......................."GRAFFITI-PRAEVENTION"

..........................................IN DEUTSCHLAND"

...........................-Eine Bestandsaufnahme des Wandels-

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C:Copyright by:A.THIEL (2002)

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1.Fassung (September 2002)

Erweiterte Fassung (Oktober 2002)

3.Erweiterte Fassung (Mai 2003)

4.Fassung (September 2003)

5.Fassung (i.V.)

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URL dieser Informationen:

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/prev.htm

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WEITERBILDUNGSEINSATZ:

Stadt Kassel (2002),Vorbereitungsgruppe "Präventionstag Kassel 2002"(23-10-2002),Rathaus Kassel

"Fachhochschule Südwestfalen",Soest,"Was weiss man über Graffiti und Graffitiforschung",Soest 25-10-2002

Stadt Kassel,"Graffiti Fachtagung"("Haus der Jugend"),07-11-2002

"Fachhochschule Südwestfalen",Soest (Abschlussveranstaltung),06-12-2002

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ZITAT:

"Hätten junge Männer heute noch eine optimistische Zukunftssicht und echte Chancen und Herausforderungen,würden sie mallochen bis die Schwarte kracht,wären nachts tod-

müde und kämen nicht auf die Idee,an Wände malen zu müssen!"

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RÜCKBLICK:

Es hat 30 Jahre gedauert,und das bedeutet auch fast 30 Jahre GRAFFITI-VERHINDERUNG(-spolitik) um aus einem

NULL-PROBLEM ein "globales Geschäft" von jährlichen 70 Milliarden Dollar zu machen.Da kann man schon einmal die Frage nach dem Erfolg stellen......Oder man einigt sich darauf,den MISSERFOLG als "Erfolg" zu werten.

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POLITIK DER DISINFORMATION:

In den normalen Medien findert man zu 98% PROPAGANDA,die sich gegen Graffiti and Sprayer richtet,bis zur Benam

sung als "visuelle Terroristen",was sich nach dem 11.09. in New York völlig absurd liest.Dass die Probleme so sind wie sie sind hängt mit dieser Disinformationspolitik zum Thema Graffiti direkt zusammen.Verdummte kommen damit folgerich-

tig zu (noch) dümmeren Entschlüssen und Plänen.Und so ist der GLOBALE jährliche Finanzumsatz zum Thema GRAF-FITI bei 75 Milliarden Dollar anzusetzen.Dem kann man nur eine breitere und fachlich nachprüfbare (Daten,Zahlen,Fak-

ten,Orte,Publikationen) entgegenwirken.Zu diesem Zweck wurde diese Kurzbeschreibung verfasst,die dem Leser die rele

vanten Quellen direkt zur Nachprüfung benennt.Gegen "Verblödung" helfen nur Informationen.

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BESTANDSAUFNAHME:

Man kann sich über das Internet inzwischen einen guten Überblick über die REALITÄTSBEZOGENHEIT der offiziel

len "Graffiti-Prävention" machen.Und wird-je nach vorausgehendem Kenntnisstand der Materie-verwundert festellen müs

sen,wie fehlerhaft die Informationen sind und wie gering der Realitätsgehalt des Materials ist.Anstelle echter Erfolge liest

man Propaganda jedweder (meist:beschissenen) "Qualität".Anstelle von Erfolgen und Ergebnissen stösst man auf Lippen

bekundungen,die ständig (und voneinander abgeschrieben) wiedergekäut werden,was die Qualität auch wenig verbessert.

Als Teil der Arbeit des GRAFFITI-ARCHIVS in Kassel besteht in der Aktualisierung des Materials (Bestand 2002:100 000 Dokumente) auch aus der Sicht von Präventionsräten,Polizei usw.Verallgemeinernd lässt sich sagen,dass oft Einer vom Anderen abschreibt was der Qualität ehr schadet.Der Informationsstand ist oft minimal,Schreibfehler bei Graffiti-Sprayer Terminologie kommen vor (statt "tag" steht da "take") und sind Hinweis für Inkompetenz.Mitunter werden Bilder von "Pieces" verkehrt gedruckt.

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AUSBLICK:

Es kann davon ausgegangen werden,dass-wertet man die vorhandenen Informationen aus UND extrapoliert man die Er

gebnisse nach PLAUSIBILITÄT und WAHRSCHEINLICHKEIT-dass sich diese Entwicklung weiter (wenn auch:

Langsam) verbreiten wird.Auch,weil die bisherige Vorgehensweise fast völlig gescheitert ist.

