Abaje sagt, das Universum hat
nicht
weniger als 36 heilige Männer, welche täglich kontemplieren
über die
Ratschlüsse Gottes. Denn man sagt: „Glücklich sind die,
welche mit ihm hoffen, und die Kabbalistische Zahl
des Wortes „lo“ (ihm) ist 36."
Im "Testamentum Salomonis" redet König Salomon zu 36 Dämonen.
Zitat aus dem "Testamentum Salomonis" (ein in griechisch verfasster Text aus der Zeit um 100-400 n. Chr.):
… „Und ich Befahl einem
anderen Dämonen zu erscheinen. Und da erschienen mir die 36
Prinzipien
(stoicheia), ihre Anführer wie unförmige Hunde, einige unter
Ihnen in
Menschengestalt, einige in der Gestalt von Stieren, einige mit den
Gesichtern
von Bestien, einige in Schlangengestalt, einige mit Sphinxgesichtern,
oder von
den Gesichtern Vögeln. Und auf die Frage: Wer seid Ihr?
–antworteten Sie: „Wir
sind die 36 Elemente (stoicheia), die Weltherren der Dunkelheit dieses
Aeons.“
Im 1. Buch der Könige und in der Chronik steht König Salomon somit im Zusammenhang mit Weisheit, Rätselfragen und der Zahl 666. Und im Testamentum Salomonis steht Salomon im Zusammenhang mit 36 Dämonen, von denen einige Mischwesen aus Menschen und Tieren sind. Also genau mit der gesuchten Lösung des Rätsels der 666 aus der Offenbarung des Johannes:
"Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."(Offenbarung 13. 18)
Besitzt also bereits der weise König Salomon, der alle Rätselfragen der Königin von Saba beantworten konnte und in jenem Jahr 666 Talente Gold bekam, den Schlüssel zum Rätsel der 666?
- Moderne Lösungsversuche wie Nero = Tier = 666 sind dann blanker Unsinn? - zumal Nero ja kein Tier, sondern Mensch war.
... und was ist mit der Zahl 13?
Hängt Sie vielleicht mit dem Rätsel der 666 zusammen?
Es ist bekannt, das der Ägyptische König Ramses II , der von Forschern als der Pharao angesehen wird, unter dem das Volk Israel aus Ägypten auszog († um 1213 v. Chr.), seinen 13. Sohn Merenptah als seinen Nachfolger bestimmte.
Im
Abschnitt
der 13 Königreiche aus der Apokalypse
des
Adam (Nag Hammadi, 5tes Traktat des Codex V, vermutlich eine vorchristliche Schrift) wird König
Salomon mit Dämonen in Zusammenhang gebracht, nämlich bei der
Passage des vierten Königreichs:
Zitat
aus der Apokalypse des
Adam (Abschnitt
der 13 Königreiche):
„Das vierte Königreich sagt
von ihm
[…].Salomon selbst sandte seine Armee von Dämonen aus, um die
Jungfrau zu
suchen. Aber sie fanden nicht die welche sie ausgesucht haben, sondern
die,
welche ihnen gegeben wurde. Die holten sie und Salomon nahm sie. Die
Jungfrau
wurde Schwanger und gebar das Kind. Sie nährte es am Rande der
Wüste. Als er
ernährt worden war erhielt er Macht und Ehre durch den Samen von
dem er
entstand. Und so kam er auf das Wasser.“
Im Sethianischen
„Ägypterevangelium“ (Nag Hammadi Codex III, 2 und identisch überliefert in Nag Hammadi Codex
IV, 2) wird vom „Gott der 13
Aeonen“
geschrieben und davon, dass durch Seth oder durch Jesus (das wird in der aufgefundenen Textstelle nicht ganz klar und sollte es vermutlich auch nicht werden, da die Sethianer beide als Erlöser betrachten) die Kräfte
der 13 Äonen festgenagelt werden.
