|
Kuba -
29.10. bis 12.11.2005
Havanna
Pinar del Rio
Santiago
Camagüey
Trinidad
Varadero
Samstag, der 29.10.2005
Leipzig -> Frankfurt (M) -> Varadero
Wir müssen zeitig raus. 6:30 Uhr stehen wir auf und frühstücken. Eine Stunde
später verlassen wir das Haus und fahren mit der Straßenbahn zum Leipziger Hbf.
8:28 Uhr setzt sich der ICE nach Frankfurt (FRA) in Bewegung. Mittags sind wir
dort am Hbf und wenig später am Flughafen. Wir holen am Schalter unseres
Reiseveranstalters unsere Einreisekarten für Kuba ab und checken anschließend
unser Gepäck ein. Bei Mac Donalds essen wir Mittag, bummeln etwas durch die
Läden am Flughafen und passieren dann die Sicherheitskontrollen. 16:30 Uhr
fliegen wir dann endlich ab. Wir haben 50 Minuten Verspätung, weil unser
A330-200 (LTU) zu spät mit Hurrikanopfern aus Cancun in FRA eintrifft. Nach 10,5
Stunden Flug landen wir gegen 20:00 Uhr Ortszeit in Varadero (VRA). Ein Bus
verteilt die Touristen auf die hiesigen Strandhotels. 21:45 Uhr sind wir in
unserem – dem
Melia Varadero. Eine Viertelstunde später haben wir unser Zimmer
bezogen und machen uns auf die Suche nach etwas Essbarem. In dem Hotel werden wir
schnell fündig – hier kann man gut rund um die Uhr essen und trinken und das
alles inklusive. Nach einer Pizza zum Abendbrot gehen wir schlafen.
Sonntag, der 30.10.2005
Varadero
Unser Zimmer ist sehr schön, groß und neu renoviert. Außerdem haben wir eine
riesige Terrasse mit Blick aufs Meer. Die Luft ist warm, aber es hat schon die
ganze Nacht wie wild gestürmt und heute geht es auch den ganzen Tag so weiter.
Das sind die Ausläufer des Hurrikans Beta, der gerade Nicaragua verwüstet. Wir
hoffen, daß er nicht hierher kommt, nachdem Alpha Kuba erst vor ein paar
Tagen gestreift und leichtere Schäden im Westen und in Havanna angerichtet
hatte. 8:00 Uhr stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Das Buffet läßt keine
Wünsche offen. Wir erkunden das Hotel und trinken etwas an der Poolbar – zum
Baden ist es aber leider zu ungemütlich und im Meer aufgrund des Sturms auch zu
gefährlich. Trotzdem werfen wir einen Blick auf den tollen Strand. 12:30 Uhr ist
heute Begrüßungstreffen. Als wir am Treffpunkt ankommen ist der Reiseleiter zum
Glück noch da – er teilt uns mit, daß wir eine Stunde zu spät dran sind. Man hat
uns im Flieger die falsche Zeit gegeben. Später erfahren wir, daß Fidel Castro
für Kuba jedes Jahr neu entscheidet, ob von Sommer- auf Winterzeit umgestellt
wird oder nicht. Dieses Jahr eben nicht! Wir tauschen Geld; für 200 EUR bekommen
wir 206 CUC (Pesos Convertible). Den Rest des Tages verbringen wir im Hotel mit
essen und trinken. Scheißwetter!!!

Montag, der 31.10.2005
Varadero -> Havanna
Ich dachte, das Wetter könne nicht schlechter werden -> Falsch!!! Jetzt stürmt
und regnet es. Wir verbringen den Vormittag im Hotel. 12:30 checken wir aus und
warten darauf, das wir 13:00 Uhr zu unserer Kubarundreise abgeholt werden. 13:30
Uhr erscheint unser Reisebus. Wir fahren ca. zwei Stunden von Varadero bis nach
Havanna. Unser Hotel liegt nur wenige Meter vom Malecon, der
Küstenpromenadenstraße von Havanna entfernt. Alpha hat hier einigen Schaden
angerichtet. Durch den Sturm war Meereswasser einige hundert Meter weit in die
Stadt gedrückt worden und auch in unserem Hotel hatte das Wasser noch vor drei
Tagen einen Meter hoch in der Lobby gestanden. Als wir heute ankommen, ist aber
im Hotel davon nicht mehr das geringste zu sehen, vorm Hotel aber schon. Wir
beziehen ein Zimmer im fünften Stock des Hotel
Presidente. Wir tauschen noch mal
Geld und buchen beim Reiseleiter für morgen Abend die original Tropicana Show
für 73 CUC pro Person.

