Budapest 8.4. - 12.4.2004

Freitag            Samstag            Sonntag            Montag            Ende

Donnerstag, 8.4.2004

Unser Flugzeug startet diesmal in Frankfurt a.M. Tipp: Da die Parkgebühren direkt am Flugplatz so teuer sind, parken wir auf dem Park and Ride Parkplatz in Neu-Ilsenburg Bahnhof-Westseite. Der macht einen sehr ordentlichen Eindruck und ist kostenlos. Außerdem fährt von hier jede halbe Stunde ein Zubringerbus für 2,- EUR p.P. direkt bis vors Abflugterminal. Unser LH-Flieger hebt fast pünktlich ab, so dass wir auch pünktlich in Budapest ankommen. Tipp: In der Ankunftshalle begeben wir uns zu dem Schalter, wo die Airport-Minibusse abfahren. Dort nennen wir unser Hotel und erhalten für 2.100 HUF p.P. ein Ticket. Nach etwa 5 Minuten ist eine Tour zusammengestellt und ein Minibus fährt uns direkt bis vor unser Hotel. Das Taxi wäre etwa doppelt so teuer gewesen. Gegen 0:30 Uhr sind wir in unserem Zimmer im Hotel Mercure Nemzeti.

       

Freitag, 9.4.2004

Um 9:00 Uhr stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Das Hotel und das Frühstück sind gut - Preis/Leistungsverhältnis stimmt. Das Wetter sieht gut aus. Deshalb entscheiden wir uns, heute gleich die Hauptsehenswürdigkeiten Budapests zu besichtigen.

       

Wir begeben uns zur Erzebeth-Brücke, gehen dann an der Uferpromenade entlang zur Kettenbrücke und überqueren hier die Donau. Die Standseilbahn hoch ins Burgviertel wird gerade restauriert, deshalb gehen wir zu Fuß hinauf. Oben besichtigen wir das Burgviertel, die Matthiaskirche und natürlich auch die Fischerbastei. Unterwegs essen wir im Burgviertel Mittag. Anschließend steigen wir das unterirdische Labyrinth unter der Burg hinab. Danach schauen wir uns noch den Burgpalast von außen an.

       

Wir gehen wieder runter zur Donau, überqueren diese über die Kettenbrücke und bummeln etwas durch das Zentrum, entlang der Vaci Utca. Nachdem wir in einem kleinen Restaurant Kaffee getrunken haben, gehen wir in unser Hotel. Gegen 18:00 Uhr sind wir zurück und machen bis 20:30 Uhr Pause.

Mit der Metro - Linie 2 - fahren wir bis auf die andere Seite der Donau, gegenüber vom Parlamentsgebäude. Von da laufen wir zurück über die Kettenbrücke ins Zentrum und schauen uns unterwegs die toll beleuchteten Sehenswürdigkeiten der Budapester Innenstadt an. Nach einem kleinen Snack bei Burger King fahren wir mit der Metro wieder zurück. Im Hotel kommen wir gegen 23:00 Uhr an und gehen todmüde schlafen.

           

 Wetter: trocken, bewölkt bis sonnig bei 15 - 18°C

 

Samstag, 10.4.2004 

Wir stehen wieder um 9:00 Uhr auf und frühstücken. Anschließend gehen wir, vorbei am Nationalmuseum, zur großen Markthalle. Hier kann man fast alles kaufen. Es sind sehr viele Menschen unterwegs, doch wir drängeln uns natürlich mit durch. Nach einem Rundgang durch die Halle und dem Kauf eines kleinen Souvenirs verlassen wir die Markthalle alsbald wieder.

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Über die Freiheitsbrücke wechseln wir auf die Budaer Seite der Donau und gehen ins Gellertbad. Das ist ein sehr sehenswertes historisches Thermalbad. Das Thermalbad ist nach Männern und Frauen getrennt, das Schwimmbad kann von beiden Geschlechtern genutzt werden, allerdings nur mit blauen Badekappen. Innen sind sehr beeindruckende Mosaiks an den Decken und Wänden. (1.800 HUF p.P.)

       

Nach dem Baden besteigen wir den Gellertberg. Auf diesem Weg besichtigen wir die Felsenkapelle, das Befreiungsdenkmal und die Zitadelle. Von oben haben wir einen sehr schönen Blick über die Stadt. Auf der Nordseite des Gellertberges steigen wir wieder hinab. Hier befindet sich auch das Gellertdenkmal mit einem künstlichen Wasserfall .

       

Über die Elisabethbrücke geht's zurück auf die andere Seite der Donau. Wir gehen Kaffeetrinken und essen in einer kleinen Kneipe mit Live-Musik Gulaschsuppe. Anschließend  gönnen wir uns im Hotel  eine Pause (von 17:15 Uhr bis 20:20 Uhr) . Abends spazieren wir  bis zum Oktogon und kehren auf dem Rückweg zum Abendessen ein - sehr lecker.