Zitat aus dem Ägypterevangelium:
„Er durchschritt (5) die drei Ereignisse
(Parusien), die ich oben erwähnt habe: die Sintflut und das Feuer
und das
Gericht der Archonten und Kräfte und Mächte, um es (sc. das
Geschlecht), das in
die Irre ging, zu retten durch die Versöhnung der Welt und (10)
die Taufe durch
einen logosgeschaffenen Körper, welchen der große Seth sich
bereitet hat in
einem Geheimnis durch die Jungfrau. (Dies geschah), damit die Heiligen
hervorgebracht werden durch den heiligen Geist, durch (15) unsichtbare,
verborgene Symbole, durch eine Versöhnung der Welt mit der Welt,
durch die Absage an die Welt
und (durch) den Gott der dreizehn Äonen
und (durch) die Anrufungen der Heiligen und (20) (durch) die
Unaussprechbaren und (durch) die unvergänglichen Schöße
und (durch) das große Licht des Vaters, der
präexistent war mit seiner Pronoia (=Vorsehung) und durch sie die
heilige Taufe einsetzte,
welche die Himmel übertrifft (25), durch den unvergänglichen
( 64.1)
Logosgeschaffenen und Jesus, den Lebendigen, und den, den der
große Seth
angezogen hat.
Und er nagelte die Kräfte
der dreizehn Äonen an und (5) setzte fest
durch ihn die, welche kommen, und
diejenigen, welche gehen. Er bewaffnete sie mit einer Waffe zum
Erkennen dieser
Wahrheit, mit einer unbesiegbaren Kraft der Unvergänglichkeit.“
Die 13 findet sich zudem in prominenter Rolle in der gnostischen
Schrift "Marsanes"
(Nag Hammadi Codex X, 1).
Hier wird von 13 Siegeln gesprochen, wobei das letzte und 13te Siegel der Stille, dem
schweigenden unbekannten Gott zugeordnet wird. - Was zur häufigen
Nicht-Erwähnung der 13, als allerheiligstes Element angesichts
einer 12heit (12 Jünger + Jesus; 12 Stämme Israels +
Moses/Bundeslade) gut passt.
Zitat
aus dem Abschnitt
über die 13 Siegel in Marsanes:
"Aber die Dreizehnheit der Siegel, -- ich habe sie
eingerichtet zusammen mit [dem] Gipfel der Erkenntnis und der
Festigkeit der Ruhe.
Das erste Siegel aber [und das] zweite und das [dritte] sind die
weltlichen und die hylischen. Ich habe euch [belehrt] über diese,
damit ihr sollt [...] eure Körper. Und [eine] wahrnehmbare [Kraft]
wird [...] die, die ruhen werden, und sie werden bewahrt sein
[von] dem Leiden und der Teilung [der] Einheit.
Das vierte aber [und das] fünfte, welche oben sind, [diese] habt
ihr erkannt [... göttlich]. Er existiert nach dem [...] und der
Natur von den [...] das heißt, der, der [...] [...] drei. Und
[ich habe] dich [belehrt] über [...] den drei [...] durch
diese [beiden. Ich habe] dich [belehrt] über [es, daß es]
unkörperlich ist [...] [...] und anschließend [...] in [...]
jeder [...], der [...] eure [...].
Das [fünfte] aber spricht [über die] Reue [von] denen,
die in mir sind, und über (die Reue) von denen, die an jenem Ort
wohnen.
Das sechste aber spricht über die Autogennetos -- , über das
körperlose Wesen, das teilweise existiert, zusammen mit denen, die
existieren in der Wahrheit des Alls [...] zum Verständnis und
zur Befestigung.
Und das über die selbstgezeugte Kraft, welche [ist der] dritte
[vollkommene ...] [...].
(Das) vierte über die Rettung [und] die Weisheit.
Das achte aber (spricht) aber über den Verstand, welcher
[männlich] ist (und) in Erscheinung trat [am Anfang], und
(über) das Wesen, [das körperlos ist], und die
[verständige] Welt.