Dienstag, der 01.11.2005
Havanna
Um 9:00 Uhr werden wir vom Hotel zu einer Stadtrundfahrt/-gang durch Havanna
abgeholt. Einzelne Plätze und Straßen, wie z.B. der Platz um die Kathedrale und
historische Sehenswürdigkeiten, sind ganz gut in Schuß – wohl wegen der
finanziellen Zuschüsse der Unesco. Aber ganz große Teile der Stadt sind in einem
erbärmlichen Zustand. Eine Vielzahl von unübersehbar historisch wertvollen
Stadthäusern ist offensichtlich akut vom Einsturz bedroht. Die Wohnviertel
hinterlassen bei uns einen schockierenden Eindruck – nicht, daß wir nicht schon
schlimmeres gesehen hätten, aber hier hätten wir das nicht erwartet.

15:00 Uhr
sind wir wieder im Hotel und machen zwei Stunden Pause. Dann ziehen wir noch mal
alleine los. Mit dem Taxi fahren wir ins Zentrum und bummeln noch etwas durch
die Straßen. Nach dem Abendessen im Hotel, werden wir 21:00 Uhr zur Tropicana
Show abgeholt. Das Wetter war heute den ganzen Tag über schön, nur jetzt
schüttet es wie aus Kübeln. Deshalb beginnt die Show mit Verspätung erst um
22:30 Uhr – indoor. Die Show gefällt uns gut. Sie dauert 1,5 Stunden und im
Preis ist eine Büchse Cola und ein Glas Sekt für jeden und eine Flasche Rum für
je vier Personen enthalten. Außerdem bekommt jede Dame eine Blume und jeder Herr
eine (billige) Zigarre der Marke Guantanamera.

Mittwoch, der 02.11.2005
Havanna -> Pinar del Rio -> Havanna
Heute fahren wir in die westliche Provinz Pinar del Rio ins Tal von
Viñales.
Unterwegs im Bus erzählt uns der Reiseleiter, wie jeden Tag, sehr spannend und
informativ über ein anderes Thema aus dem sozialistischen Lebensalltag in Kuba.
Einerseits ist fast alles von Mangelwirtschaft geprägt, auf der anderen Seite
ist man aber zurecht auch Stolz auf Erreichtes – wie zum Beispiel einer
Grundabsicherung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung sowie Zugang
zum Bildungssystem für Alle. Praktisch ist das Land jedoch pleite und der
Zusammenbruch des Systems „Castro“ meines Erachtens nur noch eine Frage der Zeit
– schließlich ist der Mann auch schon 80 Jahre alt.
An einer Autobahnraststätte
machen wir Pause. Gleich daneben hat ein kleiner Bauer sein Anwesen. Unter
Palmen suhlen sich die Schweine. Der Bauer bittet uns freundlich näher; wir
werfen einen Blick in seine bescheidene Hütte und seine Scheune. Natürlich
bietet er uns seine selbstgedrehten Zigarren zum Kauf an. Davon nehmen wir aber
lieber Abstand – die Qualität der Tabakwaren ist schon äußerlich nicht
beeindruckend. Zigarren erwerben wir lieber etwas später beim Besuch einer
Zigarrenfabrik in Pinar del Rio. Hier beobachten wir die einzelnen Schritte der
Zigarrenherstellung vom Trocknen und Entadern der Tabakblätter bis zum Drehen
und Sortieren der Zigarren nach Farbeschattierungen.

