montalbano u.a.). Gastrollen in diversen Ensemblen wie dem Freiburger Barockorchester, der Berliner Barockcompagney und der Wiener Akademie ergänzen seine Tätigkeit.

Seit 1991 lehrt Stephan Mai Barockvioline an der Hochschule für Musik Leipzig und an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin.
 
 
 

  BernhardForck

1963 in Altdöbern geboren, studierte Violine an der Berliner Musikhochschule bei Professor Eberhard Feltz. Von 1986 bis 1991 war er Mitglied des Berliner Sinfonie-Orchesters.

Bereits während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der Barockvioline und belegte Kurse bei Ingrid Seiffert, Catherine Mackintosh und Nikolaus Harnoncourt. Er ist seit 1984 Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin und seit einigen Jahren einer der beiden Konzertmeister. Als Kammermusiker tritt Bernhard Forck in den verschiedensten Formationen auf.

Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Ensemble Oriol. Mit Musikern dieses Ensembles gründete er 1994 das Manon-Quartett, das inzwischen in ganz Deutschland und den USA auftrat, zuletzt als "Quartet in Residence" beim Sommerfestival in Tanglewood..
 
 
 

Berliner Barock-Compagney
 

Jan Freiheit
 

Im Jahre 1986 wurde die Berliner Barock-Compagney ins Leben gerufen. Zu den Mitbegründern des Ensembles gehört Jan Freiheit, der Viola da gamba studierte, sich intensiv mit der Musik des Barock sowie deren Regeln auseinandersetzte und mit dem Ensemble ein Forum zur praktischen Umsetzung dieser Musik gefunden hat. Heute zählen zur Berliner Barock-Compagney außerdem Robert Ehrlich, Blockflöte, Georg Kallweit, Violine, und Christine Schornsheim, Cembalo. Alle Musiker des Ensembles genießen einen hervorragenden Ruf im Bereich der Alten Musik. Robert Ehrlich und Christine Schornsheim sind Professoren an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, Georg Kallweit und Jan Freiheit gehören beide der Akademie für Alte Musik Berlin an.

Georg Kallweit

Bereits seit seinem Studium an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler", das sich von 1983 bis 1988 an den Besuch der Berliner Spezialmusikschule anschloss, und parallel zu seinem späteren Engagement beim Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin beschäftigte sich Georg Kallweit intensiv mit Stilfragen zur vor- und frühklassischen Kammermusik sowie zur Theorie und Praxis ihrer historisch orientierten Aufführung auf zeitgenössischen Instrumenten. Als ständiges Mitglied der Berliner Barock Compagney und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie als gern verpflichteter Gast anderer Ensembles ist der freischaffend tätige Musiker aus Greifswald heute längst zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert, auch heute und gerade mit solistischem Repertoire. Seine rege internationale Konzerttätigkeit und zahlreiche Einspielungen für Radioanstalten und CD-Firmen sind hierfür ebenso Beleg wie der Lehrauftrag, der Georg Kallweit seit 1998 an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig verpflichtet.
 

Alexander Weimann

 wurde in München geboren, wo er auch Musik- und Theaterwissenschaft, mittelalterliches Latein, Orgel, Kirchenmusik und Jazzklavier von 1985-90 studierte. Er hat an Meisterklassen in einigen europäischen Ländern teilgenommen und zählt Künstler wie Godehard Joppich, Tonne Koopman, Michael Radulescu, Luigi Ferdinando Tagliavini und Harald Vogel zu seinen Lehrern. Seine Hochschuljahre wurden durch Stipendien gefördert, unter anderem durch den Bayerischen Rundfunk  und staatliche Förderung. 1997 gewann Alexander Weimann den ersten Preis im Wettbewerb für Alte Musik "Concorso Premio Bonporti" in Rovereto, Italien. Von 1990-95 unterrichtete er Musiktheorie an der Müncher Musikhochschule und wurde 1998 eingeladen, Kurse für Kammermusik und  Aufführungspraxis an der Universität Lunds in Malmö, Schweden zu geben. 
Er wohnt in Berlin und hat als Chembalist und Organist, Solist und Begleiter, sowie als Orchesterleiter die meisten europäischen Länder und die USA bereist. Er gatierte bei den  Musikfestivals in Göttingen, in Halle, in Karsruhe, in Innsbruck, in Salzburg, in Wien und in Utrecht  und ist  häufig Gastmitglied des Freiburger Barockorchesters, des Ensemble 415 und bei Sol Sol la Sol. Er ist regelmäßiges Mitglied der Ensembles Teatro Lirico und Tragicomedia. 
 

Christian Beuse

studierte Fagott an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin (1979-1983) und an der Schola Cantorum in Basel (1988-1991). Er ist Mitglied der "Akademie für Alte Musik Berlin sowie der "Neuen Düsseldorfer Hofmusik" und gründete 1992 "Das Reicha'sche Quintett" - ein Bläserquintett, das auf frühromantischem Instrumentarium arbeitet und bereits sechs CD,s eingespielt hat. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem "Concentus musicus Wien", (Nikolaus Harnoncourt), "Musica Fiata" (Roland Wilson), dem "New York Bach Ensemble" (Joshua Rifkin) und dem "Orchestre des Champs-Elysees" (Philippe Herreweghe).

Konzertreisen führten ihn in nahezu alle Länder Europas, nach Australien, Israel, Japan. die Türkei und in die USA. Neben regelmäßigen Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren ca. 80 CD's mit Musik vom Mittelalter bis in die Romantik sein breites Repertoire. Er unterrichtet am Konservatorium der Stadt Wien und war Dozent der Internationalen Sommerakademie für Alte Musik in Innsbruck und der Akademie für Alte Musik in Brixen/Bressanone.
 

Lautten-Compagney

Mitglieder: Irmgard Huntgeburth (Violine), Britta Gemmeker (Violine), Aino Hildebrandt (Viola), Berhard Prokein (Viola, Violine), Ulrike Mix (Violoncello), Barbara Hofmann (Violone), Saskia Fikentscher (Oboe, Flöte), Christine Allanic (Oboe, Flöte), Adrian Rovatkay (Bass), Hans-Werner Apel (Theorbe, Barockgitarre), Wolfgang Katschner (Theorbe), Alexander Weimann (Cembalo).
1984 von Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel gegründet, arbeitet die LAUTTEN COMPAGNEY heute nach wie vor in ihrer ursprünglichen Form als Lautenduo, aber auch in ver-schiedenen instrumentalen Besetzungen bis hin zum barocken Opernorchester. Dazu hat sich ein fester Kreis von Musikern um die beiden Lautenisten versammelt, der gemeinsam die verschie-denen Projekte trägt. Alte Musik in ihrer faszinierenden Vielfalt und Vitalität wieder zum Klingen zu bringen und als sinnlichen Genuß und ästhetisches Vergnügen einem breiten Publikum nahezubringen, ist erklärtes Ziel der künstlerischen Arbeit. Das Re-pertoire umfaßt ein breites Spektrum an Werken aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Besonderen Wert legen die Musiker der LAUYTEN COMPAGNEY in ihren Aufführungen und Produk-tionen auf phantasievolle und facettenreiche Ausführung des Bas-so continuo, einer Besonderheit der Musik dieser Epoche, bei der Lauteninstrumente eine wichtige Rolle spielen.

Eme ganze Reihe von musikalischen Entdeckungen konnte das Ensemble in den letzten Jahren mit großem Erfolg auf den Weg bringen. So erschien erstmalig auf CD eingespielte Musik von G. B. Bononcini, B. Castaldi, J. Ph. Krieger und M. Locke. Mit Konzerten und Opernaufführungen gastierte das Ensemble bei nam-haften Festivals. Die Performance „Bach-Arkaden“, ein Gemeinschaftsprojekt mit Musikern der Jazz- und der Neuen-Musik-Szene, wurde im Rahmen des Kulturprogramms des Deutschen Pavillons zur Weltausstellung in Hannover aufgeführt.

Als Opernorchester erlebt man die LAUTTEN COMPAGNEY in Potsdam-Sanssouci in Zusammenarbeit mit dem Hans-Otto-Theater, im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt, aber auch als Continuo-Ensemble in einer Produktion der „Poppea“ von Monteverdi am Opernhaus Halle. Besondere Aufmerksamkeit fanden die eigenen Produktionen unbekannter barocker Opern des Dresdner Hofes. Für diese innovativen Ausgrabungen wurde Wolfgang Katschner mit dem Festspielpreis 2000 der Dresdner Musikfestspiele geehrt.

In Berlin präsentiert sich die LAUTTEN COMPAGNEY mit eigener Konzertreihe. Bereits Tradition sind ihre Weihnachts-konzerte mit prominenten Schauspielern wie Otto Sander oder Katharina Thalbach als ausdrucksstarke Rezitatoren. Eine enge Zusammenarbeit verbindet die LAUTTEN COMPAGNEY auch mit namhaften Sängern wie Mechthild Bach, Suzie Le Blanc, David Cordier, Axel Köhler, Kobie van Rensburg u. a.
Zur Homepage der Lautten Compagney
 
 
 
 
 

Anja Hufnagel

geboren 1968 in Düsseldorf studierte Blockflöte an der Hoogeschool voor de Kunsten in Utrecht bei Marion Verbruggen, Baldrick Deerenberg und Helko ter Scheggel, an der sie 1993 das Konzertexamen ablegte. Seit 1992 lebt sie in Berlin und ist in verschiedenen Ensembles sowie als Musikpädagogin tätig. 1993 wurde sie durch die Gotthard-Schierse-Stiftung Berlin gefördert. Für das Musikinstrumenten-Museum Berlin Spielte Anja Hufnagel 1994 die historischen Blockflöten als Hörbeispiel und auf CD ein. Ihre Musikalität wurde in der Presse als "hochexpressiv", mit "graziler Eleganz" und "ausdrucksvollen Klangcharakteren" beschrieben. 1997 erschien ihre erste CD mit Amit Tiefenbrunn, Viola da Gamba und Ophira Zekai, Laute. Neben Kompositionen von J.M. Hotteterre, A.D. Philidor und O. die Lasso sind Erst-einspielungen von F. Chauvon, G. Bartel, P. Natalc und P. San-giorgio zu hören.
 

Franc Polman

geboren 1960 in Holland, studierte Violine am Sweelinck Conservatorium Amsterdam, bei Bouw Lemkes. Er nahm an Meisterkursen von Sandor Végh, Berl Senofsky und für historische Aufführungspraxis bei Jaap Schröder und Lucy van Dael teil. Mit European Community Chamber Orchestra machte er viele Tourneen in Hong Kong, Taiwan und Italien trat er mit diesen als Solist auf. Seit der Gründung spielt er die erste Geige im Nieuw Sinfonietta Amsterdam, vertritt im Concertgebouworkest und war Konzertmeister beim London Covent Garden Festival Orchestra. Er spielt regelmäßig mit Les Musiciens du Louvres und The Raglan Baroque Players. Des weiteren ist Franc Polman in vielen Karnmermusikensembles aktiv, sein Repertoire reicht von Alter Musik auf Barockvioline bis zu zeitgenössischen Kompo-sitio-nen.

Amit Tiefenbrunn

wurde 1967 bei Tel Aviv geboren, wo er Kontrabaß studierte und im Haifa Symphony Orchestra und der Israeli Symphonieta spielte. 1991 kam er nach Holland, um an der Hoogeschool voor de Kunsten Utrecht bei Aneke Pols Viola da Gamba zu studieren, am Koninklijk Conservatorium Den Haag vervollständigte er sein Violonestudium bei Margareth Urquhart. Er konzertiert solistisch und als Continuo auf Viola da Gamba und Violone; außerdem spielt er Kontrabaß in Barockorchestern wie Florelegium Musicale und und dem Brabant Barock Collegium. Seit 1992 studiert er den Bau von Bogeninstrumenten und baut in seiner eigenen Werkstatt Viola da Ganbas und Violonen.
 
 

Ensemble Epikur

Ralf Popken, Altus
Juris Teichmanis ‚Violoncello
Mitzi Meyerson, Cembalo
 

Der römische Philosoph Epikur steht für Lebensfreude, Genuß und Fröhlichkeit. Diese Ideen in Musik umzusetzen, ist Anliegen des gleichnamigen Barockensembles.
Ralf Popken (Altus), Juris Teichmanis, Violoncello sowie die Cernbalistin Mitzi Meyerson sind drei anerkannte Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik, die sich in dieser ungewöhnlichen Besetzung zusammengefunden haben, um ihrem Publikum Raritäten und Kostbarkeiten der Barockmusik nahezubringen.

Ralf Popken 


hat nach Abschluß seines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in Chorleitung und Gesang eine große Karriere als Sänger begonnen. Seit 1984 konzertiert er als Solist in Oratorien und Kammerkonzerten in Europa und den USA. Viele Aufnahmen belegen sein umfangreiches Repertoire. Als Solist arbeitet er mit Ensembles wie Concerte Köln, Rheinische Kantorei, Freiburger Barockensemble, Gabrieli Consort of London u.v.a. sowie Dirigenten wie Gustav Leonhardt, Frieder Bernius, René Jacobs oder Nicholas McGegan, um nur einige zu nennen. Seit 1996 lehrt er Barockgesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
Homepage Ralf Popken
 

Juris Teichmanis
 
 
 

stammt aus Freiburg im Breisgau. Nach Studien in seiner Heimatstadt bei Christoph Henkel und bei Martin Ostertag in Karlsruhe rundete er seine Ausbildung bei Anner Bijlsma und Lidewij Scheides in Amsterdam ab. Er ist vorwiegend im Bereich der Alten Musik tätig und Mitglied verschiedener Ensembles, u.a. Musica Alta Ripa. Das 1998 mit dem „Cannes Classical Award“ und dem „Echo Klassik Preis“ ausgezeichnet wurde. Er arbeitet regelmäßig mit berühmten Barockorchestern zusammen, so Concerto Köln, Cantus Cölln und La Stagione, Frankfurt, Freiburger Barockensemble u.a., Konzertreisen führen ihn durch Europa, die USA und Südamerika und er ist als Kammermusiker und Solist Gast bei vielen bedeutenden Festivals,
 
 
 

Mitzi Meyerson,

eine weltweit gefeierte und anerkannte Cembalistin, ist den Friedenauer Kammerkonzerten seit

vielen Jahren verbunden. Seit 1990 ordentliche Professorin für Cembalo an der Hochschule der Künste Berlin, lehrt sie in Deutschland und lebt in Italien.

Mitzi Meyerson stammt aus einer musikalischen Familie und wurde in Chicago geboren, wo bereits mit sieben Jahren ihre Konzertkarriere begann. Nach Abschluß ihrer Studien ging sie nach London und war dort Mitbegründerin des .Trio Sonnerie". Viele Konzerte und Plattenaufnahmen mit diesem Ensemble folgten. Zusätzlich hat sie Solo-Alben herausgegeben mit Werken von Buxtehude, Duphly und Forqueray, die ausnahmslos mit glänzenden Kritiken bedacht wurden. Ihre Bearbeitung des Gesamtwerkes von Gaspard Le Roux für zwei Cembali wurde vor kurzem veröffentlicht bei Harmonia Mundi France und gewann einen Preis in "Le Monde de la Musique". Mitzi Meyerson ist Begründerin des Ensembles .The Bottom Line" und in jüngster Zeit auch als Photografin hervorgetreten.
 
 

Paolo Pandolfo

lehrt an der Scola Cantorum Basiliensis und gilt als einer der einflußreichsten Musiker in der europäischen Szene Alter Musik. Er kommt ursprünglich vom Jazz und begann seine Studien der Renaissance- und Barockmusik 1978. Nach Beendigung seines Studiums am Santa-Cecilia-Konservatorium in Rom ging er nach Basel und nahm an Jordi Savalls Kursen für Viola da Gamba teil, wurde dann 1982 Mitglied in Savalls Ensemble "Hesperion XX" und konzertierte bis 1990 mit Savall weltweit, spielte zahlreiche Aufnahmen ein.

Nach dem großen Erfolg seiner ersten Aufnahmen als Solist wurde er 1990 zum Professor an der Scola Cantorum ernannt. Ausgehend von seinen Wurzeln in der italienischen Renaissance- und Barockmusik, hat er sich intensiv mit den englischen, französischen und deutschen Musikstilen in der Viola-da-Gamba-Literatur befaßt. Sein sensibles Bewußtsein für die gegenseitige Inspiration von Musik, Dichtung, Gesang, Theater und Tanz verleihen seinen Interpretationen der Alten Musik eine ungemein lebendige, dichte und kontrastreiche Atmosphäre. Er leitet seit 1992 das "Ensemble Labyrinto".

Thomas C. Boysen
 

ist geborener Norweger und lebt in Villingen-Schwenningen. Er studierte in seiner Heimat Laute in Oslo an der Norwegischen Hochschule für Musik, anschließend im künstlerischen Aufbaustudium am Institut für Alte Musik in Trossingen bei Rolf Lislevand. Er besuchte Meisterkurse bei Hopkinson Smith und konzertierte als gefragter Continuospieler u.a. mit dem norwegischen Barockorchester "Pro Musica Antiqua" ,Oslo und "Ensemble Tientos", Wien. Er hat Aufnahmen und Konzerte mit Rolf Lislevand, Lorenz Duftschmid und dem .Ensemble Labyrinto" gespielt."
 

John Toll 

Anyone interested in early music over the last three decades will have felt they knew John Toll, who has died of cancer aged 53: one of the best continuo keyboard players in the world, his name appeared on dozens of recordings. 
He was a truly creative musician, who, as Richard Wistreich, one of the many singers who worked closely with him, put it, "always played with the almost endless possibilities offered by a naked bass line". 

Born in Little Wymondley, near Hitchin, John took organ lessons with Percy Wells, director of music at St Mary's parish church, Hitchin, and studied piano with Mary Nicholls. While still at Hitchin grammar school, he gained his ARCO (Associate, Royal College of Organists) and was awarded the FRCO during a year at the Royal School of Church Music, Croydon, before taking up the organ scholarship at Magdalen College, Oxford, in 1966. 
There he was much influenced by the then director of music, Bernard Rose. But it was only after some years working in theatre music, both composing and directing musicals and as musical director at the Mermaid Theatre under Sir Bernard Miles, that he became involved in early music. 

Foto: Mitzi Meyerson, April 2001

As keyboard player to the Bournemouth Sinfonietta in the early 1970s, he had the opportunity to play a fine Michael Johnson harpsichord; it was love at first touch. He commissioned his own instrument from Johnson, and became passionately interested in questions of performance practice. 
He and like-minded musicians formed ensembles to play baroque music on original instruments, such as L'École d'Orphée with John Holloway and, in 1977, London Baroque with Charles Medlam. 

For Andrew Parrott's Taverner Players and Roger Norrington's London Classical Players, he became the first-choice continuo player. It is from those heady, pioneering years in historically aware performance that I first remember him: an unselfconscious figure who exerted a quiet authority on the concert platform as someone who very clearly knew exactly what he was doing and who was able to convey the inner essence of the music - often rather unfamiliar music - straight to the heart and mind of the listener. 

John's playing, whether as continuo-player or soloist, was never merely flashy - as the conductor Ivor Bolton has commented, it was "outstanding in its creativity and for the distinctive sound he drew from the instrument. His scholarly knowledge was profound, and was perfectly balanced with his response to real-life performance situations." 

Through the 1980s and 90s, John continued to be at the centre of the early music world, playing with the Orchestra of the Age of Enlightenment - the great harpsichordist and conductor Gustav Leonhardt always asked for him - and contributing to the formation of new groups, such as Musica Secreta or Romanesca, with both singers and other instrumentalists. With the violinist Andrew Manze and lutenist/theorbist Nigel North of Romanesca, he won a well-deserved Gramophone award in 1995 for a CD of Biber sonatas. 
Recent recordings include Blavet's flute sonatas with Claire Guimond and a solo recital of keyboard music by Gibbons, the final edits for which John approved shortly before he died. 

His inspirational ability to bring out new things in music also made him an exceptional teacher, whose students at the Royal Academy of Music and the Dresden Akademie für Alte Musik will have learnt not only about keyboard technique, but that rarest of qualities, intellectual honesty. 

John's appointment as music director of Kent Opera in 1997 gave him further opportunity to study and perform Baroque opera. His great love for the operas of Monteverdi was consolidated by working with first Norrington and more recently Bolton at the Maggio Musicale in Florence, the Bologna Opera and the Bavarian State Opera, Munich, where a Monteverdi cycle will be completed this summer, using John's own edition of Ulysses.

He was also to have conducted the revival of this work next spring. When he died, his score was still open at the page he had been studying. 

He leaves his wife, Vivian, and their son and daughter. 

• John Toll, harpsichordist and organist, born October 1 1947; died May 26 2001

Nachruf Tess Knighton in: The Guardian  May 31, 2001
Nachruf John Holloway in: Independent  June 16, 2001
 

Ensemble LA GIOIA: Frauke Rauterberg, Christian Beuse, Sabine Erdmann

Frauke Rauterberg

studierte Blockflöte bei Ferdinand Conrad in Hannover (1980 - 1984) und an der HdK Berlin bei Christoph Huntgeburth (1984- 1990). Dort legte sie ihr Blockflötenexamen mit Auszeichnung ab. Anschließend vollendete sie ihre solistische Ausbildung bei Walter van Hauwe in Amsterdam (1990 -1995) und ergänzte sie in Meisterkursen u.a. bei Frans Brüggen, Kees Boeke, Han Tol und Pedro Memelsdorff. Zeitgleich absolvierte sie ein Studium der Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Traversflötenausbildung u.a. bei Christoph Huntgeburth und in Meisterkursen bei Linde Brun-mayr und Barthold Kuijken. 1992 gründete sie das Berliner Ensemble für Alte Musik, LA GIOIA, das erfolgreich an Wettbewerben teilnahm und neben regelmäßigen Konzertauftritten auch Rundfunk- und CD-Aufnahmen produ-zierte. Darüberhinaus gehören weitere zahlreiche Konzerte als Solistin und mit unterschiedlich besetzten Ensembles in Deutschland und im europäischen Ausland, CD-Einspielungen, sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen zu ihrer Arbeit.
 