Das neunte [...] der Macht, [die] in Erscheinung trat [am Anfang.]
[Das] zehnte (Siegel spricht) [über Barbelo, die] Jungfrau [...]
[...] des Äons.
Das elfte unddas zwölfte sprechen über den Unsichtbaren, der
drei Kräfte besitzt, und den Geist, der kein Wesen hat, indem er
gezählt wird zu der ersten Ungezeugten.
Das
dreizehnte (Siegel) spricht
über
[den]
Schweigenden, der nicht [gewußt] wurde, und den Beginn von [dem,
der] nicht unterschieden wurde."
Und auch im wohl ältesten
satirisch-mythologisch Roman der Weltliteratur "
Metamorphosen
oder Der goldene Esel" von Apuleius ( *ca.125 - †ca.
170 n. Chr.) spielt die 13 in verhüllter Form einer Rolle. Dort
werden nämlich 13 Völker aufgezählt, welche die grosse
Göttin Isis unter dem einen oder anderen Namen verehren:
Zitat aus dem Absatz
über die vielerlei Namen der Isis in "Metamorphosen
oder Der goldene Esel" von Apoleius
(Metamorphoses
XI. 5):
"... die Mutter der
Schöpfung, die Herrin aller Elemente, der Ursproß der
Jahrhunderte, die höchste der Gottheiten, die Königin der
Geister, die
erste der Himmlischen, die Erscheinung der Götter und
Göttinnen in
einer Gestalt, die ich des Himmels lichtvolle Höhen, des Meeres
wohltätiges Wehen, der Unterwelt vielbeweinte Stille durch meinen
Wink
leite, deren einzigartiges Walten in vielgestaltigem Bilde, in
mannigfachem Brauch, unter vielerlei Namen der ganze Erdkreis verehrt.
Dort nennen mich die Erstgeborenen der Menschen, die (1) Phryger, die
pessinuntische Göttermutter, hier die Urbewohner ihres Landes, die
(2)
Attiker, die kekropische Minerva, dort die meerumfluteten (3) Kyprier
die
paphische Venus, die pfeiltragenden (4) Kreter die diktynnische Diana,
die
dreisprachigen (5) Sikuler die stygische Proserpina, die (6) Eleusinier
die
alte Göttin Ceres, (7) andere Juno, (8) andere Bellona diese dort
(9) Hekate, jene
(10) Rhamnusia, und die von den beginnenden Strahlen der aufgehenden
Sonne
beleuchtet werden (11), die Äthiopier beider Länder (12) und
die durch uralte
Weisheit ausgezeichneten Ägypter (13), durch eigene Bräuche
mich ehrend, mit
meinem wahren Namen Königin Isis.
Historiker spekulieren und vermuten auch hier, dass die Anzahl von 13
Nationen hier bewusst gewählt wurde, zumal zu jener Zeit viel mehr
Nationen bekannt waren, welche Göttinnen verehrte. (Andere
Historiker halten diese jedoch für Zufall). Das Lucius Apuleius von einem goldenen Esel schreibt, ist aber sich kein Zufall.
Der Esel ist seit Anbeginn mit dem Königtum Israels
verbunden. Saul wird von Samuel i.A. Gottes, zum ersten König Israels erwählt, als er seines Vaters Eselinnen sucht:
„Es hatte aber Kis, der Vater Sauls seine Eselinnen
verloren, und er sprach zu seinem Sohne Saul: ’Nimm der Knaben einen mit dir,
mache dich auf, gehe hin, und suche die Eselinnen.“ (Buch Samuel 9. 3) [...]
„Als nun Samuel Saul ansah, antwortete ihm der Herr: Siehe,
das ist der Mann, davon ich Dir gesagt habe, dass er über mein Volk herrsche.
