Auszüge
aus
Dr.
Zakir Naiks
Koran und moderne Wissenschaft
Vereinbar
oder Unvereinbar?
Übersetzt
und überarbeitet von Habib Neven
Wir
geben ihnen die Genehmigung zur Vervielfältigung oder Übersetzung
dieses Büchleins in jedwede Sprache genauso wie jede andere
unserer Publikationen.
Sie
können sie zum Verkauf oder freier Verteilung veröffentlichen
ohne vorherige Genehmigung. Um gute Drucke zu erzielen, können
sie mit uns Kontakt aufnehmen, um kostenlos Kopien von Computerdruckdateien
(englisch/malaiisch) dieses Buches zu erhalten. Wir wären Ihnen
dankbar, wenn ein paar Kopien der Reproduktionen uns für unsere
Aufzeichnungen zugeschickt würden.
IRF
Islamic
Research Foundation
(Auch der auf dieser Webseite befindliche Text darf vorbehaltlos
gedruckt oder vervielfältigt werden.)
.
Im
Namen Allahs, des Wohltätigen, des Barmherzigen
.
I.
Vorwort des Übersetzers
.
Und
dieser Koran kann von niemandem anders geschaffen sein
als von Allah, und es ist eine Bestätigung (der Offenbarungen)
vor ihm (Thora, Gospel) und eine Erläuterung des Buches,
an dem kein Zweifel besteht - von dem Herrn der Welten.
10:37
Der
Koran ist der Schlüssel zum Islam. Erkenne ich seine göttliche
Herkunft an und damit auch, dass Muhammad s.a.w. Gottes Gesandter
war, erübrigen sich für mich Diskussionen über bestimmte
Regelungen und Islamischen Gesetze. Denn ich muss mir sagen, dass
Gott seine Geschöpfe am besten kennt und auch die für
sie am geeigneten Gesetze. Ich muss mir dann eingestehen, dass ich
meine eingeprägten westlichen Werte noch ein mal überdenken
muss und versuchen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Die
Frage ist also z.B. nicht: Ist das Tragen eines Kopftuches wirklich
ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau? Oder, ist
es nicht ungerecht, dass der Mann die alleinige Verantwortung für
die Familie trägt, die Frau dagegen ihr erwirtschaftetes Geld
nur für sich selber benutzen darf?
Die
Frage lautet vielmehr: Gibt es Beweise dafür, dass der Koran
göttlichen Ursprunges ist und Muhammad s.a.w. der Gesandte
Gottes war? Und, sind die Quellen belegbar und authentisch?
Dr.
Zakir Naik versucht in seinem Buch diese Fragen zu klären,
indem er im Koran enthaltene Fakten im Licht der Wissenschaft auf
ihre Richtigkeit hin überprüft. Er beleuchtet im Koran
enthaltene Fakten, die wohl kaum ein Analphabet im 7. Jhdt. nach
Christus hätte wissen können, und wie sie auch nicht in
der Thora oder der Bibel stehen. Denn dies wird ja Muhammad s.a.w.
gerne untergeschoben, nämlich, er hätte einfach nur aus
den anderen Religionen kopiert.
Dieser
Koran ist ein klarer Beweis für die Menschheit,
und
eine Leitung und Gnade für Leute,
die
sicheren Glauben haben.
45:20
.
Denken
sie denn nicht über den Koran nach?
Wäre
er von jemanden anders als von Allah,
hätten
sie sicher viele Widersprüche in ihm gefunden.
4:82
Müssen
wir also vielleicht unsere Sichtweise korrigieren und sehen, dass
die weltweit am meist gehasste und als mittelalterlich und weltfremd
eingestufte Religion in Wirklichkeit diejenige ist, die die meisten
fundierten wissenschaftlichen Aussagen enthält? Für jeden,
der an der Beantwortung dieser Frage ernsthaft interessiert ist,
ist dieses Buch ein Muss!
Abu
Hurairah r.a. überlieferte, dass der Prophet s.a.w. sagte:
Es gab keinen Propheten von den Propheten, dem nicht Wunder mitgegeben
wurden, durch die die Leute Sicherheit oder Glauben hatten, aber
was mir mitgegeben wurde ist die göttliche Offenbarung, die
Gott mir offenbart hat. Deswegen hoffe ich, dass meine Anhänger
mehr sein werden, als von einem der anderen Propheten am Tag der
Wiederauferstehung.