 

Sabine Erdmann

erhielt ihren ersten Cembalounterricht mit 11 Jahren bei Beata Seemann in München. Von 1988-1993 studierte sie Cembalo an d. Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Egino Klepper, danach an der Hochschule der Künste Berlin bei Mitzi Meyerson, wo sie sich auch intensiv mit dem Generalbaßspiel beschäftigte. 1998 folgte das Konzertexamen bei Egino Klepper.

Sie ist Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikensembles, wie dem Ensemble Serenata und dem Ensemble Lustgarten Berlin. Konzertreisen mit Orchester führten sie u.a. zum Internationalen Oleg-Kagan-Musikfest in Wildbad Kreuth (Tegernsee) und zum Musikfestival nach Auray (Bretagne). Außerdem ist Sabine Erdmann an der Musikschule Berlin-Schöneberg für Cembalo-korrepetition und -Unterricht angestellt. Sie besuchte Meisterkurse bei Huguette Dreyfus, Robert Hill und Jesper Christensen und wirkte bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit.
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Farran James

In Vancouver (Canada) geboren. Besondere Erwähnung unter ihren Lehrern verdient Joël Smirnoff, Mitglied des Julliard String Quartet und Lehrer an der Julliard School of New York. Sie ist Mitglied des Metamorphosen Chamber Ensemble und des McGill Symphony Orchestra.  Als Solistin wirkte sie mit beim Bach & Beyond Festival, Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik und sie hat zahlreiche Einspielungen zu verzeichnen. 
 
 

Alba Roca

Geboren 1972 in Berga. Nach ihrem ersten Examen für Violine 1997 studierte sie Barockvioline am Pariser Konservatorium, wo sie auf dem Gebiet der Kammermusik auch mit Patrick Cohen arbeitete. Sie ist Mitglied des Katalanischen Barockorchesters und spielt auch in anderen Ensembles, wie „Le Concert des Nations“, „Les Arts Florissants“, „La Fenice“ and „Café Zimmermann“, mit denen sie zahlreiche Aufnahmen gemacht hat.
 

Capella Orlandi Bremen

Die "Capella Orlandi" wurde 1990 gegründet und hat sich auf die Präsentation norddeutscher Musik aus Renaissance und Barock spezialisiert. In Zusammenarbeit mit Radio Bremen führte sie einen konzertanten Querschnitt des Bremischen Musiklebens im 17. Jahrhundert auf. Einen Schwerpunkt haben sich die Musiker mit der Wiederaufführung der Musik der Hamburger Gänsemarktoper gesetzt. Ihr leiter, Thomas Ihlenfeldt, Lautenist und Musikwissenschaftler hat große Verdienste bei der Erforschung, Edition und Wiederaufführung der Werke Reinhard Keisers
 

SethCarlin

Seth Carlin zählt zu den weltweit führenden Hammerflügelspezialisten. Sein innovativer Interpretationsansatzeröffnet einen unverbrauchten Zugang zur klassischen und romantischen Klavierliteratur. Nach Studien in Paris, Harvard und an der Juilliard School in New York gewann er Preise bei verschiedenen Klavierwettbewerben, darunter beim renommierten Busoni-Wettbewerb. Er musizierte u.a. mit Roger Norrington, Anner Bylsma, Malcolm Bilson und dem Tafelmusik Orchestra Toronto. Er konzertierte u.a. bei den Festivals in Marlboro, Newport und Spoleto. Seth Carlin ist Professor an der Washington University in St. Louis. Verschiedene, vielbeachtete CD-Einspielungen mit Sonaten von Schubert und Beethoven sind bei Titanic erschienen. Er gilt in der Alte-Musik-Szene als Geheimtip.
 

Jalda Rebling
 

Die Berliner Musikerin gilt als herausragende Spezialistin für die jüdisch-hebräische Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart und hat mit ihrem Ensemble mehrere CDs eingespielt.

Sie wurde in Amsterdam als Tochter der holländischen Sängering und Tänzerin Lin Jaldati und der Musikwissenschaftlers Eberhard Rebling geboren, die aus dem hollänischen Exil Mitte der fünfziger Jahre in die DDR gekommen waren. Beide hatten in der DDR einen großen Namen.
 
 

Ensemble Dreiklang Berlin

Irmhild Beutler, Marion Kokott, Sylvia C. Rosin, Martin Ripper
spielen seit 1991 als Ensemble Dreiklang Berlin zusammen.

Das Repertoire des Trios umfaßt Musik für Blockflöten aus sechs Jahr-hunderten vom Mittelalter bis zur Moderne. Darunter finden sich vir-tu-ose mittelalterliche Spielmannstänze, polyphone Consortmusik der Renaissance, Sonaten und Suiten des Hochbarock, Flötentrios der Klas-sik sowie Musik des 20. Jahrhunderts.

Irmhild Beutler, Marion Kokott und Sylvia C. Rosin studierten Blockflöte an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Jeanette Cramer-Chemin-Petit, Evi Pfefferle, Prof. Gerd Lünenbürger und Prof. Christoph Huntgeburth und spielen seit 1991 als Ensemble Dreiklang Berlin zusammen. Seit 2000 spielt Martin Ripper anstelle von Marion Kokott mit dem Trio. Das Blockflötentrio gewann 1992 den 1. Preis des Kammermusikwettbewerbs der HdK Berlin sowie 1998 den 2. (und einzig vergebenen) Preis des Ensemblewettbewerbs des Internationalen Blockflötensymposions Calw. 1997 erschien die CD Fantasia, 1999 Chips ´n´ Chocolate bei hänssler Classic.

Das Repertoire des Trios umfasst Musik für Blockflöten aus sechs Jahrhunderten vom Mittelalter bis zur Moderne. Darunter finden sich virtuose mittelalterliche Spielmannstänze, polyphone Consortmusik der Renaissance, Sonaten und Suiten des Hochbarock, Flötentrios der Klassik sowie Musik des 20. Jahrhunderts.
Im Bereich der zeitgenössischen Musik liegt ein Schwerpunkt des Ensembles bei modernen Kompositionen, die von verschiedenen populären Stilrichtungen - wie dem Jazz und Pop - beeinflusst sind. Stücke dieser Art wurden eigens für Ensemble Dreiklang Berlin komponiert.

Einen weiteren Aspekt der musikalischen Arbeit des Trios bilden eigene Arrangements, darunter auch bekannte Hits aus der Unterhaltungsmusik. Eine eigene Notenreihe mit Klassik- und Poparrangements für Blockflötentrio erscheint seit 1999 bei Universal Edition Wien.

Zum Einsatz kommen über 30 verschiedene Instrumente der Blockflötenfamilie von der bleistiftgroßen Sopranino bis zum über zwei Meter großen Subbass, darunter handgefertigte Nachbauten historischer Instrumente aus Renaissance und Barock.

Einzelbiographien:

Irmhild Beutler
Sylvia C. Rosin
Martin Ripper
Marion Kokott
 
 

Ensemble panta rhei
 

Fünf Berliner Musiker haben 1995 das Ensemble panta rhei gegründet. 
Gabriele Bultmann, Robert Colban, Juliane Ebeling, Christian Hagitte und Margarete Sendelbach studierten Blockflöte in Berlin, Mailand und Wien. Die Ensemblemitglieder können auf eine breite musikalische Ausbildung zurückgreifen. Neben dem Blockflötenstudium finden sich Gesangs- und Cembaloausbildung, Klavier- und Tonmeisterstudium in ihren Lebensläufen, dazu Tätigkeiten in Ensembles für Neue Musik, Musik des Mittelalters, populärer und traditioneller Musik, als Hörspielproduzenten und Komponisten. 

Das Blockflötenensemble panta rhei ist fasziniert von dem fließenden Klang und der zeitlosen Schönheit mehrstimmiger Renaissancemusik und möchte diese Musik dem heutigen Hörer wieder erlebbar machen. Es erarbeitet seit seiner Gründung vor allem konzeptionelle Programme zu Schwerpunktthemen des Renaissance- und Frühbarockrepertoires. In jüngerer Zeit beschäftigt sich das Ensemble in zahlreichen Projekten sehr erfolgreich mit der szenischen Umsetzung musikalisch-literarischer Themen (masque, dante footnotes, Flügelkind und Engel der Erkenntnis, Commedia dell'Arte u.a.) sowie mit der Kombination von Konzert und Hörspielelementen (grenzgänger, Lebenszeit - Zeitspiegel).
panta rhei arbeitet in einer Besetzung von vier bis zu acht Ausführenden. Bei den szenischen Projekten werden Sänger, Schauspieler und Tänzer sowie Kostümbildner einbezogen.
 
 

Willem Brons

aus Arnhem (Niederlande) gebürtig, studierte am Muzieklyceum in Amsterdam bei Karel Piet Kee. (Orgel). Anschließend setzte er sein Studium am Konservatorium in Genf fort, wo er bei Louis Hiltbrand lernte, einem ehemaligen Assistenten und Freund von Dinu Lipatti.

1968 gewann er zwei Hauptpreise im Genf-Wettbewerb: den ,,Premier Prox avec Distinction" und den "Prix Philipinetti à la Mémoire de Panderewsky"spielte mit bedeutenden niederländischen Orchestern, wie dem Concertgebouworkest (unter Bernard Haitink), dem Residenzorchester Den Haag und dem Rotter-dam Philharmonisch Orkest (unter Hans

Vonk und Edo de Waart). Außerdem wurde er eingeladen, mit dem London Philharmonic Orchestra und ,,L' orchestre de la Suisse Romande (Genf) zu konzertieren. Seit 1982 gastiert Willem Brons regelmäßig in Japan, wo er beinahe jährlich mit Soloprogrammen, Kammmusik und in Orchesterkonzerten auftritt; außerdem gibt er Meisterkurse an der National Universität der Schönen Künste in Tokyo und an der Sommerakademie in Kusatsu.

Zu den Spezialgebieten von Willem Brons zählen die Beethoven-Sonaten, die Diabelli-Variationen, Bach und das Spätwerk Schuberts. Sein Interesse gilt außerdem dem "unbekannten" Schumann , wie etwa die ,,Gesänge der Frühe op. 133.

Mit den Fragen der Aufführungspraxis setzt sich Willem Brons seit langem auseinander und dies besonders gern am historischen Instrument. In diesem Zusammenhang wurde er eingeladen, auf dem Festival ,,Antwerpiano" (1991 und 1993) zu konzettieren.

Willem Brons ist Mitglied des Kammermusikensembles ,,Robert -Schumann- Ensemble". Er unterichtet am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam sowie an der Universität von Göteborg.

Solorecitals gab er in London, Paris, Rom, Tokyo, Moskau, Brüssel, Berlin und in vielen anderen bedeutenden Musikzentren Europas.
 
 

Wyneke  Jordans und Leo van Doeselaar

studierten bei Jan Wijn am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam und erhielten 1981 ihr Solistendiplom. Sie spielten ein gemeinsames Schlußprüfungs--Recital: zum ersten Mal in den Niederlanden bestand die Hälfte davon aus Quatre Mains-Repertoire.
 

Seit 1977 konzertierten sie als Klavierduo im In- und Ausland. Sie traten gemeinsam mit verschiedenen niederländischen Orchestern, der Schlagzeuggruppe Amsterdam und dem niederländischen Kammerchor auf und weiter auf Musikfestivals und Konzerten in der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark, Belgien, Deutschland, England, den Vereinigten Staten und Asien. Ihr Spiel wird regelmäßig im Rundfunk und Fernsehen gesendet. Sie wurden eingeladen, Meisterklassen am Amsterdamer Sweelinck- Konsenatonum und am Königlichen Konservatorium in Den Haag zu veranstalten. Leo van Doeselaar ist Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule der Künste in Berlin.

Neben dem großen Standardrepertoire an Musik zu vier Händen und Musik für zwei Klaviere führen sie auch zahlreiche Werke zeitgenössischer niederländischer Komponisten auf, und sie haben eine spezielle Vorliebe für gute Arrangements von Kompositionen, die ursprünglich für andere Instrumente geschrieben wurden.Das Klavierduo nahm für Etcetera Records eine Reihe Schallplatten und CD's auf. In dieser Serie erschien die gesamte vierhändige Klaviermusik von Erik Satie, die Legenden opus 59 von Antonin Dvorak und die gesamte vierhändige Klaviermusik von Maurice Ravel.

Außerdem spezialisierten sie sich auf das Fortepianospiel. Unter Leitung von Malcolm Bilson und Jos van Immerseel widmeten sie sich vor allem dem reichen Repertoire der ersten Wiener Schule. Als Fortepiano-Duo gaben sie Konzerte und Meisterkurse in der ganzenWelt und bei bedeutenden Festspielen, wie beim Early Music Festival in Utrecht, dem Festival von Flandern, Antverpiano in Antwerpen, dem York Early Music Festival, den Berliner Tagen für Alte Musik, dem Saintes Festival, dem Early Music Festival in San Antonio (U.S.A.) und den Festspielen für Alte Musik in Moskau.

Für Globe spielten sie eine Aufnahme mit vierhändiger Klaviermusik von Schubert ein, auf einem original Fortepiane von Friedrich Hoxa (Wien, 1826).
Seit 1993 haben sie sie jährlich für die BBC Aufnahmen auf historischen und modernen Klavieren gemacht. Aus diesen Einspielungen entstanden zwei CD´s mit Kompositionen von einerseits Satie, Stravinsky und Debussy und anderseits von Schubert, Schumann, Mendelssohn und Brahms. Die von Ihnen eingespielte CD mit vierhändigen Bach-Bearbeitungen von Max Reger fand großel Resonanz in der Musikpresse.
 
 

Der Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler  Zvi  Meniker  wurde in Moskau geboren und wuchs in Israel auf. Mit 15 Jahren begann er sein Hochschulstudium der Musik. Vom Salzburger Mozarteum und der
Musikakademie Zürich, wo er bei Nikolaus Harnoncourt und Johann Sonnleitner studierte, erhielt er Diplome mit Auszeichnung. Es folgte ein Studium bei Malcolm Bilson an der Cornell-Universität in den USA.

Zvi Meniker hat Cembalo und Aufführungspraxis an der Duke-Universität in den USA unterrichtet und ist langjähriger Dozent an der Akademie für Alte Musik in Jerusalem. Er war Professor an der Hochschule für
Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig; ab Oktober 1999 ist er Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seine Doktorarbeit (Cornell University, 2001), hat die
Aufführungspraxis der Klavierwerke Frédéric Chopins zum Thema. 
Unter den Ensembles, mit denen Zvi Meniker konzertierte, befinden sich Musica Antiqua Köln, Capella Savaria, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Dresdner Barockorchester, Concerto Köln, das Apollo Ensemble (USA) und viele andere. Seine zwei festen Kammermusikensembles sind: Trio de l'Oustal (mit der Gambistin
Mieneke van der Velden und dem Blockflötisten Heiko ter Schegget) für Renaissance und Barockmusik, und Trio Parole (mit dem Geiger Philippe Couvert und dem Cellisten Andrea Fossà) für Musik der Klassik und
frühen Romantik.
 
 
 

Christine Schornsheim

zählt zu den international namhaften Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik, deren ,,lebendiges Spiel" und ,,tadellose Technik" von Presse und Rundfunk anhaltend positiv herausgestellt werden. Deshalb ist sie als Solistin am Cembalo und Hammerflügel gleichermaßen gefragt, wie als musikalische Partnerin von Sängerpersönlichkeiten wie Peter Schreier oder erstklassigen Instrumentalsolisten wie Andreas Staier, Christoph Huntgeburth oder Rainer Kussmaul.

Die Künstlerin tritt als Solistin und in herausragenden Kammermusikgruppen häufig in Konzerten auf. Regelmäßig gastiert sie bei internationalen Musikfesten, darunter beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem SaitoKinen-Festival in Matsumoto, dem Europäischen Musikfest in Stuttgart, den Wiener Orgeltagen, der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg, den Tagen Alter Musik in Regensburg und Berlin sowie den Internationalen Bach-Festen. Konzertreisen führten sie bisher nach England, Österreich, Italien, Frankreich, Dänemark, in die Schweiz, die Niederlande und in osteuropäische Länder sowie nach Israel, Japan und in die USA.

Ihre erfolgreiche Konzerttätigkeit sowie die intensive Auseinandersetzung der Künstlerin mit Fragen der Aufführungspraxis Alter Musik führten 1992 zur Berufung von Christine Schornsheim als Professorin für Cembalo und Hammerklavier an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.  Im Herbst 2002 wurde sie auf eine Professur an der Musikhochschule München berufen.
 
 

Christine Busch

studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Rainer Kußmaul, am Konservatorium der Stadt Wien bei Boris Kuschnir und in Winterthur bei Nora Chastain.
Sie gewann 1991 den internationalen Wettbewerb in Gernsbach / Baden-Baden und 1992 den Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen.
Wichtige musikalische Erfahrungen sammelte sie u.a. im Concentus Musicus Wien, im Chamber Orchestra of Europe, im Freiburger Barockorchester und als Konzertmeisterin und Solistin bei den Deutschen Bachsolisten.
Nach zahlreichen Konzertreisen in Europa und aller Welt, Kammermusik--CD-Aufnahmen z.B. für cpo und harmonia mundi france, ist sie inzwischen mit dem Maler Frank WaIka verheiratet (http://www.walka.de) und Mutter von Lydia.
Christine Busch unterrichtet seit 1997 als Professorin an der Hochschule der Künste Berlin und spielt weiterhin gerne Geige, soweit es ihre Zeit erlaubt.
 
 

Götz Teutsch

wurde in Herrmannstadt (Siebenbürgen-Rumänien) geboren und studierte Cello bei D. Dimicu und Radu Aldulescu in Bukarest.
Nach seiner Ausreise aus Rumänien im Jahre 1968 weitere Studien bei Enrico Mainardi und Karl Richter

20 Jahre Solocellist der Berliner Philharmoniker unter Herben v. Karajan. Als Solist spielte er u.a. mit den Berliner Philharmonikern (Cellokonzerte von A.Schönberg, Hindemith und Schostakowitsch), dem RSO-Berlin, dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks u.a. Kammermusikkonzerte in vielen Ländern Europas, in Japan, und den USA.
Gründungsmitglied der "12 Cellisten der Berliner Philharmoniker".

In den letzten Jahren beschäftigte er sich intensiv mit alter Musik, und studierte Viola da Gamba und Barocello. Intensive Zusammenarbeit mit Konrad Junghänel und Gerhard Darmstadt.
Zur Zeit lebt Götz Teutsch in Berlin und Salzburg.
 

Akiko Yamashita

geboren in Tokio, Japan. Nach Abschluß der Meisterklasse an der Musashino Academia Musicae in Tokio bei Prof. Jan Horák Studium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Georg Sava.

Solo- und Kammermusikkurse bei Gyorgy Sebök. Liedinterpretationskurse bei Aribert Reimann. 1991 Konzertexamen als Solistin mit Auszeichnung.

Konzerte in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, Japan, Rußland und in den USA. Mitwirkung in verschiedenen Berliner Ensembles und Orchestern. Clavichord-Unterricht bei Menno van Delft, Amster-dam, und Generalbaß bei Mitzi Meyerson, Berlin.Solo- und Kammermusikaufnahmen beim SFB, RIAS und DS-Kultur. Mehrere CD-Aufnahmen. Künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule der Künste, Berlin.
 

Anna Carewe

Vielseitigkeit ist ein besonderes Merkmal der englischen Cellistin Anna Carewe: Langjährige Erfahrung als olocellistin des Ensemble Oriol Berlin und der Kammerakademie Potsdam hat dazu geführt, dass sie sich sowohl in der Barock- als auch der zeitgenössischen Musik zu Hause fühlt. Sie hat über 100 Werke zur Uraufführung gebracht, wobei mehrere eigens für sie geschrieben wurden. Mitwirkung bei renommierten Formationen wie u.a. dem Ensemble Modern, Ensemble L'art pour l'art, dem Isang Yun Ensemble und dem Kammerensemble Neue Musik Berlin hat sie auf Konzertreisen durch mehrere Länder Europas und Asiens sowie Australien und die USA geführt.
Zunehmend spielt Anna Carewe auch auf historischen Instrumenten. Das Manon Quartett Berlin, dessen Mitglied sie ist, hat zahlreiche Konzerte sowohl auf modernen als auch auf klassischen Instrumenten gegeben, u.a. bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik und als Quartet in residence des Tanglewood International Music Festival 1997. Als Barockcellistin hat sie beim Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock musiziert und ist zunehmend als Continuospielerin auf vier- und fünfsaitigem Cello gefragt.
 