Da trat Saul zu Samuel unter dem Thor, und sprach: ’Sage mir, wo ist hier des
Sehers Haus?’ Samuel antwortete Saul, und sprach: ’Ich bin der Seher, gehe vor
mir hinauf auf die Höhe [...]. Und um die Eselinnen, die du vor dreien Tagen
verloren hast, bekümmere dich jetzt nicht, sie sind gefunden. Und weß wird seyn
alles was das Beste Israels ist? Wird’s nicht dein und deines Vaters Haus
seyn?“ (Samuel 9. 17-20) [...]
„Und Samuel sprach zu allem Volk: Da sehet ihr, welchen der
Herr erwählet hat, denn ihm ist keiner gleich unter dem Volk. Da jauchzte alles
Volk, und Sprach: Glück zu dem Könige“. (Samuel 10. 24)
Tacitus
liefert in seinen Historien ein antikes Zeugnis über das Judentum, welches
andeutet, dass hier der Esel verehrt wurde, weil Esel die Israeliten beim
Auszug aus Ägypten durch die Wüste gerettet haben. Der folgende Passus ist der Darstellung des Exodus der Juden aus Ägypten in den Historien (5, 2-5)
von Tacitus, entnommen und zeigt dies:
5, 3: „[...] Aber nichts erschöpfte sie so sehr wie der
Wassermangel und schon waren sie dem Tode nahe auf der weiten Ebene zu Boden
gesunken, als eine Herde Wildesel von der Weide zu einem schattigen Felsenhain
strebte. Moses folgte ihnen, weil er aufgrund des grasbewachsenen Bodens
vermutete, dass sich dort reiche Wasseradern finden ließen. Und das verschaffte
ihnen in der Tat Linderung. Und sie marschierten ununterbrochen 6 Tage und
besetzten am 7. Tag das Land, nachdem sie die Bewohner vertrieben hatten. Dort
weihten sie eine Stadt und einen Tempel.
[...](5,4) Moses aber führte neue
Riten ein, die denen der übrigen Sterblichen entgegengesetzt sind, um auch in
Zukunft das Volk fest im Griff zu haben. Dort ist alles unheilig, was bei uns
heilig ist, andererseits ist bei ihnen erlaubt, was bei uns ein Frevel ist. Dem
Bild des Tieres, das sie vor dem Verdursten bewahrt und ihnen geholfen hatte,
den richtigen Weg zu finden, ließen sie im Innersten des Heiligtums göttliche
Verehrung zukommen. Den Widder schlachten sie, gewissermaßen um dem Gott Amun
Schmach anzutun; auch der Stier wird geopfert, weil die Ägypter den Apis
verehren.[...]
Minucius
Felix erwähnt in seinem Werk Octavius entsprechende Vorwürfe gegen die Christen, daß diese Eselsverehrung betreiben würden:
„(Kap. IX) ... 2. Sie erkennen sich an geheimen Merkmalen
und Zeichen und lieben sich gegenseitig fast, bevor sie sich kennen.
