König Salomon, die Zahl 666, die Zahl 36, die 777, Seth und die 13

In der Bibel erscheint die Zahl 666 zum ersten Mal im ersten Buch der Könige: Im Zusammenhang mit 666 Goldtalenten, König Salomon und den berühmten Rätselfragen der Königin von Saba:

"Als aber die Königin von Saba den Ruf Salomos [...] vernahm, da kam Sie, um ihn mit Rätselfragen auf die Probe zu stellen. [...] Der König Salomo aber schenkte der Königin von Saba alles, was ihr gefiel und was sie wünschte, abgesehen von dem, was er von selbst ihr aus königlicher Freigebigkeit schenkte. Dann trat Sie den Rückweg an und zog in ihr Land, sie und ihre Diener. Das Gewicht des Goldes, das für Salomo in einem einzigen Jahr einkam, betrug 666 Goldtalente."(1. Könige 10.1-14)

Die hiermit verbundene Geschichte wird im biblischen 2. Buch der Chronik noch einmal wiederholt, wobei die 666 Goldtalente wiederum erwähnt werden:

“Und da die Königin von Saba das Gerücht von Salomo hörte, kam sie mit sehr vielem Volk gen Jerusalem, mit Kamelen, die Gewürze und Gold die Menge trugen und Edelsteine, Salomo mit Rätseln zu versuchen. Und da sie zu Salomo kam, redete sie mit ihm alles, was sie sich hatte vorgenommen. Und der König sagte ihr alles, was sie fragte, und war Salomo nichts verborgen, das er ihr nicht gesagt hätte. Und da die Königin von Saba sah die Weisheit Salomos [...] und sie sprach zum König: Es ist wahr, was ich gehört habe in meinem Lande von deinem Wesen und von deiner Weisheit. [...] Und der König Salomo gab der Königin von Reicharabien alles, was sie begehrte und bat, außer was sie zum König gebracht hatte. Und sie wandte sich und zog in ihr Land mit ihren Knechten. Des Goldes aber, das Salomo in einem Jahr gebracht ward, war 666 Zentner ...“ (2. Chronik 9. 1-13)


Nun ist ja:
6 * 6 = 36
und:
1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12+13+14+15+16+17+18+19+20+21+22+23+24+25+26+27+28+29+30+31+32+33+34+35+36 = 666
Die 666 ergibt sich also als Summe aller Zahlen von 1 bis 36.
Die 36 und die 666 sind somit mathematisch miteinander verbunden.

Durch astronomische Beobachtungen gelang es den alten Ägyptern bereits um 2500 v. Chr. das Jahr in 36 Dekane zu je 10 Tagen zuzüglich von 5 Epagomenentagen einzuteilen. Dekaden werden auch heute noch in der Astrologie verwendet. Die Vorläufer des heutigen Tierkreises und unserer Sternzeichen wurden schon im alten Ägypten abgebildet, zum Beispiel im berühmten Tierkreis von Dendera oder auf Zeichnungen im Grab des Pharaos Sethos I.

Die 36 ist auch seit früher Zeit in der jüdischen Tradion bedeutsam.
Zitat aus dem Talmud:
... „Abaje sagt, das Universum hat nicht weniger als 36 heilige Männer, welche täglich kontemplieren über die Ratschlüsse Gottes. Denn man sagt: „Glücklich sind die, welche mit ihm hoffen, und die Kabbalistische Zahl des Wortes „lo“ (ihm) ist 36."

Im "Testamentum Salomonis" redet König Salomon zu 36 Dämonen.
Zitat aus dem "Testamentum Salomonis" (ein in griechisch verfasster Text aus der Zeit um 100-400 n. Chr.):
… „Und ich Befahl einem anderen Dämonen zu erscheinen. Und da erschienen mir die 36 Prinzipien (stoicheia), ihre Anführer wie unförmige Hunde, einige unter Ihnen in Menschengestalt, einige in der Gestalt von Stieren, einige mit den Gesichtern von Bestien, einige in Schlangengestalt, einige mit Sphinxgesichtern, oder von den Gesichtern Vögeln. Und auf die Frage: Wer seid Ihr? –antworteten Sie: „Wir sind die 36 Elemente (stoicheia), die Weltherren der Dunkelheit dieses Aeons.“