 
 

Cordelia Höfer

wurde in München geboren.Sie studierte Klavier an den Hochschulen in Salzburg (bei Hans Leygraf) und Mün'chcn (bei Klaus Schilde) und absolvierte mit den jeweils höchsten Auszeichnungen. In Salzburg studierte sie auch Dirigieren und Klavierkammernusik. WichtigeLehrer waren Tatjana Nikolajewa, Elisabeth Leonskaja und Wilhelm Kempf.
Seit ihrem 15.Lebensjahr führt sie eine intensive Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin durch viele Länder Europas, durch die IJSA und Japan. In den letzen Jahren trat sie bei zahlreichen Festivals auf ("Mostly Mozart" New York, Salzburger Osterfestspiele ,,Kontrapunkte", Kuhmo, Finnland etc.) mit Partnern wie Ruggiero Ricci, Heinrich Schiff, Thomas Riebl u.a.
Cordelia Höfer unterrichtet am ,,Mozaneum" in Salzburg und wurde künstlerisch entscheidend geprägt durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Sandor Vegh und Nikolaus Harnoncourt.
Große Erfolge bei Publikum und Presse (u.a. FAZ, Berliner Tagesspiegel) verzeichnete die Pianistin  in der ausverkauften Berliner Philharmonie am 12. November 2000 beim ersten Kammerkonzert der Berliner Philharmoniker. Sie interpretierte Lieder, Solo- und Kammermusikwerke von Felix Mendelssohn- Bartholdy und dessen Schwester Fanny Hensel gemeinsam mit Mitgliedern der Philharmoniker und der Sängerin Maria Cristina Kiehr. 
CD-Aufnahmen bei Pan Classics Zürich, Pony Canyon Tokyo, Musica Classic Wien, u.a.
 
 

Jos van Immerseel

Van Immerseel studierte Orgel, Klavier und Cembalo am Konservatorium Antwerpen bei Flor Peeters, Eugène Tracy und dem Cembalisten und Musikwissenschaftler Kenneth Gilbert. Er begründete dort das Collegium Musicum, entwickelte sein Engagement in Renaissance- und Barockmusik, und erweiterte später seine Aktivitäten in Richtung des klassischen und romantischen Repertoirs. Heute ist er ein begehrter Pianist in den Konzertsälen Europas, bekannt für seine große Sensibilität für die rhetorischen Aspekte der Musik und seine improvisatorischen Fähigkeiten (Kritiken seiner Beethoven-Konzertaufnahmen rühmen seine Kadenzen). Er spielt auf seinen eigenen Instrumenten, die ihn auch auf seinen Konzertreisen begleiten.

1987 begründete er das Ensemble Anima Eterna, das er noch heute leitet. Im Jahre 1999 bereisten sie Europa mit Beethoven Sinfonien.
Ergänzend zu seiner Konzerttätigkeit ist Immerseel als Professor am Anvers Konservatorium tätig, wobei er historische Instrumente des nahegelegenen Vleeshuis Museums für seine Meisterklassen einsetzt. Er lehrt auch am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und am Conservatoire National Supérieur in Paris und hat Meisterklassen bei Festivals in La Roque d'Atherton, Utrecht, Sopron und Ancona durchgeführt.

Van Immerseel spielt Aufnahmen für VIVARTE ein, als Solist, als Solist mit Tafelmusik und als Mitglied in Kammermusikensembles.
 
 

Midori  C. Seiler

in Osaka als Tochter eines österreichisch-japanischen Pianisten-Ehepaares geboren, wuchs in Salzburg auf. Mit vier Jahren begann sie das Violinspiel, 11 Jahre später wurde sie als Jungstudentin am Salzburger Mozarteum angenommen. Nach dem Abitur wechselte sie nach Basel, um am Konservatorium und der berühmten Schola Cantorum moderne und barocke Violine studieren zu können. In dieser Zeit war Midori Seiler Konzertmeisterin

der Schweizerischen Jugendsinfonieorchesters.
Nach Studien in London absolvierte sie ihre letzten Studienjahre bei Prof. Feltz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Parallel beschäftigte sie sich weiter mit der Barockvioline und wurde Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin.
Midori Seiler ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, u.a. des renommierten Locatelli-Wettbewerbs im Amsterdamer Concertgebouw. Auf Einladung verschiedener Orchester wie der Berliner Kammersinfoniker, Concerto Rotterdam, der Nordostdeutschen Philharmonie oder den Berliner Symphonikern konzertierte sie mit den großen Violinkonzerten von Bruch, Mendelssohn, Vivaldi und Beethoven. Als regelmäßiger Gast beim Bach Festival Bristol führte sie die Bachschen Violinkonzerte und Solowerke auf.

Als Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin konzertiert sie regelmäßig als Solistin, für harmonia mundi nahm sie das 4. Brandenburgische Konzert für CD auf. Mit René Jacobs Ensemble Concerto vocale wirkte sie  regelmäßig bei Barockopernproduktionen und Konzerten mit, u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie in Argentinien, Spanien, Australien und Italien. Sie gründete 1998 das Boreas Ensemble
 
 

Elizabeth Kenny

ist eine der meist beschäfligten und vielseitigstenen Lautenistinnen Englands. Sie hat CD Aufnahmen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, GabrieliConsort Taverner Players und vielen anderen führenden Ensembles gemacht und ist mit vielen von diesen Ensembles durch die Welt gereist. Seit einigen Jahren ist sie regelmäßiges Mitglied des Les Arts Florissants (Dirigent William Christie).

Elizabeth Kenny studierte an der Cambridge University und später mit Nigel North an der Guildhall School of Music in London. Sie hat eine besondere Beziehung zum englischen Lautenlied, zu der sie von dem 1997 verstorbenen Robert Spencer inspiriert wurde. Mit dem Countertenor Robin Blaze hat sie eine Aufnahme von englischen Liedern aus dem 17. Jahrhundert gemacht, die im Januar 2000 mit großem Erfolg bei der Kritik herausgegeben wurde. Sie spielt mit den Gambenkonsortien Concordia sowie l´Ensemble Orlando Gibbons und beigleitet regelmäßig Solosänger wie Mark Padmore und Richard Wistreich. Ihr besonderes Interesse gilt der Literatur des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Mit dem Tenor Mark Padmore und der Schauspielerin Josette Simon ist sie dababei, ein Prigramm mit dem Titel "Songs and Sonnettes" zu entwickeln, das sie erstmals im Sommer 2001 aufführen werden. Sie ist Professorin an der Royal Academy of Music (London), wo sie auch in der  englischen Liedliteratur und dem französischen Barockrepertoire unterrichtet,  und arbeitet als Dozentin an der Hochschule der Künste, Berlin.
 

Ensemble la voce umana: Gabriele Näther, Niklas Trüstedt, Jürgen Trinkewitz

Gabriele Näther

wurde in Ebersbach / Oberlausitz geboren. Sie studierte Gesang in  Dresden und Berlin. Nach ihrem Staatsexamen wurde sie im Jahre 1974 vom Hans-Otto-Theater engagiert, dessen Ensemble sie heute noch angehört. Die Sopranistin hat sich insbesondere durch ihre Interpretation bedeutender Mozartpartien einen Namen erworben. (Donna Anna, "Don Giovanni"; Fiordiligi, "Cosi fan tutte"). Aber auch die zeitgenössische Musik vertrat sie mit zahlreichen Uraufführungen (S. Matthus, G. Hummel u. a.). Viele Tourneen führen Gabriele Näther in verschiedene europäische Länder, aber auch nach Südamerika. In letzter Zeit wendet sich Gabriele Näther verstärkt dem Konzert-, Oratorien- und Liedgesang zu. Ein großes Repertoire mit Alter Musik erarbeitete sie sich mit dem Cembalisten Jürgen Trinkewitz im Ensemble la voce umana.
 

Niklas Trüstedt

wurde 1944 geboren und studierte bei Johannes Koch Viola da gamba. Er konzertiert mit zahlreichen Ensembles mit den Instrumenten Viola da gamba und Violone (Fiori musicali, Sans Souci- Berlin, Lauttencompagney, Concert spirituel u. a. ) Niklas Trüstedt unterrichtet an der Musikhochschule in Dresden Viola da gamba. Er schreibt aber auch Neue Musik ( Zwei Opern, Messen und Kammermusik) und malt.
 

Jürgen Trinkewitz

absolvierte das instrumentale Hauptfachstudium Historische Tasteninstrumente mit dem Schwerpunkt Cembalo sowie ein Musiklehrerstudium (Hauptfach Orgel) an der Hochschule der Künste (UdK), Berlin und betrieb weitere Studien bei Jacques Ogg in Amsterdam. Im Fach Musikwissenschaft promovierte er 2004 im Fach Musikwissenschaft an der Universität Greifswald bei Prof. Matthias Schneider zum Dr. phil. und hat dort ab dem WS 2006/07 einen Lehrauftrag für „Historisch orientierte Aufführungspraxis“.
Jürgen Trinkewitz arbeitet als Dozent für Historische Tasteninstrumente an der Musikschule Berlin-Mitte und als Kirchenmusiker an der Ev. Weihnachtskirchengemeinde Berlin-Haselhorst. Er geht einer umfangreichen Konzerttätigkeit als Solist und Continuospieler mit den Instrumenten Cembalo, Clavichord und Orgel im In- und Ausland nach. Darüber hinaus realisierte er diverse CD-Produktionen bei querstand. 
Als Musikwissenschaftler forscht er über die „Historisch orientierte Aufführungspraxis“ des 16. -19. Jahrhunderts und veröffentlicht über diese Thematik.
 
 
 
 

NigelNorth

zählt zu den berühmtesten Lautenisten der Welt. Geboren 1954 in London, studierte er klassische Gitarre, Viola da Gamba und Laute am Royal College of Music in London. 1975 wurde er Lehrer für Laute an der Guildhall School of Music and Drama, 1993 bis 1999 lehrte er an der Hochschule der Künste, Berlin. Er ist seit 1998 Professor am Early Music Institute der Indiana University of Music. Nigel Noth hat zahlreiche Einspielungen als Solist gemacht und eine Abhandlung über "'Continuo playing on the lute, archlute and theorbo" veröffentlicht, die 1987 publiziert wurde. Er ist Mitglied in diversen Ensemles und ein viel gefragter Begleiter von Gesangssolisten, wie James Brown, Emma Kirkby, Jill Feldmann und Paul Elliot. Nigel North ist regelmäßig Gast von Musik-Festivals, so in Boston, Bath, Utrecht und Moskau. Weitere Biographie hier.
 
 

Martin Seemann

geboren 1965 in Berlin, studierte er u.a. bei Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste, Berlin. Er beendete 1995 seine Ausbildung als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung bei Ivan Monighetti in Basel. Außerdem nahm er regelmäßig an Meisterkursen bei Anner Bylsma zur historischen Aufführungspraxis teil.
Sein Repertoire ist seinen vielfältigen musikalischen Interessen entsprechend weit gefächert. Neben der gängigen Cello-Literatur beschäftigt er sich einerseits mit der Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf dem Barockcello und dem Violoncello piccolo und andererseits mit der Musik des 20. Jh. Als Solist gastierte er in vielen europäischen Ländern. Er spielte mehrere Uraufführungen zeitgenössischer Werke, darunter Arvo Pärts "Fratres" in der Fassung für Violoncello und Orchester, die mit dem Komponiten einstudiert wurde und auch dessen Beifall fanden.
Außerdem widmete er sich der Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen, was ihn u.a. in die USA, den Nahen Osten und nach Japan führte. Ferner wirkte er bei CD- und Rundfunkproduktionen mit.
 

Beni Araki

 

Beni Araki begann ihre Ausbildung als Cembalistin an der "Toho Gakuen" in Tokyo. Danach setzte sie ihr Studium bei Jos van Immerseel am Königlichen Konservatorium in Antwerpen fort und und absolvierte Meisterkurse bei Gustav Leonhardt und dem Organisten Luigi F. Tagliavini. Schon während ihres Studiums galt ihr Interesse auch abgelegenen Bereichen des Cembalo-Repertoires wie der Musik frühbarocker Meister.1992 schloß sie ihr Studium mit dem Prädikat "Auszeichnung" ab. Seit dem entfaltete sie eine umfangreiche Konzerttätigkeit, die von Soloauftritten über vielfältige musikalische Projekte bis hin zur Mitwirkung in Opern und Oratorien reicht und die sie in nahezu alle Länder Europas und nach Japan führte. Außerdem ist sie Dozentin an der Hochschule der Künste Berlin.
 
 

Siebe Henstra

studierte Cembalo bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman am Sweelinck-Conservatorium Amsterdam. Er hat Preise bei Wettbewerben in Edinburgh (1982) und Amsterdam (1987) gewonnen.

Seitdem musizierte er mit vielen Ensembles;  die bekanntesten das Leonhardt Consort, Tokyo Baroque, La Petite Bande, Ricerca Consort und das Concertgebouw- Orchester. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten, wie Frans Bruggen und Gustav Leonhadt, bei Einspielungen und Opernproduktionen (für RICERCAR, DENON, VANGUARD, PHILIPS, HARMONIA MUNDI, SONY und TELEFUNKEN) in den meisten europäischen Ländern, Japan und den Vereinigten Staaten. Als Continuo-Spieler ist er Mitglied der Nederlands Bachvereniging.

Siebe Henstra hat diverse Meisterklassen geleitet, so in Portugal, Italien, Frankreich, den USA, Katalonien und Tschechien. Gegenwärtig lehrt er Cembalo am Utrecht Conservatorium.

Eine CD, die ausschließlich der italienischen Musik des 17. Jahrhunderts gewidmet ist, erschien bei RICERCAR, gleichfalls dort vor kurzem eine CD mit den kompletten Klavierwerken von Matthias Weckmann.

Homepage Siebe Henstra
 
 

Christoph Huntgeburth

1956 in Münster (Westfalen) geboren, studierte Block- und Traversflöte bei Winfried Michel und Hans Martin Linde sowie Cembalo- und Generalbaßspiel an der Schola Cantorum in Basel. Schon 1982 erfolgte sein Ruf an das Konservatorium Bern in der Schweiz. Seit 1984 ist er Professor an der Hochschule der Künste Berlin. Als Soloflötist ist er mit zahlreichen europäischen Barockorchestern aufgetreten, Konzertmitschnitte und Schallplattenproduktionen festigten seinen internationalen Ruf. Christoph Huntgeburth beschäftigt sich neben dem barocken auch mit dem klassischen und romantischen Flötenrepertoire, was durch Aufnahmen mit Werken von Schubert, Beethoven und Mozart dokumentiert ist. Neben Nachbauten barocker Traversflöten aus eigener Werkstatt spielt Christoph Huntgeburth ausschließlich Originalinstrumente aus seiner umfangreichen Flötensammlung.
 
 

Irmgard Huntgeburth 

spezialisierte sich nach dem Violinstudium in Freiburg und Studien an der Schola Cantorum Basiliensis seit 1980 auf historische Aufführungspraxis. Unter Berücksichtigung historischer Techniken und Verzicht auf moderne Hilfsmittel ist sie als Kammermusikerin, Solistin und Konzertmeisterin verschiedener Ensembles tätig. Im Vordergrund steht dabei, im Austausch mit anderen Musikern, die Erarbeitung eines Klangbildes, das das Spektrum der menschlichen Stimme zum Vorbild hat und Hörgewohnheiten in Frage stellt. Seit 1992 unterrichtet sie an der Hochschule der Künste in Berlin Barockvioline und historische Kammermusik.
 
 
 
 

Richard Wistreich

wurde in Großbritannien geboren und wuchs dort auf. Er hat schon mehr als 70 CDs eingespielt: Sein Repertoire erstreckt sich von den Organa des 11. Jahrhunderts über Renaissance und Barock bis zu zeitgenössischen Werken, die speziell für ihn und sein Vokalensemble ,Red Byrd' komponiert wurden; dieses leistete Pionierdienste in der

Aufführung von Alter wie Neuer Musik. Seine Oratorien-, Opern- und Kammermusikaufführungen haben ihn in zahlreiche Länder, Rundfunk- und Fernsehanstalten Europas der USA, Japan, Australiens, Neuseelands, der Philippinen und Rußlands geführt.

Richard Wistreich ist stark engagiert in der Ausbildung von Musikern im Bereich der der Alten Musik. Seit 1991 ist er Professor für Gesang und Leiter des Instituts für Alte Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Zusätzlich erhält er häufig Einladungen aus aller Welt, Meisterkurse zur Aufführungspraxis der Musik vom Mittelalter bis zur frühen Romantik zu geben. Er widmet sich auch der Forschung und Publikation zur Geschichte der Gesangspraxis. Ein Artikel zur Geschichte des Gesangstechnik in vorromantischen Zeit wurde im April 2000 im ,Cambridge Companion to Singing' veröffentlicht.
 
 
 
 

Andrew Lawrence-King

is recognised as one of Europe's leading early music artists, leader of The Harp Consort and the rising new star of the baroque scene as conductor 'from the continuo' of orchestras, choirs and staged operas.

His musical career began as Head Chorister at the Cathedral & Parish Church of St Peter Port, Guernsey. He won an Organ Scholarship to Selwyn College, Cambridge and subsequently studied Voice and Continuo at the London Early Music Centre, where his teachers included Emma Kirkby, Roger Norrington and Nigel Rogers.

He took up the harp quite by chance, and in the absence of a modern school of baroque harp-playing, taught himself to play, using period treatises and iconography. He quickly established himself in London, performing and recording with nearly all the leading specialist ensembles: he has made over 100 recordings of music ranging from Troubadour lyrics (with Paul Hillier for ECM) to new music for early harp (John Paul Jones' 'Amores Pasados' with The Harp Consort for DHM) and including two accounts of the Handel Harp Concerto - with The Sixteen, and with Andrew Parrott's Taverner Players.

After six years as harpist and keyboard player with the baroque ensemble Tragicomedia, for whom he created many musical arrangements and concert programmes, most recently a recording of Anna Magdalena Bach's 'Notenbuch', Andrew Lawrence-King formed his own ensemble, THE HARP CONSORT in 1994. Taking its inspiration from the original 17th century 'Consorte' created by Charles I, The Harp Consort is a mixed vocal and instrumental ensemble that brings together world-class soloists in various line-ups, according to the repertoire being performed.

The Harp Consort's combination of detailed historical research with the dramatic spontaneity of improvised performance won them instant critical acclaim. Their debut recording, Ribayaz's 17th century collection of dance music from Spain, Italy, South America and Africa, 'Luz y Norte' forms the basis of a baroque stage show of improvised music and dance. Luz y Norte toured America for the first time in 1996, and will be given at Australia's Brisbane Festival and in the Sydney Opera House in 97.

Andrew Lawrence-King's schedule for performances - solo, with The Harp Consort and as a guest conductor - takes him this season to Italy, Spain, Germany, France, Scandinavia and Japan. The Harp Consort have two US tours as well as a busy recording schedule, turning their attention now also to medieval music. DHM has recently released their second CD, CAROLAN'S HARP: dances, airs and laments by Turlough O'Carolan, "the chief musician of all Ireland".
 
 
 

Hartmut Rohde

Hartmut Rohde wurde 1966 in Hildesheim geboren und erhielt 1975 seinen ersten Violin- und Violaunterricht in Celle. Nach dem Abitur 1985 studierte er bei Hatto Beyerle in Wien und Hannover. Weitere intensive Impulse verdankt er Kursen von Walter Levin, Kim Kashkashian, Gérard Caussé und Pinkas Zukerman.1990 gründete Hartmut Rohde das Kandinsky-Streichtrio, das auch inErweiterung mit großen Persönlichkeiten wie David Geringas und Elsbeth Moserprojekt ebunden arbeitet. 1997 wurde er Mitglied im Mozart Piano Quartet. Seit 1993 lehrt er als Professor an der Hochschule der Künste, Berlin. Er unterrichtet als Gastprofessor für Viola seit 1998 an der Hochschule für Musik und Theater, Bern und seit 2000 an der Royal Academy, London. Als Dozent ist er darüberhinaus bei internationalen Meisterkursen sowie beim Europäischen Jugendorchester (EUYO) tätig. Eine eigene Bearbeitung des Violakonzertes von Béla Bártok nach dessen Skizzen legte Hartmut Rohde 1991 vor. Als international gefragter Künstler führen ihn Tourneen seit 1990 regelmäßig in die USA, nach Kanada, Australien sowie in die GUS, andere Konzertreisen ins europäische Ausland und durch die Bundesrepublik Deutschland. Auszeichnungen in Wettbewerben waren die Basis für die intensive internationale Konzerttätigkeit von Hartmut Rohde. Als gefragter Kammermusiker hat er mit Heinrich Schiff, Philipp Hirschhorn, PavelGililow, Thomas Brandis, Frans Helmerson, Michel Lethiec, Arto Noras, Antje Weithaas und Ulf Hoelscher, dem Trio ex aecquo, dem Talich-Quartett und dem Leipziger Streichquartett zusammengearbeitet. Durch seinen Einsatz fürzeitgenössische Musik kooperierte er mit Komponisten wie Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Kristof  Naratka und Wilhelm Killmayer.Als Solist trat Hartmut Rohde mit folgenden Orchestern auf:
Litauisches Kammerorchester(u.a. Ersteinspielung Hoffmeister/Bach in derNeufassung von Franz Beyer), Bremer Philharmonisches Orchester, Orchester der Bonner Beethovenhalle, Staatsphilharmonie Weimar, Kammerorchester Berlin, Stuttgarter Rundfunksinfonieorchester.
Zu den Dirigenten, mit denen Hartmut Rohde arbeitete, gehören u.a.Georg Alexander Albrecht, Sir Roger Norrington, Paavo Järvi und Christoph Prick.
Teilnahme an Festspielen: Berliner Festspiele, Salzburger Festspiele, Ravinia-Festival (Chicago),Braunschweiger Kammermusikpodium Concert du Louvre (Paris), Mahler-Festspiele Toblach (Italien)und Festival Pablo Casals (Frankreich).
Preise und Auszeichnungen: 1978 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 1987 1. Preis beim Hochschulwettbewerb Hannover 1988 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes bis 1993 1990 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 1991 / 92 35. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler 1991 Preis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik beim Internationalen Naumburg Wettbewerb, New York 1998 erhielt er Schallplattenpreise mit dem Leipziger Streichquartett inDeutschland, den Niederlanden und Frankreich. Bei allen großen Rundfunkanstalten liegen Livemitschnitte und Produktionen vor. CD-Aufnahmenentstanden bei Decca, Arte Nova, Dabringhaus & Grimm, Freiburger Musikforum.
Hartmut Rohde spielt ein Instrument von Michael Ledfuß (1999).
 