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SCHEITERUNGSGRÜNDE:

Wer in einer Verwaltung das Thema "Graffiti" aufs "Auge gedrückt bekommt",hat selten ein wirkliches Interesse an dem zu bearbeitenden "Phänomen".Wer muss,will meist nicht.Man nennt das bekannterweise Widerstand,aber auch Trotz.Aus solch einer Haltung heraus ist man wenig interessiert,von lernbereit ganz zu schweigen.Wollte man eine Studien in "pro-fessioneller Inkompetenz" erstellen würde sich die "Graffiti-Prävention" optimal dafür eignen.

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NEGATIVE SELEKTION:

Auch die Frage,welche Personengruppen sich durch repressive Themen angezogen fühlen hilft zu verstehen,was zum Schei

tern der bisherigen (anti-graffiti) Vorgehensweise führen musste.Menschen mit einem hohen "Gehorsam" (auf der einen Sei

te) sowie paranoider Grundstruktur (die Welt ist böse) sind optimal dazu geeignet NICHT selbständig zu denken oder sie

folgen einem einfachen Denksystem,das Zwischentöne nicht kennt.Polarisation in "gut" und "böse" sind klar,Zweifel gibt es

nicht.

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AMBIVALENZ-FILTER:

Beim Thema Graffiti kann man in Gruppen (-prozesses) meist eine sofortige POLARISIERUNG (pro,kontra) beobach-

ten.Dieser AUTOMATISMUS (find ich Scheisse.............finde ich gut) ist gerade so wirkungsvoll wegen der UNBE-

WUSSTHEIT."Es läuft einfach so ab".Dies hat einmal mit Desinteresse und Zwang zu tun,weiter mit der Dauerpropa-ganda die uns weismacht,Graffiti seien "Bäh-Bäh"(visueller Terrorismus) und der Mangel an realitätsbezogenen Informa-

tionen.Die Antigraffiti-Propaganda ist partiell erfolgreich,wirkt aber auch verdummend auf das eigene Personal,die Ergeb-

nisse sind im Versagen der Methode nachzuweisen.TROTZ aller Versuche und Strafverschärfungen nützt die bisherige Herangehensweise fast nichts.Und das Herunterrasseln von Unsinn sowie Widerholen inhaltsleerer Sätze und Unterstellun

gen ist wenig erfolgversprechend.Und dennoch:Genau darin besteht die wesentliche "Produktion" der "Graffitiverhinde-rung" seit 30 Jahren.Wie in der Ex-DDR wird der "Plan erfüllt",aber alle wissen,dass nur gemogelt wird.Die dabei benutz-

te Sprache arbeitet mit Anklagen,Drohungen,Einschüchterungen,Anbiederungen,alles ohne viel Erfolg.

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MEDIUM=THE MESSAGE:

Schaut man sich die Mehrheit der "Präventionsbroschüren" an,kann man einen offensichtlichen WIDERSPRUCH sehen der besteht zwischen INHALT (Graffiti=bäh-bäh!) und AUFMACHUNG (wie ein Graffiti-Magazin,bunt,bebildert mit

vielen schönen Beispielen von Wänden),was bedeutet,selbst in diesen Medien ist die extreme Ambivalenz sichtbar,die in-

tegraler Bestandteil vom Thema "Graffiti" ist,und die schon bekannte POLARISATION (pro-kontra) erzeugt.Um auf der Höhe der Zeit zu sein und junge Menschen überhaupt erreichen zu können kann selbst Polizei nicht umhin,genau diese ju-

gendspezifische Kunst anzuwenden.

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JUGENDPOLITIK ABEITET GEGENLÄUFIG:

Vor 2 Jahren schloss ich-nach 82 Seiten Informationen (DIN A 4) meine Liste der ÖFFENTLICHEN Graffitiprojekte

http://users.aol.com/kasselthiel/Dproj2.html

wo man Beispiele von der Poizei bis Schulen,Kirchen und Universitäten,Parteien und sonstige Gruppen und Gremien fin-

den kann die ALLE dazu übergingen LEGALE GRAFFITI-PROJEKTE zu erwägen.Hätte ich die Liste weitergeführt

wäre ich heute bei Seite 400.Das bedeutet,dass immer mehr Stellen zu dieser AKZEPTIERENDEN Vorgehensweise ü-

bergehen und gipfelt in Graffitiprojekten,die von und mit der Polizei durchgeführt werden.Ich übersehe den Anteil und die (mehr und/oder minder zugegebenen) Versuche der REPRESSIVEN TOLERANZ nicht.Diese Tendenz wird argumen

tativ unterstützt und gefördert von universitären Graffiti und Hiphop-Forschungsprojekten,denen klar ist,dass die bisherige "Anti-Graffiti Politik"(und zwar:überall) völlig unsinnig ist da sie die SOZIALE SEITE des Sprayens nicht wahrhaben will.