 

Sonntag, 11.4.2004

Wieder stehen wir um 9:00 Uhr auf und frühstücken. Anschließend gehen wir in Richtung Zentrum zur Großen Synagoge. Diese Synagoge ist die zweitgrößte jüdische Kirche weltweit. Am Eingang finden sehr strenge Kontrollen statt - schärfer als am Flughafen. Auch Fotografieren ist innen nicht möglich - sofort kommt ein Aufseher gesprungen, wenn man nur die Hand in Richtung Kamera bewegt. Das Bauwerk ist sehr beeindruckend.

Mit der Metro Linie2 fahren wir von hier bis zum Parlamentsgebäude. Eine deutschsprachige Führung soll um 11:00 Uhr stattfinden. Wie viele andere Leute, finden auch wir uns an dem Sammelpunkt zur Führung ein. Leider holt uns niemand ab - das Parlament bleibt ohne Begründung heute und morgen geschlossen, wie uns ein Wachsoldat mit dem knappen Kommentar "Closed!" mitteilt. Wir besichtigen das wunderschöne Gebäude also leider nur von außen.

   

Anschließend gehen wir zur St. Stephansbasilika. Als wir ankommen, ist gerade der Gottesdienst zum Ostermontag vorbei und hohe kirchliche Würdenträger kommen, mit dem Kardinal an der Spitze, heraus. Wir warten noch bis die Massen vom Gottesdienst die Kirche verlassen haben, bevor wir diese besichtigen. Wir steigen auch hinauf auf die Kuppel, von wo man auch einen sehr schönen Rundblick hat.

       

Danach promenieren wir die Andrassy Ut entlang, vorbei an der Staatsoper bis zum Heldenplatz und zum Stadtwäldchen. Dort befindet sich ein kleines Schloß und ein Park. Hier essen wir in einem Restaurant Mittag Anschließend bummeln wir noch durchs Stadtwäldchen, wo es auch einen Vergnügungspark gibt und sich der Zoo befindet. Wir haben aber keine Lust reinzugehen. Statt dessen fahren wir mit der Metro der Linie 1 wieder ins Zentrum und besichtigen die Schatzkammer in der St. Stephansbasilika. 

       

Im traditionsreichen und bekannten Kaffee- und Konditoreihaus Gerbeaud trinken wir Kaffee und essen ein Stück Kuchen - es ist nicht leicht, hier einen Tisch zu bekommen. Dann gehen wir zurück ins Hotel. Unterwegs müssen wir Pflaster kaufen, weil ich mir Blasen gelaufen habe. Um 17:30 sind wir wieder im Hotel und machen Pause. Abends fahren wir nochmals mit der Metro ins Zentrum und machen einen kleinen Schaufensterbummel.
 

Montag, 12.4.2004

Heute stehen wir erst 9:20 Uhr auf und gehen anschließend frühstücken. Danach checken wir aus und deponieren unser Gepäck an der Hotelrezeption. Unser Flug geht erst später und wir wollen noch mal in die Stadt. Wir spazieren also zum Westbahnhof, der architektonisch sehenswert ist (von der Firma Eifel gebaut), aber wie viele andere Gebäude auch, restauriert werden müßte. Der einzige renovierte Teil des Bahnhofs ist ein Mc Donnalds, der wirklich sehr prunkvoll ist.

Von hier gehen wir weiter zum Westend Citycenter, welches eines der größten Einkaufszentren Mitteleuropas sein soll. In der Tat ist es sehr groß und modern. Leider haben nicht alle Geschäfte auf weil Ostermontag ist. Vom Dach des Einkaufscenters kann man an Nichtfeiertagen auch mit einem Fesselballon ein paar hundert Meter aufsteigen - mach ich beim nächsten mal! 

       

Im Westbahnhof essen wir beim Mc Donnalds Mittag, bevor wir zurück zu unserem Hotel gehen um unser Gepäck abzuholen. Mit Gepäck gehen wir denn gleich weiter zum Kunstgewerbemuseum, welches auch von außen sehr schön anzusehen ist. Leider können wir es nicht von innen besichtigen.Mit der Metro Linie 3 fahren wir dann bis zur Endstation stadtauswärts. Dort ist direkt der Busbahnhof von wo aus wir mit dem Airportbus zum Flughafen fahren (Metro + Bus: 280 HUF p.P.) 

Am Flughafen haben wir noch Zeit. Deshalb besuchen wir ein kleines Freilicht-Flugzeugmuseum und die Aussichtsterrasse. Pünktlich fliegen wir zurück nach Frankfurt a.M.. Dort finden wir auch unser Auto auf dem kostenlosen P+R Parkplatz wohlbehalten wieder.

 

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