<center> In Coswig geboren und aufgewachsen, in Heidenau gearbeitet, im Ruhestand geparkt. Das typische Schicksal der ostdeutschen Nachkriegsgeneration. Verfasst als humorvolles Comic erleben Sie die Lebensgeschichte des Sachsen Rudolf Kretzschmer. Sie befinden sich auf der Homepage von Rudolf Kretzschmer. Wie sie sehen, sehen Sie nichts. Ihr Browser unterst&uuml;tzt keine Frames! 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Nur ein Trupp russischer Soldaten feierte ausgelassen meine Ankunft mit einer 2-Liter-Flasche Brennspiritus, die sie in unserem Schuppen gefunden hatten. Meine erste schwache Erinnerung geht auf Weihnachten 1948 zur&uuml;ck. Am Heiligabend polterte und schnaufte es im Haus. Ich meinte der Weihnachtsmann k&auml;me herein. Er trug eine alte Pelzm&uuml;tze, einen schweren Soldatenmantel und einen Sack auf dem R&uuml;cken. Es war der Vater, erst vor wenigen Wochen aus russischer Gefangenschaft zur&uuml;ckgekehrt. Im Sack waren Kartoffeln. Er hatte die Pferde eines Bauern beschlagen und sich seinen Lohn abgeholt. Meine erste schwache Erinnerung geht auf Weihnachten 1948 zur&uuml;ck. Am Heiligabend polterte und schnaufte es im Haus. Ich meinte der Weihnachtsmann k&auml;me herein. Er trug eine alte Pelzm&uuml;tze, einen schweren Soldatenmantel und einen Sack auf dem R&uuml;cken. Es war der Vater, erst vor wenigen Wochen aus russischer Gefangenschaft zur&uuml;ckgekehrt. Im Sack waren Kartoffeln. Er hatte die Pferde eines Bauern beschlagen und sich seinen Lohn abgeholt. <!---03.html---> 1952 eingeschult, durchschritt ich die 1.Klasse mehr oder weniger erfolgreich. Zumindest war ich im Gegensatz zu heutigen Erstkl&auml;sslern am Schuljahresende des Lesens und Schreibens m&auml;chtig. Selbst die Grundrechenarten waren mir in Fleisch und Blut &uuml;bergegangen. So konnte ich mir schon vorher ausrechnen, wieviele Ohrfeigen mir der Vater geben w&uuml;rde, als ich beim Nachbarn wieder mal eine Fensterscheibe zerschossen hatte. Bald gab es die ersten politischen Verwicklungen. In der Schule hie&szlig; es: "Wir bereiten uns nun auf die Pioniere vor!". Als ich das zuhause erz&auml;hlte sprang mein Vater aus dem Korsett. Er schnappte sich den gro&szlig;en Schmiedehammer und ging meinen Lehrer besuchen. In der Schule hie&szlig; es dann, der Kretzschmer-Rudolf wird kein Pionier. Sein Vater habe gesagt:"Der Junge wird mal Pastor". Auch in FDJ brauchte ich sp&auml;ter nicht mitmachen. Selbst nicht, als sie in Coswig die Westantennen von den D&auml;chern holten. Eigentlich hat mir die Schule -bis auf die politischen Verwicklungen- Spa&szlig; gemacht. Ich war nicht bl&ouml;d und h&auml;tte sicher noch das Abitur machen k&ouml;nnen. Der Vater meinte aber: "Ein Schmied braucht keinen Doktortitel. Du gehst aus der 8.Klasse raus und bei mir in die Lehre". Mutter fand das nicht so gut. Sie h&auml;tte f&uuml;r ihr Rheuma ganz gut einen Doktor brauchen k&ouml;nnen. <!---04.html---> Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Mit diesen Worten stellte mein Vater mich als Schmiedelehrling ein. Lehrgeld w&uuml;rde ich nicht bekommen, daf&uuml;r h&auml;tte ich zuhause weiterhin freie Kost und Logis. Mit meinen gerade mal 15 Lenzen mu&szlig;te ich das erst einmal so hinnehmen. Eigenlich wollte ich seit meinem 12.Lebensjahr gar kein Schmied mehr werden. Damals hatte ich ein sogenanntes Schl&uuml;sselerlebnis. Der Vater wollte einen Gaul beschlagen und ich mu&szlig;te den Fu&szlig; halten...das