Harmut Rohdes Homepage finden Sie hier
 
 
 

Hans JoachimGreiner,

geboren in Coburg, 1964 und 1967 Bundespreisträger "Jugend musiziert", 1967-1972 Studium bei Prof. Schwalbé und Prof. Passagio an der Hochschule für Musik Berlin Er ist Gründungsmitglied des "Trio Kreuzberg" und des

"Kreuzberger Streichquartetts". Mitglied der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Kammermusikstudium bei Mitgliedern des Juilliard-Quartetts, des Amadeus-Quartetts, bei Sandor Vegh, Rudolf Koeckert und Dusan Pandula. 1974 erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf. Internationale Konzerttätigkeit, Schallplatten bei TelDec. Hans Joachim Greiner unterrichtet seit 1991 Viola und Kammermusik an der Hochschule der Künste Berlin, wo er auch als Mitglied des Fachbereichs Orchesterinstrumente und im Organisationskomitee des Kammermusikwettbewerbs arbeitete.

Neben Konzertreisen durch Europa, USA und Südamerika, Schallplatten- und Rundfunkproduktionen und der Tätigkeit als Juror bei "Jugend Musiziert" betreut Hans Joachim Greiner das Kammerorchester der Berliner Capella, das aus Schulmusikern, Musiklehrern und -liebhabern besteht.
 


CONCORDIA VIOL CONSORT

gegründet von Mark Levy 1992, spielt die faszinierende englische Musik des "goldenen Zeitalters" und ein großes Repertoire der

Renaissance und des Barock aus Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich. Häufig arbeitet das Ensemble mit Gastkünstlern auf anderen Instrumenten und, vor allem Gesangsinterpreten, wie Robin Blaze und James Bowman, Countertenor und der Sopranistin Rachel Elliott. Wahrscheinlich wegen der Breite und des besonderen Akzents des stimulierenden Programms (das auch neue Aufträge, zeitgenössischen Tanz und Poesieumfaßt), ist Concordia eines der aktivsten britischen Kammermusikensembles und tritt in der Wigmore Hall, Purcell Room und Elizabeth Hall, sowie und bei Festivals landesweit sowie einschlägigen europäischen Schauplätzen in Erscheinung.

Die ständigen Mitglieder sind Mark Levy, Joanna Levine, Emilia Benjamin, Daniel Yeadon, Reiko Ichise and Alison McGillivray, Viola, Elizabeth Kenny, Laute and Gary Cooper, Orgel und Cembalo.

Concordia wurde ins Leben gerufen um jene Musik zu ergründen, die sich mit der Viola in all ihren Größen und Formen befasst. Die britische und europäische Presse  hat ihre Konzerttourneen bejubelt, die CD-Einspielungen, wie die  Rundfunkaufnahmen. So hat Concordia einen spezielle Ruf für die imaginativen Programme erlangt, die oft die Verbindung zur visuellen Kunst suchen, zur Dichtung und zum Tanz;  zahlreiche jüngere Konzerte , Rundfunksendungen und Einspielungen wurden in Verbindung mit Ausstellungen an der Royal Academy of Arts and der National Gallery durchgeführt. Laufende Projekte schließen eine Auseinandersetzung mit dem wenig bekannten Repertoire der klangvollen Lira da gamba ein, unterstützt durch  Concordias dritte größere Auszeichnung durch das  Arts Council of England,  eine europäische Tournee der von der Gruppe inszenierten " Music for the Mona Lisa", mit spektakulären neuzeitlichen Tänzen und Illuminationen und schließlich eine komplette Aufnahme der Werke von Gibbons bei  Metronome.

Die CONCORDIA  Homepage finden Sie hier.
 
 
 

Wieland Kuijken
 

Wieland Ku

ijken wurde in Dilbeek, nahe Brüssel, 1938 geboren. Mit 14 zog die Familie in das künstlerisch aktive Brügge. Ein Jahr später verließ Kuijken die Schule und nahm sein Musikstudium auf: Cello and Klavier.Ervervollständigte sein Studium am Brüsseler Conservatorium, wo er 1962 sein Examen ablegte. Parallel zu seinem Studium dort begann er sich mehr und mehr für die Alte Musik und deren Originalinstrumente zu engagieren. Mit 18 Jahren begann er, sich autodidaktisch mit dem Spiel der Viola da gamba vertraut zu machen.

Seine musikalische Karriere begann mit dem Alarius Ensemble (1959-1972). Zu gleicher Zeit zeigte

er großes Interesse an avantgardistischer Musik.. Er wurde durch zahlreiche Aufnahmen und Konzerte international bekannt, gemeinsam mit seineBrüdern Sigiswald und Barthold, mit Gustav Leonhardt, Frans Brüggen and Alfred Deller. Seit 1970 lehrte er an den Konservatorien in Brüssel und den Hague. In Ergänzung dazu gibt er regelmäßig Sommer-Meisterklassen (Innsbruck etc.)

Piet Kuijken, geboren in Brügge im Jahre 1972. Er studierte an der Musikakademie von Brüssel und schloß mithöchsten Auszeichnungen in den Kategorien  Klavier und Kammermusik ab. Gewinner mehrerer nationaler Klavierwettbewerbe für Jugendliche ("Jeunesse Musicale "und" Cera"). Nachdem er seine Studien am königlichen Konservatorium von Brüssel beendet abschloß (Klavier, Kammermusik, Harmonie und Kontrapunkt), begann er eine vielversprechende internationale Karriere sowohl als Solist als auch als Ensemblespieler. Als Mitglied einer Musikerfamilie ist er immer in Kontakt mit den Tasteninstrumenten und der barocken Musik geblieben und arbeitet vielfach mit seinem Vater Wieland Kuijken zusammen.
 
 
 

Hille Perl und Lee Santana

Hille Perl und Lee Santana arbeiten seit 1984 als Duo zusammen.

Die gebürtige Bremerin und der Amerikaner aus Florida trafen sich auf dem Bremer Hauptbahnhof und unternahmen von dort ungezählte Konzertreisen in die ganze Welt, u.a. in die USA, nach Japan und Mittelamerika, Australien und Israel. Ihre Mitgliedschaft in namhaften Ensembles ist durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert, u.a. mit dem Harp Consort, dem Freiburger Barockorchester, Musica Fiata und Les Nations.

Hildegard Perl stammt aus Bremen. Ihre musikalischen Wurzeln reichen bis in ihre früheste Kindheit zurück. In eine Musiker-Familie geboren, erhielt sie ihren ersten Unterricht auf der Viola da gamba am Alter von 5 Jahren. Sie studierte zunächst bei Pere Ros, später an der Hamburger Musikhochschule bei Ingrid Stampa. An der Akademie für Alte Musik in Bremen studierte sie bei Jaap ter Linden und Sarah Cunningham und schloß diese Ausbildung 1990 ab. 1997 erschien Hille Perls erste Solo-CD bei dhm/BMG unter dem Titel "Sieben Saiten & mehr" mit Werken des franzö

sischen Komponisten Monsieur de Sainte Colombe. 1998 spielte sie die Gambensonaten von Johann Sebastian Bach mit Michael Behringer für Hänssler ein und im Oktober 1999 erschien bei dhm/BMG ihr Album "....per la viola da gamba...", eine Einspielung von Bearbeitungen verschiedener Bachwerke. Eine weitere Solo-CD die sich mit der Welt italienischer Diminutionstechniken des frühen 17. Jahrhunderts beschäftigt ist unter dem Titel 'Doulce Memoire' ebenfalls bei dhm/BMG im Oktober 2000 veröffentlicht worden.

Lee Santana begann 1984 eine Reihe von Werken

für alte Instrumente zu schreiben, angefangen mit Stücken für verschiedene Soloinstrumente der Lautenfamilie, später Kompositionen für Violen da Gamba, Blockflöten, kleines Barockorchester, verschiedene gemischte Ensembles, zwei Liederzyklen und drei Ballette.

Die Beschäftigung des Duos mit der immer weiter zu erforschenden Welt der Alten Musik sowie die daraus resultierende Entdeckung immer neuer Klangmöglichkeiten schlägt sich so auch in der Entwicklung zeitgenössischer Werke nider.

Hille Perl und Lee Santana begreifen sich mit ihrer Arbeit als Gesamtkunstwerk und ihr Beruf ist ein immerwährendes 'work in progress'; sie leben mit ihrer 16jährigen Tochter, zwei Pferden und acht Hühnern, einigen Katzen und einem Hund in einem Bauernhaus in der Wildeshauser Geest, einem weiteren Projekt mit nahezu endlosem Entwicklungspotential. Ihre Homepage finden Sie hier.
 
 

Imke David

wurde in Erlangen geboren. Mit fünf Jahren begann sie ihren Unterricht auf der Viola da gamba und spielte schon wenig später im siebenköpfigen Gambenensemhle der Familie David die erste Stimme. Erfahrungen sammelte sie in dieser Zeit bei Konzerten in Kirchen, Schulen, zu Weihnachten im Gefängnis und in den Sälen barocker Schlösser in vielen Ländern Europas. 1988 wurde dem Familien-Gambenensemble der Kulturpreis der Stadt Danzig verliehen.

1986 begann sie ihr Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum und erhielt dort 1992 ihr Solodiplom mit Hauptfach Viola da gamba bei Jordi Savall. Während ihres Studiums lernte sie zahlreiche wichtige Musiker aus dem Bereich der Alten Musik kennen und wirkt seitdem solistisch und in Ensembles bei Konzerten, CD-, Fernsehen -und Rundfunkaufnahmen in ganz Europa und in aussereuropäischen Ländern mit.

Aufführungspraxis und Konzerterfahrung wurden besonders durch ihren Lehrer Jordi Savall vermittelt, in dessen Ensembles 'Hesperion XXI' und 'La Capella Reial de Catalunia' sie Mitglied wurde. 1991 lernte sie in dem Ensemble 'Concerto Vocale' unter der Leitung von Rene Jacobs die Welt der Barockopern kennen. Daneben führten sie Rezitale mit R.Jacobs, die Mitwirkung in den Ensembles von K. Junghänel, J. Tubery, D.Visse und vielen anderen zu den bedeutendsten Festivals. Hier konnte sie vor internationalem Publikum auch solistisch auftreten und wichtige Konzerterfahrungen sammeln.

1996 wurde Imke David beim "Internationalen Wettbewerb für solistische Alte Musik in Brügge" für ihr Solospiel auf der Viola da gamba als erste Gambistin mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde ihr in Zürich der Orpheuspreis für Junge Musiker 1997 verliehen.

Seit 1989 leitet Imke David ihr eigenes Ensemble 'Consort of Seaverall Friends'. Die Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass für die Aufführung spannender, immer wieder neuer Programme befreundete Sänger und Instrumentalisten eingeladen werden, um frühbarocke und barocke Ensembles und Solomusik aufzuführen. Für das  Jahr 2001 sind Projekte mit dem Countertenor Andreas Scholl, mit dem Zinkenisten Gebhard David und anderen geplant.
 

GlenWilson

studierte Cembalo und Klavier an der Julliard School in New York, bevor er  1971 in die ging, wo er mit Gustav Leonhardt für vier Jahre studierte. Er wirkte im Niederländischen Kammerorchester mit, das bis er 1982 eingeladen wurde, am Utrecht Conservatory als Lehrer zu wirken.

Er hatte mittlerweile alle drei Kategorien des Brügger Wettbewerbs gewonnen und begann eine vielseitige Karriere als Solist, in der Kammermusik und als Interpret im Rundfunk, die ihn seitdem in mehr als dreißig Länder geführt hat. Er war Duo-Partner von Wieland Kujiken, Gustav Leonhardt, Michael Chance, Alice Harnoncourt , Mieneke van der Velden und Carolyn Watkinson und an bedeutenden Orchesteraufnahmen von Brüggen, Leonhardt und Harnoncourt beteiligt.

Eine Reihe Solo-CD's für "Das Alte Werk"  begründete sein Renommee als führender Spezialist früher Klaviermusik, und 1988 nahm er eine Professur an der Musikhochshule in Würzburg an. Glen Wilson machte sein Debut als Dirigent mit seiner eigenen Ausgabe von Monteverdis Ritorno di Ulisse an der Niederländischen Oper. Nach drei Aufführungen in  Amsterdam, wurde die Produktion nach New York, Los Angeles und Melbourne eingeladen und in Amsterdam 1998 wiederaufgeführt und verfilmt.
 
 
 

Catalin Ilea

Geboren in Siebenbürgen — Rumänien, schließt Catalin Ilea sein Konzertexamen an der Bukarester Musikakademic mit dem ersten Preis ab und vervollkommnet sich bei den berühmten Cellovirtuosen Danlil Schafran (Moskau), Radu Aldulescu (Rom) und Milos Sadlo (Prag),
Vier internationale erste Preise (Italien, Spanien, Rumänien) eröffnen ihm den Weg in der internationalen Karriere.
Er spielte als Solist bei bedeutenden Festspielen, u.a. Bruckner-Festival Linz, Flandern Festival, Warschauer Herbst, Zagreb Biennale, G. Enescu-Festival, Interpodium Bratislava, Kölner Musiktage, Madrid—Festival, 0.-Messiaen-Festival, UNO-Sonderkonzert, New York.

Catalin Ilea hat mit verschiedenen berühmten Orchestern gastiert, u. a. Berliner Symphoniker, Rundfunkorchester Berlin, Tonkünstler Wien, Moskauer Philharmoniker, Budapester Philharmonie, Warschauer National-Philharmonie, NDR Rundfunk-Symphonieorchester, Hannover, Phiharmonia Hungarica.
Im Jahre 1976 war er Mitglied der Jury beim "Pablo Casals" — Cello- und Kompositionswettbewerb — Barcelona.
 
 

Lee Heon Kim

geboren am 6.O21972 in Seoul. Sie studierte Klavier von 1991 - 95 an der Sam Yook-Universität in Seoul. Von 1991 bis 1993 Korrepetitorin bei Meisterkursen (Holzbläser und Schlagzeug), sowie im KBS-Rundfunk-Symphonieorchester und im Staatsorchester Seoul.
Im Sommer 1994 Meisterkurs bei Alfons Kontarsky in Salzburg und anschließend Konzert mit dem Havarovsk-Symphonieorchester (Beethoven: Emperor)
1995 - 96 Klavierstudium am Mozarteum in Salzburg bei Brian Lamport, ab Februar 1997 Korrepetitorin des Amati-Ensemble, München, Konzerte in Spanien mit dem Amati-Ensemble als Cembalistin und Meisterkurs in Oberstdorf in den Fächern Klavier und Kammermusik bei Konrad Elser, außerdem bis 1998 Aufbaustudium im Fach Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Roxana Steubing
und 1998/99 Aufbaustudium im Fach bei Masuko Matsuda. Im April 1999 Konzert mit dem Union Chamber Orchester München als Cembalistin und Zusatzstudium im Fach Korrepetition an der Hochschule "Hanns Eisler" bei Bernd Casper

Abschlüsse: Diplom an der Sam-Yook Universität in Seoul
Kammermusik-Konzertreife am Richard-Strauss-Konservatorium, München
Konzertexamen in Fach Korrepetition an der Hochschule "Hanns Eisler", Berlin

Christan-Friedrich Dallmann

Christian-Friedrich Dallrnann, geboren in einem musikalischen Elternhaus. Frühzeitiger Unterricht in Klavier und Blockflöte, Hornunterricht in Greifswald. Abitur am Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium in Berlin. Studium bei Prof. Kurt PaIm an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 1978 Staatsexamen im Fach Horn und 1. Preis-träger im Internationalen Hornwettbewerh in Markneukirchen. Seit 1978 Solohornist des Berliner Sinfonieorchesters. Mitglied des Bachkollegiums Stuttgart seit 1991. Beschäftigung mit historischen Instrumenten seit 1992. Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin. Lehrauftrag für Horn an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ seit 1981. 1998 Ernennung zum Professor.
 
 

Martina Dallmann

Martina Dallmann wurde 1958 in Saalfeld/Saale geboren. Von 1975 bis 1982 stu-dierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie war Flötistin am Rundfunksinfonieorchester. Seit 1983 beschäftigt sich Martina Dallmann intensiv mit historischer Aufführungspraxis. An der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ studierte sie „Alte Musik“ mit dem Hauptfach Traversflöte bei Benedek Csalog. Weiterhin belegte sie Kurse bei Barthold Kuijken, Linde Brunmayr und Ton Koopman. Neben reger Unterrichtstätigkeit wirkt sie als Solistin und Orchestermusikerin in Konzerten und bei Aufnahmen namhafter Ensembles mit. Martina Dallmann ist Mit-begründerin von Concerto Brandenburg.
 

Uri Rom

Uri Rom wurde in Tel-Aviv geboren. 1993 absolvierte er ein Dirigierstudium an der Rubin Musik-Akademie in Tel-Aviv. Darauf folgte ein Studium in Alter Musik und Cembalo an der Schola Cantorum in Basel und später ein zweijähriges Dirigierstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. C.-A. Bünte, das er mit dem Dirigat von Tschaikowskys Oper “Eugen Onegin” im Sommer 1997 mit Auszeichnung abschloß. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in der Klasse Prof. R. Reuter. Im Rahmen seines Studiums hatte er Auftritte mit den Berliner Symphonikern (SOB) und dem Berliner Sinfonie-Orchester (Beethovens 3. Klavierkonzert).

1998 trat er mit dem RIAS-Jugendorchester im Konzerthaus Berlin (mit Werken von Grieg, Mussorgsky und Prokofieff) und mit dem Deutschen Kammerorchester in einem Barock-programm auf. An der Komischen Oper Berlin betreute er 1997 als Korrepetitor und Dirigent die Foyer-Produktion “Pariser Leben” von Offenbach. Im Rahmen des Sommerfestivals der Kammeroper Schloß Rheinsberg 1998 leitete er die Opernproduktion “Briefe des van Gogh” von Grigori Frid. Im Sommer 1999 hatte er die musikalische Gesamtleitung des Festivals “Lausitzer Opernsommer” mit den Produktionen “Dido and Aeneas” von Purcell, “La serva Padrona” von Pergolesi und eine Operngala mit Werken von Händel.

Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter der Hochschule der Künste Berlin für das Fach Orchester-dirigieren und leitet das Junge Orchester der FU. Seit Herbst 1998 ist er außerdem Studienleiter mit Dirigierverpflichtung am Brandenburger Theater. In diesem Rahmen dirigierte er Vorstellungen von Lehárs “Lustige Witwe”, Kálmáns “Gräfin Mariza” und Loewes “My fair Lady”.
 
 

Menno van Delft

geboren 1963 in Amsterdam, studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaft am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, dem Königlichen Konservatorium in Den Hague und an der Universität Utrecht. Seine Lehrer waren u.a. Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. 

Im Jahre 1988 gewann Menno van Delft den Cembalo-Preis beim C.Ph.E. Bach - Wettbewerb in Hamburg. Danach Debut beim Holland Festival der Alten Musik Utrecht. Er hat Konzerte und Meisterklassen in ganz Europa und den U.S.A. veranstaltet und machte ungezählte Aufnahmen für Runsdfunk und Fernsehen.
Als Kontinuospieler und Solist trat Menno van Delft mit Pieter Wispelwey, Bart Schneemann and Jacques Zoon sowie mit dem Orchester der Nederlandse Opera, Al Ayre Español, Combattimento Consort, Nederlands Blazersensemble, Ko-ninklijk Concertgebouworkest, Nederlands Kamerkoor oder der Nederlandse Bachvereniging auf.

Im Jahre1992 gründete Menno van Delft ‘Das Zimmermannsche Caffee’, ein  En-semble, das sich auf auf orchestrale und Kammermusik des Rokoko spezialisiert hat. Mit seinem Vokalensemble ‘Jan van Ruusbroeck’ spielt Menno van Delft Musik der späten Renaissance, speziell der Komponisten William Byrd, Peter Philips und Jan Pieterszoon Sweelinck. Gemeinsam mit Siebe Henstra, bildet er das Cembalo-Duo ‘Der prallende Doppelschlag’. 
Menno van Delft lehrt Cembalo und Clavichord am Amsterdamer Konservatorium. 
 
 

Marion Verbruggen

Within the first few moments of a performance, Marion Verbruggen (recorder ) quickly dispels any preconceptions that the audience may have about recorder players and the capabilities of the recorder. This charismatic virtuoso gives performances that are high-spirited and technically dazzling, and, in her hands, the recorder is a sensuous, expressive instrument. 

