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Es
spielten und spielen für Sie:
| Jane Achtman
Akademie für Alte Musik Beni Araki Andreas Arend Bob van Asperen Niels Badenhop
Capella Orlandi
Friederike Däublin
Susanne Ehrhardt
Jorge Néstor Ferreyra
La Gamba
|
The Harp
Consort
Christoph Heidemann Siebe Henstra Cordula Heymann-Wentzel Aino Hildebrandt Robert Hill Cordelia Höfer Cassandra Hoffmann Heiko Holtmeier Anja Hufnagel Cristoph Huntgeburth Irmgard Huntgeburth Catalin Ilea
Regina Kabis
Peter Lamprecht
Stephan Mai
|
panta rhei
Paolo Pandolfo Nicholas Parle Hille Perl Ute Petersilge Natalie Pfeiffer Franc Polman Ralf Popken Christoph Pregardien Frank Pschichholz Derek Lee Ragin
Dörthe Maria Sandmann
Juris Teichmanis
Mary Utiger
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| Dieses ist nur eine kleine Auswahl der Künstler, die seit 1986 bei uns gespielt haben. Die vollständige Liste umfaßt rund zweihundert Namen von Künstlerinnen und Künstlern, die mittlerweile zu den Großen ihres Faches zählen oder schon damals gezählt haben. Die hier zusammengestellten Kurzbiografien aus unseren Programmheften und anderen Quellen sind dagegen zunächst einmal nur nach dem Prinzip ausgewählt, daß sie uns bereits in digitaler Form vorliegen. Andere Künstler, die bei uns gespielt haben und gerne hier aufgenommen werden möchten, können uns eine entsprechende Datei als E-mail-Attachement zusenden. Sobald wir Zeit dazu haben, werden wir auch Biographien aus vorangegangenen Jahren einscannen oder abschreiben - aber wir arbeiten halt alle nur ehrenamtlich. |
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BRADFORD TRACEY UND ROLF JUNGHANNS Begründer der Friedenauer Kammerkonzerte
BRADFORD TRACEY geboren am 7.Juli 1951 in Sydney, Nova Scotia, Kanada, studierte zunächst Musikwissenschaft in Toronto und ging 1971 nach Europa, um sich dem Spiel auf historischen Tasteninstrumenten zuzuwenden. Er studierte an der "Schola Cantorum Basiliensis" bei Rolf Junghanns, später bei Fritz Neumeyer. Er besaß eine kleine Sammlung historischer Tasteninstrumente und war Kurator eben der "Sammlung historischer Tasteninstrumente Fritz Neumeyer" im Schloß Bad Krozingen. Diese Sammlung wiederum gehörte seit dem Tode Neumeyers seinem Freund und Kollegen Rolf Junghanns. Neben seiner Arbeit im Schloß Bad Krozingen unternahm er Konzertreisen in Europa und Amerika und spielte zahlreiche Schallplattenaufnahmen ein. Er erhielt 1979 mit 28 Jahren eine Professur an der Berliner Hochschule der Künste. Tracey starb am 17.9.1987 in Freiburg/Br.
ROLF JUNGHANNS
geboren
am 19. August 1945 in Gotha, studierte bei Fritz Neumeyer an der Freiburger
Musikhochschule historische Tasteninstrumente und Generalbaß. Seit
1970 unterrichtete er diese Fächer an der Schola Cantorum Basiliensis.
Als Spezialist für die Aufführungspraxis alter Musik auf historischen
Instrumenten trat er durch Schallplattenaufnahmen sowie durch eine rege
Konzert- und Rundfunktätigkeit im In- und Ausland hervor. Von 1987
bis 1993 war er Leiter der Friedenauer Kammerkonzerte. Junghanns starb
am 14.11.1993 in Bad Krozingen
*1930 in Deutschland , seit 1971 Schweizer Bürger. 1957-1995 Lehrer an der Musik-Akademie der Stadt Basel (Schola Cantorum, Musikhochschule, 1976-1979 Leiter des Konservatoriums) für historische Flöteninstrumente und Chorleitung. Neben
internationaler Tätigkeit als Flötist auch als Dirigent gefragt.
Kompositionsschüler von Konrad Lechner. Veröffentlichte zahlreiche
Werke für Blockflöte, Kammermusik, Chor und Orchester. In seinem
Stücken verwendet Linde avantgardistische Spieltechnicken und experimentiert
mit neuen Satzstrukturen. Doch bleibt sein Bezug zur Tonalität und
zu alten Formen stets spürbar.
Der
Amsterdamer Cambalist, Organist, Diregent und Musikschriftstelle zählt
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten für Theorie und Praxis
Alter Musik überhaupt. Seine weit über 100 Schallplattenproduktionen
machten ihm zum Leitbild einer ganzen Musikergeneration. Seine Lehrtätigkeit
führte ihn über Wien an das Amsterdamer Sweelinck-Konservatorium,
wo er von 1955 - 93 unterrichtete. Er wurde mit mehreren Ehrendoktorwürden
ausgezeichnet und erhielt 1980 den europäischen Erasmus-Preis.
Die
Geschichte der Akademie für Alte Musik
Berlin reicht zurück ins Jahr 1982, als sich junge Mitglieder der
verschiedenen (Ost-) Berliner Orchester zu einem selbständigen Klangkörper
mit historischem Instrumentarium zusammenschlossen. Abseits des institutionalisierten
Musikbetriebes konnte das Ensemble in der ehemaligen DDR den bis dahin
eher zaghaften Bemühungen um stiltreue Aufführungen Alter Musik
entscheidende Impulse geben. Seit 1984 gestaltet das Ensemble turnusmäßig
seine eigene Konzertreihe im Berliner Konzerthaus (damals: Schauspielhaus)
am Gendarmenmarkt.
Ebenso
wie das lokale wuchs auch das internationale Renommee. Bereits 1986 gastierte
das Ensemble bei den vom Westdeutschen Rundfunk initiierten Tagen für
Alte Musik in Herne. 1987 erschien die erste Schallplattenproduktion gleichzeitig
in der DDR bei Eterna und in der Bundesrepublik bei Capriccio. Es folgten
weitere CD-Produktionen für die Schallplattenlabels Capriccio und
Berlin Classics. Seit 1994 produziert die Akademie Für Alte Musik
Berlin exklusiv für harmonia mundi france. Regelmäßig werden
Aufnahmen der Akademie mit international bedeutenden Preisen ausgezeichnet,
u.a. bereits zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis. 1999 erhielt
die Akademie für ihre Einspielung von Orchestersuiten Georg Philipp
Telemanns den französischen Diapason d’Or, Scarlattis Oratorium "Il
primo omicidio" wurde mit dem Londoner Grammophone Award und dem Diapason
d’Or de l’année 1999 ausgezeichnet. Ganz aktuell ist die Verleihung
des Cannes Classical Award 2000 für die Händel-Arien mit Andreas
Scholl und die Nominierung zum amerikanischen Grammy Award 2000 für
Scarlattis "Il primo omicidio".
Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete.
In seiner solistischen Arbeit widmet sich Stephan Mai der Violinliteratur des 17. Jahrhunderts (Biber, Schmeltzer, Castello, Montalbano u.a.). Gastrollen in diversen Ensemblen wie dem Freiburger Barockorchester, der Berliner Barockcompagney und der Wiener Akademie ergänzen seine Tätigkeit. Seit
1991 lehrt Stephan Mai Barockvioline an der Hochschule für Musik Leipzig
und an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin.
1963 in Altdöbern geboren, studierte Violine an der Berliner Musikhochschule bei Professor Eberhard Feltz. Von 1986 bis 1991 war er Mitglied des Berliner Sinfonie-Orchesters. Bereits während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der Barockvioline und belegte Kurse bei Ingrid Seiffert, Catherine Mackintosh und Nikolaus Harnoncourt. Er ist seit 1984 Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin und seit einigen Jahren einer der beiden Konzertmeister. Als Kammermusiker tritt Bernhard Forck in den verschiedensten Formationen auf. Eine
intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Ensemble Oriol. Mit Musikern
dieses Ensembles gründete er 1994 das Manon-Quartett, das inzwischen
in ganz Deutschland und den USA auftrat, zuletzt als "Quartet in Residence"
beim Sommerfestival in Tanglewood..
Jan Freiheit
Bereits
seit seinem Studium an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler",
das sich von 1983 bis 1988 an den Besuch der Berliner Spezialmusikschule
anschloss, und parallel zu seinem späteren Engagement beim Rundfunk-Sinfonie-Orchester
Berlin beschäftigte sich Georg Kallweit intensiv mit Stilfragen zur
vor- und frühklassischen Kammermusik sowie zur Theorie und Praxis
ihrer historisch orientierten Aufführung auf zeitgenössischen
Instrumenten. Als ständiges Mitglied der Berliner Barock Compagney
und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie als gern verpflichteter
Gast anderer Ensembles ist der freischaffend tätige Musiker aus Greifswald
heute längst zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert,
auch heute und gerade mit solistischem Repertoire. Seine rege internationale
Konzerttätigkeit und zahlreiche Einspielungen für Radioanstalten
und CD-Firmen sind hierfür ebenso Beleg wie der Lehrauftrag, der Georg
Kallweit seit 1998 an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig
verpflichtet.
wurde
in München geboren, wo er auch Musik- und Theaterwissenschaft, mittelalterliches
Latein, Orgel, Kirchenmusik und Jazzklavier von 1985-90 studierte. Er hat
an Meisterklassen in einigen europäischen Ländern teilgenommen
und zählt Künstler wie Godehard Joppich, Tonne Koopman, Michael
Radulescu, Luigi Ferdinando Tagliavini und Harald Vogel zu seinen Lehrern.
Seine Hochschuljahre wurden durch Stipendien studierte Fagott an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin (1979-1983) und an der Schola Cantorum in Basel (1988-1991). Er ist Mitglied der "Akademie für Alte Musik Berlin sowie der "Neuen Düsseldorfer Hofmusik" und gründete 1992 "Das Reicha'sche Quintett" - ein Bläserquintett, das auf frühromantischem Instrumentarium arbeitet und bereits sechs CD,s eingespielt hat. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem "Concentus musicus Wien", (Nikolaus Harnoncourt), "Musica Fiata" (Roland Wilson), dem "New York Bach Ensemble" (Joshua Rifkin) und dem "Orchestre des Champs-Elysees" (Philippe Herreweghe). Konzertreisen
führten ihn in nahezu alle Länder Europas, nach Australien, Israel,
Japan. die Türkei und in die USA. Neben regelmäßigen Rundfunk-
und Fernsehproduktionen dokumentieren ca. 80 CD's mit Musik vom Mittelalter
bis in die Romantik sein breites Repertoire. Er unterrichtet am Konservatorium
der Stadt Wien und war Dozent der Internationalen Sommerakademie für
Alte Musik in Innsbruck und der Akademie für Alte Musik in Brixen/Bressanone.
Mitglieder:
Irmgard Huntgeburth (Violine), Britta Gemmeker (Violine), Aino Hildebrandt
(Viola), Berhard Prokein (Viola, Violine), Ulrike Mix (Violoncello), Barbara
Hofmann (Violone), Saskia Fikentscher (Oboe, Flöte), Christine Allanic
(Oboe, Flöte), Adrian Rovatkay (Bass), Hans-Werner Apel (Theorbe,
Barockgitarre), Wolfgang Eme ganze Reihe von musikalischen Entdeckungen konnte das Ensemble in den letzten Jahren mit großem Erfolg auf den Weg bringen. So erschien erstmalig auf CD eingespielte Musik von G. B. Bononcini, B. Castaldi, J. Ph. Krieger und M. Locke. Mit Konzerten und Opernaufführungen gastierte das Ensemble bei nam-haften Festivals. Die Performance „Bach-Arkaden“, ein Gemeinschaftsprojekt mit Musikern der Jazz- und der Neuen-Musik-Szene, wurde im Rahmen des Kulturprogramms des Deutschen Pavillons zur Weltausstellung in Hannover aufgeführt. Als Opernorchester erlebt man die LAUTTEN COMPAGNEY in Potsdam-Sanssouci in Zusammenarbeit mit dem Hans-Otto-Theater, im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt, aber auch als Continuo-Ensemble in einer Produktion der „Poppea“ von Monteverdi am Opernhaus Halle. Besondere Aufmerksamkeit fanden die eigenen Produktionen unbekannter barocker Opern des Dresdner Hofes. Für diese innovativen Ausgrabungen wurde Wolfgang Katschner mit dem Festspielpreis 2000 der Dresdner Musikfestspiele geehrt. In
Berlin präsentiert sich die LAUTTEN COMPAGNEY mit eigener Konzertreihe.
Bereits Tradition sind ihre Weihnachts-konzerte mit prominenten Schauspielern
wie Otto Sander oder Katharina Thalbach als ausdrucksstarke Rezitatoren.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet die LAUTTEN COMPAGNEY auch mit namhaften
Sängern wie Mechthild Bach, Suzie Le Blanc, David Cordier, Axel Köhler,
Kobie van Rensburg u. a.
geboren
1968 in Düsseldorf studierte Blockflöte an der Hoogeschool voor
de Kunsten in Utrecht bei Marion Verbruggen, Baldrick Deerenberg und Helko
ter Scheggel, an der sie 1993 das Konzertexamen ablegte. Seit 1992 lebt
sie in Berlin und ist in verschiedenen Ensembles sowie als Musikpädagogin
tätig. 1993 wurde sie durch die Gotthard-Schierse-Stiftung Berlin
gefördert. Für das Musikinstrumenten-Museum Berlin Spielte Anja
Hufnagel 1994 die historischen Blockflöten als Hörbeispiel und
auf CD ein. Ihre Musikalität wurde in der Presse als "hochexpressiv",
mit "graziler Eleganz" und "ausdrucksvollen Klangcharakteren" beschrieben.