Sahih
Al-Bukhari, Vol.9, No.379
.
Ich
möchte hier nur noch kurz auf ein technisches Problem bei Übersetzungen
allgemein aufmerksam machen. Es ist selten möglich, gerade
bei Sprachen, die nicht eng miteinander verwandt sind, sowohl den
rationalen Sinn, als auch den Stil und die Wortkraft genau zu übertragen.
Viele Wörter im Arabischen existieren so nicht im Deutschen
und müssten umständlich erläutert werden, was natürlich
den Stil im groben Maße beinträchtigen würde. Jede
Übersetzung ist daher immer nur ein Kompromiss und niemals
mit dem Original vergleichbar. Gerade bei (deutschen) Koranübersetzungen
macht sich das bemerkbar: Mal klingt der Stil hölzern und wenig
ansprechend, mal ist zu frei und ungenau übersetzt worden.
Ich selber kenne bis jetzt noch keine wirklich gute deutsche Übersetzung
und glaube auch nicht, dass es sie aus den genannten Gründen
geben kann und wird.
Sollte
also der Leser die in diesem Buch zitierten Koranverse verifizieren
wollen, kann es ihm durchaus passieren, dass in seiner Koranübersetzung
die Verse ein wenig anders wiedergegeben wurden. Ich selber habe
mir die Freiheit genommen, einiges aus dem Original Dr. Zakir Naiks
zu kürzen oder umzuformulieren, wenn mir der Ausdruck zu umständlich
erschien oder ich glaubte, der normale deutsche Leser wäre
der Meinung, Dr. Naik hätte an manchen Stellen zu eifrig und
gutwillig den Koran interpretiert. Übrig blieb, wie ich denke,
ein sehr interessantes und aussagekräftiges Dokument, das hoffentlich
dazu beitragen wird, Vorurteile über den Islam abzubauen.
Payakumbuh,
den 30.4.2002
Schon
immer seit des Erscheinens des menschlichen Lebens auf diesem Planeten
hat der Mensch versucht, die Natur zu verstehen, seinen eigenen
Platz in der Schöpfung und den Sinn des Lebens an sich. Auf
dieser Suche nach Wahrheit, viele Jahrhunderte und unterschiedlichste
Zivilisationen umspannend, hat organisierte Religion das menschliche
Leben geformt und zu einem großen Teil den Lauf der Geschichte.
Während manche Religionen auf Büchern basierten, von denen
ihre Anhänger behaupteten, sie wären göttlich inspiriert,
gründeten andere einzig auf menschliche Erfahrung.
Der
Koran, die Hauptquelle des Islamischen Glaubens, ist ein Buch von,
wie Muslime glauben, vollständig göttlicher Herkunft.
Muslime glauben auch, dass es eine Leitung für alle Menschen
beinhaltet. Da gesagt wird, die Botschaft des Koran sei für
alle Zeiten, sollte sie folglich für alle Zeitalter relevant
sein. Besteht der Koran diesen Test? In diesem Büchlein versuche
ich eine objektive Analyse des muslimischen Glaubens was die Herkunft
des Koran betrifft, im Licht etablierter wissenschaftlicher Entdeckungen.
Es
gab eine Zeit in der Geschichte westlicher Zivilisationen, als Wunder,
oder was als Wunder angesehen wurde, Vorrang vor menschlicher Vernunft
und Logik einnahm. Aber wie können wir den Begriff Wunder definieren?
Ein Wunder ist etwas, das aus dem normalen Lauf des Lebens herausfällt
und für das die Menschheit keine Erklärung hat. Allerdings
müssen wir vorsichtig sein, bevor wir etwas als Wunder akzeptieren.