Amsterdam-born Verbruggen has earned an international reputation as a master of style in her solo recitals throughout North America, Japan and Europe. As a chamber musician, she has performed and recorded with many renowned early music artists and such prestigious ensembles as Musica Antiqua Köln, Amsterdam Baroque Orchestra, Philharmonia Baroque Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment and Tafelmusik. Her master classes and workshops given worldwide are proof of her brilliant ability to communicate and inspire. 

Ms. Verbruggen is also an avid exponent of contemporary music, and received the 1973 Nicolai Prize for performance of contemporary Dutch music. She recently made her conducting debut with the Portland Baroque Orchestra. She can be heard on a wide range of harmonia mundi usa recordings. 
 

Jan Kobow 

stammt aus Berlin, wo er erste musikalische Erfahrungen im Berliner Staats- und Domchor sammelte. Nach dem Abitur und einem zusätzlichen Schulabschluß in den USA absolvierte er zunächst an der Pariser Schola Cantorum ein Orgelstudium, dem sich in Hannover ein Orgel- und Dirigierstudium anschloß, ehe er in Hamburg sein Gesangsstudium aufnahm.

Inzwischen hat sich Jan Kobow als Oratorien- und Liedsänger einen Namen gemacht. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, ins europäische Ausland und nach Israel. Daneben hat er bei Opernproduktionen, u. a. an der Kammerorper Schloß Rheinsberg und mit dem Dresdner Barockensemble, mitgewirkt. Sein letztes Opernengagement (»Calandro« von Ristori) wurde vom MDR aufgezeichnet und auf CD veröffentlicht; weitere Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentieren Werke von Gabrieli und Schütz bis Schubert und Mendelssohn. Jan Kobows jüngster Erfolg war sein 1. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig 1998. Für die kommende Saison liegen Einladungen des Knabenchors Hannover, des Bach Collegiums Japan und von De Nederlands Bachverenigung vor. 

Peter Maus

studierte Kirchenmusik in Bayreuth und München, anschließend Gesang an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Hanno Blaschke. Private Studien bei Prof. Margarethe v. Winterfeld. Seit 1974 gehört er dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an (Aufgaben im Lyrischen und Charakterfach). Seit 1982 ist er Mitglied im Ensemble der Bayreuther Festspiele. Neben Gastspielen an Opernhäusern des In- und Auslands bilden Konzerte, Liederabende und Rundfunkaufnahmen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Neben dem klassischen Repertoire, namentlich den Oratorien Bachs, nimmt die moderne Musik immer größeren Raum ein. Er wirkte bei Opernverfilmungen („Falstaff“ mit Götz Friedrich und Georg Solti, „Meistersinger“, „Lohengrin“ und „Tristan“) mit. 1997 Beteiligung an der Beethoven-Gesamtaufnahme der DGG. Seit 1986 Lehrauftrag an der Hochschule der Künste. Am 12. Juni 2001wurde Peter Maus zum Kammersänger ernannt.
 

Nina von Möllendorff
 

wurde in Berlin geboren und schloss 1999 ihr Studium an der Hochschule der Künste Berlin in den Fächern Opern- und Konzertgesang ab. Während des Studiums erarbeitete sie in Produktionen der Hochschule u. a. die Rollen der Contessa in Le nozze di Figaro, der Pamina und der ersten Dame (Zauberflöte) sowie der Micaela in Carmen. Sie war Schülerin der Meisterklasse von Dietrich Fischer-Dieskau. 1998 sang sie im Finale des Ranieri I Cestelli Competitione Dell'Opera an der Deutschen Oper Berlin und war im gleichen Jahr Stipendiatin der Bayreuther Festspiele. Seit 1999 singt Nina von Möllendorff die Agathe aus Webers Freischütz in einer Produktion im Konzerthaus Berlin. Zu Beginn des Jahres 2001 singt sie Arien und Duette mit René Kollo im Rahmen einer Deutschlandtournee. 
 
 
 

Max(imilian) Müller


 
 

Geboren in Klagenfurt. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik 
und darstellende Kunst Wien bei KS Walter Berry und Schauspielstudium 
bei Edith Nordegg. Engagements am Stadttheater Klagenfurt, Schauspielhaus Wien, 
Festspiele Reichenau, Renaissancetheater Baden. Von 1993 - 2000 Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt. Internationale Film und Fernsehproduktionen 
und Nominierung für den Max Ophüls-Preis Saarbrücken.
 
 
 
 

Lora Korneeeva und Natalie Pfeiffer

Die beiden jungen Künstlerinnen wurden an der Berliner Hochschule der Künste ausgebildet und sind Schülerinnen von Mitzi Meyerson. Mit Menno van Delft  wirkten sie beim Jubiläumskonzert der Friedenauer Kammerkonzerte mit und haben u.a. in Mitzi Meyersons Ensemblekreis THE BOTTOM LINE Konzerte bei den Friedenauer Kammerkonzerten, im Schloß Rheinsberg und im Berliner Musikinstrumentenmuseum im Rahmen der jährlichen Reihe "Schauplatz Museum"  gegeben.

Natalie Pfeiffer wurde 1977 in Berlin geboren. Nach zahlreichen Erfolgen beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" begann sie 1993 ihr Studium an der HdK Berlin in den Fächern Blockflöte bei Prof. Gerd Lünenbürger und Cembalo bei Prof. Mitzi Meyerson. Während ihres Studiums wurde sie eine gefragte Cembalistin für Konzerte, Festivals und CD-Aufnahmen. 1998 wurde sie in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Neben der Arbeit mit "Les Doux Siffleurs" gilt ihre besondere Vorliebe Ensembles, in denen Kompositionen der Barockzeit für mehrere Cembali bearbeitet werden, u.a. das "Berliner Cembalo Ensemble".


 
 
 

Lora Korneeva begann ihre Musikausbildung mit dem Klavierunterricht an einer Spezialmusikschule. Einige Jahre später entdeckte sie den Cembaloklang der für die Interpretation der Musik viele neue Dimensionen und Ausdrucksformen eröffnete. In Sankt Petersburg, der Stadt des russischen Barock, gab sie ihre ersten Konzerte als Cembalistin. Dann ging sie nach West-Europa, um das Cembalospiel zu erlernen. Ab 1994 studierte Lora Korneeva Cembalo bei Prof. Mitzi Meyerson an der Hochschule der Künste (jetzt Universität der Künste) in Berlin, besucht mehrere Meisterkurse und war Socratus-Studentin am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam bei Prof. Menno van Delft. Für hervorragende Leistungen an der HdK Berlin wurde ihr 1998 der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen.

Seit sie ihr Konzertexamen Anfang 2001 mit Auszeichnung abgeschlossen hat, ist sie in Deutschland, Frankreich, Russland, in der Schweiz, in Tschechien und Österreich aufgetreten. Im Jahr 2001 hat Lora Korneeva mit ihrem Duo passe passe (N. Pfeiffer / L. Korneeva) eine CD auf originalen Instrumenten aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums Berlin eingespielt. Seit Jahren ist sie ein festes Mitglied des Berliner Cembalo Ensembles.

Zusätzlich beschäftigt sie sich viel mit Cembalopädagogik. Neben ihrem Studium hat sie an der Musikschule Berlin-Mitte Cembalo und Kammermusik unterrichtet. Im Jahre 2004 hat sie das französische pädagogische Studium für Cembalo mit dem Certificat d'Aptitude am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMdP) abgeschlossen. 

Zurzeit ist Lora Korneeva als Korrepetitorin sowie Cembalolehrerin in Berlin und Paris tätig.
 
 
 

HeikoHoltmeier

Klavierunterricht seit dem 7. Lebensjahr. Mehrfach erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Zunächst Klavierstudium bei K.H. Kämmerling am Salzburger Mozarteum. Dann abgeschlossenes Kirchenmusikstudium und an der Berliner Universität der Künste Orgelstudium bei Leo van Doeselaar mit Konzertexamen im Frühjahr 2002. Ergänzend derzeit Cembalostudium bei Mitzi Meyerson und Orgelimprovisation bei W. Seiffert. Er hat bereit an zahlreichen Veranstaltungen und Festivals mitgewirkt, so z.B. bei den Merseburger Orgeltagen, Baroque Solaile, Großraschener Orgelkonzerte oder dem 13. Internationalen Orgelzyklus in Frankfurt (Oder). Heiko Holtmeier ist daneben Kirchenmusiker an der Pfarrkirche St. Bernhard in Berlin-Dahlem.
 

Jonathan Zak

Jonathan Zak , emeritierter Professor für Klavier an der Samuel Rubin Academy of Music in Tel-Aviv. Er studierte an der Juillard School of Music und begründete das Yuval Klavier-Trio. Teilnahme an zahlreichen internationalen Msusikfestivals. Unter seinen CD-Aufnahmen hervorzuheben die Einspielung von Werken von Mahler, Webern und Berg mit der Sängerin Mira Zakai. Er ist Mitglied der Israel Society for Chamber Music. 
 
 
 

LA GAMBA

ein Freiburger Spezialisten-Ensemble, das sich vornehmlich der Darstellung barocker und vorbarocker Gambenkammermusik widmet. 
LA GAMBA III

Es vereint sämtliche wichtigen Mitglieder der Gambenfamilie, von der Diskantgambe bis zum Violone, wobei es je nach den Erfordernissen der Musik um andere Instrumente oder Singstimmen erweitert wird. In jüngerer Zeit wird das Repertoire mit großem Erfolg auch auf zeitgenössische Werke für Gambenconsort ausgeweitet.

In der Kombination mit Barockvioline, zwei Violen da Gamba und teilweise Cembalo/Orgel hat sich Anfang 1999 ein "Seitenzweig" entwickelt, der unter dem Namen "LA GAMBA III"  Trio-Werke des späteren Barock bietet.

Regina Kabis
 

Die Sopranistin studierte bis 1994 bei Prof. I. Möller an der Musikhochschule Freiburg Opern-, Konzert- und Liedgesang und schloß ihr Studium mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium mit Schwerpunkt ‘Alte Musik’ an der Schola Cantorum Basel bei Rosemarie Hofmann. Kurse belegte sie u.a. bei Barbara Schlick, Sylvia Geszty, Paul Devos und Reinhard Goebel (histor. Aufführungspraxis). 
Seit Ende des Studiums arbeitet Regina Kabis vor allem als Oratorien- und Konzertsängerin mit Dirigenten wie Winfried Toll, Hermann Max sowie Kay Johannsen zusammen und hatte Auftritte im In- und Ausland (Köln, Berlin, Italien, Polen). 
 

Doerthe Maria Sandmann

wurde in Berlin geboren und erhielt bereits seit dem 6. Lebensjahr eine umfassende musikalische Ausbildung.
Nach ihrem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. Renate Krahmer und absolvierte 1998 mit Auszeichnung ihr Konzertexamen.

Zahlreiche Engagements führten die junge Berliner Sopranistin an die niederländische "Nationale Reisopera", zum Utrechter "Festival für Alte Musik", dem "Massachusetts International Festival of the Art" (MIFA) in den USA, den Musikfestspielen in Potsdam Sanssouci, den Händelfestspielen Halle, den Dresdner Musikfestspielen, zu den Bachtagen Berlin, zum Festspielsommer Bad Kissingen, dem Carinthischen Sommer und dem Styriarte Festival Graz.

Sie arbeitete u.a. mit der Berliner Barock Compagney, der Lautten Compagney Berlin, dem Combattimento Consort Amsterdam, dem Armonia Tributo Austria, der Wiener Akademie, dem Thomanerchor Leipzig, dem Ensemble Oriol und den Berliner Philharmonikern zusammen.

Foto: Claudia Prieler
 

Ute Petersilge

Ute Petersilge stammt aus Mannheim. Nach Studien in Freiburg und den Niederlanden bei Marcal Cervera und Richte van der Meer ist sie vorwiegend im Bereich der Alten Musik tätig. 

Seit 1989 ist sie als Orchester – und Kammermusikerin regelmäßig tätig beim Freiburger Barockensemble, dem Balthasar Neumann-Ensemble, Freiburg; Animo Eterna, Belgien sowie dem Streichtrio Calliope, Freiburg.
Ute Petersilge spielt ein Violoncello aus der Klotzfamilie, Mittenwald Ende 18. Jahrhundert. 
 
 
 

MARY UTIGER 
 

wurde in den USA geboren. Sie studierte am New England Conservatory in Boston bei Dorothy Delay. 1984 wurde sie Preisträgerin im Wettbewerb für Alte Musik in Brügge. Sie konzertierte mit vielen bekannten Ensembles, u.a. dem Concentus Musicus Wien, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, Musica Antiqua Köln und Les Adieux. Mary Utiger ist Gründungsmitglied der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und seit 1995 deren Konzertmeisterin und musikalische Leiterin. Sie unterrichtete Barockvioline an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main und wurde im Herbst 2002  auf eine Professur an der Musikhochschule München berufen.
 
 
 

Kurt Widmer

Seit 1967 führt der Schweizer Bariton eine rege Konzerttätigkeit als Konzert- und Oratoriensänger in ganz Europa, Israel, den USA, Kanada, Russland und Japan unter namhaften Dirigenten (Raffael Frühbeck de Bourgos, Michael Gielen, Paul Sacher, Wolfgang Sawallisch, Horst Stein, Jesus Lopez Cobos). Er singt regelmässig an verschiedenen Festivals wie Musikfestwochen Luzern, Zürich, Montreux, Donaueschingen, Ludwigsburg, London, Brighton, Breslau, Turin, Salzburg und Wiener Festwochen.
Er ist Inhaber des Solistenpreises des schweizerischen Tonkünstlervereins. 1985 wurde ihm der Regio-Preis für Musik der Fördergemeinschaft der Wirtschaft am Oberrhein verliehen.

Das Repertoire seiner zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen reicht von Machauts Messe bis zu zeitgenössischen Werken. Er wirkte bisher schon in über 100 Uraufführungen mit. Dem Liedschaffen gilt sein zentrales Interesse von den Anfängen bis heute. Kurt Widmer erhielt verschiedene Schallplattenpreise (Prix mondial du disque, Grand Prix du disque, Diaposon d'Or, Prix de l'Academie du disque français, Deutscher Schallplattenpreis bzw. Preis der deutschen Schallplattenkritik).
Neben seiner Tätigkeit als Lehrer einer Ausbildungs- und Konzertklasse an der Musikakdemie Basel wurde er ein gefragter Leiter von Meisterkursen (Int. Meisterkurse Trier, Bach-Akademie Stuttgart und Moskau, Academia Vocalis Tiroliensis, Int. Meisterkurse Vaduz) und Masterdasses in Bozen, Kufstein, Linz, Wien, Salzburg und Tokio. Viele seiner Schüler beteiligten sich erfolgreich an internationalen Wettbewerben.
 
 

Guido Larisch

Der Cellist spielte 1988 in Friedenau. Studium bei F.-J. Sellheim an der Musikhochschule Hannover, danach bei A. Navarra (Detmold) und R. Metzmacher (Hannover), Absolvent der Solistenklasse bei K. Storck und Konzertexamen an der Musikhochschule Hannover, Mitglied u.a. bei Trio Cantabile, Appónyi-Quartett, Freiburger Barockorchester.
 

Gottfried von derGoltz 

Künstlerischer Direktor des Freiburger Barockorchesters, bei den Friedenauern 1988 als Viola-Spieler aufgetreten. Sein Vorbild ist Johann Georg Pisendel.
Gottfried von der Goltz ist von seinem Vater Conrad von der Goltz und bei Rami Shevelov in Hannover ausgebildet worden. Er vervollständigte seine Studien an der  Juilliard School in New York und bei Rainer Kussmaul in Freiburg, bevor er mit 21 Jahren Mitglied des NDR-Radiosymphonieorchesters Hamburg wurde. Mit 23 Jahren jedoch gab von der Goltz diesen sicheren Posten auf , um die Herausforderung anzunehmen, die die künstlerische Direktion des Freiburger Barockorchesters von Freiburg darstellte.
Gottfried von der Goltz lehrt seit 1997 Violine am Konservatorium von Würzburg.
 

Hopkinson Smith

was born in New York in 1946. As a teenager he played the classical guitar and by the age of 19 started studying seriously. Through an awakening interest in early music, he bacame acquainted with the lute which he started to learn by himself. He studied musicology at Harvard and graduated with honors in 1972. The training he received there has been indispensable for the research and analysis that is an essential part of every musical project that he has undertaken since.
In 1973, Hopkinson Smith went to Europe to study the lute in earnest. He worked in Catalonia with Emilio Pujol, a profound pedagogue in the 19th century tradition not only for music but for artistic values in general, and in Switzerland with Eugen Dombois whose sense of happy organic unity between performer, instrument and historic period has had a lasting effect on him.
From the mid 1970's, Hopkinson Smith was involved in various ensemble projects including the founding of the ensemble Hespèrion XX. His ten-year collaboration with Jordi Savall led to important experiences in chamber music which were a creative complement to his work as a soloist.
Since the mid 80's, Hopkinson Smith has focuesd principally on solo music for early plucked instruments. These include the vihuela, Renaissance lute, theorbo, Renaissance and baroque guitars and the baroque lute. With his recitals and a series of 20 solo recordings, he continues to rediscover and bring to life works that are among the most expressive and intimate in the entire domain of early music. These include Renaissance fantasies, variations and dances of the vihuela and lute repertoires (Milan, Narvaez, Mudarra, de Rippe), the avant garde contrasts of early baroque Toccatas (Kapsberger), the super-refined 17th century French lutenists (Denis Gaultier, Vieux Gaultier, Mouton, Dufaut, Gallot, de Viseé), Spanish music for 5-course guitar rising directly from the popular tradition (Sanz) and from court circles (Guerau) and the flowering of the lute in central Europe in the high baroque (Sylvius Leopold Weiss). Projects involving the music of Bach have been a recurring theme for Hopkinson Smith. His recording of the official lute works has been complemented by his own adaptations of the cello Suites and of the Sonatas and Partitas for solo violin. Their instrumental writing lends itself directly to the lute whose polyphonic clarity as well as range and resonance bring a welcome perspective and a new poetic dimension to these works. His lute versions have been continually cited for their dignity and depth.
Hopkinson Smith has performed and given master classes throughout western and eastern Europe and in North and South America. He lives in Basel, Switzerland and teaches at the Schola Cantorum Basiliensis.
 

Michael McCraw, der in der letzten Ausgabe von »Grove's Dictionary of Music and Musicians« als einer der wichtigsten Fagottisten unserer Zeit bezeichnet wird, hat seine Karriere als Mitglied des Orpheus Chamber Orchestra in New York City begonnen. Dort war er bereits wenig später eine der führenden Persönlichkeiten im Bereich der Barockmusik auf Originalinstrumenten und gründete mit New York Musikern das Ensemble Concert Royal. 1979 übersiedelte er nach Köln. Während seines Aufenthalts in Deutschland musizierte er mit Ensembles wie Musica Antiqua Köln, Concentus Musicus Wien und London Baroque. Michael McCraw war Gründungsmitglied der Camerata Köln. Seit 1991 lebt er in Toronto und ist Fagottist beim Barockorchester Tafelmusik. Darüber hinaus ist Michael McCraw ein sehr gefragter Lehrer. Er ist am Toronto's Royal Conservatory of Music sowie an der Indiana University tätig. Die letzte seiner fast 150 Aufnahmen ist eine Einspielung von Fagottkonzerten Antonio Vivaldis mit dem Seattle Baroque Orchestra.

Christoph Pregardien

Geboren 1956 in Limburg begann Christoph Prégardien seine musikalische Laufbahn als Domsingknabe. Später studierte er Gesang bei Martin Gründler und Karlheinz Jarius in Frankfurt, Carla Castellani in Milano und Alois Treml in Stuttgart, sowie Liedgesang bei Hartmut Höll an der Frankfurter Musikhochschule. 

Als einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit arbeitet Christoph Prégardien mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Koopman, Marriner, Nagano und Sawallisch zusammen. Zu seinem Repertoire gehören die großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik, aber auch Werke des 17. (Monteverdi, Purcell, Schütz) und des 20. Jahrhunderts (Britten, Killmayer, Rihm, Strawinsky).

Ganz besonders geschätzt ist Christoph Prégardien als Liedsänger. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees und Andreas Staier. Regelmäßig wird er zu Liederabenden nach Paris, London, Brüssel, Berlin, Köln, Amsterdam, Salzburg, Zürich, Wien, Barcelona und Genf und zu Konzertreisen durch Italien, Japan und Nordamerika eingeladen.

Oft wird Christoph Prégardien als Gastsolist von bedeutenden Orchestern verpflichtet. So trat er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Academy of St. Martin in the Fields, dem Philharmonia Orchestra London, der Philharmonie de Radio France, dem Boston und dem St.Louis Symphony Orchestra auf.

Ein wichtiger Teil seines Repertoires ist auf Tonträgern der großen Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine Discographie ist inzwischen auf mehr als 120 Titel angewachsen.

Christoph Prégardiens Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes ernten begeisterte Zustimmung bei Publikum und Fachpresse und errangen internationale Schallplattenpreise. 

Auf dem Gebiet der Oper hat Christoph Prégardien Fachrollen wie Tamino (Die Zauberflöte), Almaviva (Der Barbier von Sevilla), Fenton (Falstaff), Monteverdis Ulisse und Don Ottavio (Don Giovanni) an großen europäischen Häusern gesungen, letztere Partie unter John Eliot Gardiner auf einer Europa-Tournee und bei der CD-Produktion für DG/Archiv. 
Im Sommer 2000 hat Christoph Prégardien an zwei CD-Produktionen für Teldec Classics unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mitgewirkt: Zum einen übernahm er in J.S. Bach's Matthäuspassion die Partie des Evangelisten. Diese Produktion wurde mit dem Grammy 2002 ausgezeichnet. Außerdem sang er in J. Haydn's Oper Armida die Rolle des Rinaldo mit Cecilia Bartoli als Partnerin. 
 Ausführliche Vita.
 