Im 1. Buch der Könige und in der Chronik steht König Salomon somit im Zusammenhang mit Weisheit, Rätselfragen und der Zahl 666. Und im Testamentum Salomonis steht Salomon im Zusammenhang mit 36 Dämonen, von denen einige Mischwesen aus Menschen und Tieren sind. Also genau mit der gesuchten Lösung des Rätsels der 666 aus der Offenbarung des Johannes:



"Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."(Offenbarung 13. 18)


Besitzt also bereits der weise König Salomon, der alle Rätselfragen der Königin von Saba beantworten konnte und in jenem Jahr 666 Talente Gold bekam, den Schlüssel zum Rätsel der 666?

- Moderne Lösungsversuche wie Nero = Tier = 666 sind dann blanker Unsinn? - zumal Nero ja kein Tier, sondern Mensch war.

... und was ist mit der Zahl 13?

Hängt Sie vielleicht mit dem Rätsel der 666 zusammen?

Es ist bekannt, das der Ägyptische König Ramses II , der von Forschern als der Pharao angesehen wird, unter dem das Volk Israel aus Ägypten auszog († um 1213 v. Chr.), seinen 13. Sohn Merenptah als seinen Nachfolger bestimmte.

Im Abschnitt der 13 Königreiche aus der Apokalypse des Adam (Nag Hammadi, 5tes Traktat des Codex V, vermutlich eine vorchristliche Schrift) wird König Salomon mit Dämonen in Zusammenhang gebracht, nämlich bei der Passage des vierten Königreichs:

Zitat aus der Apokalypse des Adam (Abschnitt der 13 Königreiche):
„Das vierte Königreich sagt von ihm […].Salomon selbst sandte seine Armee von Dämonen aus, um die Jungfrau zu suchen. Aber sie fanden nicht die welche sie ausgesucht haben, sondern die, welche ihnen gegeben wurde. Die holten sie und Salomon nahm sie. Die Jungfrau wurde Schwanger und gebar das Kind. Sie nährte es am Rande der Wüste. Als er ernährt worden war erhielt er Macht und Ehre durch den Samen von dem er entstand. Und so kam er auf das Wasser.“

Im Sethianischen „Ägypterevangelium (Nag Hammadi Codex III, 2 und identisch überliefert in Nag Hammadi Codex IV, 2) wird vom „Gott der 13 Aeonen“ geschrieben und davon, dass durch Seth oder durch Jesus (das wird in der aufgefundenen Textstelle nicht ganz klar und sollte es vermutlich auch nicht werden, da die Sethianer beide als Erlöser betrachten) die Kräfte der 13 Äonen festgenagelt werden.

Zitat aus dem Ägypterevangelium:
„Er durchschritt (5) die drei Ereignisse (Parusien), die ich oben erwähnt habe: die Sintflut und das Feuer und das Gericht der Archonten und Kräfte und Mächte, um es (sc. das Geschlecht), das in die Irre ging, zu retten durch die Versöhnung der Welt und (10) die Taufe durch einen logosgeschaffenen Körper, welchen der große Seth sich bereitet hat in einem Geheimnis durch die Jungfrau. (Dies geschah), damit die Heiligen hervorgebracht werden durch den heiligen Geist, durch (15) unsichtbare, verborgene Symbole, durch eine Versöhnung der Welt mit der Welt, durch die Absage an die Welt
und (durch) den Gott der dreizehn Äonen

und (durch) die Anrufungen der Heiligen und (20) (durch) die Unaussprechbaren und (durch) die unvergänglichen Schöße und (durch) das große Licht des Vaters, der präexistent war mit seiner Pronoia (=Vorsehung) und durch sie die heilige Taufe einsetzte, welche die Himmel übertrifft (25), durch den unvergänglichen ( 64.1) Logosgeschaffenen und Jesus, den Lebendigen, und den, den der große Seth angezogen hat.
Und er nagelte die Kräfte der dreizehn Äonen an
und (5) setzte fest durch ihn die, welche kommen, und diejenigen, welche gehen. Er bewaffnete sie mit einer Waffe zum Erkennen dieser Wahrheit, mit einer unbesiegbaren Kraft der Unvergänglichkeit.“


Die 13 findet sich zudem in prominenter Rolle in der gnostischen Schrift  "Marsanes"
(Nag Hammadi Codex X, 1). Hier wird von 13 Siegeln gesprochen, wobei das letzte und 13te Siegel der Stille, dem schweigenden unbekannten Gott zugeordnet wird. - Was zur häufigen Nicht-Erwähnung der 13, als allerheiligstes Element angesichts einer 12heit (12 Jünger + Jesus; 12 Stämme Israels + Moses/Bundeslade) gut passt.