Den nächsten Stopp machen
wir an einem Aussichtspunkt, von dem wir einen tollen Blick auf das Tal von
Viñales haben. Es wirkt sehr idyllisch und weckt bei uns die Vorstellung einer
Landschaft aus der Urzeit – es fehlen nur die Dinosaurier. Das Tal ist vom
„Orgelgebirge“ eingerahmt. Die Berge sehen aus wie Elefantenrücken. Anschließend
besichtigen wir die bemalte Felswand „Mural Prehistorico“ – finden wir eher
wenig beeindruckend. Mittlerweile ist es richtig heiß.
Zum Mittag bekommen wir ein typisch kubanisches Essen angeboten: Obst, Reis mit Wurst, Kartoffeln und
Schweinefleischstückchen und zum Nachtisch Marmelade mit Käse! Alles recht
schmackhaft, wenn auch teilweise ungewöhnlich.
Nach dem Essen fahren wir zur „Cueva
del Indio“. Nach
einem kurzen Spaziergang durch den
Eingangsbereich
steigen wir in ein Boot, welches uns
auf einem unterirdischen Fluss durch die Höhle fährt. Leider geht der Reiz dieses
Unterfangens durch die Verbrennungsmotore der Boote nahezu vollständig verloren,
da man durch den Lärm sein eigenes Wort nicht versteht und der Sauerstoff knapp
wird. Nach der Taxifahrt
gestern, nun ein weiterer (Ab-)Gasangriff auf unsere Lungen. Nach ca. 15 Minuten
Bootsfahrt, steigen wir auf der anderen Seite der Höhle wieder aus. Hier sind
einige Hütten, wo man auch wieder Holzmännchen und andere hochdekorative
Souvenirs für zu Hause erwerben kann. Von hier fahren wir zurück nach Havanna.
Das Wetter war heute phantastisch.
Donnerstag, der 03.11.2005 Havanna
-> Santiago de Cuba
Heute fliegen wir von Havanna nach Santiago de Cuba. 9:00 Uhr brechen wir auf
und sind eine halbe Stunde später beim Check In. Planmäßig sollten wir 11:45 Uhr
abfliegen. Aber bereits jetzt wird klar, daß wir Verspätung haben werden.
Tatsächlich hebt unsere ATR42 (Aerocaribbean) erst 15:00 Uhr ab. Als
Entschädigung bekommen wir während der Wartezeit einen kleinen Imbiß gratis
angeboten. Dafür knöpft uns hier die Klofrau einen Dollar ab. Der Flug dauert
zwei Stunden. In Santiago angekommen, werden wir zu einem Restaurant gekarrt, wo
wir gegen 18:30 Uhr unser Mittagessen einnehmen. Danach geht’s ins
Hotel
San Juan. Es
besteht aus mehreren Gebäuden und liegt direkt neben dem Zoo. Wir sind in
bungalowähnlichen, zweigeschossigen Häusern untergebracht. Die Zimmer sind sehr
einfach eingerichtet. Auf warmes Wasser warten wir vergeblich. Auf das
Abendessen verzichten wir. Wir sind noch vom Mittag satt.
Freitag, der 04.11.2005
Santiago de Cuba
7:30 Uhr stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Der Frühstückssaal ist wie das
ganze Land: früher sicher mal sehr schön gewesen, jetzt fällt der Putz von der
Decke und die Farbe von den Wänden – und keinen scheint’s zu stören. Heute ist
eine Stadtbesichtigung in Santiago de Cuba geplant. Zuerst besichtigen wir ein
großes Heldendenkmal am Platz der Revolution. Hier verschenke ich ein paar
gebrauchte T-Shirts und Kugelschreiber an zwei Jugendliche. Blitzschnell sind
wir von einer ganzen Horde bettelnder Kinder umringt – keine Ahnung, wo die
plötzlich alle herkommen. Wir haben Mühe sie wieder loszuwerden. Mittlerweile
denke ich, es ist ein Fehler, den Jugendlichen Kugelschreiber, Kleidung oder gar
Geld zu schenken. Denn dadurch wird es viel lukrativer, an Sehenswürdigkeiten
auf Touristen zu warten als in der Schule etwas Vernünftiges zu lernen oder zu
arbeiten. Für die Schule brauchen die Kinder die Kugelschreiber jedenfalls nicht
– wie ich mich selbst überzeugen konnte. Sie schreiben in der Schule alle
gleichermaßen mit Bleistiften.

Jetzt fahren wir zum Friedhof „Santa Ifigenia“,
wo wir am Mausoleum des Nationalhelden Jose Marti eine Wachablösung im
Stechschritt beobachten. Hier befindet sich auch die Familiengruft der
Rumdynastie Baccardi. Anschließend besichtigen wir das Stadtzentrum mit der
Kathedrale, den ältesten Gebäuden Kubas und dem Balkon, wo Fidel Castro in
seiner ersten öffentlichen Rede den Sieg der Revolution verkündete. Noch vor dem
Mittag fahren wir zur Besichtigung der Festung „El Morro“. Von dieser kolonialen
Festung hat man einen Schönen Blick über Hafen und Stadt.