 

Wolfgang Kube

studierte moderne Oboe an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" und Barockoboe bei Ku Ebbinge am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Er nahm an internationalen Meisterkursen u. a. bei H. P. Westermann und P. Dombrecht teil. Neben Funk- und Fernsehaufnahmen musiziert er mit führenden Barockorchestern und Ensembles (Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, Camerata Cöln u. v. m.). Tourneen führten ihn durch Westeuropa, den Nahen Osten und Japan. Seit 1997 ist er Dozent für historische Oboeninstrumente an der Hochschule für Musik in Leipzig und baut historische Blasinstrumente
 

Ulla Bundies, Violine, studierte in Hannover bei Barbara Koerppen, ist Mitglied von Musica Alta Ripa und Konzertmeisterin des Kleinen Konzerts unter Hermann Max, arbeitet zusammen mit Musikern wie Christine Schornsheim, Konrad Junghänel, Frieder Bernius, Peter Neumann. Zu ihren zahlreichen Einspielungen von Sonate bis Oper zählt das a-Moll--Violinkonzert von J.S.Bach, für das Ulla Bundies den Cannes Classical Award erhielt. Sie spielt ein Instrument von Camillo Camilli, Mantua 1743.

Christoph Heidemann, Violine, studierte in Hannover bei Werner Heutling und Oscar C. Yatco und besuchte Meisterkurse bei Sigiswald Kuijken und Ingrid Seifert. Er war Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie und gründete 1992 das Barockorchester „L ‘Arco Hannover“, das er als Konzertmeister leitet, und ist Mitglied des Ensembles „La ricordanza“ und der „Hannoverschen Hofkapelle“. Er spielt die von Konrad Kohlert gefertigte Kopie eines Instruments, das Giuseppe Guarneri 1742 in Cremona fertigte.

Aino Hildebrandt, Viola, studierte in Hamburg bei Hirofumi Fukai und besuchte Kammermusikkurse u.a. bei William Pleeth, während bereits Kontakte zur Aufführungspraxis alter Musik entstanden. Nach dem Studium war sie fünf Jahre lang im Staatsorchester Frankfurt engagiert. Aino Hildebrandt besuchte Kurse bei Jaap Schröder und Lucy van Dael, Seit 1998 wirkte sie im Orchester „Concerto Köln“ mit, dessen festes Mitglied sie seit 2001 ist. Sie spielt auf einer Viola von Johann Keffer, Goysern in Tirol, ca. 1780 gebaut.

Das JAYE-CONSORT-BERLIN wurde 1994 von Christiane Gerhardt und Tilman Muthesius (Viole da gamba) gegründet. Für verschiedene Programme wird das JAYE-CONSORT-BERLIN mit Sängern, Streichern und Continuoinstrumenten erweitert. Je nach Literatur musiziert das JAYE-CONSORT-BERLIN mit bis zu acht aufeinander abgestimmten Gamben die reichhaltige Consortliteratur des 16.und 17. Jahrhunderts, aber auch ein- und zweistimmige solistische Musik für Viola da gamba der Barockzeit. Das Repertoire umfaßt deutsche Kompositionen von K.Fr.Abel über Joh. Seb.Bach bis J. Schenk, als auch französiche Suiten von Dubuisson, M.Marais und Forqueray.

Der Namenspatron vom JAYE - CONSORT BERLIN, Henry Jaye, war einer der bedeutendsten englischen Gambenbauer der ersten Hälfte des 17.Jahrhunderts, die zahlreichen, erhaltenen Instrumente von ihm dienten als Vorbilder für die vom JAYE - CONSORT BERLIN gespielten Gamben, dabei werden historische Einrichtung der Instrumente mit Darmsaiten und authentische Spieltechnik mit Klangvielfalt und lebendigem Musizieren gepaart. Ein wesentlicher Aspekt in der musika- lischen Arbeit des Ensembles besteht im unmittelbaren Kontakt von Musikern, Instrumentenbauern und dem Publikum.
 
 

Derek Lee Ragin 

Derek Lee Ragin sang in einem Knabenchor in Newark (New York), studierte am Newark Community Center of Arts Klavierspiel (1970-75) und am Oberlin Conservatory of Music seit 1980 Gesang, später am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam. 

1983 debütierte er bei den Festwochen für alte Musik in Innsbruck in einem Konzert und erregte sogleich als Countertenor großes Aufsehen. 1984 hatte er ähnliche Erfolge in der Londoner Wigmore Hall und beim Festival von Aldeburgh. Ebenfalls 1984 sang er als erste Partie auf der Bühne die Titelrolle in Tamerlano von Händel am Opernhaus von Lyon und bei den Händelfestspielen von Göttingen. 1986 gewann er den internationalen Gesangwettbewerb der ARD in München, 1984 den Bach-Wettbewerb in Leipzig, bereits 1983 den Purcell-Britten Preis für Konzertsänger. 1988 debütierte er dann auch an der Metropolitan Oper New York als Titelheld in Händels Giulio Cesare in einer konzertanten Aufführung des Opernwerks. Große Erfolge im Konzertsaal und vor allem als Oratoriensolist bei Auftritten in Frankfurt a.M., München, Stuttgart, Köln, Venedig, Mailand, Bologna, in New York, Amsterdam, Boston, Atlanta City, San Francisco, Washington und beim Maryland Handel Festival in London. 

Bekannt wurde er auch durch Rundfunksendungen, so in einem Gala-Konzert über BBC London (1984). 1990-92 sang er bei den Festspielen von Salzburg die Titelpartie im Orpheus von Gluck und die Speranza in Monteverdis Orfeo. An der Oper von Monte Carlo gastierte er 1990 in Flavio von Händel, 1990-91 an der Oper von Budapest wieder als Orpheus, 1992 beim Festival Alter Musik in Innsbruck in Don Chisciotte in Siera Madre von Francesco Conti. Bei den Händel-Festspielen in Halle/ Saale übernahm er 1993 die Partie des Medoro in Händels Orlando, an der Königlichen Oper Kopenhagen 1996 den Arsamene in Serse. 1994 gab er Liederabende in Berlin. Er galt als großer Händel-Interpret, beherrschte aber in seinem interessanten Stimmfach ein Repertoire von sehr großen Umfang.

Ludger Remy

widmet sich nach Cembalostudien in Freiburg und bei Kenneth Gilbert in Paris ausschließlich der Alten Musik und ihrer Aufführungspraxis. 
Professor für Cembalo und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Dresden. 
Leiter des Telemann-Kammerorchesters im Institut für Aufführungspraxis Kloster Michaelstein (Sachsen-Anhalt) und des Orchesters "Les Amis de Philipe" .
Zahlreiche Rundfunk- und Plattenaufnahmen auch als Hammerclavierist. Konzerte u.a. beim Flandern-Festival in Brugge und mehrfach beim Holland-Festival in Utrecht 
Bearbeitung der Florentiner Intermedien von 1589 für das Staatstheater in Kassel, Neuschöpfung der Oper "Niobe" nach Agostino Steffani für das Theater in Heidelberg, Einrichtung früher sächsischer Musik für die Dresdner Musikfestspiele 1994. 
Juror beim Internationalen Cembalo- und Hammerclavierwettbewerb Festival van Vlaanderen in Brügge 
Zahlreiche internationale Schallplattenpreise .

Mona Spägele

studierte an der Musikhochschule in München. Während dieser Zeit führte sie ihr Interesse für historische Gesangspraxis mit Andrea von Ramm und anschließend mit France Simard zusammen. Zur Zeit arbeitet sie regelmäßig mit Lucy Coleby in Münster. Außerordentlich vielseitig wendet sie sich bewußt auch abseitigem Repertoire zu. So widmet sie sich mit ihrem Ensemble Incantato ihrer besonderen Vorliebe, der Solomusik des italienischen und deutschen Frühbarock. Die erste CD des Ensembles präsentiert unter dem Titel "Tra il riso e il pianto" Arien, Kantaten und Lamenti von Barbara Strozzi und wurde mit dem deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik 1999 ausgezeichnet. Mona Spägele ist Mitglied und regelmäßiger Gast in verschiedenen namhaften Vokalensembles und pflegt darüber hinaus auch das große Oratorienrepertoire des 18. Jahrhunderts. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie zu den internationalen Festivals Alter Musik in Utrecht, Brügge, Berlin, Stuttgart, Wien, Innsbruck, Prag und Antwerpen und nach Japan. Sie arbeitete mit renommierten Musikern wie Frieder Bernius, Konrad Junghänel, Thomas Hengelbrock, Hermann Max, Howard Arman, Lajos Rovatkay u.a. zusammen und wirkte bei zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen mit. Sie trat u.a. in Inszenierungen von Purcells King Arthur, dramatischen Werken aus Monteverdis Madrigalbüchern sowie Orazio Vecchis "L'Amfiparnaso" auf. Sie sang die Titelrolle in Reinhard Keisers Oper "Der Sieg der Fruchtbaren Pomona" und hatte eine Verpflichtung für die Inszenierung des "Orfeo" von Claudio Monteverdi bei den Wiener Festwochen und den Münchner Opernfestspielen.

Andreas Staier

wurde 1955 in Göttingen geboren. Er studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam. Als Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln von 1983-1986 unternahm er internationale Konzertreisen, die ihn in alle europäischen Länder sowie nach Süd- und Nordamerika, Australien, Neuseeland und Südostasien führten. Zahlreiche Einspielungen, die während dieser Zeit entstanden, wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. 
Seit 1986 hat sich Andreas Staier der freien Solisten-Laufbahn zugewandt und als Cembalo- und Hammerklavier-Solist einen herausragenden Ruf erworben. Neben seiner solistischen Tätigkeit bestehen im kammermusikalischen Bereich fruchtbare musikalische Partnerschaften mit anderen international bekannten Interpreten wie Christoph Prégardien, Anner Bylsma, Pedro Memelsdorff, Fabio Biondi, Tatjana Grindenko, René Jacobs und Alexej Lubimov. Als Solist gibt Andreas Staier regelmäßig Konzerte mit Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre des Champ-Elysées Paris u.a. Von 1987 bis 1996 war er Dozent für Cembalo an der Schola Cantorum Basiliensis. Andreas Staier tritt regelmäßig bei den großen internationalen Musikfestivals (Festival de La Roque d'Antéron, Festival de Saintes, Festival de Montreux, Styriarte Graz, Schubertiade Feldkirch, Schleswig-Holstein Musik-Festival, Bach-Fest Leipzig, Bachtage Bern, Bachwoche Ansbach, Kissinger Sommer u.a.) und auf vielen großen Konzertbühnen in aller Welt auf. 

Andreas Staier hat eine Vielzahl von CD-Einspielungen vorgelegt, die größtenteils mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. 
 

Stephen Stubbs

wurde 1951 in Seattle geboren, studierte dort Komposition und Cembalo und begann gleichzeitig Laute zu spielen. Nach Abschluß seines Studiums ging er nach Europa (Niederlande und England) um sich dort noch weiter zu bilden. In London debutierte er 1976 in der Wigmore - Hall

1980 zog er nach Deutschland, wo er mit der "Musikalischen Compagney"(Berlin) und den "Fiori musicali", Bremen zusammenarbeitete. Seit 1981 unterrichtet er an der Musikhochschule Bremen und wurde dort auch zum Professor ernannt. Seitdem konzertriert er in der ganzen Welt mit seinem Ensemble "Tragicomedia". Er spielte zahlreiche Platten und CDs mit berühmten Interpreten ein, wie z.B. Hillard Ensemble, Andrew Lawrence - King und anderen. 
 

Kai Wessel

Kai Wessel wurde 1964 in Hamburg geboren und studierte an der Musikhochschule Lübeck Musiktheorie bei Roland Ploeger, Komposition bei Friedhelm Döhl und Gesang bei Ute von Garczynski. Parallel dazu kam ein externes Studium barocker Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis bei René Jacobs, dessen Assistent er bei Bearbeitungen von Opern der Komponisten Cesti, Cavalli und Gluck für die Internationale Festwoche der Alten Musik Innsbruck, den WDR und die Hamburgische Staatsoper war. Zwischen 1984 und 1990 errang er zahlreiche Preise, u.a. den Sonderpreis des Deutschen Bühnenvereins für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes (Berlin 1988) und zuletzt einen Preis beim Concours Musica Antiqua des Flandern-Festivals Brügge. Hinzu kamen Stipendien (Studienstiftung des Deutschen Volkes, DAAD u.a.), die ihm eine Fortbildung bei Peter Kooy in Hilversum/Holland ermöglichten. Seitdem gehört Kai Wessel zu den führenden Vertretern seines Fachs und ist weltweit Gast bei allen einschlägigen internationalen Musikfestspielen, tritt in zahlreichen Opernhäusern auf und arbeitet mit renommierten Dirigenten und Orchestern, darunter u.a. Sigiswald Kuijken, William Christie, Jordi Savall, Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhard , Hans-Werner Henze und Reinbert de Leeuw. Seine Arbeit dokumentiert sich auf über 60 Plattenaufnahmen und zahlreichen Rundfunkproduktionen. Kai Wessel hat einen Lehrauftrag für Gesang und historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Köln inne und ist regelmässig Gastdozent in Deutschland, Österreich und Polen.

Der aus Buenos Aires/Argentinien stammende Block- und Traversflötist Manfredo Zimmermann studierte an der Hochschule in Graz und spezialisierte sich anschließend an der Schola Cantorum Basilensis (Basel) sowie auf weiterführenden Kursen bei N. Harnoncourt und B. Kuijken. Nach seiner Unterrichtstätigkeit am Konservatorium Bern erhielt er 1987 eine Pro-fessur an der Musikhochschule Köln/Abt. Wuppertal, wo er unter anderem Ensembleunterricht in Alter Musik erteilt. Mit namhaften Ensembles wie "Concerto Köln", "Telemann Kammerorchester", "Les amis de Philippe", "Musica Antiqua Köln" entwickelte er eine umfangreiche Konzerttätigkeit. Der Autor mehrerer Unterrichtswerke für Blockflöte (Ricordi-Verlag) ist gefragter Dozent für Alte Musik bei Kursen im In- und Ausland.
 

Phoebe Carrai 

lebt in Boston, Massachusetts. Sie tritt häufig mit der Händel und Haydn Society, Philharmonia Baroque, Arcadian Academy, Concert Royal, den Bach Chamber Soloists und anderen nationalen und internationalen Gruppen auf. Sie unterrichtet an der Longy School of Music und der Musikhochschule Berlin. Phoebe Carrai erwarb ihre Bachelor- und Masters-Titel an dem New England Conservatory of Music, wo sie bei Lawrence Lesser studierte. Nach Abschluss ihres Studiums erhielt sie ein Bebee-Stipendium und studierte in Salzburg bei Nikolaus Harnoncourt. Sie war zehn Jahre lang Mitglied der Musica Antiqua Köln; Tourneen und Kurse führten sie in die Vereinigten Staaten, nach Europa, Skandinavien, Asien und Australien. Phoebe Carrai ist Gründungsmitglied des Van Swieten Quartets und des International Baroque Institute in Longy. Sie hat Schallplatten mit Deutsche Grammophon, Decca, Harmonia Mundi und BMG eingespielt.
 

Markus Möllenbeck 

Markus Möllenbeck, 1962 in Viersen geboren, studierte schon als Jungstudent an der Folkwanghochschule in Essen bei Janos Starker und Maria Kliegel, desweiteren bei Young-Chang Cho. Nach einem Barockcello-Studium in Hilversum (Niederlande) bei Phoebe Carrai wurde er 1991 Mitglied von Musica Antiqua Köln. Dort wurde er 1992 Solocellist und bereiste bis zum Jahre 2000 nahezu alle wichtigen Musikzentren in Nord-, Mittel- und Südamerka, Australien, Asien und natürlich in ganz Europa, zuweilen auch als Solist von Cellokonzerten des 18. Jahrhunderts. 
Er wirkte bei zahlreichen Fernseh-, Rundfunk- und vor allem preisgekrönten CD-Produktionen mit. Nach seinem Weggang von Musica Antiqua Köln lebt er als freier Cellist in Köln. Er gründete mit dem Flötisten Daniel Rothert und dem Cembalisten Gerald Hambitzer das ARCANGELO TRIO, das sich der Pflege des Blockflötenrepertoires zwischen 1650 und 1750 widmet. Zudem formierte er mit dem Geiger Florian Deuter, dem Bratscher Wolfgang von Kessinger und dem Cembalisten Christian Rieger das Ensemble COLLEGIUM MUSICUM KÖLN, das in Kammerorchestergröße bereits nach einem Jahr auf eine Vielzahl von Konzerten in Deutschland, Frankreich, Belgien und auch Mexico zurückblicken kann . 
In den letzten beiden Jahren nahm er an Projekten verschiedener Ensembles teil; neben der Akademie für Alte Musik, Concerto Köln, den Deutschen Händelsolisten, der Capella Coloniensis und der Neuen Düsseldorfer Hofmusik bildet ein weiterer Schwerpunkt die Mitwirkung als Solocellist der Musiciens du Louvre unter Mark Minkowski, unter anderem. im Jahre 2001 an der Pariser und der Amsterdamer Oper. 
Daneben ist Markus Möllenbeck leidenschaftlich gern Pädagoge, so z. B. als Dozent an der Musikakademie in Rheinsberg, der Musikhoschule Detmold und der Händelakademie in Karlsruhe. Seit Herbst 1996 hat er einen Lehrauftrag für Barockcello an der Hochschule der Künste (H.d.K.) in Berlin inne. 
 
 

Robert Hill 

Robert Hill, amerikanischer Cembalist, Fortepianist und Dirigent, ist seit 1990 Professor für historische Tastenistrumente und historische Aufführungspraxis an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg (BRD). Er studierte zunächst Cembalo bei Gustav Leonhardt am Sweelink Conservatorium Amsterdam. 1987 machte er seinen Doktor an der Harvard-Universität (Cambridge, Massachusetts/USA) mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über J. S. Bachs frühe Kompositionen für Tasteninstrumente. Von 1986 bis 1990 war Robert Hill Professor für Musikwissenschaft und Aufführungspraxis an der Duke-Universität (Durham, North Carolina/USA). Als Klavierist beschäftigt er sich mit dem Tastenrepertoire von ca. 1600 bis 1900, aufgeführt auf verschiedenen Tasteninstrumenten, vom Cembalo, Klavichord und Lautenklavier (darmbezogenes Cembalo) bis zu den Fortepiani der Mozart-, Schubert- und Schumannzeit und dem modernen Klavier. Er ist als Dirigent mit verschiedenen Barockorchestern in Deutschland tätig, und ist Gründer des Kammermusikensembles l’Ottocento. 
Robert Hill ist Gewinner des Erwin-Bodky-Wettbewerbs für Alte Musik (Boston, 1982), erhielt ein Stipendium durch das National Endowment for the Arts (Washington, 1983) und gewann den Noah-Greenberg-Award der American Musicological Society (Philadelphia, 1988). Von 1983 bis 1986 spielte Robert Hill regelmäßig mit dem Barockensemble Musica Antiqua Köln zusammen. Zu seinen zahlreichen Schallplatteneinspielungen zählen u.a. die Sonaten für Violine und Cembalo von Johann Sebastian Bach mit Reinhard Goebel (Deutsche Grammophon Archiv) sowie neuerdings auch mit Dmitry Sitkovetsky (Hänssler Classics). Am Fortepiano sind u.a. das Gesamtwerk von F. Schubert für Violine und Fortepiano mit Anton Steck erschienen sowie eine Soloplatte mit Capricci und Sonaten von dem Haydn-Zeitgenossen Johan Anton Stepan (MDG). Mit dem Kölner Kammerorchester sind mehrere Cembalokonzerte von J. S. Bach aufgenommen worden (Naxos). Bei Ars Musici sind u. a. Cembalowerke von Franz Josef Haydn erschienen. Für die Gesamtedition der Werke von J. S. Bach im Hänssler Verlag hat Robert Hill mehrere Platten am Cembalo sowie am Lautenklavier und am Clavichord eingespielt. Seine Einspielungen sind vielfach ausgezeichnet worden, sowohl im In- als auch im Ausland. In 2001 wurde seine CD mit Werken von Haydn am Cembalo (Ars Musici) mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. 