1997 erschien ihre erste CD mit Amit Tiefenbrunn, Viola da Gamba und Ophira
Zekai, Laute. Neben Kompositionen von J.M. Hotteterre, A.D. Philidor und
O. die Lasso sind Erst-einspielungen von F. Chauvon, G. Bartel, P. Natalc
und P. San-giorgio zu hören.
geboren 1960 in Holland, studierte Violine am Sweelinck Conservatorium Amsterdam, bei Bouw Lemkes. Er nahm an Meisterkursen von Sandor Végh, Berl Senofsky und für historische Aufführungspraxis bei Jaap Schröder und Lucy van Dael teil. Mit European Community Chamber Orchestra machte er viele Tourneen in Hong Kong, Taiwan und Italien trat er mit diesen als Solist auf. Seit der Gründung spielt er die erste Geige im Nieuw Sinfonietta Amsterdam, vertritt im Concertgebouworkest und war Konzertmeister beim London Covent Garden Festival Orchestra. Er spielt regelmäßig mit Les Musiciens du Louvres und The Raglan Baroque Players. Des weiteren ist Franc Polman in vielen Karnmermusikensembles aktiv, sein Repertoire reicht von Alter Musik auf Barockvioline bis zu zeitgenössischen Kompo-sitio-nen. wurde
1967 bei Tel Aviv geboren, wo er Kontrabaß studierte und im Haifa
Symphony Orchestra und der Israeli Symphonieta spielte. 1991 kam er nach
Holland, um an der Hoogeschool voor de Kunsten Utrecht bei Aneke Pols Viola
da Gamba zu studieren, am Koninklijk Conservatorium Den Haag vervollständigte
er sein Violonestudium bei Margareth Urquhart. Er konzertiert solistisch
und als Continuo auf Viola da Gamba und Violone; außerdem spielt
er Kontrabaß in Barockorchestern wie Florelegium Musicale und und
dem Brabant Barock Collegium. Seit 1992 studiert er den Bau von Bogeninstrumenten
und baut in seiner eigenen Werkstatt Viola da Ganbas und Violonen.
Ralf Popken, Altus
Der
römische Philosoph Epikur steht für Lebensfreude, Genuß
und Fröhlichkeit. Diese Ideen in Musik umzusetzen, ist Anliegen des
gleichnamigen Barockensembles.
stammt
aus Freiburg im Breisgau. Nach Studien in seiner Heimatstadt bei Christoph
Henkel und bei Martin Ostertag in Karlsruhe rundete er seine Ausbildung
bei Anner Bijlsma und Lidewij Scheides in Amsterdam ab. Er ist vorwiegend
im Bereich der Alten Musik tätig und Mitglied verschiedener Ensembles,
u.a. Musica Alta Ripa. Das 1998 mit dem „Cannes Classical Award“ und dem
„Echo Klassik Preis“ ausgezeichnet wurde. Er arbeitet regelmäßig
mit berühmten Barockorchestern zusammen, so Concerto Köln, Cantus
Cölln und La Stagione, Frankfurt, Freiburger Barockensemble u.a.,
Konzertreisen führen ihn durch Europa, die USA und Südamerika
und er ist als Kammermusiker und Solist Gast bei vielen bedeutenden Festivals,
eine
weltweit gefeierte und anerkannte Cembalistin, ist den Friedenauer Kammerkonzerten
seit
vielen Jahren verbunden. Seit 1990 ordentliche Professorin für Cembalo an der Hochschule der Künste Berlin, lehrt sie in Deutschland und lebt in Italien. Mitzi
Meyerson stammt aus einer musikalischen Familie und wurde in Chicago geboren,
wo bereits mit sieben Jahren ihre Konzertkarriere begann. Nach Abschluß
ihrer Studien ging sie nach London und war dort Mitbegründerin des
.Trio Sonnerie". Viele Konzerte und Plattenaufnahmen mit diesem Ensemble
folgten. Zusätzlich hat sie Solo-Alben herausgegeben mit Werken von
Buxtehude, Duphly und Forqueray, die ausnahmslos mit glänzenden Kritiken
bedacht wurden. Ihre Bearbeitung des Gesamtwerkes von Gaspard Le Roux für
zwei Cembali wurde vor kurzem veröffentlicht bei Harmonia Mundi France
und gewann einen Preis in "Le Monde de la Musique". Mitzi Meyerson ist
Begründerin des Ensembles .The Bottom Line" und in jüngster Zeit
auch als Photografin hervorgetreten.
lehrt an der Scola Cantorum Basiliensis und gilt als einer der einflußreichsten Musiker in der europäischen Szene Alter Musik. Er kommt ursprünglich vom Jazz und begann seine Studien der Renaissance- und Barockmusik 1978. Nach Beendigung seines Studiums am Santa-Cecilia-Konservatorium in Rom ging er nach Basel und nahm an Jordi Savalls Kursen für Viola da Gamba teil, wurde dann 1982 Mitglied in Savalls Ensemble "Hesperion XX" und konzertierte bis 1990 mit Savall weltweit, spielte zahlreiche Aufnahmen ein. Nach
dem großen Erfolg seiner ersten Aufnahmen als Solist wurde er 1990
zum Professor an der Scola Cantorum ernannt. Ausgehend von seinen Wurzeln
in der italienischen Renaissance- und Barockmusik, hat er sich intensiv
mit den englischen, französischen und deutschen Musikstilen in der
Viola-da-Gamba-Literatur befaßt. Sein sensibles Bewußtsein
für die gegenseitige Inspiration von Musik, Dichtung, Gesang, Theater
und Tanz verleihen seinen Interpretationen der Alten Musik eine ungemein
lebendige, dichte und kontrastreiche Atmosphäre. Er leitet seit 1992
das "Ensemble Labyrinto".
ist
geborener Norweger und lebt in Villingen-Schwenningen. Er studierte in
seiner Heimat Laute in Oslo an der Norwegischen Hochschule für Musik,
anschließend im künstlerischen Aufbaustudium am Institut für
Alte Musik in Trossingen bei Rolf Lislevand. Er besuchte Meisterkurse bei
Hopkinson Smith und konzertierte als gefragter Continuospieler u.a. mit
dem norwegischen Barockorchester "Pro Musica Antiqua" ,Oslo und "Ensemble
Tientos", Wien. Er hat Aufnahmen und Konzerte
mit Rolf Lislevand, Lorenz Duftschmid und dem .Ensemble Labyrinto" gespielt."
Anyone
interested in early music over the last three decades will have felt they
knew John Toll, who has died of cancer aged 53: one of the best continuo
keyboard players in the world, his name appeared on dozens of recordings.
Foto: Mitzi Meyerson, April 2001 As
keyboard player to the Bournemouth Sinfonietta in the early 1970s, he had
the opportunity to play a fine Michael Johnson harpsichord; it was love
at first touch. He commissioned his own instrument from Johnson, and became
passionately interested in questions of performance practice.
For Andrew Parrott's Taverner Players and Roger Norrington's London Classical Players, he became the first-choice continuo player. It is from those heady, pioneering years in historically aware performance that I first remember him: an unselfconscious figure who exerted a quiet authority on the concert platform as someone who very clearly knew exactly what he was doing and who was able to convey the inner essence of the music - often rather unfamiliar music - straight to the heart and mind of the listener. John's playing, whether as continuo-player or soloist, was never merely flashy - as the conductor Ivor Bolton has commented, it was "outstanding in its creativity and for the distinctive sound he drew from the instrument. His scholarly knowledge was profound, and was perfectly balanced with his response to real-life performance situations." Through
the 1980s and 90s, John continued to be at the centre of the early music
world, playing with the Orchestra of the Age of Enlightenment - the great
harpsichordist and conductor Gustav Leonhardt always asked for him - and
contributing to the formation of new groups, such as Musica Secreta or
Romanesca, with both singers and other instrumentalists. With the violinist
Andrew Manze and lutenist/theorbist Nigel North of Romanesca, he won a
well-deserved Gramophone award in 1995 for a CD of Biber sonatas.
His inspirational ability to bring out new things in music also made him an exceptional teacher, whose students at the Royal Academy of Music and the Dresden Akademie für Alte Musik will have learnt not only about keyboard technique, but that rarest of qualities, intellectual honesty. John's appointment as music director of Kent Opera in 1997 gave him further opportunity to study and perform Baroque opera. His great love for the operas of Monteverdi was consolidated by working with first Norrington and more recently Bolton at the Maggio Musicale in Florence, the Bologna Opera and the Bavarian State Opera, Munich, where a Monteverdi cycle will be completed this summer, using John's own edition of Ulysses. He was also to have conducted the revival of this work next spring. When he died, his score was still open at the page he had been studying. He leaves his wife, Vivian, and their son and daughter. • John Toll, harpsichordist and organist, born October 1 1947; died May 26 2001 Nachruf
Tess Knighton in: The Guardian
May 31, 2001
Ensemble LA GIOIA: Frauke Rauterberg, Christian Beuse, Sabine Erdmann studierte
Blockflöte bei Ferdinand Conrad in Hannover (1980 - 1984) und an der
HdK Berlin bei Christoph Huntgeburth (1984- 1990). Dort legte sie ihr Blockflötenexamen
mit Auszeichnung ab. Anschließend vollendete sie ihre solistische
Ausbildung bei Walter van Hauwe in Amsterdam (1990 -1995) und ergänzte
sie in Meisterkursen u.a. bei Frans Brüggen, Kees Boeke, Han Tol und
Pedro Memelsdorff. Zeitgleich absolvierte sie ein Studium der Musikwissenschaft
an der Freien Universität Berlin. Traversflötenausbildung u.a.
bei Christoph Huntgeburth und in Meisterkursen bei Linde Brun-mayr und
Barthold Kuijken. 1992 gründete sie das Berliner Ensemble für
Alte Musik, LA GIOIA, das erfolgreich an Wettbewerben teilnahm und neben
regelmäßigen Konzertauftritten auch Rundfunk- und CD-Aufnahmen
produ-zierte. Darüberhinaus gehören weitere zahlreiche Konzerte
als Solistin und mit unterschiedlich besetzten Ensembles in Deutschland
und im europäischen Ausland, CD-Einspielungen, sowie wissenschaftliche
Veröffentlichungen zu ihrer Arbeit.
erhielt
ihren ersten Cembalounterricht mit 11 Jahren bei Beata Seemann in München.
Von 1988-1993 studierte sie Cembalo an d. Sie
ist Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikensembles, wie dem
Ensemble Serenata und dem Ensemble Lustgarten Berlin. Konzertreisen mit
Orchester führten sie u.a. zum Internationalen Oleg-Kagan-Musikfest
in Wildbad Kreuth (Tegernsee) und zum Musikfestival nach Auray (Bretagne).
Außerdem ist Sabine Erdmann an der Musikschule Berlin-Schöneberg
für Cembalo-korrepetition und -Unterricht angestellt. Sie besuchte
Meisterkurse bei Huguette Dreyfus, Robert Hill und Jesper Christensen und
wirkte bei Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit.
Geboren
1972 in Berga. Nach ihrem ersten Examen für Violine 1997 studierte
sie Barockvioline am Pariser Konservatorium, wo sie auf dem Gebiet der
Kammermusik auch mit Patrick Cohen arbeitete. Sie ist Mitglied des Katalanischen
Barockorchesters und spielt auch in anderen Ensembles, wie „Le Concert
des Nations“, „Les Arts Florissants“, „La Fenice“ and „Café Zimmermann“,
mit denen sie zahlreiche Aufnahmen gemacht hat.
Die
"Capella Orlandi" wurde 1990 gegründet und hat sich auf die Präsentation
norddeutscher Musik aus Renaissance und Barock spezialisiert. In Zusammenarbeit
mit Radio Bremen führte sie einen konzertanten Querschnitt des Bremischen
Musiklebens im 17. Jahrhundert auf. Einen Schwerpunkt haben sich die Musiker
mit der Wiederaufführung der Musik der Hamburger Gänsemarktoper
gesetzt. Ihr leiter, Thomas Ihlenfeldt, Lautenist und Musikwissenschaftler
hat große Verdienste bei der Erforschung, Edition und Wiederaufführung
der Werke
Reinhard Keisers
Seth
Carlin zählt zu den weltweit führenden Hammerflügelspezialisten.
Sein innovativer Inte
Die Berliner Musikerin gilt als herausragende Spezialistin für die jüdisch-hebräische Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart und hat mit ihrem Ensemble mehrere CDs eingespielt. Sie
wurde in Amsterdam als Tochter der holländischen Sängering und
Tänzerin Lin Jaldati und der Musikwissenschaftlers Eberhard Rebling
geboren, die aus dem hollänischen Exil Mitte der fünfziger Jahre
in die DDR gekommen waren. Beide hatten in der DDR einen großen Namen.
Irmhild Beutler,
Marion Kokott, Sylvia C. Rosin,
Martin Ripper
Das Repertoire des Trios umfaßt Musik für Blockflöten aus sechs Jahr-hunderten vom Mittelalter bis zur Moderne. Darunter finden sich vir-tu-ose mittelalterliche Spielmannstänze, polyphone Consortmusik der Renaissance, Sonaten und Suiten des Hochbarock, Flötentrios der Klas-sik sowie Musik des 20. Jahrhunderts.
Irmhild Beutler, Marion Kokott und Sylvia C. Rosin studierten Blockflöte an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Jeanette Cramer-Chemin-Petit, Evi Pfefferle, Prof. Gerd Lünenbürger und Prof. Christoph Huntgeburth und spielen seit 1991 als Ensemble Dreiklang Berlin zusammen. Seit 2000 spielt Martin Ripper anstelle von Marion Kokott mit dem Trio. Das Blockflötentrio gewann 1992 den 1. Preis des Kammermusikwettbewerbs der HdK Berlin sowie 1998 den 2. (und einzig vergebenen) Preis des Ensemblewettbewerbs des Internationalen Blockflötensymposions Calw. 1997 erschien die CD Fantasia, 1999 Chips ´n´ Chocolate bei hänssler Classic. Das
Repertoire des Trios umfasst Musik für Blockflöten aus sechs
Jahrhunderten vom Mittelalter bis zur Moderne. Darunter finden sich virtuose
mittelalterliche Spielmannstänze, polyphone Consortmusik der Renaissance,
Sonaten und Suiten des Hochbarock, Flötentrios der Klassik sowie Musik
des 20. Jahrhunderts.
Einen weiteren Aspekt der musikalischen Arbeit des Trios bilden eigene Arrangements, darunter auch bekannte Hits aus der Unterhaltungsmusik. Eine eigene Notenreihe mit Klassik- und Poparrangements für Blockflötentrio erscheint seit 1999 bei Universal Edition Wien. Zum Einsatz kommen über 30 verschiedene Instrumente der Blockflötenfamilie von der bleistiftgroßen Sopranino bis zum über zwei Meter großen Subbass, darunter handgefertigte Nachbauten historischer Instrumente aus Renaissance und Barock. Einzelbiographien: Irmhild
Beutler
Fünf
Berliner Musiker haben 1995 das Ensemble panta rhei gegründet.
Das
Blockflötenensemble panta rhei ist fasziniert von dem fließenden
Klang und der zeitlosen Schönheit mehrstimmiger Renaissancemusik und
möchte diese Musik dem heutigen Hörer wieder erlebbar machen.
