Der kosmische Mensch im >>SEIN<< ,UrsprungsSelbst,  aus dem sich das Universum spiralförmig ausdehnt, im- und gegen den Uhrzeigersinn. 

Das unendliche Nichts, das wir Vakuum nennen, ist bewegungslos, wäre da nicht das Relativitätsprinzip das besagt:

Jede gleichförmig-geradlinige Bewegung ist relativ und kann sich nur auf einen Bezugspunkt beziehen!


(Galileo Galilei) 

Der Mittelpunkt als Bezugspunkt und Kern, stellt im mathematischen Sinn eine Singularität dar, in der die uns vertrauten Begriffe der Physik nicht mehr gelten und unsere Vorstellung von Raum und Zeit ihren Sinn verliert. 

Seit dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren dehnt sich das Universum aus. Auch wenn viele Fragen noch ungeklärt sind, haben die Kosmologen doch inzwischen eine recht genaue Vorstellung davon, wie es sich entwickelt hat von den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall bis heute. Mit Albert Einsteins berühmter allgemeiner Relativitätstheorie, die den Zusammenhang von Raum, Zeit und Materie beschreibt, können sie diese Ausdehnung zurückrechnen - als würden sie einen Film rückwärts abspielen. Doch am Ende dieser Rechnung steht ein für Wissenschaftler sehr unerfreulicher Punkt: die so genannte Singularität. mehr...

„Wir und unser Leben einschließlich unserer Körperfunktion sind zweifach repräsentiert:

1. in der Massewelt, die die Materie aufbaut; dies ist die Welt unserer fünf Körpersinne,

2. in der Welt zwischen den Massen, dem Vakuum, das ein Energie- und Informationsspeicher darstellt. Es spricht nichts dagegen, diese Informations-Welt des Vakuums mit Geist zu bezeichnen, also als Welt unserer geistigen Aktivitäten anzusehen.

Laut anerkannter Theorien gibt es im Vakuum keine Kräfte und keine Limitierung durch Lichtgeschwindigkeit. Dies bedeutet eine quasi instantane Ausbreitung von Information im ganzen Universum.

Experimente deuten darauf hin, dass eine lokale eingeprägte Information nichtlokal, d.h. an jeder beliebigen Stelle des Raumes, wieder abgerufen werden kann. Das erinnert an die Eigenschaften des Hologramms.

Quelle: Dr.Warnke 

Von den alten Griechen bis in die Gegenwart hat sich die Kenntnis des menschlichen Körpers weiterentwickelt - von der Ebene der äußeren Form und Struktur über die Ebene der Organsysteme und der Zellen, über die molekulare und submolekulare Ebene bis hin schließlich zur atomaren und subatomaren Ebene. Auf diesen letzteren Ebenen finden wir keine Materie mehr - wir finden nur noch kreisende oder oszillierende Energiefelder, und zwischen diesen beobachtbaren Interaktionen der Energie finden wir die unglaubliche Menge dessen, was nun als das Nichts erscheint. 

Max Planck: Als Physiker, als Mann, der für sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft der Erforschung der Materie gedient hat, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt, und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält. 

Auch Elementarteilchen sind eine gebündelte Form der Energie, so dass Alles, was ist, Energie ist.

Nach Vorstellung der toltekischen Schamanen, die vor Jahrtausenden in Mexiko gelebt haben und aus denen die schamanische Linie von Don Juan und Carlos Castaneda hervorgegangen ist, besteht alles im Universum, den menschlichen Körper eingeschlossen, aus reiner Energie. 

Der menschliche Körper erscheint dem Schamanen, der ihn als Energie wahrnimmt (ein Vorgang der bei Castaneda als Sehen bezeichnet wird), wie ein gewaltiges leuchtendes Ei. Innerhalb dieses leuchtenden Eis befindet sich eine Stelle von noch größerer Leuchtkraft, die die Schamanen als Montagepunkt bezeichneten, weil sie feststellten, dass an dieser Stelle unsere Wahrnehmung der Welt zusammengesetzt oder montiert wird. 

Am Platz des Montagepunktes werden die Energiefasern des Menschen verknüpft mit der unvorstellbar großen Masse der Energiefasern des Universums und an diesen ausgerichtet. Das Resultat dieser Verknüpfung ist Wahrnehmung. Je nachdem, welche Energiefasern dabei genutzt werden, ergeben sich unterschiedliche Wahrnehmungen.

Der Montagepunkt ist die SEELE, die zentrale Sonne, der Kern- bzw. Bezugspunkt, aus dem sich das Universum spiralförmig ausdehnt, im und gegen den Uhrzeigersinn. 

Die Seele ist nicht bloß ein Attribut des Menschen, geschweige denn des menschlichen Körpers, sondern der Mensch als Person i s t eine Seele. 