Björn Colell 

wurde 1964 in Berlin geboren und studierte Gitarre an der Hoch-
schule der Künste bei Mariangeles Sanchez-Benimeli, wo er sowohl als Gitarrenpädagoge als auch im Konzertfach mit Auszeichnung abschloss.  Er konzentrierte sich im Verlauf seines Studiums immer mehr auf historische Zupfinstrumente (Laute, Theorbe, historische Gitarre) und deren Aufführungspraxis und legte nach weiterem Studium am Royal College of Musik in London bei Jakob Lindberg seine Abschlussprüfung für Laute ab.  Später folgte noch die künstlerische Reifeprüfung an der Hochschule der Künste in Berlin.
Björn Colell konzertiert im In- und Ausland sowohl solistisch als auch als
Continuospieler mit verschiedenen Ensembles, Sängern und Instrumentalisten.
Außerdem pflegt er regelmäßige Zusammenarbeit mit Barockorchestern und
Opernensembles. Rundfunkaufnahmen erfolgten bisher beim Sender Freies Ber-
lin, RIAS-Berlin, Bayerischer Rundfunk, DS Kultur; CD-Aufnahmen und Mitwir-
kung bei Fernsehproduktionen schlossen sich an.  Seit 1993 ist er Dozent für histo-
rische Zupfinstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

ReinhardGoebel

1952 in Siegen geboren, studierte er nach dem Abitur zuerst an der Musikhochschule in Köln bei Franzjosef Maier, später bei Saschko Gawriloff an der Folkwangschule in Essen, es folgten ausgedehnte Kurse bei Eduard Melkus und ein mehrjähriges Studium bei Marie Leonhardt. An der Universität Köln studierte Reinhard Goebel einige Jahre Musikwissenschaft. Hier legte er den Grundstein zu seiner ungeheuren Repertoire-Kenntnis, die sowohl den Konzerten als auch den Aufnahmen des Ensembles ihren ganz besonderen Wert verleiht:Wohl kaum ein Künstler im Bereich der Alten Musik hat unsere Kenntnis vom Reichtum der Musik der Barock-Ära derart vergrößert wie Reinhard Goebel und seine Musica Antiqua Köln. 1997 erhielt Reinhard Goebel "für seine exemplarischen Interpretationen der vertrauten und der unbekannten Musik des 17. und 18. Jahrhunderts" mit Musica Antiqua Köln und seine "anregenden, neue Erkenntnisse vermittelnden Forschungen im Bereich der Barockmusik, des Rokoko und der Frühklassik" den Staatspreis des Landes Nordrhein Westfalen. 

Johanna Koslowsky

begann ihre Gesangsausbildung schon frühzeitig bei Hilde Wesselmann in Essen. Nach dem Abitur studierte sie außerdem Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln. Später setzte sie ihr Gesangsstudium bei Eva Bornemann in Hannover und Michaela Krämer in Düsseldorf fort. Zusätzlich studierte sie bei René Jacobs an der Schola Cantorum in Basel. Johanna Koslowsky hat sich weitgehend auf die Musik vor 1800 spezialisiert. Sie trat als Solistin mit zahlreichen renommierten Dirigenten wie René Jacobs, Philipp Herreweghe und Hermann Max auf und arbeitete mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Alta Ripa, Musica Antiqua Köln, Musica Fiata und Sequentia zusammen. Neben Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland hat sie auch an vielen preisgekrönten CD-Aufnahmen mitgewirkt, u.a. an einer Aufnahme mit Solokantaten von Händel. 
 

Emma Kirkby

The English soprano Emma (Carolyn) Kirkby studied classics at Oxford and received vocal training from Jessica Cash. Originally, she had no expectations of becoming a professional singer. As a classics student at Oxford and then a schoolteacher she sang for pleasure in choirs and small groups, always feeling at home most in Renaissance and Baroque repertoire.

She joined the Taverner Choir in 1971 and in 1973 began her long association with the Consort of Musicke. She made her debut in London in 1974 and then specialized in Early music. Emma took part in the early Decca Florilegium recordings with both the Consort of Musicke and the Academy of Ancient Music, at a time when most college-trained sopranos were not seeking a sound appropriate for early music instruments. She therefore had to find her own approach, with enormous help from Jessica Cash in London, and from the directors, fellow singers and instrumentalists with whom she has worked over the years.

Emma Kirkby has become a legend within the concept of music as beginning not with the singer but with the words; her name is always and above all associated with pure sound. "For two decades Emma Kirkby clear, agile voice has been the quintessence of pure sound in the singing of early music. She is still one of the treasures of the world of music (Toronto Globe and Mail). She appears worldwide with a steady increasing circle of orchestras and chamber ensembles, the Academy of Ancient Music, London Baroque, the Orchestra of the Age of Enlightenment, the Freiburger Barockorchester, Tafelmusic Toronto and the Studio de Musique Ancienne de Montreal. In addition to her work as a soloist she sings regularly with her duo partner the lutenist Anthony Rooly. Other highlights of her work are chamber concerts and recordings with the Consort of Musicke.

To date, she has made the impressive number of well over a hundred recordings of all kinds, from sequences of Hildegarde of Bingen to madrigals of the Italian and English Renaissance, cantatas and oratorios of the Baroque, and works of Mozart and Haydn. Her most recent recordings include a second volume of Handel opera arias for Hyperion, Bach wedding cantatas for Decca and Christmas music by Scarlatti and Bach with London Baroque for BIS.

Emma still prefers live concerts however, especially the pleasure of repeating programmes with colleagues; every occasion, every venue and every audience will combine to create something new from this wonderful repertoire. With her intelligence, her uniquely beautiful voice and her brilliant performing technique her concerts always become an unforgettable experience.

Rainer Kussmaul

In Mannheim geboren, stammt Rainer Kussmaul aus einer bekannten Musikerfamilie. Den ersten Violinuntericht erhielt er bei seinem Vater, später studierte er bei Ricardo Odnoposoff.

Er gewann Preise bei wichtigen internationalen Violin- und Kammermusikwettbewerben.

Von 1968 bis 1997 war er Geiger des Stuttgarter Klaviertrios, mit dem er weltweit konzertierte.

Als Solist spielt Rainer Kussmaul mit weltberühmten Orchestern und Dirigenten. Regelmäßig konzertiert er u.a. bei den Berliner Festwochen, in Edinburgh, beim Holland-Festival, der Kölner Triennale, den Luzerner Festwochen und den Salzburger Festspielen. Seine Lehrtätigkeit bildet einen weiteren Schwerpunkt; der Erfolg läßt sich an der hohen Zahl von Studenten ablesen, die Mitglieder in führenden deutschen und europäischen Orchestern wurden. 1977 wurde Rainer Kussmaul als Professor an die Freiburger Musikhochschule berufen. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in Baden-Baden (Carl-Flesch-Akademie), in zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Canada, Australien und Japan.

Von 1993 bis 1998 übernahm Kussmaul die Position des 1. Konzertmeisters bei den Berliner Philharmonikern. 1995 gründete er mit philharmonischen Kollegen die Berliner Barocksolisten, deren künstlerische Leitung er von Beginn an übernahm.

Zahlreiche Schallplatteneinspielungen belegen seine künstlerische Tätigkeit.
 

Bob van Asperen 


 
 

studierte bei Gustav Leonhardt. Von 1973-1988 war er  Professor für Cembalo am Königlichem Konservatorium in Den Haag und hat jetzt einen ähnlichen Position am Amsterdamer Sweelinck Konservatorium inne. 
Seine umfassende Kenntnisse des "Clavier"-Repertoires des 17. und 18. Jahrhunderts spiegelt sich in seinen Konzertprogrammen wider
 
 

Klaus Mertens

geboren in Kleve/Niederrhein, erhielt schon während seiner Schulzeit Gesangsunterricht. Nach dem Abitur studierte er Musik und Pädagogik, darauf folgte zunächst eine pädagogische Laufbahn.
Seine Gesangsausbildung, welche er mit Auszeichnung abschloß, erhielt er bei den Professoren Else Bischof-Bornes und Jakob Stämpfli (Lied/Konzert/Oratorium) und Peter Massmann(Oper).
Unmittelbar danach begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Er arbeitete sowohl mit namhaften Dirigenten wie Frans Brüggen, Nicholas McGegan, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Ton Koopman, Sigiswald Kuijken, Gustav Leonhardt, Peter Schreier, Hans Vonk, Edo de Waart, Kenneth Montgomery, Gerard Schwarz, Ivan Fischer, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt als auch mit bedeutenden Orchestern wie dem Kgl. Concertgebouw Orchester Amsterdam, Jerusalem Symphony Orchestra, den großen Orchester Berlins, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Dresdner Philharmonie, Saint Louis Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, usw.
Bei zahlreichen internationalen Festivals wie Mozart Festival Lille, Bach-Tage Berlin, Flandern-Festival, Prager Frühling, Schleswig-Holstein Musikfestival, Händel Festival Oxford, Bach-Festival Los Angeles, Festival Alte Musik Utrecht, Festival Liturgica Jerusalem, Bologna Festival, Maggio Musicale Florenz, Festival d`Aix-en-Provence, Europäisches Musikfest Stuttgart, Festival `Klangbogen` Wien, Mostly Mozart Festival New York, Festspiele Luzern, Festival d`Ambronay, Festival Beaune, BBC Proms London, Salzburger Festspiele, ist er regelmäßig zu Gast.
Klaus Mertens gilt als namenhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. 
 

René Jacobs
 

kam als Chorknabe in seiner Heimatstadt Gent zur Musik. Während er an der Universität Gent klassische Philologie studierte, führte er seine Gesangsstudien in Brüssel und Den Haag weiter. Die Begegnungen mit den Brüdern Kuijken, Gustav Leonhardt und Alfred Deller ermutigten ihn, sich als Kontratenor zu spezialisieren. Seine große Karriere in diesem Stimmfach führte ihn durch ganz Europa, in die USA und in den Fernen Osten. Angezogen von der Barockmusik und deren vielfältigen Entdeckungen, gründete René Jacobs 1977 das Ensemble "Concerto Vocale", dessen Besetzung, je nach Programm, vom Kammerduett bis zur Oper variieren kann. Viele Produktionen von Monteverdi, Cesti, Cavalli, Gluck, Händel u.a. in Europa und Japan wurden unter seiner Leitung zu Marksteinen der barocken Interpretationspraxis. Seit 1991 ist er künstlerischer Direktor des Opernprogramms der Festspiele für Alte Musik in Innsbruck. 1993 vollendete er mit Orfeo einen Monteverdi-Zyklus bei den Salzburger Festspielen. Seine seit langen Jahren begonnene Arbeit an der venezianischen Oper fand in Brüssel am Théâtre Royal de la Monnaie mit Cavallis Calisto seinen Höhepunkt und Triumph. Die Produktion wird in Berlin, Barcelona, Lyon und Montpellier wiederaufgenommen. René Jacobs dirigierte ebenfalls mit großem Erfolg an der Berliner Staatsoper Cleopatra e Cesare (Graun), Orpheus (Telemann) und Opera seria (Gassmann), wo er Principal Guest Conductor und Künstlerischer Berater für das vorklassische Repertoire ist. 1996/97 luden ihn die Schwetzinger Festspiele und die Nationale Reisopera Holland ein, seine erste Mozart-Oper zu dirigieren. Seine Wahl fiel auf Cosi fan tutte. Eine Wiederaufführung fand noch im selben Jahr an der Berliner Staatsoper unter den Linden statt. 1999 dirigiert René Jacobs u.a. Croesus von Reinhard Keiser (Berlin, Januar ), La Calisto von Cavalli (Wiederaufführung in Lyon, März, und Montpellier, April), Orfeo von Monteverdi (Paris, Théâtre des Champs Elysées im April und Brooklyn Academy of Music im Juni), L'Argia von Cesti (Paris, Théâtre des Champs Elysées im Oktober) und Castor & Pollux von Rameau (Basel im Dezember). Er unterrichtet barocken Gesangsstil an der Schola Cantorum Basiliensis. 
 

Gerd Lünenbürger 
 


Gerd Lünenbürger (geb. 1958) studierte Blockflöte in Nürnberg, Wien und Amsterdam, wo er 1985 sein Solistendiplom ablegte. Nach Lehraufträgen in Bremen, Bern und Biel erhielt er 1991 eine Professur an der Universität der Künste Berlin. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er mit zahlreichen Ensembles für Alte und zeitgenössische Musik in Europa, Ägypten, Korea und den USA. Darüber hinaus realisiert er in Zusammenarbeit mit befreundeten Musikern, Schauspielern und bildenden Künstlern eigene musikalische bzw. interdisziplinäre Projekte (zuletzt: "John Donne“ mit dem Sprecher Lutz Otto und dem Cembalisten Alexander Weimann; "schwarz/monodie" mit der Malerin Sabine Herrmann, dem Klangkünstler Martin Suppe und der Dokumentarfilmerin Susanne Elgeti). Er spielte zahlreiche Uraufführungen und leitet regelmäßig Kurse zur Aufführungspraxis neuer Blockflötenmusik. Seine Einspielung von Solowerken der Komponisten Scelsi, Lehmann, Lasagna, Yun, Arteaga und Lavista erschien im Mai 2005 bei der edition zeitklang..
 

Patrick Cohen

Patrick Cohen was born in Mulhouse and began to study piano at the age of seven. At eleven he won the Royaume de la Musique competition (superior grade) against 14,000 candidates. After that he played at the Champs Elysées Theatre, and was presented the gold medal by André Malraux. At the age of fifteen, as a soloist playing with a number symphonic orchestras, he also won the Honors prize at Mulhouse Conservatory. His talent and precocity were to astonish the great Wilhelm Kempf. Subsequently, he decided to attend improvement classes with Klaus Linder at the Basel Academy of Music, and later started to impart classes there for a few years. He settled in Germany where he continued his soloist career and chamber musician, often accompanying Rita Streich, Gérald Poulet and the Talich Quartet.

His background in modern piano puts him in a unique position among the leading fortepianists, who tend to have severe technical limitations. Currently, Patrick Cohen is working with musicians of the stature of Christophe Coin and the Quatour Mosaïques in Romantic chamber music on period instruments, and he is pianoforte professor at the two main Conservatoires of Paris. Having produced quite an extensive chamber music output on disc, Cohen is now concentrating mainly on cycles of music for solo fortepiano and Romantic piano, as well as on piano concerts.

In recent years, Cohen has become one of the most controversial performers of classical repertoire owing to the originality of his versions, full of new ideas.

Petra Müllejans

a étudié le violon à Dusseldorf et New York, et s'est ensuite perfectionnée en violon baroque auprès du grand pédagogue Rainer Kussmaul à Freiburg in Brisgau, ainsi qu'auprès de Nikolaus Harnoncourt pour l'interprétation de la musique baroque. Petra Müllejans a été membre de Musica Antiqua Köln sous la direction de Reinhardt Goebel et est membre fondateur du Freiburger Barockorchester, tout en pratiquant la musique de chambre au sein d'autres formations, ainsi que des répertoires plus atypiques comme la musique klezmer, le tango ou me répertoire des "czardas" hongrois.
Spécialisée dans les répertoires des XVIIe et XVIIIe siècles, Petra Müllejans a obtenu de la critique discographique plusieurs récompenses.
Petra Müllejans enseigne le violon baroque à la Musikhochschule de Freiburg in Brisgau et au Conservatoire Franz Liszt de Weimar.
 

Sarah Cunningham

begann 1969 in Boston Viola da Gamba zu studieren und setzte ihre Studien bei Wieland Kuijken am Königlichen Konservatorium in Den Haag fort. Seit 1981 lebt sie in London und etablierte sich schnell im Konzertleben als Solistin und Kammermusikerin. 

Mit ihrem gewandten und ausdrucksstarken Spiel hat sie weltweite Anerkennung gefunden.  Zusammen mit der Barockgeigerin Monica Huggett gründete sie das international bekannte Ensemble Trio Sonnerie, mit dem sie etliche Aufnahmen für verschiedene Produzenten eingespielt hat. 
 

Auf äußerst erfolgreichen Konzerttourneen mit dem Flötisten James Galway durch Europa und Amerika spielte sie in bedeutenden Konzertsälen und machte die Viola da Gamba und die historische Spielpraxis einer breiten Offentlichkeit zugänglich. Auch als Solistin hat sie sich mittlerweile einen internationalen Ruf erobert und ist bei vielen Festivals aufgetreten, etwa in Belfast, Bremen, Genf, London, Madrid, Malmö, Quebec und Utrecht. Sie hat eine ganze Reihe CDs mit Solomusik und als Solistin in Konzerten unter Leitung so namhafter Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Christopher Hogwood und Ton Koopman eingespielt. 
 

Nach ihrer Tätigkeit an der Akademie für Alte Musik wurde sie im Jahre 1994 zur Professorin für Viola da Gamba an die Hochschule für Künste Bremen berufen.
 

NicholasParle
 

Nicholas Parle gehört zu den führenden Cembalisten seiner Generation. Geboren in Sydney, Australien, studierte er an der dortigen Universität Musik, bevor er 1985 nach London übersiedelte, um dort seine künstlerische Ausbildung fortzusetzen. Viel lernte er von Musikerkollegen in aller Welt. Er arbeitete mit vielen Ensembles, u.a. dem Englisch Concert, the Academy of Ancient Music, London Baroque und dem Orchestra of the Age of Enlightenment. 1989 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Cembalowettbewerb in Brugge, Belgien, der in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbes erst dreimal vergeben wurde. 1992–1998 lehrte Nicholas Parle an der Hochschule für Musik in Leipzig; jetzt leitet er Cembalo- und Aufführungspraxisklassen an der Guildhall School of Music in London und am Welsh College of Music Drama Cardiff. 
 

Alfred Gross 
 

konzertiert mit einem von der Renaissance bis zur Wiener Klassik um 1800 reichenden Repertoire als Cembalist, Fortepiano und Clavichordspieler. Umfangreiche Studien zur Spieltechnik der ‘‘ clavierten Instrumente" sind dabei ein wichtiger Bestandteil seines Interpretationsansatzes, der die Verbindung vonKomposition und Instrument der entsprechenden Zeit wiederherstellen möchte. Neben einer ausgedehnten solistischen und kammermusikalischen Konzerttätigkeit wird Alfred Gross regelmäßig zu Rundfunk- und CD-Produktionen eingeladen. Die im Umgang mit dem historischen Instrumentarium gewonnenen Erkenntnisse gibt er als Dozent bei Interpretationskursen, als musikalischer Berater im Studium generale der Universität Tübingen und als Leiter der Cembaloklasse an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen weiter. 
Aufgrund einer besonderen Affinität zum Clavichord gehörte er zu den Initiatoren der 1993 neu gegründeten Deutschen Clavichord Societät (DCS), als deren Präsident er derzeit auch fungiert. Konzerte führten ihn in den vergangenen Jahren in zahlreiche europäische Länder, u.a. mit Soloabenden auf dem belgischen Festival für historische Tasteninstrumente ‚‘‘Antverpiano‘‘ und dem Genfer Cembalofestival 1995, dazu kamen Einladungen zu Konzerten auf wichtigen Originalinstrumenten in Museen wie Stuttgart, Hamburg, München, Berlin und Leipzig. 
 

Frank Pschichholz 

studierte Laute bei Nigel North und Stephen Stubbs. er lebt in Berlin und konzertiert seit 1998 solistisch und als Continuospieler auf Laute, Chitarrone und Barockgitarre. 1999 wurde ihm beim “Alte Musik-Treff- Berlin“ ein Sonderpreis für sein Dowland - Programm verliehen. Die Musik von Francesco da Milano, Vincenzo Galilei, Hieronymus Kapsberger, G.P. Foscarini und Giovanni Zamboni ist zur Zeit Schwerpunkt seiner solistischen Arbeit. Als Continuospieler musizierte er u.a. mit Concerto Brandenburg, der Berliner Bach- Akademie und dem Ensemble Anima Mea, mit dem er letztes Jahr eine CD einspielte.
 

Irina Kisselova

Erster Geigenunterricht mit 8 Jahren am dem Staatlichen Konservatorium N.A.Rimskij-Korsakov in Sankt -Petersburg(1992-1997) bei Alla Aranovskaja. In der selben Zeit spielte sie schon in verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern, und trat auch in einigen Guppen als Barockgeigerin auf. Seit 1998 studiert Irina Kisselova Barockvioline an der Hochschule für 
Künste Bremen; zuerst bei Veronika Skuplik und jetzt bei Prof. Thomas Albert Sie besuchte Meisterkurse bei Sigiswald Kuijken, John Holloway, Rachel Podger und Sirkka-Liisa Kaakinen. Irina Kisselova hat in vielen Konzerten, Festivals1, CD- und Radioaufnahmen mitgewirkt u.a. mit Thomas Albert (Fiori Musicali), Klaus Eichhorn (Capella Cantorum), Stephen Stubbs (Teatro
Lirico), Manfred Cordes (Weser Renaissance), Harry van der Kamp, La Stravaganza Köln, Concerto Palatino Bologna. 2000 gewann Irina Kisselova mit ihrem Trio „La Vinciolina“ den Sonderpreis der Jury beim 5. Alte Musik -Treff in Berlin.
 

NielsBadenhop

geboren 1966 in Villingen, studierte Musik- und Theaterwissenschaften an der FU Berlin, sowie Gesang bei Andreas Wernicke und klassischen Tanz bei Vladimir Gelvan. Von Anfang an interessierte er sich besonders für Musik der Renaissance und des Barock und spezialisierte sich durch Meisterkurse bei Emma Kirkby, Montserrat Figueras und Jessica Cash im Bereich Gesang, Nigel North und Stephen Stubbs im Bereich Kammermusik, Ingo Günther und Jürgen Schrape im Bereich Barocktanz und Bühnengestik weiter.
Er ist als Konzert- und Oratoriensänger, sowie in barocken Opernproduktionen im In- und Ausland tätig. Außerdem ist er Leiter des Vokalensembles "Celeste Sirene", sowie des Barocktanzensembles "Ballet Baroque".
 