Es erarbeitet seit seiner Gründung vor allem konzeptionelle Programme
zu Schwerpunktthemen des Renaissance- und Frühbarockrepertoires. In
jüngerer Zeit beschäftigt sich das Ensemble in zahlreichen Projekten
sehr erfolgreich mit der szenischen Umsetzung musikalisch-literarischer
Themen (masque, dante footnotes, Flügelkind und Engel der Erkenntnis,
Commedia dell'Arte u.a.) sowie mit der Kombination von Konzert und Hörspielelementen
(grenzgänger, Lebenszeit - Zeitspiegel).
aus Arnhem (Niederlande) gebürtig, studierte am Muzieklyceum in Amsterdam bei Karel Piet Kee. (Orgel). Anschließend setzte er sein Studium am Konservatorium in Genf fort, wo er bei Louis Hiltbrand lernte, einem ehemaligen Assistenten und Freund von Dinu Lipatti. 1968
gewann er zwei Hauptpreise im Genf-Wettbewerb: den ,,Premier Prox avec
Distinction" und den "Prix Philipinetti à la Mémoire de Panderewsky"spielte
mit bedeutenden niederländischen Orchestern, wie dem Concertgebouworkest
(unter Bernard Haitink), dem Residenzorchester Den Haag und dem Rotter-dam
Philharmonisch Orkest (unter Hans
Vonk und Edo de Waart). Außerdem wurde er eingeladen, mit dem London Philharmonic Orchestra und ,,L' orchestre de la Suisse Romande (Genf) zu konzertieren. Seit 1982 gastiert Willem Brons regelmäßig in Japan, wo er beinahe jährlich mit Soloprogrammen, Kammmusik und in Orchesterkonzerten auftritt; außerdem gibt er Meisterkurse an der National Universität der Schönen Künste in Tokyo und an der Sommerakademie in Kusatsu. Zu den Spezialgebieten von Willem Brons zählen die Beethoven-Sonaten, die Diabelli-Variationen, Bach und das Spätwerk Schuberts. Sein Interesse gilt außerdem dem "unbekannten" Schumann , wie etwa die ,,Gesänge der Frühe op. 133. Mit den Fragen der Aufführungspraxis setzt sich Willem Brons seit langem auseinander und dies besonders gern am historischen Instrument. In diesem Zusammenhang wurde er eingeladen, auf dem Festival ,,Antwerpiano" (1991 und 1993) zu konzettieren. Willem Brons ist Mitglied des Kammermusikensembles ,,Robert -Schumann- Ensemble". Er unterichtet am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam sowie an der Universität von Göteborg. Solorecitals
gab er in London, Paris, Rom, Tokyo, Moskau, Brüssel, Berlin und in
vielen anderen bedeutenden Musikzentren Europas.
Wyneke Jordans und Leo van Doeselaar studierten
bei Jan Wijn am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam und erhielten 1981
ihr Solistendiplom. Sie spielten ein gemeinsames Schlußprüfungs--Recital:
zum ersten Mal in den Niederlanden bestand die Hälfte davon aus Quatre
Mains-Repertoire.
Neben dem großen Standardrepertoire an Musik zu vier Händen und Musik für zwei Klaviere führen sie auch zahlreiche Werke zeitgenössischer niederländischer Komponisten auf, und sie haben eine spezielle Vorliebe für gute Arrangements von Kompositionen, die ursprünglich für andere Instrumente geschrieben wurden.Das Klavierduo nahm für Etcetera Records eine Reihe Schallplatten und CD's auf. In dieser Serie erschien die gesamte vierhändige Klaviermusik von Erik Satie, die Legenden opus 59 von Antonin Dvorak und die gesamte vierhändige Klaviermusik von Maurice Ravel. Außerdem spezialisierten sie sich auf das Fortepianospiel. Unter Leitung von Malcolm Bilson und Jos van Immerseel widmeten sie sich vor allem dem reichen Repertoire der ersten Wiener Schule. Als Fortepiano-Duo gaben sie Konzerte und Meisterkurse in der ganzenWelt und bei bedeutenden Festspielen, wie beim Early Music Festival in Utrecht, dem Festival von Flandern, Antverpiano in Antwerpen, dem York Early Music Festival, den Berliner Tagen für Alte Musik, dem Saintes Festival, dem Early Music Festival in San Antonio (U.S.A.) und den Festspielen für Alte Musik in Moskau. Für
Globe spielten sie eine Aufnahme mit vierhändiger Klaviermusik von
Schubert ein, auf einem original Fortepiane von Friedrich Hoxa (Wien, 1826).
Der
Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler Zvi
Meniker wurde in Moskau geboren und wuchs in Israel
auf. Mit 15 Jahren begann er sein Hochschulstudium der Musik. Vom Salzburger
Mozarteum und der
zählt
zu den international namhaften Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik,
deren ,,lebendiges Spiel" und ,,tadellose Technik" von Presse und Rundfunk
anhaltend positiv herausgestellt werden. Deshalb ist sie als Solistin am
Cembalo und Hammerflügel gleichermaßen gefragt, wie als musikalische
Partnerin von Sängerpersönlichkeiten wie Peter Schreier oder
erstklassigen Instrumentalsolisten wie Andreas Staier, Christoph Huntgeburth
oder Rainer Kussmaul.
Die Künstlerin tritt als Solistin und in herausragenden Kammermusikgruppen häufig in Konzerten auf. Regelmäßig gastiert sie bei internationalen Musikfesten, darunter beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem SaitoKinen-Festival in Matsumoto, dem Europäischen Musikfest in Stuttgart, den Wiener Orgeltagen, der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg, den Tagen Alter Musik in Regensburg und Berlin sowie den Internationalen Bach-Festen. Konzertreisen führten sie bisher nach England, Österreich, Italien, Frankreich, Dänemark, in die Schweiz, die Niederlande und in osteuropäische Länder sowie nach Israel, Japan und in die USA. Ihre
erfolgreiche Konzerttätigkeit sowie die intensive Auseinandersetzung
der Künstlerin mit Fragen der Aufführungspraxis Alter Musik führten
1992 zur Berufung von Christine Schornsheim als Professorin für Cembalo
und Hammerklavier an die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
Im Herbst 2002 wurde sie auf eine Professur an der Musikhochschule München
berufen.
studierte
an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei
Rainer Kußmaul, am Konservatorium der Stadt Wien bei Boris Kuschnir
und in Winterthur bei Nora Chastain.
wurde
in Herrmannstadt (Siebenbürgen-Rumänien) geboren und studierte
Cello bei D. Dimicu und Radu Aldulescu in Bukarest.
20
Jahre Solocellist der Berliner Philharmoniker unter Herben v. Karajan.
Als Solist spielte er u.a. mit den Berliner Philharmonikern (Cellokonzerte
von A.Schönberg, Hindemith und Schostakowitsch), dem RSO-Berlin, dem
Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks u.a. Kammermusikkonzerte
in vielen Ländern Europas, in Japan, und den USA.
In
den letzten Jahren beschäftigte er sich intensiv mit alter Musik,
und studierte Viola da Gamba und Barocello. Intensive Zusammenarbeit mit
Konrad Junghänel und Gerhard Darmstadt.
geboren
in Tokio, Japan. Nach Abschluß der Meisterklasse an der Musashino
Academia Musicae in Tokio bei Prof. Jan Horák Studium an der Hochschule
der Künste Berlin bei Prof. Georg Sava.
Solo- und Kammermusikkurse bei Gyorgy Sebök. Liedinterpretationskurse bei Aribert Reimann. 1991 Konzertexamen als Solistin mit Auszeichnung. Konzerte
in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, Japan, Rußland und
in den USA. Mitwirkung in verschiedenen Berliner Ensembles und Orchestern.
Clavichord-Unterricht bei Menno van Delft, Amster-dam, und Generalbaß
bei Mitzi Meyerson, Berlin.Solo- und Kammermusikaufnahmen beim SFB, RIAS
und DS-Kultur. Mehrere CD-Aufnahmen. Künstlerische Mitarbeiterin an
der Hochschule der Künste, Berlin.
Vielseitigkeit
ist ein besonderes Merkmal der englischen Cellistin Anna Carewe: Langjährige
Erfahrung als olocellistin des Ensemble Oriol Berlin und der Kammerakademie
Potsdam hat dazu geführt, dass sie sich wurde
in München geboren.Sie studierte Klavier an den Hochschulen in Salzburg
(bei Hans Leygraf) und Mün'chcn (bei Klaus Schilde) und absolvierte
mit den jeweils höchsten Auszeichnungen. In Salzburg studierte sie
auch Dirigieren und Klavierkammernusik. WichtigeLehrer waren Tatjana Nikolajewa,
Elisabeth Leonskaja und Wilhelm Kempf.
Van
Immerseel studierte Orgel, Klavier und Cembalo am Konservatorium Antwerpen
bei Flor Peeters, Eugène Tracy und dem Cembalisten und Musikwissenschaftler
Kenneth Gilbert. Er begründete dort das Collegium Musicum, entwickelte
sein Engagement in Renaissance- und Barockmusik, und erweiterte später
seine Aktivitäten in Richtung des klassischen und romantischen Repertoirs.
Heute ist er ein begehrter Pianist in den Konzertsälen Europas, bekannt
für seine große Sensibilität für die rhetorischen
Aspekte der Musik und seine improvisatorischen Fähigkeiten (Kritiken
seiner Beethoven-Konzertaufnahmen rühmen seine Kadenzen). Er spielt
auf seinen eigenen Instrumenten, die ihn auch auf seinen Konzertreisen
begleiten.
1987
begründete er das Ensemble Anima Eterna, das er noch heute leitet.
Im Jahre 1999 bereisten sie Europa mit Beethoven Sinfonien.
Van
Immerseel spielt Aufnahmen für VIVARTE ein, als Solist, als Solist
mit Tafelmusik und als Mitglied in Kammermusikensembles.
in
Osaka als Tochter eines österreichisch-japanischen Pianisten-Ehepaares
geboren, wuchs in Salzburg auf. Mit vier Jahren begann sie das Violinspiel,
11 Jahre später wurde sie als Jungstudentin am Salzburger Mozarteum
angenommen. Nach dem Abitur wechselte sie nach Basel, um am Konservatorium
und der berühmten Schola Cantorum moderne und barocke Violine studieren
zu können. In dieser Zeit war Midori Seiler Konzertmeisterin
der
Schweizerischen Jugendsinfonieorchesters.
Als
Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin konzertiert sie regelmäßig
als Solistin, für harmonia mundi nahm sie das 4. Brandenburgische
Konzert für CD auf. Mit René Jacobs Ensemble Concerto vocale
wirkte sie regelmäßig bei Barockopernproduktionen und
Konzerten mit, u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie in
Argentinien, Spanien, Australien und Italien. Sie gründete 1998 das
Boreas Ensemble
ist
eine der meist beschäfligten und vielseitigstenen Lautenistinnen Englands.
Sie hat CD Aufnahmen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, GabrieliConsort
Taverner Players und vielen anderen führenden Ensembles gemacht und
ist mit vielen von diesen Ensembles durch die Welt gereist. Seit einigen
Jahren ist sie regelmäßiges Mitglied des Les Arts Florissants
(Dirigent William Christie). Elizabeth
Kenny studierte an der Cambridge University und später mit Nigel North
an der Guildhall School of Music in London. Sie hat eine besondere Beziehung
zum englischen Lautenlied, zu der sie von dem 1997 verstorbenen
Robert
Spencer inspiriert wurde. Mit dem Countertenor Robin Blaze hat sie
eine Aufnahme von englischen Liedern aus dem 17. Jahrhundert gemacht, die
im Januar 2000 mit großem Erfolg bei der Kritik herausgegeben wurde.
Sie spielt mit den Gambenkonsortien Concordia sowie l´Ensemble Orlando
Gibbons und beigleitet regelmäßig Solosänger wie Mark Padmore
und Richard Wistreich. Ihr besonderes Interesse gilt der Literatur des
späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Mit dem Tenor Mark Padmore
und der Schauspielerin Josette Simon ist sie dababei, ein Prigramm mit
dem Titel "Songs and Sonnettes" zu entwickeln, das sie erstmals im Sommer
2001 aufführen werden. Sie ist Professorin an der Royal Academy of
Music (London), wo sie auch in der englischen Liedliteratur und dem
französischen Barockrepertoire unterrichtet, und arbeitet als
Dozentin an der Hochschule der Künste, Berlin.
Ensemble la voce
umana:
Gabriele Näther, Niklas Trüstedt, Jürgen Trinkewitz
wurde
in Ebersbach / Oberlausitz geboren. Sie studierte Gesang in Dresden
und Berlin. Nach ihrem Staatsexamen wurde sie im Jahre 1974 vom Hans-Otto-Theater
engagiert, dessen Ensemble sie heute noch angehört. Die Sopranistin
hat sich insbesondere durch ihre Interpretation bedeutender Mozartpartien
einen Namen erworben. (Donna Anna, "Don Giovanni"; Fiordiligi, "Cosi fan
tutte"). Aber auch die zeitgenössische Musik vertrat sie mit zahlreichen
Uraufführungen (S. Matthus, G. Hummel u. a.). Viele Tourneen führen
Gabriele Näther in verschiedene europäische Länder, aber
auch nach Südamerika. In letzter Zeit wendet sich Gabriele Näther
verstärkt dem Konzert-, Oratorien- und Liedgesang zu. Ein großes
Repertoire mit Alter Musik erarbeitete sie sich mit dem Cembalisten Jürgen
Trinkewitz im Ensemble la voce umana.
wurde
1944 geboren und studierte bei Johannes Koch Viola da gamba. Er konzertiert
mit zahlreichen Ensembles mit den Instrumenten Viola da gamba und Violone
(Fiori musicali, Sans Souci- Berlin, Lauttencompagney, Concert spirituel
u. a. ) Niklas Trüstedt unterrichtet an der Musikhochschule in Dresden
Viola da gamba. Er schreibt aber auch Neue Musik ( Zwei Opern, Messen und
Kammermusik) und malt.
geboren
1965 in Berlin, studierte er u.a. bei Wolfgang Boettcher an der Hochschule
der Künste, Berlin. Er beendete 1995 seine Ausbildung als Stipendiat
der Heinrich-Böll-Stiftung bei Ivan Monighetti in Basel. Außerdem
nahm er regelmäßig an Meisterkursen bei Anner Bylsma zur historischen
Aufführungspraxis teil.
Beni
Araki begann ihre Ausbildung als Cembalistin an der "Toho Gakuen" in Tokyo.
Danach setzte sie ihr Studium bei Jos van Immerseel am Königlichen
Konservatorium in Antwerpen fort und und absolvierte Meisterkurse bei Gustav
Leonhardt und dem Organisten Luigi F. Tagliavini. Schon während ihres
Studiums galt ihr Interesse auch abgelegenen Bereichen des Cembalo-Repertoires
wie der Musik frühbarocker Meister.1992 schloß sie ihr Studium
mit dem Prädikat "Auszeichnung" ab. Seit dem entfaltete sie eine umfangreiche
Konzerttätigkeit, die von Soloauftritten über vielfältige
musikalische Projekte bis hin zur Mitwirkung in Opern und Oratorien reicht
und die sie in nahezu alle Länder Europas und nach Japan führte.
Außerdem ist sie Dozentin an der Hochschule der Künste Berlin.