Ein Artikel in The Times of India berichtete 1993, dass ein
Heiliger namens Baba Pilot behauptete, er wäre drei Tage und
Nächte lang in einem Tank unter Wasser getaucht (ohne dabei
Luft zu holen). Als allerdings Reporter den Boden des Tankes untersuchen
wollten, in dem der Baba seine wunderbare Tat vollbracht hatte,
verweigerte er ihnen dies. Er argumentierte, man könnte doch
nicht den Bauch der Mutter untersuchen, die gerade ein Kind geboren
hat. Offensichtlich versteckte der Baba etwas! Es war ein Gag um
Publizität zu gewinnen! Sicherlich würde kein moderner
Mensch mit leichtestem Hang zu rationalem Denken ein solches Wunder
akzeptieren. Wenn solche falschen Wunder ein Beweis für Göttlichkeit
wären, müssten wir Herr P.C. Sorcar, den weltberühmten
Magier, bekannt für seine genialen magischen Tricks, als den
besten Gottesmann akzeptieren.
Ein
Buch, das von sich behauptet, göttlicher Herkunft zu sein,
behauptet im Grunde, ein Wunder zu sein! Eine solche Behauptung
sollte in jedem Zeitalter einfach zu verifizieren sein, den Standards
dieses Zeitalters entsprechend. Muslime glauben, dass der Koran
die letzte abschließende Offenbarung Gottes ist, das Wunder
der Wunder, offenbart als eine Gnade für die Menschheit. Lassen
Sie uns nach der Wahrheit dieses Glaubens forschen.
.
III.
Die Herausforderung des Koran
Literatur
und Poesie waren Mittel des Ausdrucks und der Kreativität in
fast allen Kulturen. Die Welt war auch Zeuge einer Zeit, da Literatur
und Poesie die gleiche stolze Stellung einnahmen wie heutzutage
Wissenschaft und Technik.
Muslime
als auch Nichtmuslime sind sich darüber einig, dass der Koran
arabische Literatur par excellence ist - und dass es sogar die beste
arabische Literatur überhaupt ist. Der Koran fordert die Menschheit
in folgenden Versen heraus:
Und
wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir offenbarten von
Zeit zu Zeit zu Unserem Diener,
dann
bringt eine gleiche Sure hervor; Und ruft zu euren Zeugen und
Helfern
(sofern
es welche geben sollte) neben Allah, wenn eure (Zweifel) wahr
sind.
Aber
wenn ihr es nicht könnt -und ihr könnt es sicher nicht-
dann
fürchtet das Feuer dessen Brennstoff Menschen und Steine
sind,
das
für diejenigen bestimmt ist, die Glauben ablehnen.
2:23-24
Die
Herausforderung des Koran ist die, eine einzige gleich(wertig)e
Sure zu erschaffen, wie jene, die er enthält. Die gleiche Herausforderung
wird im Koran mehrmals wiederholt. Die Herausforderung, eine Sure
zu erschaffen, die in Schönheit, Beredsamkeit, Tiefe und Bedeutung
annähernd einer koranischen Sure gleich kommt, blieb bis heute
unerwidert.
Ein
moderner rationaler Mensch würde allerdings niemals eine religiöse
Schrift akzeptieren, die in der schönsten poetischen Sprache
sagt, die Erde sei flach. Dies deshalb, weil wir in einem Zeitalter
leben, in der menschlicher Vernunft, Logik und Wissenschaft Vorrang
eingeräumt wird. Nicht viele würden des Korans außerordentlich
schöne Sprache als Beweis für seine göttliche Herkunft
akzeptieren. Welche Schrift auch immer behauptet, eine göttliche
Offenbarung zu sein, muss auch aus Kraft ihrer eigenen Vernunft
und Logik akzeptabel sein.
Laut
des berühmten Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein
ist Wissenschaft ohne Religion lahm, Religion ohne Wissenschaft
blind. Lassen Sie uns daher den Koran studieren und analysieren,
ob Koran und moderne Wissenschaft vereinbar oder unvereinbar ist.
Der
Koran ist kein Buch der Wissenschaft (science) sondern der Zeichen
(signs), d.h. der Ayaats. Es gibt mehr als 6000 Ayaats im Koran,
von denen mehr als tausend mit Wissenschaft zu tun haben. Wir wissen,
dass Wissenschaft oft eine Kehrtwendung macht. In diesem Buch habe
ich nur etablierte wissenschaftliche Fakten betrachtet und keine
reinen Hypothesen und Theorien, die auf Annahmen beruhen und nicht
auf Beweisen gründen.