Riko Fukuda 
 

wurde in Tokio geboren. Nach Absolvieren ihrer Oboenstudien (moderne und barocke Instrumente) am Toho-Gauken-Konservatorium in Tokio begann sie, sich auf das Fortepiano zu
spezialisieren. 1989 erhielt sie ein Stipendium von der holländischen Regierung, um bei Stanley Hoogland am Kgl. Holländischen Konservatorium in in Europa und ihrem Vaterland Japan, sowohl als Solistin als auch in verschie-denen Kammermusikensembles. Sie konnte auch große Erfolge beim berühmten Festival für alte Musik in Utrecht feiern. Eine frühere CD mit Werken von Dussek wurde aufgrund ihrer ausgezeichneten technischen Fähigkeiten und interpretatorischen Eigenschaften von Kritikern und Publikum hoch gelobt.
 

Richard Walz

geboren in Minnesota, USA, bekam bereits als Kind professionellen Mandolinenunterricht. Der renomierte Mandolinen und Gitarrenlehrer Albert Bellson (Alfonso Ballasone) leitete den jungen Walz an. Früh beherrschte das Nachwuchstalent das Hoffmann Mandolinenkonzert und durfte mit dem Kammerorchester der Universität von Minnesota auftreten. Die Darbietung wurde ein Jahr später an der Interlochener Art Academy wiederholt.

Da die Mandolinenklassen mit dem Repertoire für Violine forgesetzt wurden, nahm Richard Walz die Geige als zweites Instrument in seine Studien auf. Als Student der Universität von Minnesota besuchte er Klassen für moderne Violine bei Hans Gorski, Robert Bloch und Ruben Gonzales. Es folgten Studien der konzertanten Musik des 16. und 17 Jahrhunderts am Königlichen Konservatorium für Musik in Den Haag, Niederlande, wo Richard Walz 1980 seine Solistenprüfung ablegte. Walz Wirken als Solist umfa(ss)t Konzerte aus drei Jahrhunderten, von Vivaldis Partituren über die vergessenen Werke des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zu Mandolinkonzerten von Vivaldi, Hoffmann und Hummel unter Verwendung von verschiedenen Neapolitanischen Mandolinen.

Richard Walz ist einer der wenigen Mandolinenvirtuosen, der das Präludium für Solo-Mandoline von Raffaele Calace und zudem das gesamte Opus von Giuseppe Pettine beherrscht. Er ist zudem mit einer Reihe zeitgenössischer Werke aufgetreten, darunter George Crumbs Ancient Voices of Children.
 

Clemens Goldberg

Clemens Goldberg studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Christoph Henkel Cello und in Freiburg, Basel, Paris und Heidelberg Musikwissenschaft. 
Er promovierte in Heidelberg bei Ludwig Finscher, danach wurde er zum Gastprofessor an der State University of New York at Stony Brook mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung berufen. Dort gründete er ein Klaviertrio, das in zahlreichen Konzerten auftrat. Nach einem von der DFG geförderten Forschungsaufenthalt in Paris zog Goldberg 1989 nach Berlin, wo er als Autor und Moderator für Radio und Fernsehen tätig ist. Heute moderiert er seine eigene Sendung "Goldberg-Variationen" bei Radio Kultur (SFB/ORB). 
Daneben wurde er zum Gastprofessor an der UdK Berlin berufen und ist weiterhin sowohl mit modernem als auch Barockcello konzertierend tätig. 
 
 
 

Friederike Däublin

studierte Viola da Gamba an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Monika Schwamberger, anschließend am Centre de Musique Ancienne Genève (Schweiz) bei Ariane Maurette. Sie unterrichtet in Berlin und konzertiert im In-und Ausland sowohl mit der Viola da gamba im kammermusikalischer Besetzung als auch mit dem Violone in Barockorchestern.  Außerdem wirkte sie bei Rundfunk- und CD-Einspielungen mit.
 

Andreas Vetter 

studierte Violoncello an den Musikhochschulen Detmold und Freiburg bei Prof. Marcial Cervera und Prof. Irene Güdel. Daran schloß sich ein Spezialstudium  im Fach Barockcello bei Phoebe Carrai an der Hochschule 
der Künste Berlin an, das er 1997 abschloß. Durch den Besuch internationaler Meisterkurse, u. a. bei Prof. Gerard Darmstadt, Jaap ter Linden und der Bach-Academy unter der Leitung von Joshua Rifkin, rundete Vetter sein Können ab. Nach Engagements im Westfälischen Sinfonieorchester Recklinghausen und dem Symphonischen Orchester Berlin widmete sich Vetter vor allem seiner kammermusikalischen Tätkeit auf dem Barockcello. Er ist  mit zahlreichen Ensembles für Alte Musik wie z. B. dem Concerto Grosso Berlin, Stockholm 
Barock, Berliner Lautten Compagney sowie dem Hasse-Orchester der Neuköllner Oper künstlerisch verbunden.
 

Jorge Néstor Ferreyra 


 

stammt aus Argentinien und wurde am Staatlichen Musikkonservatorium in Buenos Aires in den Fächern Klavier und Orgel ausgebildet. Nach Abschluß seiner Studien kam er nach Berlin, wo er an der HdK Kirchenmusik studierte. Es folgten Cembalostudien bei Bradford Tracey und Mitzi Meyerson. Er ist hauptsächlich als Klavierbegleiter von Sängern und Instrumentalisten und als Cembalist für Alte Musik tätig. 
Seit 1986 ist er Lehrbeauftrager für Kammermusik an der UdK Berlin.
 
 

Michael Krayer 


 
 
 
 
 

studierte an der HdK Berlin im Hauptfach Cello und besuchte Kurse für Viola da Gamba bei Wieland Kuijken und Jordi Savall. Neben zahlreichen Lehrverpflichtungen arbeitet er als Cellist und Gambist z. B. im Jaye-Consort Berlin.
Internetseite
 
 

Henriette Scheytt

Geboren 1967. Von 1982 bis 1987 war sie Vorstudentin an der Musikhochschule Trossingen. Als Stipendiatin der Studien-stiftung des deutschen Volkes und des DAAD studierte sie in Freiburg, London und Berlin bei Rainer Kussmaul, Natalja Boyarskaya, Thomas Brandis und Thomas Zehetmair, ausserdem Barockgeige bei Catherine Mackintosh. Sie ist Förderpreisträgerin der Stadt Basel; 1989 errang sie den 2. Preis im Concours International des Jeunes Virtuoses in Vichy.
Seit 1992 gehört sie dem Chamber Orchestra of Europe an. Diesem Klangkörper  und seinen Dirigenten (unter ihnen Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt  und Paavo Berglund ) verdankt sie eine intensive musikalische Prägung. Sie ist mit vielen (Kammer-)Orchestern  und Barockensembles in aller Welt aufgetreten, mit dem Ensemble Oriol Berlin und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auch als Konzertmeisterin. Ab 2003 wird sie Konzertmeisterin des Barockensembles La Nova Stravaganza sein. Ihr erster Gedichtband erscheint in Kürze.
 
 

Anna Carewe

Vielseitigkeit ist ein besonderes Merkmal der englischen Cellistin Anna Carewe: langjährige Erfahrung als Solocellistin des Ensemble Oriol Berlin und der Kammerakademie Potsdam hat dazu geführt, dass sie sich sowohl in der Barock- als auch der zeitgenössischen Musik zu Hause fühlt. Sie hat über 100 Werke zur Uraufführung gebracht, wobei mehrere eigens für sie geschrieben wurden. Mitwirkung bei renommierten Formationen wie u.a. dem Ensemble Modern, Ensemble L’art pour l’art, Isan Yun Ensemble und dem Kammerensemble Neue Musik Berlin hat sie auf Konzertreisen durch mehrere Länder Europas und Asiens sowie Australien und die USA geführt.
Zunehmend spielt Anna Carewe auch auf historischen Instrumenten. Das Manon Quartett Berlin, dessen Mitglied sie ist, hat zahlreiche Konzerte sowohl auf modernen als auch auf klassischen Instrumenten gegeben, u.a. bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik und als Quartett in residence des Tanglewood International Musik Festival 1997. Als Barockcellistin hat sie beim Balthasar-Neumann-Ensemble unter Thomas Hengelbrock musiziert und ist zunehmend als Continuospielerin auf vier- und fünfsaitigem Cello gefragt.
 
 

Cassandra Hoffman 

stammt aus Bloomington, Indiana, USA. Sie studierte Gesang zunächst an der University of Wisconsin-Madison und setzte ihre Ausbildung in New York City am Mannes Collge of Music fort. Engagements in den USA hatte sie bei dem Mannes Camerata, Ensemble for Early Music, Ex Umbris und Artek. Bühnenrollen da, u.a. waren die Titelrolle in John Eccles’ Semele und Nero in Händels Agrippina. Seit 1997 lebt sie in Berlin. Seitdem hat sie viel Barockoper gesungen: am Théàtre d’Evreux in Frankreich sowie mit Bremens Fiori Musicali bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, mit der Batzdorfer Hofkapelle als die Hohe Priesterin der Amazonen in Talestri, und Monteverdi bei dem Lausitzer OpernSommer. Letztes Jahr war sie auf der Bühne der Neuköllner Oper als  Sophia Western in Francois-André Philidors Tom Jones zu sehen. In Kammermusikkonzerten der letzten Zeit sang sie mit mehreren Alte Musik Gruppen, u.a. Teatro Lirico, I Confidenti, Gioia alla musica und ihrem Ensemble Petit folle.
 

Cordula Heymann-Wentzel 

studierte an der HdK Berlin Schulmusik mit Hauptfach Klarinette und gleichzeitig an der TU Berlin Germanistik. Nach Beendigung ihrer Studienzeit wurde sie als Musikwissenschaftlerin an der Universität der Künste Berlin angestellt und promoviert zur Zeit mit dem Thema „Das Stern’sche Konservatorium in Berlin“.
Bereits während ihres Studiums spielte sie als Gast in der Deutschen Oper Berlin als Orchesteraushilfe Bühnenmusiken. Sie unterrichtet zur Zeit an zwei Berliner Musikschulen Klarinette und gestaltet mit verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. dem Ensemble Formosa, Konzerte in Berlin und Brandenburg.
 
 

Dian Baker
 

in Kalifornien geboren, hat in den vergangen 15 Jahren nahezu die ganze Welt bereist – als Mitglied des hochangesehenen Drinkall-Baker-Duos (Violoncello / Klavier), das als Artistic Ambassador for the USA“ in mehr als 900 Konzerten in über 30 Ländern aufgetreten ist, auch als Partnerin vieler Sänger und Instrumen-talisten und als gern gesehener Gast bei Meisterkursen und Workshops.  Sie ist Mitglied des Lehrkörpers der Brighham Young University in Provo, Utah (USA).

Dian Baker ist seit 1998 mit dem Pianisten Eckart Sellheim verheiratet und bildet mit ihm seitdem auch ein künstlerisches Duo. 
 
 

Eckart Sellheim

geboren in Danzig, wirkte nach Studien u.a. bei Jakob Gimpel als Professor an der Kölner Musikhochschule und an der University of Michigan in Ann Arbor (USA). Seit 1989 ist er „Director of Accompanying“ und Professor an der Arizona State University in Tempe, USA, sowie Lehrbeauftragter für Fortepiano an der Musikhochschule in Trossingen. Er unterhält eine lebhafte Konzerttätigkeit, die ihn als Solisten und Kammermusiker in viele Länder und Erdteile geführt hat.

Eckart Baker ist seit 1998 mit der Pianistin Dian Baker verheiratet und bildet mit ihr seitdem auch ein künstlerisches Duo.
 

Irene Klein
 

erhielt im Alter von neun Jahren ihren ersten Gamben-
-unterricht und sammelte schon früh Erfahrungen im 
Solo- und Consortspiel. Nach Abschluss ihres Diplom-Studiums bei Paolo Pandolfo an der Schola Cantorum in Basel absolvierte sie ein externes Auf-baustudium an der Civica Scuola di Musiea di Milano bei Roberto Gini. 1997 wurde sie beim 1. Intemationalen Bach-Abel-Wettbewerb für Viola da Gamba in Köthen/Anhalt zweite Pieisträgerin. 1999 erhielt sie eine “Ehren-volle Erwähnung" und einen Förderpreis im “Concours Musica Antiqua” in Brügge/Belgien. Sie beteiligte sich an verschiedensten CD-und Rund-funkaufnahmen und konzertiert in vielen Ländern Europas. Sie wirkte in mehreren Opemaufführungen und Tanzprojekten (hier auch Lirone spie-lend) des Theaters Basel und der Komischen Oper Berlin mit, unter der Leitung von Michael Hofstetter, René Jacobs und anderen. 1999-2001 un-terrichtete Sie Viola da Gamba an der privaten Musikhochschule Tyska Skola in Prag. Als Wahlberlinerin setzt sie diese Tätigkeit privat fort. 
 
 

Jane Achtman
 

begann mit neun Jahren Fiedel zu spielen und nahm mit zwölf ihren ersten Unterricht auf der Gambe. Sie studierte bei Sarah Cunningham an der Aka-demie für Alte Musik in Bremen und bei Mary Springfels in Chicago. Nach Vollendung ihres ersten Studiums erhielt sie ein Stipendium des DAAD, um ihre Ausbildung mit einem Diplom-Studiengang bei Paolo Pandolfo und Randall Cook an der Schola Cantorum Basiliensis fortzusetzen. 
Sie ist Mitglied in den Ensembles The Harp Consort und Tafel-Confect und arbeitet mit renommierten Persönlichkeiten wie Kees Boeke, Paul Hillier und Andrew Lawrence King zusammen. Ihre mehrjährige Mitarbeit im Ensemble für mittelalterliche Musik "Mala Punica" (Pedro Memelsdorff) führte sie zu allen bekannten Festivals in Europa (Utrecht, Antwerpen, Saintes und andere) und in die USA. Sie war an zahlreichen CD-Einspielungen beteiligt, u.a. mit Erato, Harmonia Mundi France und BMG. 
Neben ihrer Konzert- und Lehrtätigkeit als Gambistin spezialisierte sie sich auf die Musik des Mittelalters. 
 
 

Andreas Arend

Andreas Arend, geboren 1973 in Erding, erhielt frühzeitig Unterricht auf der Gitarre und dem Violoncello.Er studierte zunächst Gitarre in Hamburg und absolvierte anschließend ein Lautenstudium bei Prof. Nigel North und Elisabeth Kenny in Berlin. Sein lautenistisches Repertoire reicht von früher Rennaissancemusik bis hin zu spätbarocker deutscher und französischer Literatur, als Solist, wie auch im Orchester.
Andreas Arend konzertiert häufig mit diversen Ensembles, die überwiegend auf alte Musik spezialisiert sind. 
Einige CD - Aufnahmen dokumentieren sein Spiel, zum Beispiel von Telemanns Passionen, Gottfried Heinrich Stöltzels Kammerkantaten oder G. F. Händels Cäcilienode.
 
 
 
 

Susanne Ehrhardt 
 

studierte ab 1982 Klarinette und Blockflöte an der Musikhochschule »Hanns Eisler« Berlin. Seit 1991 leitet sie die Blockflötenklasse dieser Hochschule. 1988 war sie Finalistin des für Blockflöte nur alle zehn Jahre ausgetragenen ARD-Wettbewerbes. Im In- und Ausland leitete sie Meisterkurse und Workshops für Blockflöte und historische Aufführungspraxis. 1999 gewann sie beim internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua“ in Brügge mit ihrem Klarinettentrio „Die Gassenhauer“ den Preis für die beste Interpretation und den Publikumspreis. Susanne Ehrhardt ist auf historische Holzblasinstrumente spezialisiert. Regelmäßig musiziert sie mit bekannten Kammerorchestern, wirkte bei zahlreichen CD-Aufnahmen mit und konzertierte als Solistin in fast allen Ländern Europas, USA, Japan und Australien. Zahlreiche internationale Rundfunk- und Fernsehsender übertrugen ihre Konzerte. 
 
 
 

Viviana Sofronitzki

Viviana Sofronitzki began her first music studies at home. Her father was a distinguished Russian pianist, and it was natural for her to continue the family tradition. By the time Viviana Sofronitzki received her Doctorate degree in Performance from the Moscow Conservatory, her passion had became Early Music. While still living in Russia she was performing with both leading Early Music groups, Madrigal and the Chamber Music Academy, directed by Alexei Lubimov. She toured extensively throughout the former USSR giving solo concerts in Moscow, St. Petersburg, Minsk, Novosibirsk, Taschkent, and many other cities. 

 In 1989 Viviana Sofronitzki seized the opportunity and moved to the West, where she continued postgraduate studies in Early Music at the Oberlin Conservatory in Ohio. Her next destination was Canada, which offered plenty of possibilities. She gave concerts there with nearly all leading musicians specialized in historic performance including Christina Mahler, Cynthia Roberts, and groups such as Oberlin Consort of Viols and Toronto Symphonietta. She performed at the Elora and Boston Music festivals, recorded for the national CBC Radio, and founded the "The Academy Concert Series" in Toronto. Viviana Sofronitzki has been a Canadian citizen since 1994. 

In 1997 Viviana Sofronitzki took up residence in The Netherlands, where she studied harpsichord and fortepiano at the Royal Conservatory in Den Haag. From there, she has been traveling Europe, usually accompanied by her instruments. She recorded for the Dutch label “Globe” and the French “Suoni e colori”. In 1999, together with her trio “Die Gassenhauer”, she was awarded the First Jury Prize at the “Bach Tage Berlin” competition, as well as “Best Interpretation Award” and “First Prize of the Public” at the “Musica Antiqua” Festival van Vlaanderen competition in Brugge, Belgium. 
 

Rebecca Maurer

In Nürnberg geboren, studierte sie zunächst Klavier und Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau, um dann ihr Studium in der Cembaloklasse von Professor Bob van Asperen am Sweelinck Conservatorium Amsterdam fortzusetzen.  1996 ging sie als Stipendiatin der Cornell University, Ithaca NY für zwei Jahre in die USA, wo sie im musikwissenschaftlich orientierten Studiengang "Performance Practice of 18th Century Music" als Lehrassistentin von Professor Malcolm Bilson (Hammerklavier) arbeitete.  In diese Zeit fällt auch ihre Mitwirkung in der BBC-Produktion „Great Composers - Mozart“ (1997), sowie ihr Auftritt als Solistin in Mozarts C-Dur Klavierkonzert KV 246 mit dem Cornell Chamber Orchestra.  Beim  amerikanischen Debüt des Ensembles Concerto Köln im Lincoln Center, NYC (1998)  spielte sie Continuo. Zahlreiche Konzerte führten sie vor allem durch den Norden der USA, gefolgt von Einladungen nach Zürich, Salzburg und Italien.  Zwischen 2001 und 2003 hatte sie eine Lehrstuhlvertretung für das Fach Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne.  2004 referierte sie als Gast der Bate Collection, Oxford University in Form von „lecture recitals“ über historische Tasteninstrumente.  Am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg stellt Rebecca Maurer seit einigen Jahren in einer eigenen Konzertreihe historische Tasteninstrumente der Öffentlichkeit vor, auch betreut sie als freie Mitarbeiterin am  Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz Berlin Führungen durch die dortige Musikinstrumentensammlung. Darüber hinaus arbeitet sie als freie Autorin für verschiedene Sendeanstalten der ARD. Rebecca Maurer lebt als freischaffende Cembalistin/Fortepianistin und Autorin in Berlin.
Homepage: http://www.rebeccamaurer.com
 

Peter Lamprecht

war Solocellist beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und bei den Bergischen Symphonikern. Die besondere Liebe, die Peter Lamprecht der alten Musik und der Aufführungspraxis auf originalen Instrumenten entgegenbrachte, führte zum intensiven Studium der Viola da Gamba. Heute ist Peter Lamprecht ein vielgefragter Solist auf diesem Instrument. Er ist Mitglied des »Trio Arcangelo Corelli« und des Solinger Streichquartetts. Er gastierte in vielen Ländern Europas, in Japan und Kanada. Zahlreiche Schallplatten, CDs, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren sein Spiel. 
Als ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift »Viola da Gamba Mitteilungen«, dem Organ der internationalen Viola da gamba-Gesellschaft, schreibt Peter Lamprecht regelmäßig Artikel und Aufsätze zu den Themen Aufführungspraxis und Instrumentenbau. An der Folkwang-Hochschule, Essen, am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und an der University of Alberta, Edmonton hielt er aufführungspraktische Kurse und Seminare.
 

Marc Reichow

studierte Klavier bei Eckart Sellheim, Pi-hsien Chen, und Geoffrey Douglas Madge, Cembalo und Fortepiano bei Stanley Hoogland. Er arbeitete mit John Cage und Pierre Boulez.
1988 bis 1991 war er Pianist der Jungen Deutschen Philharmonie. Er wirkte mit im ensemble modern, ensemble recherche, Residentie Orkest (Den Haag), Xenakis Ensemble (Middelburg/Amsterdam), ensemble aisthesis (Heidelberg). CD- und Rundfunkproduktionen umfassen zahlreiche Ersteinspielungen von Klaviermusik des 20.Jahrhunderts. Zu Ernst Kreneks hundertstem Geburtstag im Jahr 2000 erschien seine Solo-CD "PianoPortrait Ernst Krenek" (telos music records TLS 034). 
Mit dem »Trio Eroica« errang er den 1.Preis beim Concours Musica Antiqua, Brugge 1996, und trat bei zahlreichen internationalen Festivals für Alte Musik auf (Aldeburgh, Utrecht, Brugge, Münster, Osnabrück, Brezice/Slovenien). Ebenfalls im Jahr 1996 spielte er Klavierkonzerte von Beethoven und C.P.E.Bach mit Musica Antiqua Köln.