Genauer gesagt, das Individuum ist eine besondere Manifestation der weit größeren Einheit "SEELE" ("UrsprungsSelbst"), die sich ihre eigene Realität schafft, indem sie sich schöpferisch entfaltet. 

Die Seele wächst und entwickelt sich simultan mit den Erfahrungen ihrer Teilpersönlichkeiten und dennoch ist sie mehr als die Summe ihrer Teile. Sie ist ein offenes geistiges System, ein energetisches Kraftfeld, ein Generator schöpferischer Energien, die in alle Realitätsebenen ausstrahlen.

Man kann die Seele als ein elektromagnetisches Kraftfeld ansehen, von dem wir als Mensch ein Teil sind.

Ein Generator (v. lat. generare = hervorbringen, erzeugen bzw. generator = Züchter, Erzeuger; auch Dynamo genannt) ist in der Starkstromtechnik ein Gerät, das aus Bewegungsenergie elektrische Energie erzeugt. Eine Drehbewegung dreht in seinem Inneren eine Spule gegen ein Magnetfeld, das durch das dynamoelektrische Prinzip erregt werden kann, und erzeugt durch Induktion elektrische Spannung.

Die sogenannte Seele oder das Herz, ist der Bezugs- und Kernpunkt, ein Licht, worüber viele Menschen berichten, Mystiker und Menschen, die eine Nahtodeserfahrung hatten.

Der Mensch als Person i s t eine Seele:

Dann sah ich eine überhelles Licht und darin eine saphirfarbene Menschengestalt, die völlig von einem sanften rötlichen Feuer durchglüht war. Und das helle Licht überstrahlte das ganze rötliche Feuer und das rötliche Feuer das ganze helle Licht und das helle Licht und das rötliche Feuer die ganze Menschengestallt, so dass sie ein einziges Licht in derselben Stärke und Leuchtkraft bildeten. 
Hildegard von Bingen, Mystikerin 

Eine Nahtodeserfahrung, die Tom Sawyer hatte: Je näher er dem Licht kam, desto stärker wurde die Erscheinung, und als er schließlich in das Licht eindrang, war es eine unbeschreibliche Ekstase. Und während sich unter ihm unendendlich weite, märchenhafte Landschaften entfalteten, wurde er sich klar darüber, dass er diese Landschaften war, dass er diese riesige Fichte war, der Wind war, dieser silberne Fluss und jeder darin glitzernde Fisch war. 

>>Im Inneren der Seele sind dir alle Dinge gegenwärtig<< 
Meister Eckart.

Das ganze Universum ist im Körper enthalten, der ganze Körper im Herzen. So ist das Herz der Kern des ganzen Universums. 
(Venkataraman) (Ramana Maharshi) 

Ich selbst habe diese Erfahrung machen können, habe alles selbst in mir wahrgenommen:   

Der Mensch erscheint als Mikrokosmos, der in all seinen körperlichen und geistigen Gegebenheiten die Gesetzmäßigkeiten des gesamten (Makro)- Kosmos widerspiegelt. Alles ist aufeinander bezogen, wechselseitig miteinander verbunden und in Gott untrennbar vereint, im SEIN!
Hildegard von Bingen mehr...


Das unendlich Winzige wird zum unendlichen Großen aller Formen. mehr...

Der Mensch, die menschliche Einheit, ist ein wohlorganisiertes Universum, wenngleich unendlich winzig, verglichen mit dem großen Ganzen des Weltalls. 

Doch wenn der Mensch, als menschliche Einheit tatsächlich die wirkliche Aufgabe seiner Schöpferkraft erfasst und sie auf sich nimmt, ist er eine Notwendigkeit; denn er gehört zu der großen Intelligenz, mehr...

In der indischen Mythologie wird Gott - Brahman - zur Welt, wodurch diese wiederum zu Gott wird. Dieses ewige Spiel Gottes mit sich selbst als der Welt heißt „Lila". Brahman ist der große Magier-Gott, der sich durch seine Kraft, „Maja" genannt, in diesem Spiel immerwährend neu in die Welt verwandelt. „Maya" meint im Rig-Veda, dem ältesten Weisheitsbuch Indiens, durch Magie die Welt machen. F.Capra erklärt in seinem Buch „Das Tao der Physik": „Maya bedeutet daher nicht, dass die Welt eine Illusion ist, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Die Illusion liegt lediglich in unserer Betrachtungsweise, wenn wir denken, dass die Formen und Strukturen, Dinge und Vorgänge um uns herum Gegebenheiten der Natur sind, anstatt zu erkennen, dass sie Begriffe unseres messenden und kategorisierenden Verstandes sind. Maja ist die Illusion, diese Begriffe für das Wirkliche zu halten, die Verwechslung der Landkarte mit dem Land." 


