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Vietnam - November 2004 Ho Chi Minh City Chi Minh City / Cu Chi Da Nang /Hoi An Hue Hanoi Ende Freitag, der 05.11.2004
Siem Reap -> Ho Chi Minh City 18:20 Uhr fliegen wir mit einer A320 der Vietnam Airlines von
Siem Reap nach
Ho Chi Minh City. Auf dem Flughafen fühlen wir uns wieder zurück in die DDR
versetzt. Die Uniformen und das Verhalten der Beamten im Sozialismus scheint
weltweit ähnlich zu sein. Mit einem Kleinbus werden wir ins Hotel gefahren. Der
Verkehr in Saigon ist unglaublich chaotisch. Es gibt hier über 2,5 Mio. Mopeds
und alle scheinen gleichzeitig auf der Straße zu sein. Gegen 20:45 sind wir im
Palace Hotel, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen. Wir wohnen im 11.
Stock. Das Zimmer ist okay, aber nicht so gut wie die Zimmer in Kambodscha.
Gegen 21:00 Uhr gehen wir allein noch mal raus, um uns was zum Abendessen zu
suchen. Die kleine Kneipe, in die wir einkehren, stellt sich als Fehlgriff
heraus. Nachdem wir Getränke bestellt und uns aus der Speisekarte etwas
ausgesucht haben, teilt uns die Bedienung mit, daß es außer Pizza nichts mehr zu
essen gibt. Wir bestellen also eine Pizza. Wie wir bemerken, wird sie nach etwa
einer halben Stunde von einem Pizza Service ins Restaurant geliefert. Auch in
Vietnam bezahlen wir mit USD. Das Wechselgeld <1$ wird in Vietnamesischen Dong
rausgegeben (üblicher Tauschkurs: 1$=15.000 Dong). Samstag, der 06.11.2004
Ho Chi Minh City 7:00 Uhr stehen wir auf und gehen frühstücken. Das Frühstück im Palace Hotel ist nicht die Wucht. Das Buffet ist mäßig, Kaffee und Saft nur mit gutem Willen genießbar -> zum schlechtesten Frühstück der Reise gekürt! 8:30 Uhr beginnt unsere ganztägige Stadtrundfahrt. Zuerst besichtigen wir die Thien Hau Pagode. Im Tempel kaufen wir Räucherstäbchen in Spiralform (10 Stück für 1 $). Danach geht's durch das chinesische Viertel Cholon zu einer großen Markthalle, dem Binh Tay Markt. Andrea kauft sich einen Vietnamesen Hut für umgerechnet 70 Cent (10.000 Vietnamesische Dong). Anschließend besichtigen wir das älteste Gotteshaus Saigons - die Giac Lâm Pagode. Wir gehen danach noch über den Ben Thanh Markt, bevor wir in einem Restaurant sehr lecker Mittagessen. Nach dem Essen fahren wir die Pagode des Jadekaisers besichtigen. Auch die katholische Kirche hat in Vietnam ihre Spuren hinterlassen. Die Kathedrale Notre Dame ist ein interessanter Kontrast zu den Tempeln der asiatischen Glaubensrichtungen. Gleich daneben ist das Hauptpostamt von Saigon - ein sehr schöner Kolonialbau. Am Rathaus von Saigon ist unser nächster Halt. Auch das stammt aus der Kolonialzeit. Direkt davor befindet sich ein großes Ho Chi Minh Denkmal. Sehr
interessant - wenn auch sicher zu propagandistischen Zwecken genutzt - ist das
Museum der amerikanischen Kriegsverbrechen. Nichts für schwache Nerven und
Mägen! Zum Schluß besuchen wir noch eine Lackwarenmanufaktur. Danach fahren wir
zurück ins Hotel. Nach einer Stunde Pause brechen wir alleine noch mal auf. Wir
folgen diesmal einer Empfehlung unserer Reiseleiterin und essen in einem ganz
kleinen einheimischen Restaurant preiswert für zusammen 7 $ und sehr gut. 21:15
Uhr sind wir zurück im Hotel. Sonntag, der 07.11.2004 Ho