Siebe Henstra studierte
Cembalo bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman am Sweelinck-Conservatorium
Amsterdam. Er hat Preise bei Wettbewerben in Edinburgh (1982) und Amsterdam
(1987) gewonnen.
Seitdem musizierte er mit vielen Ensembles; die bekanntesten das Leonhardt Consort, Tokyo Baroque, La Petite Bande, Ricerca Consort und das Concertgebouw- Orchester. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten, wie Frans Bruggen und Gustav Leonhadt, bei Einspielungen und Opernproduktionen (für RICERCAR, DENON, VANGUARD, PHILIPS, HARMONIA MUNDI, SONY und TELEFUNKEN) in den meisten europäischen Ländern, Japan und den Vereinigten Staaten. Als Continuo-Spieler ist er Mitglied der Nederlands Bachvereniging. Siebe Henstra hat diverse Meisterklassen geleitet, so in Portugal, Italien, Frankreich, den USA, Katalonien und Tschechien. Gegenwärtig lehrt er Cembalo am Utrecht Conservatorium. Eine CD, die ausschließlich der italienischen Musik des 17. Jahrhunderts gewidmet ist, erschien bei RICERCAR, gleichfalls dort vor kurzem eine CD mit den kompletten Klavierwerken von Matthias Weckmann.
1956
in Münster (Westfalen) geboren, studierte Block- und Traversflöte
bei Winfried Michel und Hans Martin Linde sowie Cembalo- und Generalbaßspiel
an der Schola Cantorum in Basel. Schon 1982 erfolgte sein Ruf an das Konservatorium
Bern in der Schweiz. Seit 1984 ist er Professor an der Hochschule der Künste
Berlin. Als Soloflötist ist er mit zahlreichen europäischen Barockorchestern
aufgetreten, Konzertmitschnitte und Schallplattenproduktionen festigten
seinen internationalen Ruf. Christoph Huntgeburth beschäftigt sich
neben dem barocken auch mit dem klassischen und romantischen Flötenrepertoire,
was durch Aufnahmen mit Werken von Schubert, Beethoven und Mozart dokumentiert
ist. Neben Nachbauten barocker Traversflöten aus eigener Werkstatt
spielt Christoph Huntgeburth ausschließlich Originalinstrumente aus
seiner umfangreichen Flötensammlung.
spezialisierte
sich nach dem Violinstudium in Freiburg und Studien an der Schola Cantorum
Basiliensis seit 1980 auf historische Aufführungspraxis. Unter Berücksichtigung
historischer Techniken und Verzicht auf moderne Hilfsmittel ist sie als
Kammermusikerin, Solistin und Konzertmeisterin verschiedener Ensembles
tätig. Im Vordergrund steht dabei, im Austausch mit anderen Musikern,
die Erarbeitung eines Klangbildes, das das Spektrum der menschlichen Stimme
zum Vorbild hat und Hörgewohnheiten in Frage stellt. Seit 1992 unterrichtet
sie an der Hochschule der Künste in Berlin Barockvioline und historische
Kammermusik.
wurde
in Großbritannien geboren und wuchs dort auf. Er hat schon mehr als
70 CDs eingespielt: Sein Repertoire erstreckt sich von den Organa des 11.
Jahrhunderts über Renaissance und Barock bis zu zeitgenössischen
Werken, die speziell für ihn und sein Vokalensemble ,Red
Byrd' komponiert wurden; dieses leistete Pionierdienste in der
Aufführung von Alter wie Neuer Musik. Seine Oratorien-, Opern- und Kammermusikaufführungen haben ihn in zahlreiche Länder, Rundfunk- und Fernsehanstalten Europas der USA, Japan, Australiens, Neuseelands, der Philippinen und Rußlands geführt. Richard
Wistreich ist stark engagiert in der Ausbildung von Musikern im Bereich
der der Alten Musik. Seit 1991 ist er Professor für Gesang und Leiter
des Instituts für Alte Musik an der
Staatlichen
Hochschule für Musik in Trossingen. Zusätzlich erhält
er häufig Einladungen aus aller Welt, Meisterkurse zur Aufführungspraxis
der Musik vom Mittelalter bis zur frühen Romantik zu geben. Er widmet
sich auch der Forschung und Publikation zur Geschichte der Gesangspraxis.
Ein Artikel zur Geschichte des Gesangstechnik in vorromantischen Zeit wurde
im April 2000 im ,Cambridge Companion to Singing' veröffentlicht.
is recognised as one of Europe's leading early music artists, leader of The Harp Consort and the rising new star of the baroque scene as conductor 'from the continuo' of orchestras, choirs and staged operas. His
musical career began as Head Chorister at the Cathedral & Parish Church
of St Peter Port, Guernsey. He won an Organ Scholarship to Selwyn College,
Cambridge and subsequently studied Voice and Continuo at the London Early
Music Centre, where his teachers included Emma Kirkby, Roger Norrington
and Nigel Rogers.
He took up the harp quite by chance, and in the absence of a modern school of baroque harp-playing, taught himself to play, using period treatises and iconography. He quickly established himself in London, performing and recording with nearly all the leading specialist ensembles: he has made over 100 recordings of music ranging from Troubadour lyrics (with Paul Hillier for ECM) to new music for early harp (John Paul Jones' 'Amores Pasados' with The Harp Consort for DHM) and including two accounts of the Handel Harp Concerto - with The Sixteen, and with Andrew Parrott's Taverner Players. After six years as harpist and keyboard player with the baroque ensemble Tragicomedia, for whom he created many musical arrangements and concert programmes, most recently a recording of Anna Magdalena Bach's 'Notenbuch', Andrew Lawrence-King formed his own ensemble, THE HARP CONSORT in 1994. Taking its inspiration from the original 17th century 'Consorte' created by Charles I, The Harp Consort is a mixed vocal and instrumental ensemble that brings together world-class soloists in various line-ups, according to the repertoire being performed. The Harp Consort's combination of detailed historical research with the dramatic spontaneity of improvised performance won them instant critical acclaim. Their debut recording, Ribayaz's 17th century collection of dance music from Spain, Italy, South America and Africa, 'Luz y Norte' forms the basis of a baroque stage show of improvised music and dance. Luz y Norte toured America for the first time in 1996, and will be given at Australia's Brisbane Festival and in the Sydney Opera House in 97. Andrew
Lawrence-King's schedule for performances - solo, with The Harp Consort
and as a guest conductor - takes him this season to Italy, Spain, Germany,
France, Scandinavia and Japan. The Harp Consort have two US tours as well
as a busy recording schedule, turning their attention now also to medieval
music. DHM has recently released their second CD, CAROLAN'S HARP: dances,
airs and laments by Turlough O'Carolan, "the chief musician of all Ireland".
Hartmut
Rohde wurde 1966 in Hildesheim geboren und erhielt 1975 seinen ersten Violin-
und Violaunterricht in Celle. Nach dem Abitur 1985 studierte er bei Hatto
Beyerle in Wien und Hannover. Weitere intensive Impulse verdankt er Kursen
von Walter Levin, Kim Kashkashian, Gérard Caussé und Pinkas
Zukerman.1990 gründete Hartmut Rohde das Kandinsky-Streichtrio, das
auch inErweiterung mit großen Persönlichkeiten wie David Geringas
und Elsbeth Moserprojekt ebunden arbeitet. 1997 wurde er Mitglied im Mozart
Piano Quartet. Seit 1993 lehrt er als Professor an der Hochschule der Künste,
Berlin. Er unterrichtet als Gastprofessor für Viola seit 1998 an der
Hochschule für Musik und Theater, Bern und seit 2000 an der Royal
Academy, London. Als Dozent ist er darüberhinaus bei internationalen
Meisterkursen sowie beim Europäischen Jugendorchester (EUYO) tätig.
Eine eigene Bearbeitung des Violakonzertes von Béla Bártok
nach dessen Skizzen legte Hartmut Rohde 1991 vor. Als international gefragter
Künstler führen ihn Tourneen seit 1990 regelmäßig
in die USA, nach Kanada, Australien sowie in die GUS, andere Konzertreisen
ins europäische Ausland und durch die Bundesrepublik Deutschland.
Auszeichnungen in Wettbewerben waren die Basis für die intensive internationale
Konzerttätigkeit von Hartmut Rohde. Als gefragter Kammermusiker hat
er mit Heinrich Schiff, Philipp Hirschhorn, PavelGililow, Thomas Brandis,
Frans Helmerson, Michel Lethiec, Arto Noras, Antje Weithaas und Ulf Hoelscher,
dem Trio ex aecquo, dem Talich-Quartett und dem Leipziger Streichquartett
zusammengearbeitet. Durch seinen Einsatz fürzeitgenössische Musik
kooperierte er mit Komponisten wie Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Kristof
Naratka und Wilhelm Killmayer.Als Solist trat Hartmut Rohde mit folgenden
Orchestern auf:
Harmut
Rohdes Homepage finden Sie
hier
geboren
in Coburg, 1964 und 1967 Bundespreisträger "Jugend musiziert", 1967-1972
Studium bei Prof. Schwalbé und Prof. Passagio an der Hochschule
für Musik Berlin Er ist Gründungsmitglied des "Trio Kreuzberg"
und des
"Kreuzberger Streichquartetts". Mitglied der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Kammermusikstudium bei Mitgliedern des Juilliard-Quartetts, des Amadeus-Quartetts, bei Sandor Vegh, Rudolf Koeckert und Dusan Pandula. 1974 erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf. Internationale Konzerttätigkeit, Schallplatten bei TelDec. Hans Joachim Greiner unterrichtet seit 1991 Viola und Kammermusik an der Hochschule der Künste Berlin, wo er auch als Mitglied des Fachbereichs Orchesterinstrumente und im Organisationskomitee des Kammermusikwettbewerbs arbeitete. Neben
Konzertreisen durch Europa, USA und Südamerika, Schallplatten- und
Rundfunkproduktionen und der Tätigkeit als Juror bei "Jugend Musiziert"
betreut Hans Joachim Greiner das Kammerorchester der Berliner Capella,
das aus Schulmusikern, Musiklehrern und -liebhabern besteht.
gegründet
von Mark Levy 1992,
spielt die faszinierende englische
Musik des "goldenen Zeitalters" und ein großes Repertoire der
Renaissance und des Barock aus Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich. Häufig arbeitet das Ensemble mit Gastkünstlern auf anderen Instrumenten und, vor allem Gesangsinterpreten, wie Robin Blaze und James Bowman, Countertenor und der Sopranistin Rachel Elliott. Wahrscheinlich wegen der Breite und des besonderen Akzents des stimulierenden Programms (das auch neue Aufträge, zeitgenössischen Tanz und Poesieumfaßt), ist Concordia eines der aktivsten britischen Kammermusikensembles und tritt in der Wigmore Hall, Purcell Room und Elizabeth Hall, sowie und bei Festivals landesweit sowie einschlägigen europäischen Schauplätzen in Erscheinung. Die ständigen Mitglieder sind Mark Levy, Joanna Levine, Emilia Benjamin, Daniel Yeadon, Reiko Ichise and Alison McGillivray, Viola, Elizabeth Kenny, Laute and Gary Cooper, Orgel und Cembalo. Concordia wurde ins Leben gerufen um jene Musik zu ergründen, die sich mit der Viola in all ihren Größen und Formen befasst. Die britische und europäische Presse hat ihre Konzerttourneen bejubelt, die CD-Einspielungen, wie die Rundfunkaufnahmen. So hat Concordia einen spezielle Ruf für die imaginativen Programme erlangt, die oft die Verbindung zur visuellen Kunst suchen, zur Dichtung und zum Tanz; zahlreiche jüngere Konzerte , Rundfunksendungen und Einspielungen wurden in Verbindung mit Ausstellungen an der Royal Academy of Arts and der National Gallery durchgeführt. Laufende Projekte schließen eine Auseinandersetzung mit dem wenig bekannten Repertoire der klangvollen Lira da gamba ein, unterstützt durch Concordias dritte größere Auszeichnung durch das Arts Council of England, eine europäische Tournee der von der Gruppe inszenierten " Music for the Mona Lisa", mit spektakulären neuzeitlichen Tänzen und Illuminationen und schließlich eine komplette Aufnahme der Werke von Gibbons bei Metronome. Die
CONCORDIA Homepage finden Sie
hier.
Wieland
Ku
ijken wurde in Dilbeek, nahe Brüssel, 1938 geboren. Mit 14 zog die Familie in das künstlerisch aktive Brügge. Ein Jahr später verließ Kuijken die Schule und nahm sein Musikstudium auf: Cello and Klavier.Ervervollständigte sein Studium am Brüsseler Conservatorium, wo er 1962 sein Examen ablegte. Parallel zu seinem Studium dort begann er sich mehr und mehr für die Alte Musik und deren Originalinstrumente zu engagieren. Mit 18 Jahren begann er, sich autodidaktisch mit dem Spiel der Viola da gamba vertraut zu machen. Seine
musikalische Karriere begann mit dem Alarius Ensemble (1959-1972). Zu gleicher
Zeit zeigte
er großes Interesse an avantgardistischer Musik.. Er wurde durch zahlreiche Aufnahmen und Konzerte international bekannt, gemeinsam mit seineBrüdern Sigiswald und Barthold, mit Gustav Leonhardt, Frans Brüggen and Alfred Deller. Seit 1970 lehrte er an den Konservatorien in Brüssel und den Hague. In Ergänzung dazu gibt er regelmäßig Sommer-Meisterklassen (Innsbruck etc.) Piet
Kuijken, geboren in Brügge im Jahre 1972. Er studierte an der Musikakademie
von Brüssel und schloß mithöchsten Auszeichnungen in den
Kategorien Klavier und Kammermusik ab. Gewinner mehrerer nationaler
Klavierwettbewerbe für Jugendliche ("Jeunesse Musicale "und" Cera").
Nachdem er seine Studien am königlichen Konservatorium von Brüssel
beendet abschloß (Klavier, Kammermusik, Harmonie und Kontrapunkt),
begann er eine vielversprechende internationale Karriere sowohl als Solist
als auch als Ensemblespieler. Als Mitglied einer Musikerfamilie ist er
immer in Kontakt mit den Tasteninstrumenten und der barocken Musik geblieben
und arbeitet vielfach mit seinem Vater Wieland Kuijken zusammen.
Hille Perl und Lee Santana arbeiten seit 1984 als Duo zusammen. Die gebürtige Bremerin und der Amerikaner aus Florida trafen sich auf dem Bremer Hauptbahnhof und unternahmen von dort ungezählte Konzertreisen in die ganze Welt, u.a. in die USA, nach Japan und Mittelamerika, Australien und Israel. Ihre Mitgliedschaft in namhaften Ensembles ist durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert, u.a. mit dem Harp Consort, dem Freiburger Barockorchester, Musica Fiata und Les Nations. Hildegard
Perl stammt aus Bremen. Ihre musikalischen Wurzeln reichen bis in ihre
früheste Kindheit zurück. In eine Musiker-Familie geboren, erhielt
sie ihren ersten Unterricht auf der Viola da gamba am Alter von 5 Jahren.