Ein indisches Symbol für „Maya" ist das Spinnennetz mit der Spinne in seiner Mitte. Das Spinnennetz ist symmetrisch und radial angelegt, es gilt deshalb als Sinnbild der kosmischen Ordnung. Die Körperform der Spinne bildet eine 8. Ihre acht Beine, jeweils rechts und links zwei nach vorne und zwei nach hinten gehalten, multiziplieren diesen optischen Eindruck der 8. Die liegende 8 ist das Unendlichkeitssymbol. Im Zentrum des Netzes, das die kosmische Ordnung symbolisiert, liegt also dieser Unendlichkeitsschlüssel als Wesensmerk des
Ganzen. 

Der tanzende Shiva, König der Tänzer.

"Hindugottheit"



Der Tänzer erweitert seine Persönlichkeit ist verwandelt. Der Tanz führt einen Trancezustand herbei: Ekstase, Erlebnis des GÖTTLICHEN, Realisierung der eigenen verborgenen Natur und endliche Verschmelzung mit dem göttlichen SEIN. 

Auf universeller Ebene ist Shiva der kosmische Tänzer. In seiner >>tanzenden Offenbarung<< versammelt er die ewige Energie in sich und bringt sie zugleich zur Manifestation. 

Die in seiner rasenden, unaufhörlichen Kreisbewegung herangezogenen und herausgeschleuderten Kräfte sind die Mächte der Entfaltung, Erhaltung und Auflösung der Welt; die Natur und all ihre Geschöpfe sind die Wirkungen seines ewigen Tanzes.

Alles existiert im Universum gleichzeitig: "Alle Zeit ist jetzt, und alles, was war, ist und sein wird, existiert jetzt. "Es gibt weder Gegenwart noch Vergangenheit, noch Zukunft. Alles im Universum existiert gleichzeitig. 

Die Zeit - eine hartnäckige Illusion? mehr...


Die Begriffe "Geschichte" und "Evolution" werden von der Wissenschaft immer noch materialistisch und linear definiert. Jedoch genauso wie es ein multidimensionales Selbst gibt, das gleichzeitig in verschiedenen Realitätssystemen aktiv ist, genauso gibt es eine multidimensionale psychische Umwelt, deren mannigfache Aspekte uns größtenteils verborgen sind, da sie nicht unserem RaumZeitKontinuum unterworfen sind. Es gibt demnach nicht nur eine, sondern unzählige Evolutionslinien, Realitäts und Wahrscheinlichkeitssysteme. "Die Realität ist viel mannigfacher, reicher und unaussprechlicher, als wir gegenwärtig ahnen oder verstehen können.

Genauso einseitig wie sein Realitätsverständnis genauso einseitig hat der Mensch seinen Gottesbegriff geformt, nämlich als Projektion seiner eigenen psychischen Befindlichkeit. Seit Anbeginn projizierte der Mensch seine eigene eindimensionale (physische) Natur, seine eindimensionalen Vorstellungen von Leben, von (physischer) Macht, Stärke & Tugendhaftigkeit in seinen Gottesbegriff. Der Begriff "Gott" ist eher symbolhaft als Idee eines absoluten, multidimensionalen, schöpferischen Seins, aus dem alles entstanden ist.

Gott ist in erster Linie Schöpfer nicht eines physischen Universums, sondern einer unendlichen Vielheit möglicher Existenzen." Gott als multidimensionales Sein ist in allem und ist doch mehr als die Summe von allem, er ist mit unseren menschlichen Begriffen, wenn überhaupt, nur unzulänglich vorstellbar: "Im letzten Grunde ist er überhaupt in unserem Sinne nicht menschlich; er ist auch in unserem Sinne keine Persönlichkeit." 

Das Wesen der menschlichen Existenz ist nicht auf seine dreidimensionale Existenz beschränkt und wird ganz entschieden von außersinnlichen Faktoren geprägt: "die Tatsache ist die, (...) daß wir alle mehr sind, als wir wissen. Jeder von uns existiert in anderen Realitäten und anderen Dimensionen, und die Person, die wir glauben zu sein, ist nur ein kleiner Teil UNSERER gesamten Wesenheit. "Die multidimensionale Persönlichkeit") Unsere größere Identität, unser "UrsprungsSelbst", nimmt viele physische & nichtphysische Formen (Gestalten) an und lebt diese Leben gleichzeitig (und entwickelt sich auch simultan mit diesen). Unser begrenzter menschlicher Intellekt konstruiert daraus jedoch eine zeitliche Abfolge von voneinander getrennten Einzelleben in verschiedenen Zeitepochen. Die Teilpersönlichkeiten des multidimensionalen "UrsprungsSelbst" sind nicht nacheinander gereiht wie Perlen an einer Schnur, "sie gleichen eher den verschiedenen Häuten einer Zwiebel", die ineinander existieren. "Die Distanz, die das eine Leben von dem anderen trennt, existiert psychologisch und nicht als zeitlicher Zwischenraum zwischen Jahren oder Jahrhunderten.

 

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