Zitat aus dem Abschnitt über die 13 Siegel in Marsanes:

"Aber die Dreizehnheit der Siegel, -- ich habe sie eingerichtet zusammen mit [dem] Gipfel der Erkenntnis und der Festigkeit der Ruhe.
Das erste Siegel aber [und das] zweite und das [dritte] sind die weltlichen und die hylischen. Ich habe euch [belehrt] über diese, damit ihr sollt [...] eure Körper. Und [eine] wahrnehmbare [Kraft] wird [...] die, die ruhen werden, und sie werden bewahrt sein  [von] dem Leiden und der Teilung [der] Einheit.
Das vierte aber [und das] fünfte, welche oben sind, [diese] habt ihr erkannt [... göttlich]. Er existiert nach dem [...] und der Natur von den [...] das heißt, der, der [...] [...] drei. Und [ich habe]  dich [belehrt] über [...] den drei [...] durch diese [beiden. Ich habe] dich [belehrt] über [es, daß es] unkörperlich ist [...] [...] und anschließend [...] in [...] jeder [...], der [...] eure [...].
Das [fünfte]  aber spricht [über die] Reue [von] denen, die in mir sind, und über (die Reue) von denen, die an jenem Ort wohnen.
Das sechste aber spricht über die Autogennetos -- , über das körperlose Wesen, das teilweise existiert, zusammen mit denen, die existieren in der Wahrheit des Alls [...] zum Verständnis und zur  Befestigung.
Und das über die selbstgezeugte Kraft, welche [ist der] dritte [vollkommene ...] [...].
(Das) vierte über die Rettung [und] die Weisheit.
Das achte aber (spricht) aber über den Verstand, welcher [männlich] ist (und) in Erscheinung trat [am Anfang], und (über) das Wesen, [das körperlos ist], und die [verständige] Welt.
Das neunte [...] der Macht, [die] in Erscheinung trat [am Anfang.]
[Das] zehnte (Siegel spricht) [über Barbelo, die] Jungfrau [...] [...] des Äons.
Das elfte unddas zwölfte sprechen über den Unsichtbaren, der drei Kräfte besitzt, und den Geist, der kein Wesen hat, indem er gezählt wird zu der ersten Ungezeugten.
Das dreizehnte (Siegel) spricht über [den] Schweigenden, der nicht [gewußt] wurde, und den Beginn von [dem, der] nicht unterschieden wurde."


Und auch im wohl ältesten satirisch-mythologisch Roman der Weltliteratur  "Metamorphosen oder Der goldene Esel" von Apuleius ( *ca.125 - ca. 170 n. Chr.) spielt die 13 in verhüllter Form einer Rolle. Dort werden nämlich 13 Völker aufgezählt, welche die grosse Göttin Isis unter dem einen oder anderen Namen verehren:

Zitat aus dem Absatz über die vielerlei Namen der Isis in "Metamorphosen oder Der goldene Esel" von Apoleius (Metamorphoses XI. 5):