.
IV.
Astronomie
Schöpfung
des Universums: Der Urknall
Die
Schöpfung des Universums wird von Astrophysikern mit einem
weit akzeptierten Phänomen erklärt, gemeinhin als Urknall
bekannt. Die Theorie wird unterstützt durch beobachtende und
experimentelle Daten, die von Astronomen und Astrophysikern seit
Jahrzehnten gesammelt werden. Laut der Urknalltheorie war das gesamte
Universum anfangs eine einzige Masse (ursprüngliche Nebula).
Dann gab es den Urknall (sekundäre Trennung), der in der Erschaffung
der Galaxien resultierte. Diese dann teilten sich, um Sterne, Planeten,
die Sonne, den Mond etc. zu formen. Der Ursprung des Universums
war einzigartig und die Wahrscheinlichkeit seiner Erscheinung durch
puren Zufall gleich Null. Der Koran enthält folgende Verse,
den Ursprung des Universums betreffend:
Sehen
die Ungläubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde
vereint waren
(als
eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie auseinander spalteten?
21:30
Die
treffende Übereinstimmung des koranischen Verses und der Urknalltheorie
ist unübersehbar! Wie konnte ein Buch, das zuerst in den Wüsten
von Arabien vor ca. 1400 Jahren erschien, solch eine tiefe wissenschaftliche
Wahrheit beinhalten?
.
Es
gab eine anfängliche gasförmige Masse vor der Schöpfung
der Galaxien
Wissenschaftler
sagen, dass bevor die Galaxien im Universum geformt wurden, die
Materie des Alls ursprünglich in der Form gasförmiger
Masse existierte. Kurz gesagt, gewaltige gasförmige Masse oder
Wolken existierten vor der Bildung der Galaxien. Um die ursprüngliche
Materie des Alls zu beschreiben, ist das Wort Rauch treffender als
Gas. Die folgenden koranischen Verse beziehen sich auf diesen Zustand
des Universums mit dem Wort dhukhan, das Rauch bedeutet.
Dann
umfasste Er in seiner Absicht den Himmel, und er war wie Rauch;
Er
sagte zu ihm und zu der Erde: Kommt zusammen, willig oder unwillig.
Sie
sagten: Wir kommen, in willigem Gehorsam.
41:11
Auch
diese Tatsache war wie der Urknall den Arabern zur Zeit des Propheten
Muhammad s.a.w. nicht bekannt.
.
Die
Sonne rotiert
Lange
Zeit glaubten europäische Philosophen und Wissenschaftler,
dass die Erde in der Mitte des Universums still steht und alle anderen
Himmelskörper inklusive der Sonne sich um sie herum bewegten.
Im Westen herrschte das geozentrische Konzept seit der Zeit des
Ptolemäus im 2. Jhdt. nach Christus. Im Jahre 1512 brachte
Nicolas Kopernikus seine heliozentrische Theorie der planetaren
Bewegungen hervor, die besagte, dass die Sonne still in der Mitte
des Sonnensystems steht und die Planeten sich um sie drehen.
Im
Jahre 1609 veröffentlichte der deutsche Wissenschaftler Johannes
Keppler die Astronomia Nova. Er zeigte, dass nicht nur die
Planeten in elliptischen Bahnen die Sonne umkreisen, sondern dass
sie auch um ihre Achsen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten rotieren.
Mit diesem Wissen konnten die europäischen Wissenschaftler
viele Mechanismen des Sonnensystems korrekt erklären, inklusive
des Wechsels von Nacht und Tag.
Nach
diesen Entdeckungen dachte man, dass die Sonne fest stünde
und nicht um ihre Achse rotierte wie die Erde. Ich erinnere mich,
diesen Irrtum während meiner Schultage aus den Geografiebüchern
gelernt zu haben.
Lassen
Sie uns folgende Verse betrachten:
Und
Er ist es, der die Nacht und den Tag erschuf,
und
die Sonne und den Mond.
Alle
(Himmelskörper) schwimmen auf ihrem runden Kurs.
21:33
Das
in dem oben genannten Vers benutzte arabische Wort ist yasbahun.