Sie studierte zunächst bei Pere Ros, später an der Hamburger
Musikhochschule bei Ingrid Stampa. An der Akademie für Alte Musik
in Bremen studierte sie bei Jaap ter Linden und Sarah Cunningham und schloß
diese Ausbildung 1990 ab. 1997 erschien Hille Perls erste Solo-CD bei dhm/BMG
unter dem Titel "Sieben Saiten & mehr" mit Werken des franzö
sischen Komponisten Monsieur de Sainte Colombe. 1998 spielte sie die Gambensonaten von Johann Sebastian Bach mit Michael Behringer für Hänssler ein und im Oktober 1999 erschien bei dhm/BMG ihr Album "....per la viola da gamba...", eine Einspielung von Bearbeitungen verschiedener Bachwerke. Eine weitere Solo-CD die sich mit der Welt italienischer Diminutionstechniken des frühen 17. Jahrhunderts beschäftigt ist unter dem Titel 'Doulce Memoire' ebenfalls bei dhm/BMG im Oktober 2000 veröffentlicht worden. Lee
Santana begann 1984 eine Reihe von Werken
für alte Instrumente zu schreiben, angefangen mit Stücken für verschiedene Soloinstrumente der Lautenfamilie, später Kompositionen für Violen da Gamba, Blockflöten, kleines Barockorchester, verschiedene gemischte Ensembles, zwei Liederzyklen und drei Ballette. Die Beschäftigung des Duos mit der immer weiter zu erforschenden Welt der Alten Musik sowie die daraus resultierende Entdeckung immer neuer Klangmöglichkeiten schlägt sich so auch in der Entwicklung zeitgenössischer Werke nider. Hille
Perl und Lee Santana begreifen sich mit ihrer Arbeit als Gesamtkunstwerk
und ihr Beruf ist ein immerwährendes 'work in progress'; sie leben
mit ihrer 16jährigen Tochter, zwei Pferden und acht Hühnern,
einigen Katzen und einem Hund in einem Bauernhaus in der Wildeshauser Geest,
einem weiteren Projekt mit nahezu endlosem Entwicklungspotential. Ihre
Homepage finden Sie hier.
wurde
in Erlangen geboren. Mit fünf Jahren begann sie ihren Unterricht auf
der Viola da gamba und spielte schon wenig später im siebenköpfigen
Gambenensemhle der Familie David die erste Stimme. Erfahrungen sammelte
sie in dieser Zeit bei Konzerten in Kirchen, Schulen, zu Weihnachten im
Gefängnis und in den Sälen barocker Schlösser in vielen
Ländern Europas. 1988 wurde dem Familien-Gambenensemble der Kulturpreis
der Stadt Danzig verliehen.
1986 begann sie ihr Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum und erhielt dort 1992 ihr Solodiplom mit Hauptfach Viola da gamba bei Jordi Savall. Während ihres Studiums lernte sie zahlreiche wichtige Musiker aus dem Bereich der Alten Musik kennen und wirkt seitdem solistisch und in Ensembles bei Konzerten, CD-, Fernsehen -und Rundfunkaufnahmen in ganz Europa und in aussereuropäischen Ländern mit. Aufführungspraxis und Konzerterfahrung wurden besonders durch ihren Lehrer Jordi Savall vermittelt, in dessen Ensembles 'Hesperion XXI' und 'La Capella Reial de Catalunia' sie Mitglied wurde. 1991 lernte sie in dem Ensemble 'Concerto Vocale' unter der Leitung von Rene Jacobs die Welt der Barockopern kennen. Daneben führten sie Rezitale mit R.Jacobs, die Mitwirkung in den Ensembles von K. Junghänel, J. Tubery, D.Visse und vielen anderen zu den bedeutendsten Festivals. Hier konnte sie vor internationalem Publikum auch solistisch auftreten und wichtige Konzerterfahrungen sammeln. 1996 wurde Imke David beim "Internationalen Wettbewerb für solistische Alte Musik in Brügge" für ihr Solospiel auf der Viola da gamba als erste Gambistin mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde ihr in Zürich der Orpheuspreis für Junge Musiker 1997 verliehen. Seit
1989 leitet Imke David ihr eigenes Ensemble 'Consort of Seaverall Friends'.
Die Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass für die Aufführung
spannender, immer wieder neuer Programme befreundete Sänger und Instrumentalisten
eingeladen werden, um frühbarocke und barocke Ensembles und Solomusik
aufzuführen. Für das Jahr 2001 sind Projekte mit dem Countertenor
Andreas Scholl, mit dem Zinkenisten Gebhard David und anderen geplant.
studierte Cembalo und Klavier an der Julliard School in New York, bevor er 1971 in die ging, wo er mit Gustav Leonhardt für vier Jahre studierte. Er wirkte im Niederländischen Kammerorchester mit, das bis er 1982 eingeladen wurde, am Utrecht Conservatory als Lehrer zu wirken. Er
hatte mittlerweile alle drei Eine
Reihe Solo-CD's für "Das Alte Werk" begründete sein Renommee
als führender Spezialist früher Klaviermusik, und 1988 nahm er
eine Professur an der Musikhochshule in Würzburg an. Glen Wilson machte
sein Debut als Dirigent mit seiner eigenen Ausgabe von Monteverdis Ritorno
di Ulisse an der Niederländischen Oper. Nach drei Aufführungen
in Amsterdam, wurde die Produktion nach New York, Los Angeles und
Melbourne eingeladen und in Amsterdam 1998 wiederaufgeführt und verfilmt.
Geboren
in Siebenbürgen — Rumänien, schließt Catalin Ilea sein
Konzertexamen an der Bukarester Musikakademic mit dem ersten Preis ab und
vervollkommnet sich bei den berühmten Cellovirtuosen Danlil Schafran
(Moskau), Radu Aldulescu (Rom) und Milos Sadlo (Prag),
Catalin
Ilea hat mit verschiedenen berühmten Orchestern gastiert, u. a. Berliner
Symphoniker, Rundfunkorchester Berlin, Tonkünstler Wien, Moskauer
Philharmoniker, Budapester Philharmonie, Warschauer National-Philharmonie,
NDR Rundfunk-Symphonieorchester, Hannover, Phiharmonia Hungarica.
geboren
am 6.O21972 in Seoul. Sie studierte Klavier von 1991 - 95 an der Sam Yook-Universität
in Seoul. Von 1991 bis 1993 Korrepetitorin bei Meisterkursen (Holzbläser
und Schlagzeug), sowie im KBS-Rundfunk-Symphonieorchester und im Staatsorchester
Seoul.
Abschlüsse:
Diplom an der Sam-Yook Universität in Seoul
Christian-Friedrich
Dallrnann, geboren in einem musikalischen Elternhaus. Frühzeitiger
Unterricht in Klavier und Blockflöte, Hornunterricht in Greifswald.
Abitur am Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium in Berlin. Studium bei Prof.
Kurt PaIm an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 1978
Staatsexamen im Fach Horn und 1. Preis-träger im Internationalen Hornwettbewerh
in Markneukirchen. Seit 1978 Solohornist des Berliner Sinfonieorchesters.
Mitglied des Bachkollegiums Stuttgart seit 1991. Beschäftigung mit
historischen Instrumenten seit 1992. Mitglied der Akademie für Alte
Musik Berlin. Lehrauftrag für Horn an der Musikhochschule „Hanns Eisler“
seit 1981. 1998 Ernennung zum Professor.
Martina
Dallmann wurde 1958 in Saalfeld/Saale geboren. Von 1975 bis 1982 stu-dierte
sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie war
Flötistin am Rundfunksinfonieorchester. Seit 1983 beschäftigt
sich Martina Dallmann intensiv mit historischer Aufführungspraxis.
An der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ studierte sie „Alte Musik“
mit dem Hauptfach Traversflöte bei Benedek Csalog. Weiterhin belegte
sie Kurse bei Barthold Kuijken, Linde Brunmayr und Ton Koopman. Neben reger
Unterrichtstätigkeit wirkt sie als Solistin und Orchestermusikerin
in Konzerten und bei Aufnahmen namhafter Ensembles mit. Martina Dallmann
ist Mit-begründerin von Concerto Brandenburg.
Uri
Rom wurde in Tel-Aviv geboren. 1993 absolvierte er ein Dirigierstudium
an der Rubin Musik-Akademie in Tel-Aviv. Darauf folgte ein Studium in Alter
Musik und Cembalo an der Schola Cantorum in Basel und später ein zweijähriges
Dirigierstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. C.-A.
Bünte, das er mit dem Dirigat von Tschaikowskys Oper “Eugen Onegin”
im Sommer 1997 mit Auszeichnung abschloß. Es folgte ein Aufbaustudium
an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in der Klasse Prof. R.
Reuter. Im Rahmen seines 1998 trat er mit dem RIAS-Jugendorchester im Konzerthaus Berlin (mit Werken von Grieg, Mussorgsky und Prokofieff) und mit dem Deutschen Kammerorchester in einem Barock-programm auf. An der Komischen Oper Berlin betreute er 1997 als Korrepetitor und Dirigent die Foyer-Produktion “Pariser Leben” von Offenbach. Im Rahmen des Sommerfestivals der Kammeroper Schloß Rheinsberg 1998 leitete er die Opernproduktion “Briefe des van Gogh” von Grigori Frid. Im Sommer 1999 hatte er die musikalische Gesamtleitung des Festivals “Lausitzer Opernsommer” mit den Produktionen “Dido and Aeneas” von Purcell, “La serva Padrona” von Pergolesi und eine Operngala mit Werken von Händel. Seit
1998 ist er Lehrbeauftragter der Hochschule der Künste Berlin für
das Fach Orchester-dirigieren und leitet das Junge Orchester der FU. Seit
Herbst 1998 ist er außerdem Studienleiter mit Dirigierverpflichtung
am Brandenburger Theater. In diesem Rahmen dirigierte er Vorstellungen
von Lehárs “Lustige Witwe”, Kálmáns “Gräfin Mariza”
und Loewes “My fair Lady”.
geboren
1963 in Amsterdam, studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaft am Sweelinck
Konservatorium in Amsterdam, dem Königlichen Konservatorium in Den
Hague und an der Universität Im
Jahre 1988 gewann Menno van Delft den Cembalo-Preis beim C.Ph.E. Bach -
Wettbewerb in Hamburg. Danach Debut beim Holland Festival der Alten Musik
Utrecht. Er hat Konzerte und Meisterklassen in ganz Europa und den U.S.A.
veranstaltet und machte ungezählte Aufnahmen für Runsdfunk und
Fernsehen.
Im
Jahre1992 gründete Menno van Delft ‘Das Zimmermannsche Caffee’, ein
En-semble, das sich auf auf orchestrale und Kammermusik des Rokoko spezialisiert
hat. Mit seinem Vokalensemble ‘Jan van Ruusbroeck’ spielt Menno van Delft
Musik der späten Renaissance, speziell der Komponisten William Byrd,
Peter Philips und Jan Pieterszoon Sweelinck. Gemeinsam mit Siebe Henstra,
bildet er das Cembalo-Duo ‘Der prallende Doppelschlag’.
Within
the first few moments of a performance, Marion Verbruggen (recorder ) quickly
dispels any preconceptions that the audience may have about recorder players
and the capabilities of the recorder. This charismatic virtuoso gives performances
that are high-spirited and Amsterdam-born Verbruggen has earned an international reputation as a master of style in her solo recitals throughout North America, Japan and Europe. As a chamber musician, she has performed and recorded with many renowned early music artists and such prestigious ensembles as Musica Antiqua Köln, Amsterdam Baroque Orchestra, Philharmonia Baroque Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment and Tafelmusik. Her master classes and workshops given worldwide are proof of her brilliant ability to communicate and inspire. Ms.
Verbruggen is also an avid exponent of contemporary music, and received
the 1973 Nicolai Prize for performance of contemporary Dutch music. She
recently made her conducting debut with the Portland Baroque Orchestra.
She can be heard on a wide range of harmonia mundi usa recordings.
Inzwischen hat sich Jan Kobow als Oratorien- und Liedsänger einen Namen gemacht. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, ins europäische Ausland und nach Israel. Daneben hat er bei Opernproduktionen, u. a. an der Kammerorper Schloß Rheinsberg und mit dem Dresdner Barockensemble, mitgewirkt. Sein letztes Opernengagement (»Calandro« von Ristori) wurde vom MDR aufgezeichnet und auf CD veröffentlicht; weitere Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentieren Werke von Gabrieli und Schütz bis Schubert und Mendelssohn. Jan Kobows jüngster Erfolg war sein 1. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig 1998. Für die kommende Saison liegen Einladungen des Knabenchors Hannover, des Bach Collegiums Japan und von De Nederlands Bachverenigung vor.
Geboren
in Klagenfurt. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik
Lora Korneeeva und Natalie Pfeiffer Die beiden jungen Künstlerinnen wurden an der Berliner Hochschule der Künste ausgebildet und sind Schülerinnen von Mitzi Meyerson. Mit Menno van Delft wirkten sie beim Jubiläumskonzert der Friedenauer Kammerkonzerte mit und haben u.a. in Mitzi Meyersons Ensemblekreis THE BOTTOM LINE Konzerte bei den Friedenauer Kammerkonzerten, im Schloß Rheinsberg und im Berliner Musikinstrumentenmuseum im Rahmen der jährlichen Reihe "Schauplatz Museum" gegeben.
Lora Korneeva begann ihre Musikausbildung mit dem Klavierunterricht an einer Spezialmusikschule. Einige Jahre später entdeckte sie den Cembaloklang der für die Interpretation der Musik viele neue Dimensionen und Ausdrucksformen eröffnete. In Sankt Petersburg, der Stadt des russischen Barock, gab sie ihre ersten Konzerte als Cembalistin. Dann ging sie nach West-Europa, um das Cembalospiel zu erlernen. Ab 1994 studierte Lora Korneeva Cembalo bei Prof. Mitzi Meyerson an der Hochschule der Künste (jetzt Universität der Künste) in Berlin, besucht mehrere Meisterkurse und war Socratus-Studentin am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam bei Prof. Menno van Delft. Für hervorragende Leistungen an der HdK Berlin wurde ihr 1998 der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Seit sie ihr Konzertexamen Anfang 2001 mit Auszeichnung abgeschlossen hat, ist sie in Deutschland, Frankreich, Russland, in der Schweiz, in Tschechien und Österreich aufgetreten. Im Jahr 2001 hat Lora Korneeva mit ihrem Duo passe passe (N. Pfeiffer / L. Korneeva) eine CD auf originalen Instrumenten aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums Berlin eingespielt. Seit Jahren ist sie ein festes Mitglied des Berliner Cembalo Ensembles. Zusätzlich beschäftigt sie sich viel mit Cembalopädagogik. Neben ihrem Studium hat sie an der Musikschule Berlin-Mitte Cembalo und Kammermusik unterrichtet. Im Jahre 2004 hat sie das französische pädagogische Studium für Cembalo mit dem Certificat d'Aptitude am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMdP) abgeschlossen. Zurzeit
ist Lora Korneeva als Korrepetitorin sowie Cembalolehrerin in Berlin und
Paris tätig.
