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Robert BlumRobert Blum (* 10. November 1807 in Köln; †9. November 1848 in der Brigittenau bei Wien) war ein deutscher Politiker der Märzrevolution und Abgeordneter der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche.
[Bearbeiten] Leben
[Bearbeiten] Herkunft, Lehre und Berufstätigkeit
Blums Kindheit ist ärmlich, nach einer Masernerkrankung ist er neun Monate blind und bleibt dauerhaft sehgeschädigt. Sein Vater stirbt 1815 an Tuberkulose, die Mutter heiratet bald neu. Das begabte Kind besucht die Pfarrschule und kurzzeitig das Jesuitenkolleg. Nach einer wegen Gesichtsschwäche abgebrochenen Goldschmiedeausbildung macht Blum 1821-1826 eine Lehre als Gürtler, geht danach auf die Walz und beginnt 1827 eine Arbeit bei einem Laternenfabrikanten. Klicken Sie hier!. Geschäftsreisen führen ihn durch Deutschland, seine erste Veröffentlichung ist eine Abhandlung über die Straßenlaternen. 1830 wird er zum Militär einberufen, wird aber dauerhaft vom Dienst befreit, wohl weil er den Militärarzt besticht. Im Oktober beginnt Blum als Diener in einem Kölner Theater, schreibt 1831 Grochow, eine Freiheitshymne und geht 1832 als Theatersekretär, Bibliothekar und Kassenassistent nach Leipzig. Daneben schreibt der Autodidakt weiter Gedichte, Schauspiele und sogar ein Opernlibretto. Seit 1835 ist er ständiger Mitarbeiter der liberalen Zeitung für die elegante Welt. 1836 arbeitet er kurz in der Leipziger Freimaurerloge Balduin zur Linde mit. 1838 heiratet Blum, seine Frau stirbt noch im gleichen Jahr an einer Fehlgeburt. 41 Rosen für nur € 29,00, Expresslieferung in ganz Deutschland.