Pferd hatte Durchfall. Mit meinem Lehrmeister kam ich leidlich aus. Aber in der Berufsschule gab es wieder &Auml;rger. Meine Schwester hatte mir aus Westberlin ein Nicky (neudeutsch T-Shirt) mitgebracht. Vorn war der Schriftzug Rock`n Roll aufgedruckt. Dieses Hemd trug ich ein einziges Mal im Unterricht. In der n&auml;chsten Pause mu&szlig;te ich zum Direktor: "F&uuml;r das Tragen eines klassenfeindlichen Kleidungsst&uuml;ckes erhalten Sie einen Verweis!" Acht Wochen sp&auml;ter wurde die Mauer gebaut.... 1963 bekam ich den Gesellenbrief. Nun war ich Schmied. Darauf mu&szlig;te ich einen heben gehen. Mein Bruder kam mit in die Gastwirtschaft. Es war meine erste gro&szlig;e Trinkerei. Nach 3 gro&szlig;en Bier und 2 doppelten Wodka drehte sich alles um mich, meine Beine wurden in die Luft gerissen und ich krachte in den neuen schmiedeeisernen Raumteiler neben dem Stammtisch. Mein Gesellenst&uuml;ck -der Raumteiler nat&uuml;rlich. <!---05.html---> Nach meinem Lehrabschlu&szlig; 1963 arbeitete ich in der v&auml;terlichen Schmiede als zweiter Geselle neben meinem &auml;lteren Bruder Adolf. Das klappte nicht besonders gut. F&uuml;r Adolf war ich weiterhin der Stift. Er lie&szlig; mich alle Drecksarbeiten machen, vom Werkstattsaubermachen bis zum Bierholen. 1966 mu&szlig;te der Vater wegen einer Kriegsverletzung vorzeitig in Rente gehen. Adolf, der inzwischen einen Meisterlehrgang gemacht hatte, &uuml;bernahm und wurde mein Chef. Am gleichen Tag haute ich in den Sack und suchte mir eine neue Stelle. Ich fand eine Anstellung als Fr&auml;ser im VEB Zahnradfabrik "Walter Ulbricht" in Heidenau. Um mir den langen Arbeitsweg von Coswig bis Heidenau zu ersparen, zog ich ins betriebseigene Arbeiterwohnheim gleich neben dem Kohlenplatz vom Heizhaus. Die N&auml;he zum Heizhaus hatte den Vorteil, da&szlig; im Winter die Dampfheizung in unserem 6-Mann-Zimmer sch&ouml;n warm wurde. Der Nachteil bestand im Braunkohlendreck, der bis in die kleinsten Ritzen kroch. Im August 1969 lernte ich, Rudolf Kretzschmer, meine zuk&uuml;nftige Ehefrau Hannelore Fritzsche bei einem Tanzvergn&uuml;gen in Dresden-Klotzsche kennen. Es spielte eine Beatgruppe, Klaus-Sch&ouml;ne-Combo oder so &auml;hnlich, den ganzen Abend Musik von den Beatles nach. Um 22 Uhr kam der ABV und verlangte, da&szlig; sofort Ostmusik gespielt wird. Die Gruppe weigerte sich und bekam vom ABV Saalverbot. Damit war die Veranstaltung beendet. Mit Hannelore trank ich in der Gaststube noch mehrere Flaschen bulgarischen Rotwein. Dann hatten wir Filmri&szlig;.Acht Wochen sp&auml;ter schrieb sie mir einen Brief. <!---06.html---> Die Familie Fritzsche aus Dresden-L&ouml;btau nahm mich in ihren offenen Armen auf. Bei diversen Kaffeekr&auml;nzchen reifte in mir der Entschlu&szlig;, Hannelore in naher Zukunft zu ehelichen. Im M&auml;rz 1970 war die Hochzeit. Kurz darauf, am 2.Mai wurde unsere Tochter Birgit geboren. Hannel wohnte mit unserem Baby weiterhin bei ihren Eltern und ich im Arbeiterwohnheim in Heidenau. Wir meldeten uns aber beim Wohnungsamt f&uuml;r eine gemeinsame Wohnung an. Dort sagte man uns, das k&ouml;nne dauern. Mit Trauschein und nur einem Kind h&auml;tten wir auf der Warteliste nur einen ganz hinteren Platz. Au&szlig;erdem h&auml;tten wir jeder ein Dach &uuml;ber dem Kopf und sollten uns mal die Lage der Arbeiterklasse in Westdeutschland vor Augen halten. Im Fr&uuml;hjahr 1971 wurde mir der Einberufungsbefehl zur NVA zugestellt. Bei