"... die Mutter der Schöpfung, die Herrin aller Elemente, der Ursproß der Jahrhunderte, die höchste der Gottheiten, die Königin der Geister, die erste der Himmlischen, die Erscheinung der Götter und Göttinnen in einer Gestalt, die ich des Himmels lichtvolle Höhen, des Meeres wohltätiges Wehen, der Unterwelt vielbeweinte Stille durch meinen Wink leite, deren einzigartiges Walten in vielgestaltigem Bilde, in mannigfachem Brauch, unter vielerlei Namen der ganze Erdkreis verehrt.
Dort nennen mich die Erstgeborenen der Menschen, die (1) Phryger, die pessinuntische Göttermutter, hier die Urbewohner ihres Landes, die (2) Attiker, die kekropische Minerva, dort die meerumfluteten (3) Kyprier die paphische Venus, die pfeiltragenden (4) Kreter die diktynnische Diana, die dreisprachigen (5) Sikuler die stygische Proserpina, die (6) Eleusinier die alte Göttin Ceres, (7) andere Juno, (8) andere Bellona diese dort (9) Hekate, jene (10) Rhamnusia, und die von den beginnenden Strahlen der aufgehenden Sonne beleuchtet werden (11), die Äthiopier beider Länder (12) und die durch uralte Weisheit ausgezeichneten Ägypter (13), durch eigene Bräuche mich ehrend, mit meinem wahren Namen Königin Isis.

Historiker spekulieren und vermuten auch hier, dass die Anzahl von 13 Nationen hier bewusst gewählt wurde, zumal zu jener Zeit viel mehr Nationen bekannt waren, welche Göttinnen verehrte. (Andere Historiker halten diese jedoch für Zufall). Das Lucius Apuleius von einem goldenen Esel schreibt, ist aber sich kein Zufall.
Der Esel ist seit Anbeginn mit dem Königtum Israels verbunden. Saul wird von Samuel i.A. Gottes, zum ersten König Israels erwählt, als er seines Vaters Eselinnen sucht:

„Es hatte aber Kis, der Vater Sauls seine Eselinnen verloren, und er sprach zu seinem Sohne Saul: ’Nimm der Knaben einen mit dir, mache dich auf, gehe hin, und suche die Eselinnen.“ (Buch Samuel 9. 3) [...]
„Als nun Samuel Saul ansah, antwortete ihm der Herr: Siehe, das ist der Mann, davon ich Dir gesagt habe, dass er über mein Volk herrsche. Da trat Saul zu Samuel unter dem Thor, und sprach: ’Sage mir, wo ist hier des Sehers Haus?’ Samuel antwortete Saul, und sprach: ’Ich bin der Seher, gehe vor mir hinauf auf die Höhe [...]. Und um die Eselinnen, die du vor dreien Tagen verloren hast, bekümmere dich jetzt nicht, sie sind gefunden. Und weß wird seyn alles was das Beste Israels ist? Wird’s nicht dein und deines Vaters Haus seyn?“ (Samuel 9. 17-20) [...]
„Und Samuel sprach zu allem Volk: Da sehet ihr, welchen der Herr erwählet hat, denn ihm ist keiner gleich unter dem Volk. Da jauchzte alles Volk, und Sprach: Glück zu dem Könige“. (Samuel 10. 24)

Tacitus liefert in seinen Historien ein antikes Zeugnis über das Judentum, welches andeutet, dass hier der Esel verehrt wurde, weil Esel die Israeliten beim Auszug aus Ägypten durch die Wüste gerettet haben. Der folgende Passus ist der Darstellung des Exodus der Juden aus Ägypten in den Historien (5, 2-5) von Tacitus, entnommen und zeigt dies:

5, 3: „[...] Aber nichts erschöpfte sie so sehr wie der Wassermangel und schon waren sie dem Tode nahe auf der weiten Ebene zu Boden gesunken, als eine Herde Wildesel von der Weide zu einem schattigen Felsenhain strebte. Moses folgte ihnen, weil er aufgrund des grasbewachsenen Bodens vermutete, dass sich dort reiche Wasseradern finden ließen. Und das verschaffte ihnen in der Tat Linderung. Und sie marschierten ununterbrochen 6 Tage und besetzten am 7. Tag das Land, nachdem sie die Bewohner vertrieben hatten. Dort weihten sie eine Stadt und einen Tempel.
[...](5,4) Moses aber führte neue Riten ein, die denen der übrigen Sterblichen entgegengesetzt sind, um auch in Zukunft das Volk fest im Griff zu haben. Dort ist alles unheilig, was bei uns heilig ist, andererseits ist bei ihnen erlaubt, was bei uns ein Frevel ist. Dem Bild des Tieres, das sie vor dem Verdursten bewahrt und ihnen geholfen hatte, den richtigen Weg zu finden, ließen sie im Innersten des Heiligtums göttliche Verehrung zukommen. Den Widder schlachten sie, gewissermaßen um dem Gott Amun Schmach anzutun; auch der Stier wird geopfert, weil die Ägypter den Apis verehren.[...]