Jonathan
Zak , emeritierter Professor für Klavier an der Samuel Rubin Academy
of Music in Tel-Aviv. Er studierte an der Juillard School of Music und
begründete das Yuval Klavier-Trio. Teilnahme an zahlreichen internationalen
Msusikfestivals. Unter seinen CD-Aufnahmen hervorzuheben die Einspielung
von Werken von Mahler, Webern und Berg mit der Sängerin Mira Zakai.
Er ist Mitglied der Israel Society for Chamber Music.
ein
Freiburger Spezialisten-Ensemble, das sich vornehmlich der Darstellung
barocker und vorbarocker Gambenkammermusik widmet.
Es vereint sämtliche wichtigen Mitglieder der Gambenfamilie, von der Diskantgambe bis zum Violone, wobei es je nach den Erfordernissen der Musik um andere Instrumente oder Singstimmen erweitert wird. In jüngerer Zeit wird das Repertoire mit großem Erfolg auch auf zeitgenössische Werke für Gambenconsort ausgeweitet. In der Kombination mit Barockvioline, zwei Violen da Gamba und teilweise Cembalo/Orgel hat sich Anfang 1999 ein "Seitenzweig" entwickelt, der unter dem Namen "LA GAMBA III" Trio-Werke des späteren Barock bietet.
wurde
in Berlin geboren und erhielt bereits seit dem 6. Lebensjahr eine umfassende
musikalische Ausbildung.
Zahlreiche Engagements führten die junge Berliner Sopranistin an die niederländische "Nationale Reisopera", zum Utrechter "Festival für Alte Musik", dem "Massachusetts International Festival of the Art" (MIFA) in den USA, den Musikfestspielen in Potsdam Sanssouci, den Händelfestspielen Halle, den Dresdner Musikfestspielen, zu den Bachtagen Berlin, zum Festspielsommer Bad Kissingen, dem Carinthischen Sommer und dem Styriarte Festival Graz. Sie arbeitete u.a. mit der Berliner Barock Compagney, der Lautten Compagney Berlin, dem Combattimento Consort Amsterdam, dem Armonia Tributo Austria, der Wiener Akademie, dem Thomanerchor Leipzig, dem Ensemble Oriol und den Berliner Philharmonikern zusammen. Foto:
Claudia Prieler
Seit
1989 ist sie als Orchester – und Kammermusikerin regelmäßig
tätig beim Freiburger Barockensemble, dem Balthasar Neumann-Ensemble,
Freiburg; Animo Eterna, Belgien sowie dem Streichtrio Calliope, Freiburg.
Kurt Widmer Seit
1967 führt der Schweizer Bariton eine rege Konzerttätigkeit als
Konzert- und Oratoriensänger in ganz Europa, Israel, den USA, Kanada,
Russland und Japan unter namhaften Dirigenten (Raffael Frühbeck de
Bourgos, Michael Gielen, Paul Sacher, Wolfgang Sawallisch, Horst Stein,
Jesus Lopez Cobos). Er singt regelmässig an verschiedenen Festivals
wie Musikfestwochen Luzern, Zürich, Montreux, Donaueschingen, Ludwigsburg,
London, Brighton, Breslau, Turin, Salzburg und Wiener Festwochen.
Das
Repertoire seiner zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen reicht
von Machauts Messe bis zu zeitgenössischen Werken. Er wirkte bisher
schon in über 100 Uraufführungen mit. Dem Liedschaffen gilt sein
zentrales Interesse von den Anfängen bis heute. Kurt Widmer erhielt
verschiedene Schallplattenpreise (Prix mondial du disque, Grand Prix du
disque, Diaposon d'Or, Prix de l'Academie du disque français, Deutscher
Schallplattenpreis bzw. Preis der deutschen Schallplattenkritik).
Guido Larisch Der
Cellist spielte 1988 in Friedenau. Studium bei F.-J. Sellheim an der Musikhochschule
Hannover, danach bei A. Navarra (Detmold) und R. Metzmacher (Hannover),
Absolvent der Solistenklasse bei K. Storck und Konzertexamen an der Musikhochschule
Hannover, Mitglied u.a. bei Trio Cantabile, Appónyi-Quartett, Freiburger
Barockorchester.
was
born in New York in 1946. As a teenager he played the classical guitar
and by the age of 19 started studying seriously. Through an awakening interest
in early music, he bacame acquainted with the lute which he started to
learn by himself. He studied musicology at Harvard and graduated with honors
in 1972. The training he received there has been indispensable for the
research and analysis that is an essential part of every musical project
that he has undertaken since.
Michael McCraw, der in der letzten Ausgabe von »Grove's Dictionary of Music and Musicians« als einer der wichtigsten Fagottisten unserer Zeit bezeichnet wird, hat seine Karriere als Mitglied des Orpheus Chamber Orchestra in New York City begonnen. Dort war er bereits wenig später eine der führenden Persönlichkeiten im Bereich der Barockmusik auf Originalinstrumenten und gründete mit New York Musikern das Ensemble Concert Royal. 1979 übersiedelte er nach Köln. Während seines Aufenthalts in Deutschland musizierte er mit Ensembles wie Musica Antiqua Köln, Concentus Musicus Wien und London Baroque. Michael McCraw war Gründungsmitglied der Camerata Köln. Seit 1991 lebt er in Toronto und ist Fagottist beim Barockorchester Tafelmusik. Darüber hinaus ist Michael McCraw ein sehr gefragter Lehrer. Er ist am Toronto's Royal Conservatory of Music sowie an der Indiana University tätig. Die letzte seiner fast 150 Aufnahmen ist eine Einspielung von Fagottkonzerten Antonio Vivaldis mit dem Seattle Baroque Orchestra. Geboren 1956 in Limburg begann Christoph Prégardien seine musikalische Laufbahn als Domsingknabe. Später studierte er Gesang bei Martin Gründler und Karlheinz Jarius in Frankfurt, Carla Castellani in Milano und Alois Treml in Stuttgart, sowie Liedgesang bei Hartmut Höll an der Frankfurter Musikhochschule.
Ganz besonders geschätzt ist Christoph Prégardien als Liedsänger. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees und Andreas Staier. Regelmäßig wird er zu Liederabenden nach Paris, London, Brüssel, Berlin, Köln, Amsterdam, Salzburg, Zürich, Wien, Barcelona und Genf und zu Konzertreisen durch Italien, Japan und Nordamerika eingeladen. Oft wird Christoph Prégardien als Gastsolist von bedeutenden Orchestern verpflichtet. So trat er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Academy of St. Martin in the Fields, dem Philharmonia Orchestra London, der Philharmonie de Radio France, dem Boston und dem St.Louis Symphony Orchestra auf. Ein wichtiger Teil seines Repertoires ist auf Tonträgern der großen Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine Discographie ist inzwischen auf mehr als 120 Titel angewachsen. Christoph Prégardiens Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes ernten begeisterte Zustimmung bei Publikum und Fachpresse und errangen internationale Schallplattenpreise. Auf
dem Gebiet der Oper hat Christoph Prégardien Fachrollen wie Tamino
(Die Zauberflöte), Almaviva (Der Barbier von Sevilla), Fenton (Falstaff),
Monteverdis Ulisse und Don Ottavio (Don Giovanni) an großen europäischen
Häusern gesungen, letztere Partie unter John Eliot Gardiner auf einer
Europa-Tournee und bei der CD-Produktion für DG/Archiv.
studierte
moderne Oboe an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" und Barockoboe
bei Ku Ebbinge am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Er nahm
an internationalen Meisterkursen u. a. bei H. P. Westermann und P. Dombrecht
teil. Neben Funk- und Fernsehaufnahmen musiziert er mit führenden
Barockorchestern und Ensembles (Concerto Köln, Akademie für Alte
Musik Berlin, Camerata Cöln u. v. m.). Tourneen führten ihn durch
Westeuropa, den Nahen Osten und Japan. Seit 1997 ist er Dozent für
historische Oboeninstrumente an der Hochschule für Musik in Leipzig
und baut historische Blasinstrumente
Ulla Bundies, Violine, studierte in Hannover bei Barbara Koerppen, ist Mitglied von Musica Alta Ripa und Konzertmeisterin des Kleinen Konzerts unter Hermann Max, arbeitet zusammen mit Musikern wie Christine Schornsheim, Konrad Junghänel, Frieder Bernius, Peter Neumann. Zu ihren zahlreichen Einspielungen von Sonate bis Oper zählt das a-Moll--Violinkonzert von J.S.Bach, für das Ulla Bundies den Cannes Classical Award erhielt. Sie spielt ein Instrument von Camillo Camilli, Mantua 1743. Christoph Heidemann, Violine, studierte in Hannover bei Werner Heutling und Oscar C. Yatco und besuchte Meisterkurse bei Sigiswald Kuijken und Ingrid Seifert. Er war Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie und gründete 1992 das Barockorchester „L ‘Arco Hannover“, das er als Konzertmeister leitet, und ist Mitglied des Ensembles „La ricordanza“ und der „Hannoverschen Hofkapelle“. Er spielt die von Konrad Kohlert gefertigte Kopie eines Instruments, das Giuseppe Guarneri 1742 in Cremona fertigte. Aino Hildebrandt, Viola, studierte in Hamburg bei Hirofumi Fukai und besuchte Kammermusikkurse u.a. bei William Pleeth, während bereits Kontakte zur Aufführungspraxis alter Musik entstanden. Nach dem Studium war sie fünf Jahre lang im Staatsorchester Frankfurt engagiert. Aino Hildebrandt besuchte Kurse bei Jaap Schröder und Lucy van Dael, Seit 1998 wirkte sie im Orchester „Concerto Köln“ mit, dessen festes Mitglied sie seit 2001 ist. Sie spielt auf einer Viola von Johann Keffer, Goysern in Tirol, ca. 1780 gebaut. Das JAYE-CONSORT-BERLIN wurde 1994 von Christiane Gerhardt und Tilman Muthesius (Viole da gamba) gegründet. Für verschiedene Programme wird das JAYE-CONSORT-BERLIN mit Sängern, Streichern und Continuoinstrumenten erweitert. Je nach Literatur musiziert das JAYE-CONSORT-BERLIN mit bis zu acht aufeinander abgestimmten Gamben die reichhaltige Consortliteratur des 16.und 17. Jahrhunderts, aber auch ein- und zweistimmige solistische Musik für Viola da gamba der Barockzeit. Das Repertoire umfaßt deutsche Kompositionen von K.Fr.Abel über Joh. Seb.Bach bis J. Schenk, als auch französiche Suiten von Dubuisson, M.Marais und Forqueray. Der
Namenspatron vom JAYE - CONSORT BERLIN, Henry Jaye, war einer der bedeutendsten
englischen Gambenbauer der ersten Hälfte des 17.Jahrhunderts, die
zahlreichen, erhaltenen Instrumente von ihm dienten als Vorbilder für
die vom JAYE - CONSORT BERLIN gespielten Gamben, dabei werden historische
Einrichtung der Instrumente mit Darmsaiten und authentische Spieltechnik
mit Klangvielfalt und lebendigem Musizieren gepaart. Ein wesentlicher Aspekt
in der musika- lischen Arbeit des Ensembles besteht im unmittelbaren Kontakt
von Musikern, Instrumentenbauern und dem Publikum.
Derek Lee Ragin sang in einem Knabenchor in Newark (New York), studierte am Newark Community Center of Arts Klavierspiel (1970-75) und am Oberlin Conservatory of Music seit 1980 Gesang, später am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam. 1983 debütierte er bei den Festwochen für alte Musik in Innsbruck in einem Konzert und erregte sogleich als Countertenor großes Aufsehen. 1984 hatte er ähnliche Erfolge in der Londoner Wigmore Hall und beim Festival von Aldeburgh. Ebenfalls 1984 sang er als erste Partie auf der Bühne die Titelrolle in Tamerlano von Händel am Opernhaus von Lyon und bei den Händelfestspielen von Göttingen. 1986 gewann er den internationalen Gesangwettbewerb der ARD in München, 1984 den Bach-Wettbewerb in Leipzig, bereits 1983 den Purcell-Britten Preis für Konzertsänger. 1988 debütierte er dann auch an der Metropolitan Oper New York als Titelheld in Händels Giulio Cesare in einer konzertanten Aufführung des Opernwerks. Große Erfolge im Konzertsaal und vor allem als Oratoriensolist bei Auftritten in Frankfurt a.M., München, Stuttgart, Köln, Venedig, Mailand, Bologna, in New York, Amsterdam, Boston, Atlanta City, San Francisco, Washington und beim Maryland Handel Festival in London. Bekannt wurde er auch durch Rundfunksendungen, so in einem Gala-Konzert über BBC London (1984). 1990-92 sang er bei den Festspielen von Salzburg die Titelpartie im Orpheus von Gluck und die Speranza in Monteverdis Orfeo. An der Oper von Monte Carlo gastierte er 1990 in Flavio von Händel, 1990-91 an der Oper von Budapest wieder als Orpheus, 1992 beim Festival Alter Musik in Innsbruck in Don Chisciotte in Siera Madre von Francesco Conti. Bei den Händel-Festspielen in Halle/ Saale übernahm er 1993 die Partie des Medoro in Händels Orlando, an der Königlichen Oper Kopenhagen 1996 den Arsamene in Serse. 1994 gab er Liederabende in Berlin. Er galt als großer Händel-Interpret, beherrschte aber in seinem interessanten Stimmfach ein Repertoire von sehr großen Umfang. widmet
sich nach Cembalostudien in Freiburg und bei Kenneth Gilbert in Paris ausschließlich
der Alten Musik und ihrer Aufführungspraxis.
studierte
an der Musikhochschule in München. Während dieser Zeit führte
sie ihr Interesse für historische Gesangspraxis mit Andrea von Ramm
und anschließend mit France Simard zusammen. Zur Zeit arbeitet sie
regelmäßig mit Lucy Coleby in Münster. Außerordentlich
vielseitig wendet sie sich bewußt auch abseitigem Repertoire zu.