Chi Minh City / Cu Chi Heute fahren wir mit dem Bus 90 km von Saigon aus zum Großtempel der Cao Dai Sekte. Der ist sehr bunt, sehr kitschig, aber unbedingt sehenswert. Wir beobachten dort um 12:00 Uhr eine von 4 täglichen Zeremonien. Am Nachmittag ist die Besichtigung des Battle Fields mit dem Tunnelsystem der Vietkong bei Cu Chi geplant. Hier tobte der Krieg gegen die Amerikaner. Der einzige Hügel in der Nähe ist teilweise immer noch unbewachsen - Ergebnis von tausenden Tonnen Agent Orange, mit dem die Amerikaner hier das Land vergiftet haben. Die Straßen sind noch sehr schlecht, werden aber überall gebaut und vergrößert. In Ben Duoc bekommen wir zuerst einen dokumentarischen Propagandafilm gezeigt. Man fühlt sich in alte (DDR) Schulzeiten zurück versetzt. Anschließend sehen wir die Tunnelanlagen und die ausgestellten Waffen des Vietkong. Einen Tunnel hat man für Touristen extra präpariert (erweitert). Ich zwänge mich durch ein 60 m langes Stück. Es ist sehr eng und stickig und nichts für Menschen mit Platzangst. Danach fahren wir zurück nach Saigon. Der Verkehr ist wieder chaotisch. 18:30 Uhr sind wir zurück im Hotel. Abends gehen wir zum Essen in die Stadt. Montag, der 08.11.2004 Ho
Chi Minh City -> Da Nang /Hoi An Heute müssen wir früh aufstehen. 4:00 Uhr lassen wir uns wecken. 5:00 Uhr ist Abfahrt zum Flughafen. Pünktlich 6:20 Uhr fliegen wir mit einem nagelneuen A321 der Vietnam Airlines von Saigon nach Da Nang. Zunächst fahren wir ins Hotel und bekommen unsere Zimmer. Als erstes besichtigen wir heute das Cham-Museum. Danach fahren wir zu den fünf Marmorbergen. Jeder steht für ein Element - Luft, Feuer, Wasser, Holz, Metall. Wir steigen auf den Thuy Son (Wasserberg). Oben befindet sich die Thum Thai Pagode und einige beeindruckende Höhlen, in denen sich viele Buddhas befinden. Vorher haben wir eine Marmor-Steinmetz-Manufaktur besichtigt. Wir haben aber nichts gekauft, weil alles viel teurer ist als auf dem Markt. Dafür erwerben wir bei einer Straßenhändlerin einen Buddha für 3 $, der uns in der Werkstatt vorher für 20 $ angeboten worden war. Nun fahren wir nach Hoi An, einer kleinen alten Hafen- und Händlerstadt, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde und ca. 30 km entfernt liegt. Dort angekommen essen wir Mittag. Zu Fuß gehen wir am Nachmittag durch die alte Innenstadt von Hoi An. Hier sehen wir eine überdachte japanische Brücke und besichtigen ein 200 Jahre altes Kaufmannshaus, daß auch immer noch bewohnt wird (Tan-Ky-Haus) und eine chinesische Versammlungshalle. Überall in Hoi An werden handwerkliche Artikel hergestellt und verkauft. Gegen 16:00 Uhr fahren wir zurück ins Hotel nach Da Nang. Zu Abend essen wir auf einem Restaurantboot am Fluß. Wir fahren mit einer Fahradrikscha (hier Cyclo genannt) danach zurück ins Hotel. Dienstag, der 09.11.2004
Da Nang -> Hue Anschließend fahren wir weiter bis nach Hue. Zunächst essen wir gemeinsam Mittag, bevor wir ins Century Riverside Hotel gebracht werden. Das Hotel ist sehr schön, mit Pool und direkt am Duftfluß gelegen. 15:00 Uhr brechen wir auf zur Besichtigung der Zitadelle von Hue, der Kaiserstadt und der Verbotenen Stadt. Sieht alles sehr chinesisch aus - fast wie in Beijing kopiert, nur eine Nummer kleiner. Vieles wurde durch den Krieg und das Klima zerstört. Es wird jedoch auch viel restauriert. 18:00 Uhr sind wir wieder im Hotel und gehen erst mal im Pool baden. Beim Abendessen und einem Spaziergang durch Hue lassen wir den Tag ausklingen. Mittwoch, der 10.11.2004
Hue Donnerstag, der 11.11.2004 Hue
-> Hanoi Freitag, der 12.11.2004
Hanoi -> Vientiane |