Minucius Felix erwähnt in seinem Werk Octavius entsprechende Vorwürfe gegen die Christen, daß diese Eselsverehrung betreiben würden:
„(Kap. IX) ... 2. Sie erkennen sich an geheimen Merkmalen und Zeichen und lieben sich gegenseitig fast, bevor sie sich kennen. Allenthalben üben sie auch unter sich sozusagen eine Art von Sinnlichkeitskult; unterschiedslos nennen sie sich Brüder und Schwestern: so wird sogar die gewöhnliche Unzucht durch diesen heiligen Namen zur Blutschande. So prahlt ihr gehalt- und sinnloser Aberglaube noch mit Schandtaten. 3. Wenn dem keine Wahrheit zugrunde läge, würde nicht das scharfsichtige Gerücht von diesen Leuten so ruchlose Dinge erzählen, die man, ohne vorher um Entschuldigung zu bitten, gar nicht sagen darf. Höre ich doch, daß sie den Kopf eines Esels, dieses verächtlichen Tieres, weihen und ich weiß nicht in welchem Wahn verehren, ein Kult, würdig solcher Sitten und aus ihnen entsprungen.“

Er bestreitet jedoch den Wahrheitsgehalt dieser Vorwürfe:
„(Kap. XXVIII) ... 6. Durch diese und ähnliche Fabeln haben die gleichen Dämonen die Ohren der Unverständigen gegen uns vollgestopft, um uns zum Gegenstand des Abscheus und der Verwünschung zu machen. Befremdlich ist das nicht; denn die öffentliche Meinung, die stets durch eingestreute Lügen Nahrung erhält, aber durch das helle Licht der Wahrheit in nichts zerrinnt, gehört auch zum Geschäft der Dämonen. Von ihnen nämlich wird eben das falsche Gerede verbreitet und unterhalten. 7. Daher kommt auch, was du gehört haben willst, daß ein Eselskopf bei uns Gegenstand göttlicher Verehrung sei. Wo ist der Tor, der so etwas verehrt? Wo ist der größere Tor, welcher eine solche Verehrung für wahr hält?“

Der bekannte Ägyptologe Jan Assmannn schreibt in seinem Buch „Moses der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnisspur (Carl Hanser München 1998)“:

„Das seltsame und besonders absurde Motiv, daß der Gott der Juden als Esel dargestellt werde, findet seine Erklärung bei Plutarch,* der die Geschichte in der Form eines Mythos erzählt. Der Gott Seth, der Mörder des Osiris, wurde aus Ägypten vertrieben und verbrachte 7 Tage auf der Flucht nach Palästina. Dort zeugte er zwei Söhne, die er Jerusalem und Juda nannte. Seth wird in der Ägyptische Mythologie gewöhnlich mit dem Esel assoziiert. In gräkoägyptischen Texten wird der Gott Iao, die griechische Wiedergabe des jüdischen Gottesnamens, mit Seth und dem Esel verbunden, weil der Name dem offenkundig onomatopoetischen ägyptischen Wort für Esel** ähnelte.“
*[-> Plutarch: „De Iside et Osiride“ (Über Isis und Osiris)]
**[-> Gemäß Adolf Erman „Die Religion der Ägypter - Ihr werden und vergehen in vier Jahrtausenden (De Gruyter, Berlin 1934)“, S. 405, war das altägyptische Wort für Esel: „Jo“; im deutschen ist IA das gängige onomatopoetische Wort für Esel; so wie „Wau Wau“ für Hund]

Im Online Bibellexikon von www.bibelwissenschaft.de steht über Seth folgendes:

"Nach verschiedenen Texten aus Nag Hammadi ist dem alttestamentlichen Adams-Sohn Seth in dem synkretistischen System der Gnosis eine beträchtliche Machtfülle zugewachsen, die ihn zum pantheistischen Weltgott aufsteigen lässt. Speziell die gnostische Sekte der Sethianer verehrte ihn als Gottessohn und Antichrist."