So widmet sie sich mit ihrem Ensemble Incantato ihrer besonderen Vorliebe,
der Solomusik des italienischen und deutschen Frühbarock. Die erste
CD des Ensembles präsentiert unter dem Titel "Tra il riso e il pianto"
Arien, Kantaten und Lamenti von Barbara Strozzi und wurde mit dem deutschen wurde
1955 in Göttingen geboren. Er studierte Klavier und Cembalo in Hannover
und Amsterdam. Als Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln von
1983-1986 unternahm er internationale Konzertreisen, die ihn in alle europäischen
Länder sowie nach Süd- und Nordamerika, Australien, Neuseeland
und Südostasien führten. Zahlreiche Einspielungen, die während
dieser Zeit entstanden, wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet.
Andreas
Staier hat eine Vielzahl von CD-Einspielungen vorgelegt, die größtenteils
mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden.
wurde 1951 in Seattle geboren, studierte dort Komposition und Cembalo und begann gleichzeitig Laute zu spielen. Nach Abschluß seines Studiums ging er nach Europa (Niederlande und England) um sich dort noch weiter zu bilden. In London debutierte er 1976 in der Wigmore - Hall 1980
zog er nach Deutschland, wo er mit der "Musikalischen Compagney"(Berlin)
und den "Fiori musicali", Bremen zusammenarbeitete. Seit 1981 unterrichtet
er an der Musikhochschule Bremen und wurde dort auch zum Professor ernannt.
Seitdem konzertriert er in der ganzen Welt mit seinem Ensemble "Tragicomedia".
Er spielte zahlreiche Platten und CDs mit berühmten Interpreten ein,
wie z.B. Hillard Ensemble, Andrew Lawrence - King und anderen.
Kai Wessel wurde 1964 in Hamburg geboren und studierte an der Musikhochschule Lübeck Musiktheorie bei Roland Ploeger, Komposition bei Friedhelm Döhl und Gesang bei Ute von Garczynski. Parallel dazu kam ein externes Studium barocker Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis bei René Jacobs, dessen Assistent er bei Bearbeitungen von Opern der Komponisten Cesti, Cavalli und Gluck für die Internationale Festwoche der Alten Musik Innsbruck, den WDR und die Hamburgische Staatsoper war. Zwischen 1984 und 1990 errang er zahlreiche Preise, u.a. den Sonderpreis des Deutschen Bühnenvereins für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes (Berlin 1988) und zuletzt einen Preis beim Concours Musica Antiqua des Flandern-Festivals Brügge. Hinzu kamen Stipendien (Studienstiftung des Deutschen Volkes, DAAD u.a.), die ihm eine Fortbildung bei Peter Kooy in Hilversum/Holland ermöglichten. Seitdem gehört Kai Wessel zu den führenden Vertretern seines Fachs und ist weltweit Gast bei allen einschlägigen internationalen Musikfestspielen, tritt in zahlreichen Opernhäusern auf und arbeitet mit renommierten Dirigenten und Orchestern, darunter u.a. Sigiswald Kuijken, William Christie, Jordi Savall, Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhard , Hans-Werner Henze und Reinbert de Leeuw. Seine Arbeit dokumentiert sich auf über 60 Plattenaufnahmen und zahlreichen Rundfunkproduktionen. Kai Wessel hat einen Lehrauftrag für Gesang und historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Köln inne und ist regelmässig Gastdozent in Deutschland, Österreich und Polen. Der
aus Buenos Aires/Argentinien stammende Block- und Traversflötist Manfredo Zimmermann
studierte an der Hochschule in Graz und spezialisierte sich anschließend
an der Schola Cantorum Basilensis (Basel) sowie auf weiterführenden
Kursen bei N. Harnoncourt und B. Kuijken. Nach seiner Unterrichtstätigkeit
am Konservatorium Bern erhielt er 1987 eine Pro-fessur an der Musikhochschule
Köln/Abt. Wuppertal, wo er unter anderem Ensembleunterricht in Alter
Musik erteilt. Mit namhaften Ensembles wie "Concerto Köln", "Telemann
Kammerorchester", "Les amis de Philippe", "Musica Antiqua Köln" entwickelte
er eine umfangreiche Konzerttätigkeit. Der Autor mehrerer Unterrichtswerke
für Blockflöte (Ricordi-Verlag) ist gefragter Dozent für
Alte Musik bei Kursen im In- und Ausland.
lebt
in Boston, Massachusetts. Sie tritt häufig mit der Händel und
Haydn Society, Philharmonia Baroque, Arcadian Academy, Concert Royal, den
Bach Chamber Soloists und anderen nationalen und internationalen Gruppen
auf. Sie unterrichtet an der Longy School of Music und der Musikhochschule
Berlin. Phoebe Carrai erwarb ihre Bachelor- und Masters-Titel an dem New
England Conservatory of Music, wo sie bei Lawrence Lesser studierte. Nach
Abschluss ihres Studiums erhielt sie ein Bebee-Stipendium und studierte
in Salzburg bei Nikolaus Harnoncourt. Sie war zehn Jahre lang Mitglied
der Musica Antiqua Köln; Tourneen und Kurse führten sie in die
Vereinigten Staaten, nach Europa, Skandinavien, Asien und Australien. Phoebe
Carrai ist Gründungsmitglied des Van Swieten Quartets und des International
Baroque Institute in Longy. Sie hat Schallplatten mit Deutsche Grammophon,
Decca, Harmonia Mundi und BMG eingespielt.
Markus
Möllenbeck, 1962 in Viersen geboren, studierte schon als Jungstudent
an der Folkwanghochschule in Essen bei Janos Starker und Maria Kliegel,
desweiteren bei Young-Chang Cho. Nach einem Barockcello-Studium in Hilversum
(Niederlande) bei Phoebe Carrai wurde er 1991 Mitglied von Musica Antiqua
Köln. Dort wurde er 1992 Solocellist und bereiste bis zum Jahre 2000
nahezu alle wichtigen Musikzentren in Nord-, Mittel- und Südamerka,
Australien, Asien und natürlich in ganz Europa, zuweilen auch als
Solist von Cellokonzerten des 18. Jahrhunderts.
Robert
Hill, amerikanischer Cembalist, Fortepianist und Dirigent, ist seit 1990
Professor für historische Tastenistrumente und historische Aufführungspraxis
an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg (BRD). Er studierte
zunächst Cembalo bei Gustav Leonhardt am Sweelink Conservatorium Amsterdam.
1987 machte er seinen Doktor an der Harvard-Universität (Cambridge,
Massachusetts/USA) mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über J.
S. Bachs frühe Kompositionen für Tasteninstrumente. Von 1986
bis 1990 war Robert Hill Professor für Musikwissenschaft und Aufführungspraxis
an der Duke-Universität (Durham, North Carolina/USA). Als Klavierist
beschäftigt er sich mit dem Tastenrepertoire von ca. 1600 bis 1900,
aufgeführt auf verschiedenen Tasteninstrumenten, vom Cembalo, Klavichord
und Lautenklavier (darmbezogenes Cembalo) bis zu den Fortepiani der Mozart-,
Schubert- und Schumannzeit und dem modernen Klavier. Er ist als Dirigent
mit verschiedenen Barockorchestern in Deutschland tätig, und ist Gründer
des Kammermusikensembles l’Ottocento.
wurde
1964 in Berlin geboren und studierte Gitarre an der Hoch-
1952 in Siegen geboren, studierte er nach dem Abitur zuerst an der Musikhochschule in Köln bei Franzjosef Maier, später bei Saschko Gawriloff an der Folkwangschule in Essen, es folgten ausgedehnte Kurse bei Eduard Melkus und ein mehrjähriges Studium bei Marie Leonhardt. An der Universität Köln studierte Reinhard Goebel einige Jahre Musikwissenschaft. Hier legte er den Grundstein zu seiner ungeheuren Repertoire-Kenntnis, die sowohl den Konzerten als auch den Aufnahmen des Ensembles ihren ganz besonderen Wert verleiht:Wohl kaum ein Künstler im Bereich der Alten Musik hat unsere Kenntnis vom Reichtum der Musik der Barock-Ära derart vergrößert wie Reinhard Goebel und seine Musica Antiqua Köln. 1997 erhielt Reinhard Goebel "für seine exemplarischen Interpretationen der vertrauten und der unbekannten Musik des 17. und 18. Jahrhunderts" mit Musica Antiqua Köln und seine "anregenden, neue Erkenntnisse vermittelnden Forschungen im Bereich der Barockmusik, des Rokoko und der Frühklassik" den Staatspreis des Landes Nordrhein Westfalen. begann
ihre Gesangsausbildung schon frühzeitig bei Hilde Wesselmann in Essen.
Nach dem Abitur studierte sie außerdem Kirchenmusik an der Musikhochschule
in Köln. Später setzte sie ihr Gesangsstudium bei Eva Bornemann
in Hannover und Michaela Krämer in Düsseldorf fort. Zusätzlich
studierte sie bei René Jacobs an der Schola Cantorum in Basel. Johanna
Koslowsky hat sich weitgehend auf die Musik vor 1800 spezialisiert. Sie
trat als Solistin mit zahlreichen renommierten Dirigenten wie René
Jacobs, Philipp Herreweghe und Hermann Max auf und arbeitete mit Ensembles
wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Alta Ripa, Musica Antiqua
Köln, Musica Fiata und Sequentia zusammen. Neben Rundfunkaufnahmen
im In- und Ausland hat sie auch an vielen preisgekrönten CD-Aufnahmen
mitgewirkt, u.a. an einer Aufnahme mit Solokantaten von Händel.
The English soprano Emma (Carolyn) Kirkby studied classics at Oxford and received vocal training from Jessica Cash. Originally, she had no expectations of becoming a professional singer. As a classics student at Oxford and then a schoolteacher she sang for pleasure in choirs and small groups, always feeling at home most in Renaissance and Baroque repertoire. She joined the Taverner Choir in 1971 and in 1973 began her long association with the Consort of Musicke. She made her debut in London in 1974 and then specialized in Early music. Emma took part in the early Decca Florilegium recordings with both the Consort of Musicke and the Academy of Ancient Music, at a time when most college-trained sopranos were not seeking a sound appropriate for early music instruments. She therefore had to find her own approach, with enormous help from Jessica Cash in London, and from the directors, fellow singers and instrumentalists with whom she has worked over the years. Emma Kirkby has become a legend within the concept of music as beginning not with the singer but with the words; her name is always and above all associated with pure sound. "For two decades Emma Kirkby clear, agile voice has been the quintessence of pure sound in the singing of early music. She is still one of the treasures of the world of music (Toronto Globe and Mail). She appears worldwide with a steady increasing circle of orchestras and chamber ensembles, the Academy of Ancient Music, London Baroque, the Orchestra of the Age of Enlightenment, the Freiburger Barockorchester, Tafelmusic Toronto and the Studio de Musique Ancienne de Montreal. In addition to her work as a soloist she sings regularly with her duo partner the lutenist Anthony Rooly. Other highlights of her work are chamber concerts and recordings with the Consort of Musicke. To date, she has made the impressive number of well over a hundred recordings of all kinds, from sequences of Hildegarde of Bingen to madrigals of the Italian and English Renaissance, cantatas and oratorios of the Baroque, and works of Mozart and Haydn. Her most recent recordings include a second volume of Handel opera arias for Hyperion, Bach wedding cantatas for Decca and Christmas music by Scarlatti and Bach with London Baroque for BIS. Emma still prefers live concerts however, especially the pleasure of repeating programmes with colleagues; every occasion, every venue and every audience will combine to create something new from this wonderful repertoire. With her intelligence, her uniquely beautiful voice and her brilliant performing technique her concerts always become an unforgettable experience. In Mannheim geboren, stammt Rainer Kussmaul aus einer bekannten Musikerfamilie. Den ersten Violinuntericht erhielt er bei seinem Vater, später studierte er bei Ricardo Odnoposoff. Er gewann Preise bei wichtigen internationalen Violin- und Kammermusikwettbewerben. Von 1968 bis 1997 war er Geiger des Stuttgarter Klaviertrios, mit dem er weltweit konzertierte. Als Solist spielt Rainer Kussmaul mit weltberühmten Orchestern und Dirigenten. Regelmäßig konzertiert er u.a. bei den Berliner Festwochen, in Edinburgh, beim Holland-Festival, der Kölner Triennale, den Luzerner Festwochen und den Salzburger Festspielen. Seine Lehrtätigkeit bildet einen weiteren Schwerpunkt; der Erfolg läßt sich an der hohen Zahl von Studenten ablesen, die Mitglieder in führenden deutschen und europäischen Orchestern wurden. 1977 wurde Rainer Kussmaul als Professor an die Freiburger Musikhochschule berufen. Darüber hinaus gibt er Meisterkurse in Baden-Baden (Carl-Flesch-Akademie), in zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Canada, Australien und Japan. Von 1993 bis 1998 übernahm Kussmaul die Position des 1. Konzertmeisters bei den Berliner Philharmonikern. 1995 gründete er mit philharmonischen Kollegen die Berliner Barocksolisten, deren künstlerische Leitung er von Beginn an übernahm. Zahlreiche
Schallplatteneinspielungen belegen seine künstlerische Tätigkeit.
studierte
bei Gustav Leonhardt. Von 1973-1988 war er Professor für Cembalo
am Königlichem Konservatorium in Den Haag und hat jetzt einen ähnlichen
Position am Amsterdamer Sweelinck Konservatorium inne.
geboren
in Kleve/Niederrhein, erhielt schon während seiner Schulzeit Gesangsunterricht.
Nach dem Abitur studierte er Musik und Pädagogik, darauf folgte zunächst
eine pädagogische Laufbahn.
kam
als Chorknabe in seiner Heimatstadt Gent zur Musik. Während er an
der Universität Gent klassische Philologie studierte, führte
er seine Gesangsstudien in Brüssel und Den Haag weiter. Die Begegnungen
mit den Brüdern Kuijken, Gustav Leonhardt und Alfred Deller ermutigten
ihn, sich als Kontratenor zu spezialisieren. Seine große Karriere
in diesem Stimmfach führte ihn durch ganz Europa, in die USA und in
den Fernen Osten. Angezogen von der Barockmusik und deren vielfältigen
Entdeckungen, gründete René Jacobs 1977 das Ensemble "Concerto
Vocale", dessen Besetzung, je nach Programm, vom Kammerduett bis zur Oper
variieren kann. Viele Produktionen von Monteverdi, Cesti, Cavalli, Gluck,
Händel u.a. in Europa und Japan
Patrick Cohen Patrick Cohen was born in Mulhouse and began to study piano at the age of seven. At eleven he won the Royaume de la Musique competition (superior grade) against 14,000 candidates. After that he played at the Champs Elysées Theatre, and was presented the gold medal by André Malraux. At the age of fifteen, as a soloist playing with a number symphonic orchestras, he also won the Honors prize at Mulhouse Conservatory. His talent and precocity were to astonish the great Wilhelm Kempf. Subsequently, he decided to attend improvement classes with Klaus Linder at the Basel Academy of Music, and later started to impart classes there for a few years. He settled in Germany where he continued his soloist career and chamber musician, often accompanying Rita Streich, Gérald Poulet and the Talich Quartet. His background in modern piano puts him in a unique position among the leading fortepianists, who tend to have severe technical limitations. Currently, Patrick Cohen is working with musicians of the stature of Christophe Coin and the Quatour Mosaïques in Romantic chamber music on period instruments, and he is pianoforte professor at the two main Conservatoires of Paris. Having produced quite an extensive chamber music output on disc, Cohen is now concentrating mainly on cycles of music for solo fortepiano and Romantic piano, as well as on piano concerts. In recent years, Cohen has become one of the most controversial performers of classical repertoire owing to the originality of his versions, full of new ideas. Petra Müllejans a étudié
le violon à Dusseldorf et New York, et s'est ensuite perfectionnée
en violon baroque auprès du grand pédagogue Rainer Kussmaul
à Freiburg in Brisgau, ainsi qu'auprès de Nikolaus Harnoncourt
pour l'interprétation de la musique baroque. Petra Müllejans
a été membre de Musica Antiqua Köln sous la direction
de Reinhardt Goebel et est membre fondateur du Freiburger Barockorchester,
tout en pratiquant la musique de chambre au sein d'autres formations, ainsi
que des répertoires plus atypiques comme la musique klezmer, le
tango ou me répertoire des "czardas" hongrois.
