Halbinsel Samana –

Urlaub in der Dominikanischen Republik

 

 

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Die Bucht von Las Galeras

Januar 2001 -  Die Reise führte in die Dominikanische Republik auf die im Osten gelegene Halbinsel Samana. Das Urlaubsziel wurde unter verschiedenen vorher festgelegten Kriterien ausgesucht. Hierzu zählten u.a. eine abgelegene ruhige 'all-inclusive-Anlage', die die Möglichkeiten zum Joggen, Tauchen, Relaxen - aber auch zum Tanzen in einer Disco bietet. Die Wahl fiel auf das 'Casa Marina Bay' in der Nähe des Fischerortes Las Galeras. Mehr über das Hotel, die Tauchschule, einige Fotos und weitere Tipps im Reisebericht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erholung am Traumstrand von Las Galeras

Ein Reisebericht von der Halbinsel Samana

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Von Puerto Plata nach Las Galeras

 

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Bus für Gäste - Anhänger für Gepäck

 

Vorwort:
Mir geht es in meinem Bericht hauptsächlich um
den Reiseverlauf und den Aufenthalt in der Analage des Casa Marina Bay. Als aktiver Taucher werde ich auch einiges zur Tauchschule anmerken und Tipps geben, was man keinesfalls versäumen darf.

Also dann:

Erst vierzehn Tage vor dem Abflug buchte ich die Reise über das Internet. Da ich sowas erstmalig tat, war ich doch sehr überrascht, wie einfach, schnell und reibungslos ich alle erforderlichen Unterlagen erhielt und die Reise kurz nach Weihnachten 2000 angetreten werden konnte. Mit Condor ging es von Hamburg nach Puerto Plata. Die Maschine kam aus Stuttgart und hatte bereits Gäste für Puerto Plata an Bord. Diese mußten in Hamburg aus dem Flugzeug aussteigen, bevor der Flug mit den zugestiegenen Reisenden aus Hamburg leicht verspätet angetreten werden konnte. Diese Verfahrensweise scheint Condor bei den meisten Flügen zwischen Hamburg, Stuttgart und Puerto Plata anzuwenden.

Der Flug selber war sehr ruhig und nach ca. 11 Stunden kam die Maschine fast pünktlich auf dem Flughafen Puerto Plata's an. Anschließend folgte ein ca. 3,5 Stunden Bustransfer nach Las Galeras. Aufgrund der nicht schlaglochfreien und zügigen Fahrt - daß der Anhänger ebenfalls ankam war bewundernswert - kann der Bustransfer für Reisende mit Rückenbeschwerden zur Tortur werden. Gegen Aufpreis besteht die Möglichkeit eines Flugtransfers.

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Weg zwischen Hotel und Fischerdorf 

 

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besagte Kreuzung im Fischerdorf Las Galeras

Gegen Abend fuhr der Bus vor dem Casa Marina Bay vor. Das Einchecken an der Rezeption erfolgte zügig, man erhielt Informationen und gegen Gebühr den Schlüssel für den im Zimmer vorhandenen Safe. Das Gepäck wurde auf das Zimmer gebracht und nach der langen, anstrengenden Reise durfte ein Gute-Nacht-Drink nicht fehlen.

Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück - mit einer riesigen Auswahl an Früchten - das Hotel und die nähere Umgebung erkundet. So wurde u.a. eine Strecke zum Joggen gefunden, welche im Laufe des Urlaubs noch optimiert wurde. Demnach führte der Weg vom Hotel am Strand entlang nach Las Galeras. Im Ort biegt man an der ersten großen Kreuzung links auf die asphaltierten Straße ab - zurück zum Hotel. Direkt vor der Hotelzufahrt kann man sich je nach Lust und Laune entscheiden, ob man nach ca. vier Kilometern auf die Anlage zurückkehrt, oder geradeaus ca. drei weitere Kilometer  um die Anlage dranhängt. Hier kommt man allerdings an der Kläranlage des Hotels vorbei - die Nase wird bei bei schlechten Windverhältnissen enorm beleidigt. Beide Rundkurse sind aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit am besten in den Morgen- oder Abendstunden zu bewältigen.

Daneben sind mehrere andere Sportmöglichkeiten gegeben. Reiten, Billard, Dart, Tischfußball, Tischtennis, Wasserball, Beachball sind neben diversen Wassersportarten und einem großen Animationsprogramm im Casa Marina Bay möglich. Ebenfalls in der Anlage beheimatet, ist die Padi-Tauchschule 'Dive Samana' - hierzu später mehr.

 

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Standardzimmer - Strandweg

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li. Massage  -  re. Restaurant 'Seascape'

 

Das Hotel - inmitten einer wunderschön gepflegten Gartenanlage in unmittelbarer Strandnähe - besteht aus mehreren ein- und zweistöckigen Gebäuden, in denen die Gäste untergebracht sind. Die Standardzimmer befinden sich in den doppelgeschößigen Häusern und sind zweckmäßig eingerichtet. Safe, Fernsehen mit Deutscher Welle, zwei große Betten mit hervorragenden Matratzen sowie Klimaanlage sind vorhanden. Vom Balkon oder der Terrasse blickt man entweder in den Garten oder direkt auf's Meer. Gleiches gilt für die Bungalows, die zusätzlich über Sitzecke, Küchennische, Empore und einem zusätzlichen Raum verfügen. Lediglich die Matratzen sollen hier nach Auskunft anderer Urlauber nicht so gut sein.