Dort ist auch folgende Alte Zeichnung abgebildet:
Mit der Abbildungsunterschrift: "Menschengestaltige Figur mit Eselskopf und Pfeil und Bogen in den Händen. Darüber eine Beischrift in koptisch-griechischen Buchstaben: CMEPΔAΛEOC HΠYTA ΘEOC; die Wortanfänge bilden akrostisch den Namen CHΘ „Seth“."

Aleister Crowley schreibt in seinem Buch Liber Al (Kapitel III, Vers 34):

"Ein anderer Prophet wird sich erheben und neue Erregung von den Himmeln bringen, eine andere Frau wird die Lust & Verehrung der Schlange erwecken; eine andere Seele von Gott und Tier wird sich mit der des Priesters des Erdballs vermischen; ein anderes Opfer wird das Grab beflecken; ein anderer König wird herrschen; und der Segen wird nicht länger fließen Dem Falkenköpfigen mystischen Herrn!"

Der Falke steht ja für Horus und also meint Crowley hier wohl einen Propheten von Seth, dem Gegner von Osiris und Horus in der Ägyptischen Mythologie.

Seit neuerem gibt es eine Berechnung, nach welcher die Zahl 666, tatsächlich die Zahl von Seth, dem ägyptischen Esel-, Donner-, und Wüstengott und zugleich dritten Sohn Adam und Evas gemäß der Bibel, ist. Auf Grundlage der Altersangaben im biblischen Stammbaum, der zu Jesus führt, wird ausgerechnet, daß das Tier  666 Seth ist. Diese Berechnung wird im Buch "Der Esel, die Bibel und die Tierische Zahl 666: Eine ernstgemeinte biblisch-numerologische Berechnung, nach der 666 die Zahl des Esels ist" von Jose Beslatz dargestellt.


666


Das Buch zeigt auch eine einfach nachzuprüfende Berechnung, wonach ((131313):13):13 = 777 ist.

Daraus wird der Schluss gezogen, dass die eigentliche Lösung des Rätsels der 666 darin liegt, ein neues Rätsel zu formulieren:
"Wer Verstand hat, der berechne den Namen der Gerechtigkeit, denn es ist der Name des Teilens
und dieser Name ist die dreifache 13, geteilt durch die 13, geteilt durch die 13. "
Hier ist die Lösung für dieses Neue Rätsel:
((131313):13):13 = 777

Der biblische "Name der Gerechtigkeit" ist demnach Lamech:
Denn im alten Testament steht 7 77, das Alter Lamechs, für das Gerechtigkeitsprinzip "Rache und Vergeltung":
"Lamech sagte zu seinen Frauen: Ada und Zilla hört meine Rede, ihr Frauen Lamechs horcht auf meinen Spruch! Einen Mann erschlug ich für meine Wunde, einen Jüngling für meine Strieme. Wird Kain 7 mal gerächt, dann Lamech 77 mal. [...] Die ganze Lebensdauer Lamechs betrug 777 Jahre, dann starb er. (Buch Genesis 4. 23 - 5. 31).

Und im Neuen Testament steht 7 77 für die endlose Vergebung:
"Da trat Petrus hinzu und sprach: 'Herr, wenn mein Bruder sich gegen mich verfehlt, wie oft soll ich ihm vergeben? Bis zu 7 mal?' Jesus antwortete ihm: 'Ich sage dir, nicht bis 7 mal, sondern bis zu 77 mal. (Matthäus 18. 21,22)."

Die zweifache Teilung von (131313 durch 13) durch 13 =777,
welche vom alten Testament zur Gerechtigkeit Jesu,
der Gerechtigkeit jener Neuen Welt, welche uns in der Offenbarung des Johannes angekündigt wird,  führt,
 spiegelt sich Hier und Hier in der Offenbarung des Johannes wider.  !!!!!


Die erste, der beiden Teilungen der 131313 durch 13 erfolgt somit durch Moses und die zweite durch Jesus.

Moses = 13, denn er scharte 12 Stämme um sich.
... bei der Volkszählung zu Beginn des 4ten Buchs Moses des Buchs Numeri (Buch der Zählung).