Allenthalben üben sie auch unter sich sozusagen eine Art von Sinnlichkeitskult;
unterschiedslos nennen sie sich Brüder und Schwestern: so wird sogar die
gewöhnliche Unzucht durch diesen heiligen Namen zur Blutschande. So prahlt ihr
gehalt- und sinnloser Aberglaube noch mit Schandtaten. 3. Wenn dem keine
Wahrheit zugrunde läge, würde nicht das scharfsichtige Gerücht von diesen
Leuten so ruchlose Dinge erzählen, die man, ohne vorher um Entschuldigung zu
bitten, gar nicht sagen darf. Höre ich doch, daß sie den Kopf eines Esels,
dieses verächtlichen Tieres, weihen und ich weiß nicht in welchem Wahn
verehren, ein Kult, würdig solcher Sitten und aus ihnen entsprungen.“
Er bestreitet jedoch den Wahrheitsgehalt dieser Vorwürfe:
„(Kap. XXVIII) ... 6. Durch diese und ähnliche Fabeln haben
die gleichen Dämonen die Ohren der Unverständigen gegen uns vollgestopft, um
uns zum Gegenstand des Abscheus und der Verwünschung zu machen. Befremdlich ist
das nicht; denn die öffentliche Meinung, die stets durch eingestreute Lügen
Nahrung erhält, aber durch das helle Licht der Wahrheit in nichts zerrinnt,
gehört auch zum Geschäft der Dämonen. Von ihnen nämlich wird eben das falsche
Gerede verbreitet und unterhalten. 7. Daher kommt auch, was du gehört haben
willst, daß ein Eselskopf bei uns Gegenstand göttlicher Verehrung sei. Wo ist
der Tor, der so etwas verehrt? Wo ist der größere Tor, welcher eine solche
Verehrung für wahr hält?“
Der bekannte Ägyptologe Jan Assmannn schreibt in
seinem Buch „Moses
der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnisspur
(Carl Hanser München 1998)“:
„Das seltsame und besonders absurde Motiv, daß der Gott der
Juden als Esel dargestellt werde, findet seine Erklärung bei Plutarch,* der die
Geschichte in der Form eines Mythos erzählt. Der Gott Seth, der Mörder
des Osiris, wurde aus Ägypten vertrieben und verbrachte 7 Tage auf der Flucht
nach Palästina. Dort zeugte er zwei Söhne, die er Jerusalem und Juda nannte.
Seth wird in der Ägyptische Mythologie gewöhnlich mit dem Esel assoziiert. In
gräkoägyptischen Texten wird der Gott Iao, die griechische Wiedergabe
des jüdischen Gottesnamens, mit Seth und dem Esel verbunden, weil der Name dem
offenkundig onomatopoetischen ägyptischen Wort für Esel** ähnelte.“
*[-> Plutarch:
„De Iside et Osiride“ (Über Isis und Osiris)]
**[-> Gemäß Adolf Erman „Die Religion
der Ägypter - Ihr werden und vergehen in vier Jahrtausenden (De Gruyter, Berlin
1934)“, S. 405, war das altägyptische Wort für Esel: „Jo“; im deutschen
ist IA das gängige onomatopoetische Wort für Esel; so wie „Wau Wau“
für Hund]
Im Online Bibellexikon von www.bibelwissenschaft.de steht über Seth folgendes:
"Nach verschiedenen Texten aus Nag Hammadi ist dem alttestamentlichen Adams-Sohn Seth in dem synkretistischen System der Gnosis eine beträchtliche Machtfülle zugewachsen, die ihn zum pantheistischen Weltgott aufsteigen lässt. Speziell die gnostische Sekte der Sethianer verehrte ihn als Gottessohn und Antichrist."
Dort ist auch folgende Alte Zeichnung abgebildet:
Mit der Abbildungsunterschrift: "Menschengestaltige Figur mit Eselskopf und Pfeil und Bogen in den Händen. Darüber eine Beischrift in koptisch-griechischen Buchstaben: CMEPΔAΛEOC HΠYTA ΘEOC; die Wortanfänge bilden akrostisch den Namen CHΘ „Seth“."
Aleister Crowley schreibt in seinem Buch Liber Al (Kapitel III, Vers 34):
"Ein anderer Prophet wird sich erheben und neue Erregung von den Himmeln bringen, eine andere Frau wird die Lust & Verehrung der Schlange erwecken; eine andere Seele von Gott und Tier wird sich mit der des Priesters des Erdballs vermischen; ein anderes Opfer wird das Grab beflecken; ein anderer König wird herrschen; und der Segen wird nicht länger fließen Dem Falkenköpfigen mystischen Herrn!"
Der Falke steht ja für Horus und also meint Crowley hier wohl einen Propheten von Seth, dem Gegner von Osiris und Horus in der Ägyptischen Mythologie.