Die Anlage verfügt über mehrere Bars, wo neben Getränken auch Snacks erhältlich sind. Wie bei anderen Hotels auch, sind besondere Wünsche gegen Aufpreis zu verwirklichen - in der Regel ist das All-Inclusive-Angebot jedoch völlig ausreichend.

Die Disco befindet sich zwischen Strand und Hotelkomplex in einem freistehenden Gebäude. Hier ist mitunter bis 2 Uhr morgens mit Musik zu rechnen. Obwohl relativ weit entfernt untergebracht, konnte man das gleichmäßige "Bumm - Bumm" hören. Trotz eines sehr leichten Schlafs, bin ich jedoch regelmäßig schnell eingeschlafen, obwohl in der Disco noch Merengue aus den Boxen schallte.

 

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Poolbar

 

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Strandlbar

 

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Tauchbasis 'Dive Samana'

 

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Abendstimmung am Strand

Die Tauchbasis:

'Dive Samana', geführt von Gyda und Peter Trübel, heißt die Padi-Tauchschule in der Anlage. Als reiner 'Freizeittaucher' und aufgrund einer zwischenzeitlichen Schlechtwetterfront, habe ich insgesamt 6 Tauchgänge mitmachen können. Das Team in der Basis ist unheimlich nett und versucht auf die Wünsche der Gäste bestmöglich einzugehen. Sofern möglich wird zweimal täglich ein Tauchplatz angesteuert. Dabei kann die Bootsfahrt zum Tauchplatz bis zu 45 Minuten in Anspruch nehmen. Die Abfahrt ist direkt am Strand der Hotelanlage - alle Tauchgänge werden begleitet.

Das Material macht insgesamt einen guten Eindruck, dennoch gibt es aus meiner Sicht eine Einschränkung. Wer ohne eigene Ausrüstung (Computer) anreist, sollte unbedingt einen eigenen Tiefenmesser mitbringen. Dieser fehlt  bei fast allen Leihausrüstungen. Desweiteren haben einige Tauchanzüge, die man hier leihen kann, bereits bessere Tage gesehen.

Während der Tauchgänge gibt es nur wenig Fisch zu sehen. Dafür ist die Pflanzenwelt unter Wasser wunderschön. Viele Korallen, Überhänge und Höhlen sind anzutreffen. Ein Höhepunkt, der aufgrund der Wetterlage von mir leider nicht besucht werden konnte, ist sicherlich die Kathedrale - eine Höhle, in der aufgrund einer Luftblase aufgetaucht werden kann. Auch ein altes Container-Wrack liegt direkt vor der Küste.

Der Tauchbasis ist das Wassersportzentrum angegliedert. Hier kann man Surfbrett, Segelboot oder Kanu leihen. Ebenfalls der Bootstransfer zu einem anderen Strand ist möglich und auch Schnorchelausrüstung kann gegen Gebühr geliehen werden. Aus eigener Erfahrung schnorchelt man am besten im Osten der Bucht - direkt am Riff.

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Das Abendessen

 

Tipp:

Direkt am Strand des Fischerdorfes Las Galeras befindet sich eine blau angestrichene Bretterbude - das ist wohl die richtige Bezeichnung. Hier fragt man nach 'Mama Maria' und läßt sich Lobster oder Krebs bringen. Es ist zwar für dominikanische Verhältnisse recht teuer - lohnt sich aber. Wir hatten mit Bekannten aus dem Hotel einen Abend mit insgesamt 8 Personen dort verbracht und genossen eine wunderschöne Zeit mit den Einheimischen - in unseren Gefilden ist wohl 'Happening' der richtige Ausdruck für das Erlebte.

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in geselliger Runde

 

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Joan - erst traurig, dann nur noch strahlend

 

 

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Die Flußquerung

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El Limon

 

Tipp:

Von den überall von den Reiseveranstaltern angebotenen geführten Exkursionen, blieb der Besuch des Wasserfalls 'El Limon' als ausgesprochen gelungen im Gedächtnis. Mit dam Bus fährt man bis zu einer Ranch und sattelt dann auf ein Pferd um. Selbst für Personen, die noch nie geritten sind, ein Spaß ohne Streß, da ein Dominikaner immer zur Seite steht. Der Weg führt ab von großen Strassen ins Dickicht, über Stock und Stein, durch einen Fluß, auf Anhöhen und in Täler bis zum 56m - hohen Wasserfall, unter dem man dann noch baden kann.

Der Rückweg erfolgt auf der gleichen Route - Endstation die Ranch. Hier gibt's ein Mittagessen, bevor mit dem Bus die Halbinsel Samana abschließend erkundet wird. Am frühen Abend trifft man dann  wieder am Hotel ein. Sofern es geregnet hat, kann die Kleidung und die Schuhe erheblich gelitten haben - daher sollten hier nicht die besten Klamotten getragen werden.

Fazit:

Eine Hotelanlage, die meinen Vorstellungen entsprach. Die Schilderung spricht für sich. Wer zusätzlich noch mit einem bißchen Glück einen Wal in Natura sehen möchte - die Chancen stehen ab ca. 20. Januar jeden Jahres recht gut. Die in Reiseführern vermerkte Zeit ab Dezember ist i.d.R. verfrüht.

 

 

 

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