Es zeigt sich weiter,dass die Anzahl der höherwertigen Studien zum Thema "Graffiti" auf allen Ebenen ZUNIMMT und das Thema auch im edukativen Sektor einen immer breiteren Raum einnimmt.Alle hier gesichteten,ernstzunehmenden Ar-beiten aus den letzten Jahren machen die Notwendigkeit sichtbar,die SOZIALE Komponente mehr zu berücksichtigen.Im

Sektor aktiver Jugendarbeit kann man mit den bisher angebotenen,landläufigen "Argumenten"(gegen Graffiti) sowieso schon lange kein Gehör mehr finden.Alle Praktiker sind längst zur "Akzeptanz übergegangen".Eine Tendenz die sich ja nun

Auch-nolens-volens-bei der "Prävention" beginnt durchzusetzen.

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GRAFFITIPRÄVENTION:

Man kann einen vorsichtigen Wandel in der Bearbeitung des Themas feststellen,wenn man die Unterlagen sorgfältig sichtet (was die Voraussetzung ist überhaupt etwas zu merken).Es ist-thematisch-eine VERSACHLICHUNG in den Broschü-ren feststellbar,die auch darin sichtbar wird,dass PRO-GRAFFITI-Informationen mit aufgenommen werden.Es bleibt al-

so nicht (nur) bei der (bisher normalen ) Abbildung von "Pieces" usw.,sonder man findet Links und weiterführende Infor-

mationen bis hin zur GRAFFITIFORSCHUNG.

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MACHTMISSBRAUCH UND KOMMERZ:

Betrachtet man die ZUSAMMENSETZUNG der "graffiti-präventiven" Gremien lässt sich nicht übersehen,dass es eine auffällige Häufung ganz bestimmter Interessen gibt,wenn man sieht,dass die Hauseigentümer,Polizei,Malerinnung,Sicher

heitsunternehmen,Handwerkskammer,Wohnungsbaugesellschaften,Sparkassen,Messeorganisationen,Parteien usw.daran gehen die ÖFFENTLICH (bereitgestellten und politisch geforderten) Mittel zur Graffitientfernung unter sich aufzuteilen.

Es stellt sich die Frage,ob hier die Verdienstinteressen nicht ganz entscheidend die Struktur der "Argumentation"(nach noch mehr Strafe!) über die Methode ESKALATION und PROVOKATION dafür sorgen,dass den damit befassten "Fachleuten" auch morgen die Arbeit "nicht ausgeht".Und dies nachweislich der bisher fast völligen Ineffektivität auch im INTERNATIONALEN Vergleich,was die stümperhaften Versuche betrifft Graffiti zu "verhindern".......In diesen Kon-text rechne ich ein die unterschwellige Entwicklung im repressiven Sektor Arbeitsplätze zu schaffen (sozusagen dienen die Sprayer dazu "ABM"-Massnahmen zu finanzieren) und Fachleuten sicheres Einkommen zu garantieren anstatt wirkungs-

volle JUGEND=ZUKUNFTS-Politik zu betreiben.Näheres dazu unter:

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/money.htm

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OSZILLATION UND POLARISIERUNG:

Es gibt wenige Themen,die geeignet sind die "Wellen so hoch schlagen zu lassen".In vielen Kommunen und Gruppen ist gerade die hoche emotionale BESETZUNG (=Spannung) optimal geeignet jede Form von Streitigkeiten auszutragen.IN

Gruppierungen können sich die einzelnen Fraktionen "im Brustton der Überzeugung" OPTIMAL gegenseitig bekämpfen.

Oft stellt sich das Bild wie folgt dar:der "leitende Wasserkopf" (Weisungsbefugnis) ist strikt GEGEN Graffiti (theorieblind)

Und die "Praktiker" denken garnicht daran (zurecht) sich vorschreiben zu lassen dass dies alles "visueller Terrorismus" sein

Soll.Die sich in modernen komplexen Gesellschaften spezifisch und typisch sich einstellenden und zunehmenden FRAK-

TIONIERENDEN Tendenzen kann man auch hier (=Interessengegensätze) optimal studieren.Zwischen einzelnen Inter-

Essengruppen werden die Abstände GRÖSSER,die Kommunikation WENIGER,was SPANNUNGSZUNAHME gleichkommt.

