
| Es gibt sie noch - die letzten
Abenteuer auch mitten in Europa. Dazu zählt zweifellos, sich in den
Verkehr von Neapel zu stürzen.
Das Erste, das Besuchern aus dem Norden auffällt, ist die Anzahl kleiner und kleinster Gefährte, die sich in den oft sehr engen Gassen Neapels tummeln - auf 2, 3 oder 4 Rädern, Hauptsache, es bewegt sich vorwärts, möglichst laut und rasch. Fast alle Autos haben Beulen und Schrammen, auf alle Fälle kaputte oder aus Vorsicht eingeklappte Außenspiegel. Größere Autos sieht man selten und man fragt sich auch, wie solche Fahrzeuge in den engen Gassen der Stadt überhaupt durchkommen. Viele dieser Gassen sind Einbahnen, in denen neben einem Kleinwagen nur noch ein Fußgänger Platz hat, wenn er den Bauch einzieht. Man hat das Gefühl, alle Neapolitaner sind
gleichzeitig auf einem motorisierten Untersatz unterwegs - einschließlich
Greise und Kinder. Ein für unsere Verhältnisse unübersichtliches
Gewühl drängt sich durch die Straßen und folgt Regeln,
die nur schwer nachvollziehbar sind.
Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbot oder Vorfahrtsschilder verwirren den Ausländer, der Neapolitaner sieht sie einfach nicht. So wird in Tunnels überholt, obwohl dies natürlich verboten ist und viele Tunnels nicht beleuchtet sind. In Vorfahrtsstraßen fahren die Autos mit Schwung |
Die Hauptbestandteile der Autos sind die Hupe und das Gaspedal, beides wird häufig und gerne benutzt. Vor einer roten Ampel wird so lange gehupt, bis sie tatsächlich auf grün umspringt, dann stürmt eine Meute von Autos los. ![]() |
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Herr: es ist Zeit. Der Sommer war
sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, Und auf den Fluren laß die Winde los. |
| Mit dem Verschwinden der
Touristenströme kehren langsam und bedächtig die ursprünglichen
Bewohner zurück und erobern wieder ihr angestammtes Territorium. Schlangen-
und Krötenfeinde haben jetzt keine Chance.
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| Nicht allen bekommt die Nähe zum
Menschen. Von den Bauern als Nahrungskonkurrenten bei der Herbsternte nicht
gerne gesehen, werden diese zwei |
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Am besten schmeckt's bei guten Freunden wie Angela und Emanuele. Wenn nur nicht das ewige pronto wäre. |
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Ruhige Zeiten brechen an
im Hinterland. Entroterra sind bereits die Netze gespannt, um die Früchte
der jahrhundertealten, knorrigen Gesellen aufzufangen: die Oliven . Minerva
geweiht, der Göttin der Künste, bringen sie jenes goldene Öl
hervor, das von Kennern für das beste der Welt gehalten wird.
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Wer jetzt kein Haus hat, baut sich
keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange
bleiben.