Plattenspieler-Begriffs-Glossar
für Anfänger - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - wird ergänzt - Anregungen / Korrekturen an meine Email-Adresse. Siehe Kontakt.
| Abtastspitze |
Spitze der Nadel, i. d. R. Saphir oder Diamant.
Läuft in der Plattenrille und wird von dieser geführt.
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| Antiskating |
Vorrichtung bei mittel- und höherwertigen Geräten, welche die sog. Skating-Kraft (unerwünschte Kraft, die den
Tonarm in Richtung Plattenmitte zieht) kompensiert. I. d. R. stufenlos
einstellbar (betragsmäßig proportional zur
Auflagekraft).
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| Auflagekraft |
Kraft in Millinewton (mN), mit der die
Abtastspitze auf der Schallplatte aufliegt. Die Auflagekraft ist bei
allen mittel- und höherwertigen Geräten einstellbar und richtet sich nach
dem verwendeten Tonabnehmer.
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| Automatikspieler | Gerät mit Start- und Stop-Automatik. Siehe Vollautomatik, Halbautomatik, Semiautomatik. Nicht zu verwechseln mit Plattenwechsler. | |||
| Chassis |
Grundplatine, auf der das Gerät aufgebaut ist. Oft auch das ganze Gerät ohne
Gehäuse. Siehe Laufwerk.
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| Direktantrieb |
Antriebsprinzip, bei dem der Plattenteller bzw. dessen Achse direkt vom
Motor angetrieben wird. I. d. R. Tellerachse = Motorachse. Siehe
Treibradantrieb,
Riemenantrieb.
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| Einfachspieler | Plattenspieler ohne jegliche Tonarmautomatik mit Ausnahme der Endabschaltung (ohne Anheben des Tonarms). | |||
| Halbautomatik |
Der
Tonarm wird von Hand auf die Platte aufgesetzt und am Ende automatisch auf die
Stütze zurückgeführt. Siehe Semiautomatik,
Vollautomatik.
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| Laufwerk | I.
d. R. das Gerät ohne Gehäuse. Siehe Chassis.
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| Masselaufwerk | I.
d. R. eine Plattenspieler-Konstruktion ohne Federung bzw.
Schwingungs-Einrichtung, die nur durch ihr extrem hohes Eigengewicht von
Erschütterungen und Trittschall entkoppelt wird. Gegensatz
Subchassis-Laufwerk.
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| Nadel |
Dünnes Metallrohr, das im System elastisch
aufgehängt ist und vorne eine geschliffene Spitze aus Saphir oder Diamant,
die Abtastspitze, trägt.
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| Plattenspieler |
Plattenspieler ohne Wechselfunktion. Siehe
Plattenwechsler.
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| Plattenwechsler |
Plattenspieler mit Wechselfunktion. Mit Hilfe einer speziellen Achse kann
ein Stapel mehrerer Platten nacheinander abgespielt ('gewechselt') werden.
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| Riemenantrieb |
Der Plattenteller wird über einen Antriebsriemen angetrieben. Siehe
Treibradantrieb,
Direktantrieb.
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| Semiautomatik |
Der
Tonarm wird von Hand aufgesetzt und am Ende der Platte lediglich angehoben,
aber nicht auf die Stütze zurückgeführt. Siehe
Halbautomatik, Vollautomatik.
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| Subchassis-Laufwerk |
Plattenspieler-Konstruktion, bei der das Gerät auf Stahlfedern "schwimmend"
in einem Gehäuse (Zarge) gelagert ist. Sämtliche
hier vorgestellte Geräte sind Subchassis-Laufwerke. Gegensatz
Masselaufwerk.
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| Steuerpimpel |
Sehr bemerkenswertes Bauteil der höherwertigen Plattenwechsler von Dual.
Besteht aus Gummi, sitzt auf einem Metallbolzen unterhalb der Tonarmlagerung
und löst sich gerne auf.
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| System |
Einheit vorne am Tonarm, welche die Nadel trägt und
deren Auslenkungen durch die Plattenrille in elektrische Signale umwandelt,
die dem Verstärker zugeführt werden. Auch als Tonabnehmer bezeichnet.
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| Tonabnehmer |
Synonym für System.
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| Tonhöhenabstimmung |
Einrichtung, mit der die einzelnen Touren um einen
gewissen Betrag nach oben und unten korrigiert werden können (i. d. R. ca.
+/- 6%).
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| Touren |
Geschwindigkeiten, Platten-Drehzahlen. Norm-Touren sind 16, 33, 45 und 78
Umdrehungen pro Minute.
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| Treibradantrieb |
Der Plattenteller wird über ein Gummirad, das seinerseits von der Motorachse
angetrieben wird, angetrieben. Oft auch als Reibradantrieb bezeichnet. Siehe
Riemenantrieb, Direktantrieb.
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| Vollautomatik |
Der Tonarm wird automatisch auf die Platte aufgesetzt und am Ende auf die
Stütze zurückgeführt. Siehe Halbautomatik,
Semiautomatik.
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| Zarge |
Bezeichnung für das Gehäuse.
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