der Musterung legte man mir eine Unteroffizierslaufbahn nahe. Da ich dankend ablehnte, wurde der musternde Oberleutnant ungehalten. Zur Strafe w&uuml;rde ich nun blo&szlig; ein einfacher Soldat. Diese m&uuml;&szlig;ten immer vorn k&auml;mpfen und w&uuml;rden bei einem Angriff des Klassengegners als erstes niedergeschossen. Ich solle an Frau und Kind denken. Es kam aber nicht so dramatisch. Bis Oktober 1972 verbrachte ich meinen 18 monatigen Grundwehrdienst haupts&auml;chlich saufend und schlafend im sch&ouml;nen Th&uuml;ringen. Gut erholt und mit 20 Kilo mehr auf den Rippen kehrte ich zu Frau, Kind und zum VEB Zahnradfabrik "VIII.Parteitag" zur&uuml;ck. Anfang 1973 wurde uns vom Wohnungsamt eine 1,5-Raum-Altbauwohnung in Dresden-Neustadt zugeteilt. Wir waren gl&uuml;cklich &uuml;ber unsere eigene Dachmansarde mit flie&szlig;endem Wasser aus Hahn und von den W&auml;nden. Gemeisam bauten wir sie nach Beispielen aus der Zeitschrift "Kultur im Heim" zu einer 3-Raum-Wohnung um. Als der Parteisekret&auml;r aus meinem Betrieb davon Wind bekam, unterbreitete er mir "unter der Hand" ein Angebot. Wenn ich den Weg in die Reihen der Genossen f&auml;nde, k&ouml;nne er mir unter Umst&auml;nden zu einer 3-Raum-Neubauwohnung verhelfen. Wieder ging ich auf solch ein gutes Angebot nicht ein, und hatte weder Nach- noch Vorteil davon. 1978 wurde unser Sohn Ronny geboren. Ich rang unserer Wohnung im Korridor noch ein viertes Zimmer ab. <!---07.html---> Seit 1978 waren wir stolze Besitzer eines gebrauchten Trabant 601 de luxe, Baujahr 1971. Anfang der achtziger Jahre wurde er langsam klapprig und wir dachten &uuml;ber eine Neuanschaffung nach. F&uuml;r einen "neuen" Gebrauchten mu&szlig;te man rund 12000 Mark einplanen. Ein richtig Neuer war genau so teuer doch aber unerreichbar angesichts der Wartezeiten von mindestens zehn Jahren. Wir entschieden uns f&uuml;r einen Neuen. Das bedeutete Anmeldung beim VEB IFA Vertrieb und General&uuml;berholung des Alten. Irgendwas lief schief im Arbeiter- und Bauernstaat. Ich, inzwischen Brigadier, mu&szlig;te mir f&uuml;r einen Haufen Geld von einem schmierigen Autoklempner meine zerostete Karre notd&uuml;rftig flicken lassen. Hannels Cousin Erwin aus Hannover, Hilfskoch bei VW, kam uns zu Ostern mit einem nagelneuen Golf bemitleiden...Der Trabant 601 de luxe sollte uns noch bis zum bitteren Ende der DDR mehr oder weniger gute Dienste leisten. Den Neuen bekamen wir nie. Breschnew, Antropow, Tschernenko. Das alte siechte dahin und starb. Dann kam Gorbatschow, ein neuer Wind aus Osten. Wir alle hofften da&szlig; das Neue auch uns erreichen m&ouml;ge. Aber die Genossen stellten sich stur. In der DDR &auml;nderte sich nichts, aber auch gar nichts. Weihnachten 1985 besuchte uns wieder Erwin. Er hatte den Hilfskoch hingeschmissen und eine zweiw&ouml;chige Schulung zum Gabelstaplerfahrer durchlaufen. Nun karrte er Kisten mit Heckscheibenwischern an die Flie&szlig;b&auml;nder. Er kam mit einem Passat und wollte nach Weihnachten f&uuml;r eine Woche auf die Kanaren. Willfried unser Gabelstaplerfahrer in der Zahnradfabrik verdiente damals 580 Mark netto im Monat...1988, acht Wochen nach Ihrem 18.Geburtstag stellte unsere Tochter Birgit einen Ausreiseantrag. Der Parteisekret&auml;r im Betrieb hatte wieder Wind davon bekommen. Er machte mir ein Angebot: "Du &uuml;berredest deine Tochter zum Hierbleiben. Ich melde es als meinen Erfolg nach oben und versorge Dir, unter der