"BERUFSARBEITSLOSIGKEIT"

...........................-Ein provokatives Zukunfts-Szenario-

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......................................C:Copyright by:A.THIEL(2002)

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AUSGANGSLAGE:

Vollautomatisierung UND Vollbeschäftigung schliessen sich gegenseitig aus.10 Millionen Menschen"am unteren Rand der Gesellschaft"(Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger) sind ein Potential für soziale Spannungen,ES SEI man bietet ihren ZU

KUNFTS-GESTALTENE Möglichkeiten.Die Politik hat es nicht geschafft hier wirksame Änderungen herbeizuführen womit es an der Zeit ist über eine ALTERNATIVE nachzudenken.

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ZUKUNFTSMUSIK:

4 Millionen Arbeitslose (seit Jahren) und weiter auf Dauer fragt nach ANDEREN Herangehensweisen.Dazu noch die an-deren die Längst alle Hoffnung auf das Arbeitsamt aufgegeben haben und die,die von Sozialhilfe leben.Und dennoch gibt es jede Menge Tätigkeitsfelder die man mit UNGETANER (ABER NÖTIGER) ARBEIT BESCHREIBEN kann.In diesem Zusammenhang denke man nur an die vielen Häuser besonders im Besitz der Kommunen der"Neuen Bundeslän-der"die diese aus EIGENEN KRÄFTEN N I C H T renovieren und damit einer zukünftigen Nutzung (wieder) zufüh

en können.Auf der anderen Seiten sehe man sich die 4 Millionen"Arbeitslose"an,unter denen es einen Teil von PIONIER-Typen gibt die bereit wären HERAUSFORDERUNGEN anzunehmen.Dabei sind ALLE Berufe die man für mögliche ZUKUNFTS-PROJEKTE benötigt vorhanden:Vom Sozialarbeiter bis zum Klempner.Was nun zu suchen wären,wäre die Kohorte der Personen die PROJEKT-GEEIGNET sind,Verantwortung zu übernehmen,Menschen mit Ideen anzu-stecken.Ich nenne sie die REALISATOREN.Dazu kommt eine Untergruppe die die besondere Fähigkeit hat PRO-JEKT-IDEEN zu entwickeln,ich nenne sie die IDEATOREN.Selten hat man BEIDE Fähigkeiten in einer Person.Man muss diese nun zusammenbringen,optimal in einem ZUKUNFTS/KREATIVITÄTS-WORKSHOP.Ist einmal ein"Kri-

stallisationskern"(Pionier-Personen/Persönlichkeit) vorhanden finden sie unter den"Arbeitslosen"auch die nötigen Helfer und Handwerker die dann ein ganz KONKRETES Projekt bereit sind anzupacken.Danach muss man noch experimen-

tierfreudige Kommunen und politische Unterstützung finden/gewinnen und schon können"die Ärmel aufgekrempelt wer-den".Da ich bereits vor Jahren ein vergleichbares Projekt"in die Welt gesetzt habe"(und an noch anderen,seit vielen Jahren erfolgreich tätigen mitwirkte) weiss ich dass es machbar ist.Es muss aber POLITISCH gewollt sein.Denn selbst dann iost es schwere Arbeit weil"neuen Projekten"stets mit Misstrauen und Angst (was kommt da auf uns zu?!) und Neid (sowas möchte ich auch machen) begegnet wird.Diese hohen Ambivalenzen müssen die hier Tätigen (und dabei besonders die

"Manager"=Realisatoren) ertragen können.

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ZWISCHENSCHRITTE:

Anstelle monatlich pro"Arbeitslosen" 3 000 Mark "aus dem Fenster zu schmeissen"wäre es Zeit und Personal für SO-ZIALE EXPERIMENTE.In dem Mass wie politische RATLOSIGKEIT (was tun?!) zunimmt nehmen auch Chancen für solche UNORTHODOXEN Projekte zu.Keine"Sau"mag sich mit"Schnarchprojekten"(=Beschäftigungs-Therapie für Idioten) befassen.Je höher die HERAUSFORDERUNG an die einzelnen Beteiligten desto höher die Chance für die Ver

wirklichung.Und wenn die Alternative einer Kommune ist,dass ein Gebäude ABGERISSEN werden muss weil unter"nor