Das Wort yasbahun leitet sich von sabaha ab. Es trägt in sich
die Idee von Bewegung eines sich bewegenden Körpers. Wenn z.B.
das Wort für einen Menschen am Boden benutzt wird, bedeutet
es nicht, dass der Mensch rutscht oder rollt, sondern dass er geht
oder rennt. Wenn es z.B. für einen Menschen im Wasser benutzt
wird, bedeutet es nicht, dass er treibt, sondern dass er schwimmt.
Desgleichen, wenn das Wort yasbahun für einen Himmelskörper
wie die Sonne benutzt wird, bedeutet es nicht, dass die Sonne einfach
nur durch den Raum fliegt, sondern dass sie sich dabei auch noch
bewegt, also rotiert.
Die
Sonne braucht ca. 25 Tage, um sich um ihre Achse zu drehen. Sie
reist mit einer Geschwindigkeit von nahezu 150 Meilen pro Sekunde
durchs All, und es dauert ungefähr 200 Millionen Jahre für
eine Umrundung des Zentrums der Milchstrasse.
Es
ist der Sonne nicht erlaubt, den Mond einzuholen,
noch
kann die Nacht den Tag überholen:
Alle
schwimmen (nur) auf ihrer eigenen (runden) Bahn.
36:40
Dieser
Vers erwähnt eine essentielle Tatsache, die von moderner Astronomie
entdeckt wurde, nämlich die Existenz individueller Umlaufbahnen
von Sonne und Mond auf ihrer Reise durch den Raum mit ihren eigenen
Bewegungen (Rotation).
Der
feste Platz zu dem die Sonne reist und mit ihm das Sonnensystem
ist von moderner Astronomie exakt bestimmt worden. Ihm wurde ein
Namen gegeben: der Solar Apex. Das Sonnensystem bewegt sich zu einem
Punkt, der sich in der Herkules-Konstellation (Alpha Lyrae) befindet,
dessen Standort festliegt. Der Mond rotiert um seine Achse in der
gleichen Dauer, die er braucht, um die Erde zu umrunden, nämlich
ungefähr 29 ½ Tage.
.
Die
Sonne wird nach einer bestimmten Zeit erlöschen
Das
Licht der Sonne stammt von einem chemischen Prozess, der kontinuierlich
die letzten fünf Milliarden Jahre stattgefunden hat. Dieser
Prozess wird zu einem Ende kommen an einem Punkt in der Zukunft,
an dem die Sonne völlig erlöscht, was zu einem Aussterben
allen Lebens auf der Erde führen wird. Die Lebensspanne der
Sonne betreffend sagt der Koran:
Und
die Sonne läuft ihre Bahn, für eine (sie) festgelegte
Zeit;
das
ist die Bestimmung des Mächtigen, des Allwissenden.
36:38
Das
hier benutzte arabische Wort ist mustaqarr, dass einen Platz oder
eine Zeit bedeutet, die begrenzt ist. So sagt der Koran, dass die
Sonne zu einem festgelegten Ort läuft, an dem sie zu einer
festgelegten Zeit enden oder erlöschen wird.
.
Die
Existenz interstellarer Materie
Der
Weltraum wurde früher bis auf die organisierten Systeme als
Vakuum angesehen. Astrophysiker entdeckten später das Vorhandensein
von Brücken aus Materie im interstellaren Raum. Diese Brücken
aus Materie werden Plasma genannt und bestehen aus völlig ionisiertem
Gas, das eine gleiche Anzahl freier Elektronen und positiver Ione
enthält. Plasma wird manchmal der vierte Aggregatzustand genannt
(neben den drei bekannten: fest, flüssig, gasförmig).
Der Koran erwähnt interstellare Materie in folgendem Vers:
Er,
Der die Himmel und die Erde erschuf
und
alles, was zwischen ihnen ist.
25:59
Es
wäre lächerlich auch nur anzunehmen, dass das Vorhandensein
interstellaren galaktischen Materials vor 1400 Jahren bekannt war.
Das
expandierende Universum
Im
Jahre 1925 wies der amerikanische Astronom Edwin Hubble durch Beobachtungen
nach, dass sich alle Galaxien voneinander entfernen, was bedeutet,
dass sich das Universum ausdehnt. Die Expansion des Universums ist
mittlerweile gesicherte wissenschaftliche Tatsache. Dies ist, was
der Koran über die Natur des Universums sagt:
Mit
Kraft und Können erschufen Wir das Firmament;
Wahrlich,
Wir haben die Macht, (es) auszudehnen.