Seit neuerem gibt es eine Berechnung, nach welcher die Zahl 666, tatsächlich die Zahl von Seth, dem ägyptischen Esel-, Donner-, und Wüstengott und zugleich dritten Sohn Adam und Evas gemäß der Bibel, ist. Auf Grundlage der Altersangaben im biblischen Stammbaum, der zu Jesus führt, wird ausgerechnet, daß das Tier 666 Seth ist. Diese Berechnung wird im Buch "Der
Esel, die Bibel und die Tierische Zahl 666: Eine ernstgemeinte biblisch-numerologische Berechnung, nach der 666 die Zahl des Esels ist" von Jose Beslatz dargestellt.
"Wer Verstand hat, der berechne den Namen der Gerechtigkeit,
denn es ist der Name des Teilens
und dieser Name ist die dreifache 13,
geteilt durch die 13,
geteilt durch die 13. "
Hier ist die Lösung für dieses Neue Rätsel:
"sprach Bileam zu Balak :
'Lass mir hier 7 Altäre aufrichten sowie
7 Jungstiere und
7 Widder bereitstellen!'
In der Offenbarung des Johannes findet sich die 7 und auch die 777 besonders oft wieder.
So zum Beispiel zu Beginn, in den sieben Briefen an die 7 Gemeinden in Asien (Off. 2.-8.) und in der Eingangsvision:
"[...] die 7
Sterne sind Engel der 7 Gemeinden, und die 7 Leuchter sind die sieben
Gemeinden (Off. 1. 20)."
Oder gegen Ende zu Beginn der Beschreibung
des Himmlischen Jerusalem:
"Und es kam einer von den 7 Engeln, die die
7 Schalen hatten, gefüllt mit den letzten 7 Plagen, und redete mit mir also:
`Komm her, ich will Dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen.´ Und er
entrückte mich im Geiste auf einen hohen Berg und zeigte mir die heilige
Stadt Jerusalem, die aus dem Himmel von Gott herabstieg, [...] (Off. 21. 9-10)."
Die Offenbarung wird an 7 Gemeinden gesandt, es ist die Rede von 7 Leuchtern, 7 Siegeln, 7 Posaunen, 7 Engeln und 7 Apokalyptische Reitern. Die 7 kommt in der Offenbarung von allen Zahlen mit Abstand am häufigsten, nämlich ungefähr zweiundsechzig mal vor.
Die 6 kommt ausser im Rätsel der 666 gerade noch sieben mal vor. Davon zweimal beim 6ten von 7 Engeln, und einmal beim Öffnen des sechsten von sieben Siegeln.
Das Rätsel der 666 ist also mit dem Rätsel der Zahl 777 eng verbunden?
- Geht es eigentlich darum zu verstehen was Gerechtigkeit bedeuted? - nämlich teilen.
Und ist also der dritte Sohn Adam und Evas und ägyptische Esels,- Wüsten- und Donnergott Seth, das gesuchte Tier der Offenbarung.?
"Jesus sprach: Wenn ihr aus zwei eins macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden; und wenn ihr sagt: Berg, gehe weg, wird er sich wegbewegen."
(
Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 106)
Sowohl der frühchristliche
Kirchenvater und Theologe Origen von Alexandria
(185
- 254 n.Chr.), als auch dessen Zeitgenosse und Gegenspieler, der platonische Philosoph
und Christengegner Celsus beschreiben, dass gemäss einem Dokument der frühchristlichen,
gnostischen Gemeinschaft der Ophiten
"der 7te
Engel der
Offenbarung die Gestalt
eines Esels hat".
Das älteste bislang gefundene Bildnis der Kreuzigung ist das sogenannte Spottkreuz. Es stammt etwa aus dem 3 Jahrhundert und zeigt einen gekreuzigten Esels.
Die Schrift darunter ist griechisch und besagt übersetzt: "Alexamenos betet seinen Gott an.".
"Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt,
und nichts verborgen,
was nicht bekannt werden wird."
(Matthäus 10, 26)
"Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein
Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt's nicht, und mein Volk vernimmt's nicht."
(Prophet Jesaja 1. 3)
"Jesus sprach: 'Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel der Erkenntnis genommen und sie verborgen. Weder sind sie eingetreten, noch haben sie die gelassen, die eintreten wollten'."