Jesus = 13, denn er scharte 12 Jünger um sich.
... einige Jahre nach der Volkszählung zur Zeit des Herodes.


Die Zahl 777 hatte schon in der alten ägyptischen Religion eine Bedeutung. Gemäss einem Urgötterlied hat der Sonnengott 4 Widderköpfe auf dem Nacken, welche die 4 Windgötter repräsentieren, und 777 Ohren und hunderttausende von Hörnern (siehe Erman, 1934, S. 97).

Bei den Indern bzw. im Hindusimus gibt es auch 7 heilige Berge, 7 heilige Flüsse und 7 heilige Städte.

Und auch im 4ten Buch Mose (Numeri), 23. 1:
"sprach Bileam zu Balak : 'Lass mir hier 7 Altäre aufrichten sowie 7 Jungstiere und 7 Widder bereitstellen!'

In der Offenbarung des Johannes findet sich die 7 und auch die 777 besonders oft wieder.
So zum Beispiel zu Beginn, in den sieben Briefen an die 7 Gemeinden in Asien (Off. 2.-8.) und in der Eingangsvision:
"[...] die 7 Sterne sind Engel der 7 Gemeinden, und die 7 Leuchter sind die sieben Gemeinden (Off. 1. 20)."

Oder gegen Ende zu Beginn der Beschreibung des Himmlischen Jerusalem:
"Und es kam einer von den 7 Engeln, die die 7 Schalen hatten, gefüllt mit den letzten 7 Plagen, und redete mit mir also: `Komm her, ich will Dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen.´ Und er entrückte mich im Geiste auf einen hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die aus dem Himmel von Gott herabstieg, [...] (Off. 21. 9-10)."

Die Offenbarung wird an 7 Gemeinden gesandt, es ist die Rede von 7 Leuchtern, 7 Siegeln, 7 Posaunen, 7 Engeln und 7 Apokalyptische Reitern. Die 7 kommt in der Offenbarung von allen Zahlen mit Abstand am häufigsten, nämlich ungefähr zweiundsechzig mal vor.

Die 6 kommt ausser im Rätsel der 666 gerade noch sieben mal vor. Davon zweimal beim 6ten von 7 Engeln, und einmal beim Öffnen des sechsten von sieben Siegeln.
Das Rätsel der 666 ist also mit dem Rätsel der Zahl 777 eng verbunden?

- Geht es eigentlich darum zu verstehen was Gerechtigkeit bedeuted? - nämlich teilen.

Und ist also der dritte Sohn Adam und Evas und ägyptische Esels,- Wüsten- und Donnergott Seth, das gesuchte Tier der Offenbarung.?

"Jesus sprach: Wenn ihr aus zwei eins macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden; und wenn ihr sagt: Berg, gehe weg, wird er sich wegbewegen."
(Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 106)

Sowohl der frühchristliche Kirchenvater und Theologe Origen von Alexandria (185 - 254 n.Chr.), als auch dessen Zeitgenosse und Gegenspieler, der platonische Philosoph und Christengegner Celsus beschreiben, dass gemäss einem Dokument der frühchristlichen, gnostischen Gemeinschaft der Ophiten "der 7te Engel der Offenbarung die Gestalt eines Esels hat".


Das älteste bislang gefundene Bildnis der Kreuzigung ist das sogenannte Spottkreuz. Es stammt etwa aus dem 3 Jahrhundert und zeigt einen gekreuzigten Esels.



Die Schrift darunter ist griechisch und besagt übersetzt: "Alexamenos betet seinen Gott an.".

"Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt, und nichts verborgen, was nicht bekannt werden wird."
(Matthäus 10, 26)


"Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt's nicht, und mein Volk vernimmt's nicht."
(Prophet Jesaja 1. 3)

"Jesus sprach: 'Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel der Erkenntnis genommen und sie verborgen. Weder sind sie eingetreten, noch haben sie die gelassen, die eintreten wollten'."
(Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 39)

"Wehe aber euch Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschliesst das Himmelreich vor den Menschen. Denn ihr selbst kommt nicht hinein, und die, die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein"
(Matthäus, 23, 13).

"Wehe euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seit nicht hineingegangen, und die, welche hinein wollten, habt ihr abgehalten"
(Lukas, 11, 52).