51:47
Das
arabische Wort musiun ist korrekt übersetzt mit es ausdehnen,
und bezieht sich auf die Schöpfung des sich ausdehnenden Weltraumes.
Stephen
Hawkins sagt in seinem Buch A Brief History of Time: Die
Entdeckung, dass das Universum expandiert war eine der großen
intellektuellen Revolutionen des 20. Jhdts. Der Koran erwähnt
die Expansion des Weltalls bevor die Menschheit überhaupt erst
lernte, ein Teleskop zu bauen!
Manche
mögen sagen, dass das Vorhandensein von astronomischen Fakten
im Koran nicht überrascht, da die Araber in Astronomie weit
fortgeschritten waren. Sie erkennen diesen Fortschritt an, realisieren
aber nicht, dass der Koran Jahrhunderte früher offenbart wurde,
bevor die Araber sich in Astronomie auszeichneten. Auch waren die
meisten im Koran erwähnten astronomischen Tatsachen den Arabern
selbst auf dem Zenit ihres Wissens unbekannt. Es ist also in Wirklichkeit
umgekehrt: Die Araber machten große Fortschritte in Astronomie,
weil Astronomie einen Platz im Koran inne hält.
V.
Physik
Die
Existenz von subatomaren Partikeln
In
früheren Zeiten war eine bekannte Theorie allgemein akzeptiert,
die Theorie vom Atom. Diese Theorie kam ursprünglich von den
Griechen, genauer von einem Mann namens Demokrit, der vor ungefähr
23 Jahrhunderten lebte. Demokrit und die Menschen nach ihm nahmen
an, dass das kleinste Materieteilchen das Atom sei.
Die
Araber glaubten dasselbe. Das arabische Wort dharrah meint allgemein
ein Atom. In jüngerer Zeit hat moderne Wissenschaft entdeckt,
dass es möglich ist, selbst ein Atom zu spalten. Das man das
Atom spalten kann ist eine Entwicklung des 20. Jhdts.. Vor 1400
Jahren wäre dieses Konzept sehr ungewöhnlich erschienen,
auch für einen Araber. Für ihn war das dharrah die Grenze,
über die man nicht gehen konnte. Der folgende Koranvers allerdings
lehnt die Anerkennung dieser Grenze ab:
Die
Ungläubigen sagen, zu uns wird die Stunde niemals kommen.
Sprich:
Aber sicher, bei meinem Herrn, sie wird über euch kommen
-
bei Dem, der das Unsichtbare kennt - Dem nicht verborgen ist das
kleinste Atom
in
den Himmeln oder auf der Erde; noch ist etwas kleiner als das
oder größer,
das
nicht in einem offenkundigen Buche stände.
34:3
Dieser
Vers bezieht sich auf die Allmacht Gottes, sein Wissen um alle Dinge,
den verborgenen oder offensichtlichen. Er geht dann weiter und sagt,
dass Gott sich aller Dinge bewusst ist, auch was kleiner oder größer
als ein Atom ist. So zeigt der Vers klar, dass es möglich ist
für etwas Kleineres als ein Atom zu existieren, eine Tatsache,
die erst kürzlich von moderner Wissenschaft entdeckt wurde.
VI.
Geografie
Der
Wasserkreislauf
Bernard
Palissy war der Erste, als er 1580 das bis auf den heutigen Tag
gültige Konzept des Wasserkreislaufes beschrieb. Er erläuterte,
wie Wasser von den Ozeanen verdampft und abkühlt, um Wolken
zu bilden. Die Wolken treiben landeinwärts, wo sie steigen,
kondensieren und als Regen auf die Erde fallen. Dieses Wasser sammelt
sich in Seen und Flüssen und fließt zurück zum Meer
in einem steten Kreislauf.