Sarah Cunningham begann 1969 in Boston Viola da Gamba zu studieren und setzte ihre Studien bei Wieland Kuijken am Königlichen Konservatorium in Den Haag fort. Seit 1981 lebt sie in London und etablierte sich schnell im Konzertleben als Solistin und Kammermusikerin. Mit
ihrem gewandten und ausdrucksstarken Spiel hat sie weltweite Anerkennung
gefunden. Zusammen mit der Barockgeigerin Monica Huggett gründete
sie das international bekannte Ensemble Trio Sonnerie, mit dem sie etliche
Aufnahmen für verschiedene Produzenten eingespielt hat.
Auf
äußerst erfolgreichen Konzerttourneen mit dem Flötisten
James Galway durch Europa und Amerika spielte sie in bedeutenden Konzertsälen
und machte die Viola da Gamba und die historische Spielpraxis einer breiten
Offentlichkeit zugänglich. Auch als Solistin hat sie sich mittlerweile
einen internationalen Ruf erobert und ist bei vielen Festivals aufgetreten,
etwa in Belfast, Bremen, Genf, London, Madrid, Malmö, Quebec und Utrecht.
Sie hat eine ganze Reihe CDs mit Solomusik und als Solistin in Konzerten
unter Leitung so namhafter Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Christopher
Hogwood und Ton Koopman eingespielt.
Nach
ihrer Tätigkeit an der Akademie für Alte Musik wurde sie im Jahre
1994 zur Professorin für Viola da Gamba an die Hochschule für
Künste Bremen berufen.
NicholasParle
Nicholas
Parle gehört zu den führenden Cembalisten seiner Generation.
Geboren in Sydney, Australien, studierte er an der dortigen Universität
Musik, bevor er 1985 nach London übersiedelte, um dort seine künstlerische
Ausbildung fortzusetzen. Viel lernte er von Musikerkollegen in aller Welt.
Er arbeitete mit vielen Ensembles, u.a. dem Englisch Concert, the Academy
of Ancient Music, London Baroque und dem Orchestra of the Age of Enlightenment.
1989 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Cembalowettbewerb in Brugge,
Belgien, der in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbes erst dreimal
vergeben wurde. 1992–1998 lehrte Nicholas Parle an der Hochschule für
Musik in Leipzig; jetzt leitet er Cembalo- und Aufführungspraxisklassen
an der Guildhall School of Music in London und am Welsh College of Music
Drama Cardiff.
konzertiert
mit einem von der Renaissance bis zur Wiener Klassik um 1800 reichenden
Repertoire als Cembalist, Fortepiano und Clavichordspieler. Umfangreiche
Studien zur Spieltechnik der ‘‘ clavierten Instrumente" sind dabei ein
wichtiger Bestandteil seines Interpretationsansatzes, der die Verbindung
von studierte
Laute bei Nigel North und Stephen Stubbs. er lebt in Berlin und konzertiert
seit 1998 solistisch und als Continuospieler auf Laute, Chitarrone und
Barockgitarre. 1999 wurde ihm beim “Alte Musik-Treff- Berlin“ ein Sonderpreis
für sein Dowland - Programm verliehen. Die Musik von Francesco da
Milano, Vincenzo Galilei, Hieronymus Kapsberger, G.P. Foscarini und Giovanni
Zamboni ist zur Zeit Schwerpunkt seiner solistischen Arbeit. Als Continuospieler
musizierte er u.a. mit Concerto Brandenburg, der Berliner Bach- Akademie
und dem Ensemble Anima Mea, mit dem er letztes Jahr eine CD einspielte.
Erster
Geigenunterricht mit 8 Jahren am dem Staatlichen Konservatorium N.A.Rimskij-Korsakov
in Sankt -Petersburg(1992-1997) bei Alla Aranovskaja. In der selben Zeit
spielte sie schon in verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern, und
trat auch in einigen Guppen als Barockgeigerin auf. Seit 1998 studiert
Irina Kisselova Barockvioline an der Hochschule für
geboren
1966 in Villingen, studierte Musik- und Theaterwissenschaften an der FU
Berlin, sowie Gesang bei Andreas Wernicke und klassischen Tanz bei Vladimir
Gelvan. Von Anfang an interessierte er sich besonders für Musik der
Renaissance und des Barock und spezialisierte sich durch Meisterkurse bei
Emma Kirkby, Montserrat Figueras und Jessica Cash im Bereich Gesang, Nigel
North und Stephen Stubbs im Bereich Kammermusik, Ingo Günther und
Jürgen Schrape im Bereich Barocktanz und Bühnengestik weiter.
geboren in Minnesota, USA, bekam bereits als Kind professionellen Mandolinenunterricht. Der renomierte Mandolinen und Gitarrenlehrer Albert Bellson (Alfonso Ballasone) leitete den jungen Walz an. Früh beherrschte das Nachwuchstalent das Hoffmann Mandolinenkonzert und durfte mit dem Kammerorchester der Universität von Minnesota auftreten. Die Darbietung wurde ein Jahr später an der Interlochener Art Academy wiederholt.
Richard
Walz ist einer der wenigen Mandolinenvirtuosen, der das Präludium
für Solo-Mandoline von Raffaele Calace und zudem das gesamte Opus
von Giuseppe Pettine beherrscht. Er ist zudem mit einer Reihe zeitgenössischer
Werke aufgetreten, darunter George Crumbs Ancient Voices of Children.
studierte
Viola da Gamba an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim
bei Monika Schwamberger, anschließend am Centre de Musique Ancienne
Genève (Schweiz) bei Ariane Maurette. Sie unterrichtet in Berlin
und konzertiert im In-und Ausland sowohl mit der Viola da gamba im kammermusikalischer
Besetzung als auch mit dem Violone in Barockorchestern. Außerdem
wirkte sie bei Rundfunk- und CD-Einspielungen mit.
studierte
Violoncello an den Musikhochschulen Detmold und Freiburg bei Prof. Marcial
Cervera und Prof. Irene
stammt
aus Argentinien und wurde am Staatlichen Musikkonservatorium in Buenos
Aires in den Fächern Klavier und Orgel ausgebildet. Nach Abschluß
seiner Studien kam er nach Berlin, wo er an der HdK Kirchenmusik studierte.
Es folgten Cembalostudien bei Bradford Tracey und Mitzi Meyerson. Er ist
hauptsächlich als Klavierbegleiter von Sängern und Instrumentalisten
und als Cembalist für Alte Musik tätig.
studierte
an der HdK Berlin im Hauptfach Cello und besuchte Kurse für Viola
da Gamba bei Wieland Kuijken und Jordi Savall. Neben zahlreichen Lehrverpflichtungen
arbeitet er als Cellist und Gambist z. B. im Jaye-Consort Berlin.
Geboren
1967. Von 1982 bis 1987 war sie Vorstudentin an der Musikhochschule Trossingen.
Als Stipendiatin der Studien-stiftung des deutschen Volkes und des DAAD
studierte sie in Freiburg, London und Berlin bei Rainer Kussmaul, Natalja
Boyarskaya, Thomas Brandis und Thomas Zehetmair, ausserdem Barockgeige
bei Catherine Mackintosh. Sie ist Förderpreisträgerin der Stadt
Basel; 1989 errang sie den 2. Preis im Concours International des Jeunes
Virtuoses in Vichy.
Vielseitigkeit
ist ein besonderes Merkmal der englischen Cellistin Anna Carewe: langjährige
Erfahrung als Solocellistin des Ensemble Oriol Berlin und der Kammerakademie
Potsdam hat dazu geführt, dass sie sich sowohl in der Barock- als
auch der zeitgenössischen Musik zu Hause fühlt. Sie hat über
100 Werke zur Uraufführung gebracht, wobei mehrere eigens für
sie geschrieben wurden. Mitwirkung bei renommierten Formationen wie u.a.
dem Ensemble Modern, Ensemble L’art pour l’art, Isan Yun Ensemble und dem
Kammerensemble Neue Musik Berlin hat sie auf Konzertreisen durch mehrere
Länder Europas und Asiens sowie Australien und die USA geführt.
stammt
aus Bloomington, Indiana, USA. Sie studierte Gesang zunächst an der
University of Wisconsin-Madison und setzte ihre Ausbildung in New York
City am Mannes Collge of Music fort. Engagements in den USA hatte sie bei
dem Mannes Camerata, Ensemble for Early Music, Ex Umbris und Artek. Bühnenrollen
da, u.a. waren die Titelrolle in John Eccles’ Semele und Nero in Händels
Agrippina. Seit 1997 lebt sie in Berlin. Seitdem hat sie viel Barockoper
gesungen: am Théàtre d’Evreux in Frankreich sowie mit Bremens
Fiori Musicali bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, mit der Batzdorfer
Hofkapelle als die Hohe Priesterin der Amazonen in Talestri, und Monteverdi
bei dem Lausitzer OpernSommer. Letztes Jahr war sie auf der Bühne
der Neuköllner Oper als Sophia Western in Francois-André
Philidors Tom Jones zu sehen. In Kammermusikkonzerten der letzten Zeit
sang sie mit mehreren Alte Musik Gruppen, u.a. Teatro Lirico, I Confidenti,
Gioia alla musica und ihrem Ensemble Petit folle.
studierte
an der HdK Berlin Schulmusik mit Hauptfach Klarinette und gleichzeitig
an der TU Berlin Germanistik. Nach Beendigung ihrer Studienzeit wurde sie
als Musikwissenschaftlerin an der Universität der Künste Berlin
angestellt und promoviert zur Zeit mit dem Thema „Das Stern’sche Konservatorium
in Berlin“.
in Kalifornien geboren, hat in den vergangen 15 Jahren nahezu die ganze Welt bereist – als Mitglied des hochangesehenen Drinkall-Baker-Duos (Violoncello / Klavier), das als Artistic Ambassador for the USA“ in mehr als 900 Konzerten in über 30 Ländern aufgetreten ist, auch als Partnerin vieler Sänger und Instrumen-talisten und als gern gesehener Gast bei Meisterkursen und Workshops. Sie ist Mitglied des Lehrkörpers der Brighham Young University in Provo, Utah (USA). Dian
Baker ist seit 1998 mit dem Pianisten Eckart Sellheim verheiratet und bildet
mit ihm seitdem auch ein künstlerisches Duo.
Eckart
Baker ist seit 1998 mit der Pianistin Dian Baker verheiratet und bildet
mit ihr seitdem auch ein künstlerisches Duo.
erhielt
im Alter von neun Jahren ihren ersten Gamben-
begann
mit neun Jahren Fiedel zu spielen und nahm mit zwölf ihren ersten
Unterricht auf der Gambe. Sie studierte bei Sarah Cunningham an der Aka-demie
für Alte Musik in Bremen und bei Mary Springfels in Chicago. Nach
Vollendung ihres ersten Studiums erhielt sie ein Stipendium des DAAD, um
ihre Ausbildung Andreas
Arend, geboren 1973 in Erding, erhielt frühzeitig Unterricht auf der
Gitarre und dem Violoncello.Er studierte zunächst Gitarre in Hamburg
und absolvierte anschließend ein Lautenstudium bei Prof. Nigel studierte
ab 1982 Klarinette und Blockflöte an der Musikhochschule »Hanns
Eisler« Berlin. Seit 1991 leitet sie die Viviana
Sofronitzki began her first music studies at home. Her father was a distinguished
Russian pianist, and it was natural for her to continue the family tradition.
By the time Viviana Sofronitzki received her Doctorate degree in Performance
from the Moscow Conservatory, her passion had became Early Music. While
still living in Russia she was performing with both leading Early Music
groups, Madrigal and the Chamber Music Academy, directed by Alexei Lubimov.
She toured extensively throughout the former In 1989 Viviana Sofronitzki seized the opportunity and moved to the West, where she continued postgraduate studies in Early Music at the Oberlin Conservatory in Ohio. Her next destination was Canada, which offered plenty of possibilities. She gave concerts there with nearly all leading musicians specialized in historic performance including Christina Mahler, Cynthia Roberts, and groups such as Oberlin Consort of Viols and Toronto Symphonietta. She performed at the Elora and Boston Music festivals, recorded for the national CBC Radio, and founded the "The Academy Concert Series" in Toronto. Viviana Sofronitzki has been a Canadian citizen since 1994. In
1997 Viviana Sofronitzki took up residence in The Netherlands, where she
studied harpsichord and fortepiano at the Royal Conservatory in Den Haag.
From there, she has been traveling Europe, usually accompanied by her instruments.
She recorded for the Dutch label “Globe” and the French “Suoni e colori”.
In 1999, together with her trio “Die Gassenhauer”, she was awarded the
First Jury Prize at the “Bach Tage Berlin” competition, as well as “Best
Interpretation Award” and “First Prize of the Public” at the “Musica Antiqua”
Festival van Vlaanderen competition in Brugge, Belgium.
In
Nürnberg geboren, studierte sie zunächst Klavier und Cembalo
an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau, um dann
ihr Studium in der Cembaloklasse von Professor Bob van Asperen am Sweelinck
Conservatorium Amsterdam fortzusetzen. 1996 ging sie als Stipendiatin
der Cornell University, Ithaca NY für zwei Jahre in die USA, wo sie
im musikwissenschaftlich orientierten Studiengang "Performance Practice
of 18th Century Music" als Lehrassistentin von Professor Malcolm Bilson
(Hammerklavier) arbeitete. In diese Zeit fällt auch ihre Mitwirkung
in der BBC-Produktion „Great Composers -
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