"Jesus sprach: 'Wehe den Pharisäern! Sie gleichen einem Hunde, der auf der Ochsenkrippe liegt. Denn weder frißt er, noch lässt er die Ochsen fressen'."
(Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 102)





Die Griechische Insel Patmos ist der Ort, an dem Johannes die Vision der Offenbarung erfahren hat. An der Höhle, in welcher er die Vision erlebte, steht heute das Kloster der Apokalypse.
Offenbarung des Johannes 1. 9:

"Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal ist und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel, die da heißt Patmos, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu Christi. Ich war im Geist an des Herrn Tag und hörete hinter mir eine große Stimme als einer Posaune, die sprach: 'Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte; und was du siehest, das schreibe in ein Buch und sende es zu den Gemeinden in Asien, gen Ephesus und gen Smyrna und gen Pergamus und gen Thyatira und gen Sardes und gen Philadelphia und gen Laodicea.' Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich wandte, sah ich 7 güldene Leuchter und mitten unter den 7 Leuchtern einen, der war eines Menschen Sohn gleich, der war angetan mit einem Kittel und begürtet um die Brust mit einem güldenen Gürtel. Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich wie Messing, das im Ofen glühet, und seine Stimme wie groß Wasserrauschen; und hatte 7 Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharf, zweischneidig Schwert, und sein Angesicht leuchtete wie die helle Sonne. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: 'Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot; und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen soll danach, das Geheimnis der 7 Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und die sieben güldenen Leuchter. Die 7 Sterne sind Engel der 7 Gemeinden, und die 7 Leuchter, die du gesehen hast, sind 7 Gemeinden.' (Offenbarung des Johannes, 1. 9-20)"



Auf den folgenden Seiten können Sie die heilige Insel der Offenbarung des Johannes näher kennenlernen: Durch Foto-Impressionen einer Wanderung vom Hafen aus zum Offenbarungskloster mit der Johannesgrotte, in welcher Johannes die Vision der Offenbarung erschien, und weiter bis zum Johanniter-Kloster auf dem Bergipfel der Chora von Patmos.

Liste [<<] [>>] Alter Seelenwinde Webring



Patmos

Patmos: 1. Wanderung zum Kloster der Offenbarung und zum Johanniter-Kloster

Patmos: 2. Zum Kloster der Offenbarung

Patmos: 3. Wanderung zum Kloster der Offenbarung

Patmos: 4. Wanderung zum Kloster der Offenbarung

Patmos: 5. Am Kloster der Offenbarung - Johannes Theologos

Patmos: 6. Die Höhle der Offenbarung - Johannes Theologos

Patmos: 7. Ruine der alten Klosterschule beim Kloster der Offenbarung

Patmos: 8. Die "Neue" (1713) Klosterschule beim Kloster der Offenbarung

Patmos: 9. Weg vom Kloster der Offenbarung zum Johanniter-Kloster

Patmos: 10. Weg vom Kloster der Offenbarung zum Johanniter-Kloster

Patmos: 11. In der Chora beim Johanniter-Kloster

Patmos: 12. Ikonen vor dem Johanniter-Kloster

Patmos: 13. Vor dem Eigang des Johanniter-Klosters

Home Hexmex

Weitere Infos zur Insel Patmos












Gotica Top100 Vampire Top 100 Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur Topliste GDI Top 50 Gothic Toplist by nachtwelten -|- Wave Forum Topsites -|- Sirina`s Topliste Hier gehts zur Topliste Merlin´s Top 100 Hier gehts zur Topliste Hier gehts zur neuen Topliste Vote für mich bei www.listex.de! Magical Dreams - Top 100 Schattenland Top 100 Hier gehts zur Schwarze-Magie Topliste

Die Top 666 betreten Fantasy Science-Fiction Topliste Hier gehts zur Kampftrinker Topliste Hier gehts zur Black Palace Topliste! uranuskind.de
Offener Dunkle Allianz Ring
DA logo <<
>>
Zufällige Seite
Alle Seiten
Webring-Museum
Zergeisterung
Dunkle Allianz


Kostenlose HitLinkList anmelden!
Gehe zu der HitLinkList!

Gefällt Ihnen diese Seite?

666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666 666