Hand, eine 4-Raum-Neubauwohnung." Diesmal nahm ich an! Wir zogen nach Dresden-Gorbitz. Unsere Vormieter waren ausgereist. Birgit blieb, im Fr&uuml;hsommer 1989 fuhr sie nach Ungarn, angeblich um Urlaub zu machen. Sie kam nicht wieder nach Gorbitz. Dann kam der Herbst 1989. Der real existierende Sozialismus, den angeblich weder Ochs noch Esel aufhalten konnten, verschwand in wenigen Tagen von der Landkarte. Mein "Freund", der Parteisekret&auml;r, stellte sich in der Zahnradfabrik an die Spitze der Bewegung. Er w&auml;re schon immer ein Reformer gewesen und w&uuml;rde sich nun mit ganzer Kraft f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der sozialen Marktwirtschaft einsetzen. In einem Handstreich benannten er und der Betriebsdirektor die Fabrik am Tag nach der Mauer&ouml;ffnung in Zahnradfabrik "Konrad Adenauer" um. Als Kohl mit seinen 10 Punkten zur Wiedervereinigung nach Dresden kam trennten die beiden von allen verf&uuml;gbaren DDR-Fahnen die Embleme ab und verteilten sie unter der Belegschaft. Jeder der wollte bekam aus der Gewerkschaftskasse eine S-Bahn-Fahrkarte nach Dresden spendiert um an der Kampfdemonstration mit Helmut Kohl teilnehmen zu k&ouml;nnen. Der Betriebsgewerkschaftsvorsitzende gr&uuml;ndete eine Betriebsparteiorganisation der CDU und warb Mitglieder. Kurz vor Weihnachten entlie&szlig;en die drei selbsternannten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer die ersten Arbeiter und Angestellten um die AG f&uuml;r den Weltmarkt vorzubereiten. Unter anderen erwischte es den FDJ-Sekret&auml;r, jetzt Juso-Vorsitzender im Betrieb, weil er behaupt hatte der Gewerkschaftsvorsitzende w&auml;re IM gewesen. Auch der ehemalige Beauftragte f&uuml;r Zivilverteidigung mu&szlig;te seinen Koffer nehmen. Dieser hatte eine Tagesproduktion Zahnr&auml;der bei einem Westberliner Schrotth&auml;ndler gegen einen alten Opel Ascona getauscht. <!---08.html---> Im Sommer 1990 kam die D-Mark in den Osten und das Aus f&uuml;r die Zahnradfabrik. Betriebsdirektor, Parteisekret&auml;r und Betriebsgewerkschaftsleiter hatten in Stuttgart eine Schnellbesohlung in Marktwirtschaft gemacht. F&uuml;r eine Mark kauften sie die Fabrik von der Treuhand ab. Sie waren jetzt die Gesellschafter der ZRH GmbH (ZRH = Zahnradfabrik Heidenau). In Stuttgart hatten sie einen potenten Gesch&auml;ftsmann kennengelernt. Dieser pflegte Kontakte ins Baltikum. Er hatte der Zahnradfabrik einen Millionenauftrag aus Riga verschafft, Zahnr&auml;der f&uuml;r Dreschmaschinen. Nat&uuml;rlich ben&ouml;tigte er als Anschub finanzielle Mittel der ZRH GmbH, in etwa 10 Millionen DM. Unsere Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nahm einen Kredit auf und &uuml;berwies den Betrag auf ein Schweizer Konto. Herr Sp&auml;nle aus Stuttgart, samt S-Klasse-Mercedes und koffergro&szlig;en Funktelefon, wurde nie wieder gesichtet, das Geld war weg, die ZRH GmbH pleite. Am 4.Oktober 1990 erhielten wir die blauen Briefe. Ich hatte Gl&uuml;ck. Kurzfristig konnte mir das Arbeitsamt eine ABM-Stelle besorgen. Im ersten Jahr strichen wir an einer Hauptstra&szlig;e Lichtmasten. Im zweiten Jahr rissen wir sie weg. Die Bezahlung war gut, auf jeden Fall besser als die meines ehemaligen Kollegen Hans Nitzsche. Er hatte eine feste Anstellung bei einer Trockenbaufirma gefunden. Dort mu&szlig;te er von Montag bis Sonnabend jeweils 12 bis 14 Stunden Gipskartonplatten schleppen. Wenn sie au&szlig;erhalb arbeiteten schliefen sie in