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WAS GEHT?

International haben sich grundsätzlich nur ZWEI Verhinderungsmöglichkeiten als wirkungsvoll gezeigt.WANDBEGRÜ-

NUNG (wo machbar) und KUNST AM BAU,wozu auch LEGALE WÄNDE gehören.Alles andere war mehr/und/

oder wirkungslos.Beide sind für längere Zeiträume wirkungsvoll.LEGALE WÄNDE können in bestimmten Abständen zur ÜBERARBEITUNG den Sprayern übergeben werden.Das schafft ABWECHSLUNG (und erneuert Interesse) bei gleichzeitiger METHODENKONSTANZ.BEIDE Vorgehensweisen werden in den u.a. Publikationen in mehr/und/oder

minder offenen Form auch vorgeschlagen.Von den Kosten betrachtet sind sie am unteren Rand einzuordnen.

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WARNUNG:"REPRESSIVE TOLERANZ":

Es gibt "Fachleute" die hoffen durch die Anwendung repressiver Toleranz (erlauben wir legale Wände sind wir das Prob-lem los...) schnell zu Erfolgen zu kommen.Diese werden alle durch ZWEI gegenläufige Prozesse enttäuscht werden (müs-

sen).Einmal,weil junge Menschen "den Braten riechen",und dann weil das Problem (Freiraum-Mangel) viel tiefere Ursa-

chen hat.Von Neben-Nutzeffekten für junge Männer ganz abgesehen.OHNE eine wirkungsvolle,glaubhafte JUGEND+

SOZIAL-POLITIK die für Ausbildungs,-Arbeits=ZUKUNFTSPLÄTZE für die nächste Generation sorgen,werden die

Graffiti ehr zunehmen.

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VERKEHRUNG INS GEGENTEIL:

Solange die "Diskussion" (sie ist allenfalls meist eine pseudo....) sich um propagandistische Begriffe wie "Vandalismus",

"Schmierereien","visueller Terrorismus","Öko-Terrorismus" oder gar "Enviro-Terrorismus" usw.drehen,wird das zugrun-

deliegende Problem zwangsläufig "übersehen".Nämlich die Tatsache der dramatische Abnahme von Frei-und Spielräumen (auf der einen Seite) und dem ebensolchen Mangel an sicheren Zukunftsperspektiven (auf der anderen).Graffit an den Wänden bilden die in WORTEN unausgesprochenen Fragen nach der menschlichen Zukunft ab,was bei 4 Millionen "Arbeitslosen" (und weiteren 4-6 Millionen "versteckten"!) nun alles andere als nicht aktuell ist.Damit ist dann nicht mehr

"das Problem" das Problem,sondern der gerät in den Aggressionsfokus,der wagt zu sagen:"Ich sehe da ein Problem!"....

Es soll Ruhe im Staat herrschen........

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SEITENENTWICKLUNGEN:MULTIPLIKATORISCHE PROFESSIONALISIERUNG

Es melden sich bei mir verstärkt Studenten,die ehemals Sprayer waren,und nun ihre Kenntnisse und Erfahrungen in ent-sprechenden Examensarbeiten verarbeiten wollen.Weiter stelle ich fest,dass es auch eine geringe Zunahme von wissen-schaftlichen Untersuchungen gibt,die Material anbieten,das die einfache Einteilung der Sprayer in:"gut"-"schlecht" als ohn-

Mächtiges Konstrukt sichtbar werden lassen.Damit findet eine VERSACHLICHUNG statt.Auch die JUGENDOR-GANISATIONEN von Parteien beginnen sich zu besinnen und fordern LEGALE WÄNDE.Amüsant,wenn ein Lan-deskriminalamt Studenten an mich verweist als "zentrale Datenquelle".Auf der anderen Seite gibt es ebenso einen Zuwachs

An universitären Arbeiten,die aufgrund der VERBESSERTEN Daten-und Informationslage in der Lage sind gegen die vorherrschende und mächtige "Anti-Graffiti Propaganda"(die ca. 90% der "Informationen" verbreiten) anzugehen.Es lässt sich sehen dass hier Jahrzehnte Arbeit nötig sind um zu einer (so dringend nötigen) Versachlichung der Diskussion zu kom

men.Denn die bisher vorherrschende denunzierende Propaganda hat nicht nur kein Ende der "Schmierereien" bewirken können,sondern-im Gegenteil-zu einer ESKALATION geführt.