Auf einem Balkon sonnt
sich ein großer Leguan in der Mittaghitze. Das Mittagessen bekommen wir in einem
kleinen Restaurant am Hafen mit Blick auf die Festung. Es ist so schwülheiß, daß
uns der Schweiß vom Herumsitzen fließt. Nachmittags schauen wir uns noch das
Revolutionsmuseum in der Moncada-Kasserne an, bevor wir zurück ins Hotel fahren.
An der Rezeption bitten wir ein zweites Mal darum, daß das warme Wasser
repariert wird. Nach ca. einer Stunde erscheint ein Techniker und begutachtet
unser Bad. Er teilt uns etwas auf spanisch mit, verlässt schimpfend den Bungalow
und ward nicht wieder gesehen. (???) Das Wasser bleibt hartnäckig kalt.
Samstag, der 05.11.2005
Santiago de Cuba -> Camagüey
Von nun an fahren wir mit einem Bus aus dem Südosten der Insel zurück Richtung
Nordwesten. Die erste Etappe führt uns heute in des Städtchen Camagüey. Den
ersten Stop auf dem Weg dahin legen wir an der Basilika „El Cobre“ ein. In der
Nähe gibt es große Kupferminen. Händler am Wegesrand versuchen denn auch eifrig,
uns kleine Kupfererzstücken zu verkaufen. Das soll Glück bringen. Wir
widerstehen. In der Basilika, welche hier einen der wichtigsten Wallfahrtsorte
darstellt, gibt es eine Jungfrau, die vom Pabst persönlich geheiligt wurde.
Natürlich besichtigen wir die Kirche.
Danach geht’s weiter nach Bayamo. In einem
Restaurant nimmt man unsere Bestellungen auf. Zu beißen bekommen wir aber erst
später. Vorher begleitet uns ein lokaler Reiseleiter ins „Haus der kubanischen
Musik“, wo eine Combo, aus fünf nicht mehr ganz taufrischen Kavalieren und einer
jungen Seniorita bestehend, einheimische Klänge zu Gehör bringt. Ein
Bayamo-Spezial-Cocktail macht das ganze erträglich. Die Musik ist okay. Etwas
störend ist nur die ständige Animation. Zum Glück ist noch eine Gruppe Engländer
hier – die machen sich gern zum Affen.
Nachdem das überstanden ist, machen wir
noch einen Rundgang durch das Städtchen. Erwähnenswert ist die Sauberkeit und
der sehr gute Zustand des Zentrums. Fast alle Häuser sind renoviert und bunt
bemalt. Zurück im Restaurant bekommen wir unser Mittagessen. Am Nachmittag
fahren wir dann weiter nach Camagüey. 18:00 Uhr sind wir im
Gran Hotel. Es gibt
wieder warmes Wasser zum Duschen. Nach dem Abendessen machen wir einen kurzen
Spaziergang ums Hotel. Auf einem Platz findet eine Freiluftdisco statt, wo ein
paar tausend Jugendliche ausgelassen tanzen und feiern. Von der Dachterrasse
unseres Hotels hat man einen super Blick über die Stadt. Hier trinken wir noch
ein paar Cocktails.
Sonntag, der 06.11.2005
Camagüey -> Trinidad
Der Speisesaal des Gran Hotel befindet sich im obersten Stockwerk und hat einen
sehr schönen Ausblick. Nach dem Frühstück machen wir eine Stadtbesichtigung zu
Fuß. Wir laufen zur Kirche Iglesia la Merced, besichtigen die Kathedrale und
besuchen den hiesigen Bauernmarkt. Anschließend geht’s mit dem Bus weiter.
Mittagessen bekommen wir heute in einem sehr schönen Restaurant in Palmenhütten
unterwegs. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir Trinidad. Zuerst besuchen wir eine
Töpferei. Unser Reiseleiter ist mit dem Meister befreundet – sicher schleppt er
alle Gruppen hierher. Aber die Waren sehen gar nicht schlecht aus und einige
Leute kaufen sogar etwas. Außerdem besitzt der Töpfer einen Oldtimer von 1914,
in den sich Andrea sogar reinsetzen darf.
Als nächstes steht die Besichtigung
eines sehr sehenswerten Wohnhauses auf dem Programm, das vor der Revolution
einem Zuckerbaron gehörte. Währendessen fängt es leicht an zu regnen. Deshalb
kehren wir erst mal auf einen Cocktail „Trinidad Spezial“ in eine kleine Kneipe
ein. Als der Regen leicht nachläßt, gehen wir weiter. Der Niederschlag wird
jedoch wieder stärker, steigert sich schnell zum Wolkenbruch und verwandelt die
abschüssigen Gäßchen in zum Teil knietiefe Bäche. Am „Plaza Mayor“ brechen wir
die Stadtbesichtigung ab.