(
Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 39)
"Wehe aber euch Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschliesst das Himmelreich vor den Menschen. Denn ihr selbst kommt nicht hinein, und die, die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein"
(Matthäus, 23, 13).
"Wehe euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seit nicht hineingegangen, und die, welche hinein wollten, habt ihr abgehalten"
(Lukas, 11, 52).
"Jesus sprach: 'Wehe den Pharisäern! Sie gleichen einem Hunde, der auf der Ochsenkrippe liegt. Denn weder frißt er, noch lässt er die Ochsen fressen'."
(
Apokryphes Thomas-Evangelium, Spruch 102)
Die Griechische Insel Patmos ist der Ort, an dem Johannes die Vision
der Offenbarung erfahren hat. An der Höhle, in welcher er die
Vision erlebte, steht heute das Kloster der Apokalypse.
Offenbarung des Johannes 1. 9:
"Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal
ist und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel, die
da heißt Patmos, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses
Jesu Christi. Ich war im Geist an des Herrn Tag und hörete
hinter mir eine große Stimme als einer Posaune, die sprach: 'Ich
bin das A und das O, der Erste und der Letzte; und was du siehest, das
schreibe in ein Buch und sende es zu den Gemeinden in Asien, gen
Ephesus und gen Smyrna und gen Pergamus und gen Thyatira und gen Sardes
und gen Philadelphia und gen Laodicea.' Und ich wandte mich um, zu
sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich wandte, sah
ich 7 güldene Leuchter
und mitten unter den 7 Leuchtern einen, der war eines Menschen Sohn
gleich, der war angetan mit einem Kittel und begürtet um die Brust
mit einem güldenen Gürtel. Sein Haupt aber und sein Haar war
weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie
eine Feuerflamme und seine Füße gleich wie Messing, das im
Ofen glühet, und seine Stimme wie groß Wasserrauschen; und
hatte 7 Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein
scharf, zweischneidig Schwert, und sein Angesicht leuchtete wie die
helle Sonne. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen
wie ein Toter. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu
mir: 'Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der
Lebendige. Ich war tot; und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu
Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.
Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen soll
danach, das Geheimnis der 7 Sterne, die du gesehen hast in meiner
rechten Hand, und die sieben güldenen Leuchter. Die 7 Sterne sind
Engel der 7 Gemeinden, und die 7 Leuchter, die du gesehen hast, sind 7
Gemeinden.' (Offenbarung des Johannes, 1. 9-20)"
Auf den folgenden Seiten können Sie die heilige
Insel der Offenbarung des Johannes näher kennenlernen: Durch
Foto-Impressionen einer Wanderung vom Hafen aus zum Offenbarungskloster
mit der Johannesgrotte, in welcher Johannes die Vision der Offenbarung
erschien, und weiter bis zum Johanniter-Kloster auf dem Bergipfel der
Chora von Patmos.
Patmos
Patmos:
1. Wanderung zum Kloster der Offenbarung und zum Johanniter-Kloster
Patmos:
2. Zum Kloster der Offenbarung
Patmos:
3. Wanderung zum Kloster der Offenbarung
Patmos:
4. Wanderung zum Kloster der Offenbarung
Patmos:
5. Am Kloster der Offenbarung - Johannes Theologos
Patmos:
6. Die Höhle der Offenbarung - Johannes Theologos
Patmos:
7. Ruine der alten Klosterschule beim Kloster der Offenbarung
Patmos:
8. Die "Neue" (1713) Klosterschule beim Kloster der Offenbarung
Patmos:
9. Weg vom Kloster der Offenbarung zum Johanniter-Kloster
Patmos:
10. Weg vom Kloster der Offenbarung zum Johanniter-Kloster
Patmos:
11. In der Chora beim Johanniter-Kloster
Patmos:
12. Ikonen vor dem Johanniter-Kloster
Patmos:
13. Vor dem Eigang des Johanniter-Klosters
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