R8C - Programmer

Stand: 29. Januar  2006

Nun habe ich seit gut 23 Jahren die Elektor nicht mehr angerührt und dann kam diese kleine SMD Platine mit dem Renesas Controller R8C in der Dezemberausgabe 2005. Sicherlich bin ich nicht der Einzige, der dieser Verlockung nicht widerstehen konnte.

Um dieses kleine Schätzchen auszuprobieren und sei es nur eine der drei auf der im Heft beiliegenden CD Demos zu versuchen, brauchte ich einen Programmer. Im Heft war zwar ein ISP-Programmer in Leichtbauweise vorgeschlagen, aber irgendwie sagte mir das nicht zu. Da bei mir immer während eines Projektes der Arbeitsplatz auf Wundersamerweise zuwächst und dabei Drähte, Werkzeuge, stromführende Klemmen und das Objekt der aktuellen Zeitwidmung eng verschlungen einander gefährden, wollte ich eine kompakte geschlossene Ausführung. Ein USB-Anschluss für den Programmer könnte nebenbei auch für kleinere Testaufbauten etwas Strom liefern.

Ich hatte noch ein paar Platinen einer frühen Version des MonolithEEG liegen, auf der eine USB-Einheit mit dem FTDI232 vorlag. Ein paar Bauteile und Drähte draufgelötet und fertig war der USB-Programmer für den R8C.

 

Die Platine mit zwei aufgeklebten Schaltern für Flashmode und parasitäre Versorgung

Von unten gesehen. Harmonisch schmiegen sich die Drähte an die Platine. Die Ordnung auf dem Arbeitsplatz spiegelt sich im Kleinen wieder.

Und als geschlossene Einheit. Der Taster links dient als Reset für den R8C

Tatsächlich funktionierten alle drei Demos der CD. Wobei Jingle Bells ein eher befremdeten Gesichtsausdruck bei meiner Frau hervorrief. Egal es läuft… Was ich jetzt damit mache weiß ich noch nicht.

Bis ich denn mal weiß was ich damit anfange, spiele ich damit und habe derweil ein paar Demos als Workspaces hier zum Download bereit.

 

Dabei verwende ich einen LCD-Treiber, den ich nun schon seit Sommer 2002 ab und zu mal wieder wegen ein paar Erweiterungen anfasse. Daher ist die Source auch schon recht komplex.

Einige Punkte des Treibers

 

Für AVR und R8C angepasst

4 Bit parallel Mode    Port kann high oder low nibble sein

E und RS sind nicht an den gleichen Port wie die Daten gebunden

parallel über 6 IOs, mit Backlight 7

* seriell Mode über nur 3 IO Leitungen, inkl Backlight

Backlight support über parallel und seriell

Backlight über NPN, PNP, N-MOS, P-MOS schaltbar, Polarität wird beachtet

Steuerung einiger Funktionen über einen String oder Character möglich, Licht ein/aus, ClrScr, Newline etc.

UserFont im FlashSpeicher abgelegt

Funktion zum Nachladen bel. vieler Fonts

 

* Der serielle Betrieb erfordert einen 74HC595 als Portexpander

 

Alle Demos verwenden den gleichen LCD-Treiber.

Dieser Treiber besteht aus drei Dateien

 

 

lcdconfig.h

 

 

lcd.h

lcd.c     

Einstellungen aller möglichen Betriebsmodes und IO-Pins

Nur hier sind Änderungen / Anpassungen nötig

 

Deklaration zum Aufruf der Funktionen in der lcd.c

Source Code

Schnee im Display

Amperemeter               

Dso

Uart

Simplescope

Thermometer