malen Umständen" nicht renovierbar/bezahlbar, kann man diese Kommune eventuell zu solch einem sinnvollen SYNER-GISTISCHEN Projekt als KOOPERATIONSPARTNER gewinnen.Not KANN"erfinderisch"machen.Das bedeutet ganz konkret dass das dann so renovierte Gebäude in den BESITZ der dort Arbeitenden übergeht.Das muss vertraglich VORAB klar gemacht werden.NUR wenn sich Einsatz wirklich lohnt wird das Projekt ein Erfolg werden können.Dass solche Projekte auch sonstige Hilfe und Unterstützung vor Ort benötigen versteht sich von selbst.Man muss sich im Klaren sein,dass die"etablierten"Institutionen (Innungen,Gewerkschaften usw.) solchen Pojekten sehr ambivalent gegenüberste-hen.Angesichts der Problemlage kann man aber sagen,das deren "Zukunfsfähigkeit" zumindest in Frage gestellt werden muss.Es wird etwas"frischen Wind"geben,darüber muss man sich im VORAB Klaren sein.Und auf keinen Fall zulassen,

dass solche Projekte totgeredet werden noch bevor sie getestet werden konnten.Denn die grösste Angst solcher altehr-würdigen Institutionen ist sie könnten noch mehr an Macht verlieren.Dass-selbst wenn etwas"abflösse"-dies dann von ganz anderer Seite wieder ZUFLIESSEN könnte...sich das vorzustellen übersteigt meist das Vorstellungsvermögen dieser Leu

te wie ich oft erleben musste.

Man KANN,muss sich aber nicht davon beeindrucken lassen.Pflicht ist es nicht.Und nichts wirkt stärker als Erfolg.

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NEBENPRODUKTE:

Stelle ich mir grössere Städte (aus den"Neuen Bundesländern") vor mit problematischer Bausubstanz (ich habe dabei z.B. Zeitz und Altenburg im Hinterkopf die ich beide kenne) ist es möglich,aus solchen Projekten ZUSATZ-PROJEKTE ab-zuleiten die sich um die Wideraufarbeitung alter,noch wervoller Baumaterialien kümmern ("Recyclinghof"),so dass bei einer bestimmten PROJEKT-STRUKTUR sich ein ganzes zusätzliches Netzwerk KORRESPONDIERENDEN Initiativen entwickeln KANN,falls dies denn politisch auch gewünscht wird.Welcher zusätzlicher SOZIALER Nutzen eine Kommu-ne für die Zuikunft erhält die sich solchen Innovationen"offen"gegenüber zeigt sei nebenbei betont und hervorgehoben.Was aber nicht zu vermeiden ist,dass solche Projekte etwas"Unruhe"in einen Ort bringen können.Was die zusätzliche Frage ge-

radezu erzwingt sich zu überlegen ab welcher Bewohnerzahl es eine Person geben sollte die sich gezielt um SOZIALE IN

NOVATIONEN kümmert.Auch hierfür gibt es genügend geeignete Kandidaten.Man muss sie allerdings suchen,einladen und anfragen.Ob die"Wirtschaftsförderungsabteilungen"oder ähnlicher Abteilungen (sofern überhaupt vorhanden) in den betreffenden Kommunen dazu in der Lage sind kommt auf die Kompetenz der dort Tätigen an and lässt sich anhand der bislang erfolgten"Problem-Lösungsfähigkeit"leicht erkennen(= erfolgreiche Gewerbeansiedlung z.B.).

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KREATIVITÄT:

Viele Menschen träumen von einer Aufgabe,auf die sie-später-mit Stolz zurückblicken können.Besonders Männer,die kei-ne Möglichkeit haben Kinder in die Welt zu setzen (als Verankerung in der Zukunft=Kinder),benötigen diese Art von Auf

gaben und Herausforderungen.Es ist ihre Art sich für die Zukunft einzusetzen indem Zukunfts-Räume errichtet werden.Da-zu gehören natürlich alle Projekte die auch für die nächste Generation (noch) Herausforderungen und Aufgaben bieten.

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ZUSATZINFORMATIONEN:

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Axel THIEL.............................................Dipl.Supervisor,Dipl.Sozialpädagoge

Blücherstr.5.............................................-Institutionsberatung/Beratung/Publizistik-

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Sind sie auf Suche nach der zum Verständnis verwirrender sozial-politischen Zusammenhänge (und hier besonders:Wider-

sprüche) nötigen META-THEORIE werden sie einige Informationen in den (bisher 2) Teilen des VOCABULARY OF SOCIATRY finden.Es stellt an ihre Kenntnisse hohe Anforderungen.