Wir fahren zum
Hotel „Las Cuevas“ und beziehen einen
Bungalow. Die Hütten befinden sich an einem Berghang oberhalb der Stadt und
bieten einen phantastischen Blick bis zum Meer. 19:00 Uhr gehen wir zum Dinner.
Das Hotel ist sehr voll. Andrea muß unsere Plätze verteidigen, während ich am
Buffet bin – ein fetter Russe hat meinen Stuhl geklaut. Ungefragt setzt er
sich mit seiner Frau an unseren Tisch und frisst wie ein Schwein. Mittlerweile
ist das Wetter wieder schön. Den Abend verbringen wir auf unserer Terrasse und
genießen mit einem Cuba Libre den Sonnenuntergang.
Montag, der 07.11.2005
Trinidad -> Varadero
Der letzte Tag unserer Rundreise bringt uns heute zurück nach Varadero.
Planmäßig sollte 8:30 Uhr Abfahrt mit dem Bus am Hotel sein. Aber die Kupplung
ist defekt. Ein Mechaniker soll sich das Problem in Trinidad näher anschauen.
Dieser Umstand kommt uns sehr gelegen, denn wir hatten ja gestern unseren
Stadtrundgang wegen des Wolkenbruchs abgebrochen. Jetzt haben wir die
Möglichkeit, noch einmal bei bestem Wetter auf eigene Faust eine Stunde durch
die Stadt zu schlendern.

Wie sich herausstellt, kann unser Bus nicht sofort
repariert werden. Deshalb bekommen wir umgehend einen Anderen. Der ist zwar
etwas kleiner und unbequemer, aber er bringt uns ans Ziel. Mit einer kleinen
Pause fahren wir nach Varadero, wo wir uns vom Reiseleiter verabschieden und
wieder im
Hotel Melia Varadero einchecken. Unser Zimmer ist okay, aber der
Schlüssel für den Safe fehlt. Als ich reklamiere, bekomme ich zur Antwort: „Der
ist weg“. Da ich Wert auf den Safe lege und mir unser Zimmer auch nicht so gut
gefällt wie das, welches wir vor der Rundreise hatten, schlage ich einen
Zimmertausch vor. Das neue Zimmer ist eine Verbesserung auf der ganzen Linie. Es
hat nicht nur einen Schlüssel zum Safe, sondern ist auch noch ganz neu renoviert
und möbliert. Ich bin zufrieden! Wir gehen Mittagessen. Leider hat es sich jetzt
wieder etwas zugezogen und es regnet etwas. Deshalb machen wir Mittagspause auf
dem Zimmer. Am späten Nachmittag hört es jedoch wieder auf und wir machen noch
einen Spaziergang.
Dienstag, der 08.11.2005
Varadero
Das Wetter ist schön. Wir verbringen den Tag an Strand und Pool. Abends ziehen
wir uns die Hotelshow rein.

Mittwoch, der 09.11.2005
Varadero
Heute Vormittag fahren wir mit dem Taxi in den Ort und bummeln etwas herum.
Zurück zum Hotel nehmen wir eines der eiförmigen gelben TuckTucks (die heißen
hier übrigens Coco Loco).

Donnerstag, der 10.11.2005
Varadero
Wir relaxen am Strand. All inklusive sind auch frisch geöffnete Kokosnüsse mit
Rum – lecker! Wir kaufen noch Rum und Zigarren für zu Hause.

Freitag, der 11.11.2005
Varadero ->
Nach dem Frühstück packen wir die Koffer und checken 12:00 Uhr aus. Das Gepäck
deponieren wir und verbringen noch die restliche Zeit bis zur Abholung am Pool
und mit essen und trinken. 17:00 Uhr ist unser Flughafentransfer angekündigt.
Tatsächlich erscheint der Bus aber erst eine Stunde später. Wir sind genervt.
Angeblich war der Bus kaputt. Nichtsdestotrotz sind wir pünktlich am Flughafen
und fliegen auch mit nur einer halben Stunde Verspätung in Varadero los.
Samstag, der 12.11.2005
-> München -> Dresden -> Leipzig
Mit einer Stunde Verspätung landen wir in München. Unseren Anschlussflug nach
Dresden haben wir schon abgeschrieben. Wir haben aber Glück – die BAe146 (LH)
hat ebenfalls eine Stunde Verspätung. Kurz nach 13:00 Uhr sind wir in Dresden.
Mein Vati holt uns vom Flughafen ab.

|