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KONFLIKTREDUKTION,DE-ESKALATION UND ZWISCHENWEGE:

Anstelle-wie bisher (und meist noch immer) die Probleme eskalieren zu helfen ("visueller Terrorismus") kann man auch ei-ne Art "Mittelweg" in verschiedenen Kommunen:

http://www.merkur-online.de/regionen/muenchenstadt/51,131103.html?fCMS=c4f330

Feststellen,wo "Zwischenstellen"(Täter-Opferausgleich):

http://www.bruecke-muenchen.de/ProGraM/info_program.htm

übernehmen,woran sich verschiedene öffentliche Institutionen:

http://www2.justiz.bayern.de/_presse/PM/2003/64.htm

(Ministerien,Polizei,Justiz) beteiligen und für entsprechende Öffentlichkeitsarbeit sorgen und somit als Vorbild wirkenMan

lässt gefasste Sprayer den schaden selbst reinigen.Selbstverständlich sollten die Geschädigten (Wandbesitzer) schriftlich fixieren,dass sie auf weitere Strafverfolgung der Sprayer danach verzichten.Auch die Stadt Münster hat diesbezüglich eine

ausgezeichnete Webseite ihrer OPGM="Ordnungspartnerschaft Graffiti Münster":

http://www.graffiti-muenster.de/index.html

und auch Erfurt:

http://www.graffiti-erfurt.de

schliest sich dieser Entwicklung an.Weiter soll nicht übersehen werden,dass in Zeiten "knapper Kassen" man oft hören kann dass "Sprayer Wände billiger machen als Malerfirmen":

http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=193866

(was meist zutreffend ist) wobei hier auch die finanziellen Aspekte durch die Kommune (wer bezahlt was?) wohl bedacht werden.Es wird-hier und da-gelingen durch LEGALE WÄNDE "Schmierereien" etwas zu verhindern,aber ich warne vor

Spielen mit "repressiver Toleranz" da junge Menschen extrem sensibel sind und so etwas schnell durchschauen.Diese Fra-

Ge:

"Würden genügend legale Wände das Problem lösen?!"

wird mir oft gestellt und meine Antwort ist immer:

"Je komplexer und widersprüchlicher eine Gesellschaft ist,desto mehr berechtigte Kritik und Pro-test muss entstehen,der AUCH durch Graffiti ausgedrückt wird".

Was regelmässig enttäuschte Gesichter erzeugt.

Selbst eine Stadt wie Frankfurt,mit einer Bürgermeisterin wie Frau Roth,die dediziert GEGEN Graffiti ist,kommt nicht um

hin auch legale Wände einzuführen bzw.diese in ihre Überlegungen einzubeziehen:

http://www.frankfurt.de/deutsch/8service/86service-planung/thema.html

Natürlich spricht man aber nicht gern davon......

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INPUT+FEEDBACK:

Die ganze Professionalisierung (auf Seiten der Sprayer sowie auf der der Fachkräfte) bedeutet dass BEIDE Seiten immer mehr Informationen über die Komplexität des "Problems Graffiti" erhalten.Viele "Aufklärungsbroschüren" wirken wie in Text wie Aufmachung wie Graffiti-Fanzines.Als Beispiel kann dienen:"Graffiti":

http://kriminalpraevention-sh.de/graffiti.pdf

vom "Rat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig Holstein".Die Menge der Hintergrundinformationen erhöht den allgemei

nen Kenntnisstand und somit bewirkt selbst Prävention als MULTIPLIKATOR für die Belange der Sprayer.Dies ist ein nicht vermeidbarer Seiteneffekt der Präventionsfachleute und Polizisten oft wenig bewust ist,dass sie in Wirklichkeit auch Werbung FÜR das "Sprayen" machen,ob sie nun wollen oder nicht.Es soll darauf hingewiesen werden wie in solchen Pub

likationen die ROLLEN-Verteilung ist.Per definitionem sind die Sprayer (=männliche Jugend) die "Bösen",die-"natürlich"-

nicht zu Wort kommen.Anstelle dessen wir "über sie gesprochen und geurteilt"=abgeurteilt.Alle machthabenden Interessen

gruppen kommen zu Wort:Hausbesitzer,Malerfirmen,Polizei,Jugendamt usw.Diese Verteilung entsprechend vorurteilsbe-landener "Informationen" ist Garant,dass sich nichts ändert.Man schafft Arbeitsstellen indem man "Verbrechen" erfindet.

