Fol. 2v Abb.2
[DURINK:] Latitudo/Longitudo.
Nota: hoc banderium 1 minus alias gonicza chorongew 2 continent in longitudine unam ulnam cum quartali, in latitudine autem unam ulnam tantum.
[DLUGOSZ und HAND II 3:] Banderium a) magistri cruciferorum minus 4 ; sub quo erant milites cruciferorum ordinis magis notabiles et prestantes et aliqui milites mercenarii, qui ex variis Almanie 5 partibus advenerant, et aliqui b) curienses atque cubicularii magistri.
a) von Dlugosz später vorangestellt.
b) durch Verweis am Rand von Hand II eingefügt.
1 Es handelt sich um einen Gonfanon in abgewandelter
Form, s. S. 23-30 u. 132 ff.
2 Polnisch, wörtlich: „Läuferfahne“. Die Bezeichnung
„Rennfahne“ oder „Rennbanner“ dürfte aber auch nicht falsch sein,
s. S. 133 f.
3 Zur Frage dieser Hand s. Kap. 13. Obwohl sie die jüngste
ist, wird sie in der Forschung als Hand II bezeichnet. Vgl. Anm. 1 zu fol.
1 r und Anm. 5 zu Abb. 1.
4 Siehe Anm. 6 zu Abb. 1.
5 Gemeint ist offenbar „Deutschland“ und nicht etwa „Schwaben“.
Übersetzung: Marie-Luise Heckmann
“[Durink:] Breite/Länge.
Bemerke: Dieses Banner umfasst weniger als andere Läuferfahnen, [nämlich] in der Länge eine Elle weniger ein Viertel, in der Breite aber im Ganzen eine Elle.
[Dlugosz und Hand II:] Das kleinere Banner des [Hoch-] Meisters der Kreuzträger; unter welchem die besonders bemerkenswerten und vorzüglichen Ritter des Kreuzträgerordens und einige angeworbene Ritter auftraten, die aus den verschiedenen Teilen Deutschlands gekommen waren, sowie einige Höflinge und Kammerdiener des [Hoch-] Meisters.“