Aldizelten auf dem Campingplatz. Hans hatte einen Stundenlohn von 7.50 DM. Meine Frau Hannelore hatte einen sicheren Posten. Sie war aus der Sozialversicherungsverwaltung ins Arbeitsamt &uuml;bernommen worden. In den 90er Jahren unternahm ich mit Hannelore viele Busreisen um die Welt kennenzulernen. Zum Beispiel eine 2-Tagesfahrt nach Barcelona. Der Bus hatte bequeme Schlafsitze aber ein kaputtes Getriebe. Wir kamen bis kurz vor Paris. Dort verbrachten wir den Rest vom ersten und die erste H&auml;lfte vom zweiten Tag auf einem Autobahnparkplatz. Anschlie&szlig;end ging es mit einem Ersatzbus zur&uuml;ck nach Dresden. Man zeigte sich gro&szlig;z&uuml;gig und erstattete uns den halben Reisepreis. So vergingen die 90er Jahre und wir n&auml;herten uns dem Millenium. Eigentlichlich sollte um diese Zeit die gesamte Welt den Weg des Sozialismus eingeschlagen haben. Aber <!---09.html---> Nun stehen wir am Beginn des 3.Jahrtausends, v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig ob es nun am Silvester 2000 oder 2001 begann. Ich feierte es mit Hannel im Kreise meiner ehemaligen Kollegen von der Zahnradbude und ihrer Frauen bei Trentzsch, Rainer in Pirna. Er hat dort Mitte der Neunziger ein Haus gebaut. Der Gl&uuml;ckspilz hat das H&auml;usel schon abbezahlt. Sein Vater hatte 1990 in der N&auml;he von Nossen mehrere Felder an einen Bautr&auml;ger verkauft und das Geld unter seinen Kindern verteilt. Im August 2002 kam die Flut zu uns nach Dresden. Endlich erhielt unsere Stadt die Bedeutung zugemessen die sie gerne h&auml;tte (aber wohl doch nicht hat). Wir waren live auf allen Fersehkan&auml;len vertreten. Bei uns in Gorbitz blieb es trocken, aber mein Schrebergarten in den Elbauen versank in den Wassermassen. Als nach einer Woche das Wasser verschwunden war, fand ich anstelle meines Gem&uuml;ses einen Heiz&ouml;ltank, einen Kleinwagen mit tschechischem Nummernschild und einen Sonnenschirm aus einem Gasthaus in der S&auml;chsischen Schweiz. All das und viel Schlamm hatte mir die Elbe gespendet. Andere Leute hatten das Wasser in den Kellern und Stuben und versuchten zu retten, was zu retten war. Noch andere versuchten, so viel wie m&ouml;glich in den Keller zu schaffen, denn es hatte sich in Windeseile herumgesprochen, da&szlig; wer noch einen alten Versicherungsvertrag aus DDR-Zeiten hat, alles bezahlt bekommt. Ich sch&auml;me mich es zuzugeben: manchmal mu&szlig; ich an den Staatsb&uuml;rgerkundeunterricht in der DDR denken. Rund 4,5 Millionen Menschen ohne Arbeit, Krieg im Irak...oh,oh! Nach wie vor hangele ich mich mit diversen (perversen) arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen in Richtung Vorruhestand. Hannelore hat noch ihren krisensicheren Job beim Arbeitsamt. Wir wollen uns aber nicht beklagen. Wer wei&szlig; schon, wof&uuml;r das alles gut ist. Meine Hompage entspringt schlie&szlig;lich auch einer Umschulungsma&szlig;nahme. Im Fr&uuml;hjahr 2001 wurde ich n&auml;mlich zum Webdesigner ausgebildet. Lacht nicht! Auf jedenfall hoffe ich, da&szlig; der Besuch auf meiner Webseite ein bisschen Spa&szlig; gemacht hat. <!---Suchbegriffe---> DDR,Comic,Humor,Dresden,Coswig,Heidenau,FDJ,Pioniere,VEB,Sowjetarmee,Sozialismus,SED,Kretzschmer,Rudolf,mp3,Sachsen,s&auml;chsisch,Mundart,Dialekt,Bildschirmschoner,Downlaod,Freeware,Jobs,Stellenangebote <!---externe_Links---> <a href="http://people.freenet.de/stahlkon/">XXX</a> <a href="http://www.stahlkonlocke.tk">XXX</a> </center>