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DAS PROBLEM MIT DEM PROBLEM:

Besonders die politischen Personen haben ein (zusätzliches) Problem mit dem (Graffiti-) Problem,seit 30 Jahren einer "ver

Rückten" Politik zu folgen,die allenfalls eine kontinuierliche ESKALATION der Probleme nach sich gezogen zu haben.Es zeigt sich dass Schimpfen die Fragen nicht beantwortet,aus dem Ausland kommenden "Patentrezepte"(Zero Toleranz) :

http://users.aol.com/archive1/Z.html

dann doch nicht funktionieren (der Staat New York musste gerade 16 Millionen Quadratfuss Graffiti entfernen) auch wenn man sie ohne Verstand "nachbetet",noch schwerer hat es Polizei,die sich "windet" um nicht vollends lächerlich auszu

sehen.Also auch hier vorsichtige Versuche die Dinge zu versachlichen,und so manche Polizeidokumentation sieht ehr aus wie ein Graffitimagazin oder eine Arbeit eines Erstsemesterstudenten.

Hat man einmal mit "Schwachsinn" begonnen ist es extrem schwer,sich daraus wieder zu befreien.Es ist viel,viel einfacher

Herumzuschimpfen und auf "Blitzableitern" herumzuprügeln (die "visuellen Terroristen").Das entlastet......zugegeben,aber sonst auch nix,und auch nur sehr kurzfristig.Und man muss nicht nachdenken und sich der Problemtiefe nicht bewusster werden.Das bedeutet die "Antigraffitispezialisten" haben sich entschieden einen Kampf gegen "Windmühlenflügel" einzuge-

Hen.Ein ausgesprochenes "Sisyphus-Projekt".......denn "man habe das alles ja nicht wissen können",diese deutsche Haupt

ausrede für alles,zieht nicht.Es ist fast alles über Graffiti bekannt,publiziert und im Internet frei verfügbar.

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ABSCHLUSSBEMERKUNG:

Ein mit Graffitiproblemen befasster Polizist aus dem Saargebiet machte eine Bemerkung die in ihrer Prägnanz nicht zu über

bieten ist.

"Jede an einer LEGALEN Sprayfläche geleerte Sprühdose kann nicht mehr an einer an-

deren Wand angebracht werden!"

Damit bringt er die Dinge auf einen Punkt die für den Einsatz LEGALER WÄNDE und "HALLS" spricht.Sowie ver-gleichbarer präventiver Projekte.

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LITERATUR:

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http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=612185&zulöieferer=ta (08-05-2003)

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ANONYMUS:"Mega-Kunst-Graffiti gegen wilde Sprayer,Eissporthalle bekommt farbiges Seitenteil",AT:

http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.iserlohn.volltext.php?id=646695&zulieferer=ikz&ru (31-05-2002)

ANONYMUS:"Kettensäge nicht an Bäume lassen",AT:

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1162093 2003

ANONYMUS:"Höhlenmalerei" ziert Wartehäuschen,Graffiti werten Haltestelle wieder auf-Initiative der Frauenunion",

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http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.letmathe.volltext.php?id=649021&zulieferer=ikz&rubrik (03-06-2003)

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ZUSATZINFORMATIONEN:

Sie können mich jederzeit erreichen:

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che nötig.Die ständig aktualisierte GRAFITTI-BIBLIOGRAPHIE/GRAFFITI-BIBLIOGRAPHY (4.) enthält 29 000 (meist autopsierte) Einträge und wächst täglich um 10 Einträge.

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http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/vocab9.htm ...................................part 9

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/vocab10.htm .................................part 10

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/vocab11.htm .................................part 11

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/vocab12.htm .................................part 12

http://people.freenet.de/graffitiforschung.de/vocab13.htm .................................part 13

Teile 1,2 und 3 nur in DRUCK vorhanden.

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AUSLANDSINFORMATIONEN:

Um den finanziellen Umfang des "Graffiti-Problems" einschätzen zu können hier eine Meldung aus den USA aus dem Jahre 2001:

http://www.prweb.com/releases/2001/1/prweb21646.php

Bitte beachten sie,dass die amerikanische Zahl BILLION unserer Milliarde entspricht.