Im
7. Jhdt. glaubte Thales von Miletus noch, dass das Oberflächenspritzwasser
der Ozeane vom Wind aufgefangen und landeinwärts getrieben
werde, wo es hernieder regnete. In früheren Zeiten kannten
die Menschen nicht die Quelle für Grundwasser. Sie glaubten,
dass das Wasser der Ozeane unter Winddruck in das Innere der Kontinente
getrieben werde. Sie glaubten auch, dass das Wasser durch eine geheime
Passage wieder zurückflösse, dem Grossen Abgrund. Diese
Passage sei in Verbindung mit den Ozeanen und ist seit Platos Zeiten
Tartaros genannt worden. Selbst Descartes, ein großer Denker
des 18. Jhdts. vertrat noch diese Ansicht. Bis zum 19. Jhdt. war
die aristotelische Theorie vorherrschend. Nach dieser Theorie kondensierte
das Wasser in kühlen Berghöhlen und formte Unterwasserseen,
die wiederum Quellen speisten. Heute wissen wir, dass in Spalten
eingedrungenes Regenwasser dafür verantwortlich ist.
Der
Wasserkreislauf ist im Koran in folgenden Versen beschrieben:
Seht
ihr nicht, dass Allah Regen vom Himmel sendet, ihn durch die Erde
leitet und
aus
Quellen hervorsprudeln lässt? Und danach lässt Er dadurch
Erzeugnisse
verschiedener
Farben wachsen.
39:21
.
Er
sendet Regen vom Himmel und gibt damit Leben der Erde nach ihrem
Tod:
Darin
sind wahrlich Zeichen für jene, die weise sind.
30:24
.
Und
Wir senden Wasser vom Himmel nach Maßen, und Wir lassen
es in der Erde versickern;
und
wahrlich, Wir können es (mit Leichtigkeit) wieder hinwegnehmen.
23:18
Kein
anderer Text, der 1400 Jahre zurück datiert, gibt eine zutreffendere
Beschreibung des Wasserkreislaufes.
.
Wind
sättigt die Wolken
Und
Wir senden die befruchtenden Winde,
dann
lassen wir den Regen vom Himmel fallen,
um
euch damit mit Wasser zu versorgen.
15:22
Das
hier benutzte arabische Wort ist lawaqih, das der Plural von laqih
ist, das sich von laqahah ableitet, das befruchten oder sättigen
bedeutet. In diesem Zusammenhang bedeutet sättigen, dass der
Wind die Wolken zusammentreibt, die Kondensation erhöht und
somit Regen entsteht. Eine gleiche Beschreibung findet sich in folgendem
Vers:
Es
ist Allah, der die Winde sendet, und sie heben die Wolken;
dann
verteilt Er sie über den Himmel wie Er will und teilt sie
in Fragmente,
bis
ihr Regentropfen aus ihrer Mitte kommen seht.
30:48
Die
koranischen Beschreibungen sind absolut akkurat und stimmen perfekt
überein mit modernen Daten der Hydrologie. Der Wasserkreislauf
ist in mehreren Versen beschrieben: 3:9, 7:57, 13:17, 25:48-49,
36:34, 59:9-11, 56:68-70, 67:30 und 86:11.
.
VII.
Geologie
Berge
sind wie Pflöcke (Pfähle)
In
der Geologie ist das Phänomen der Faltungen eine kürzlich
entdeckte Tatsache. Faltungen sind verantwortlich für die Bildung
von Bergketten. Die Erdkruste, auf der wir leben, ist wie eine solide
Schale, während die tieferen Schichten heiß und flüssig
sind und somit unwirtlich für alles Leben. Es ist auch bekannt,
dass die Stabilität der Berge in Bezug zu den Faltungen steht,
denn es sind die Falten, die die Unterlage für das Relief bieten,
das die Berge bildet.
Geologen
sagen uns, dass der Radius der Erde ungefähr 6035 km beträgt,
und dass die Kruste, auf der wir leben sehr dünn ist, und zwar
zwischen 1,5 und 80 Kilometer. Da die Kruste nur dünn ist,
hat sie eine hohe Wahrscheinlichkeit des Bebens. Berge wirken wie
Zeltpflöcke oder Pfähle, die die Erdkruste halten und
ihr Stabilität geben. Der Koran enthält exakt eine solche
Beschreibung in folgendem Vers:
Haben
Wir nicht die Erde weit gemacht und die Berge als Pflöcke?
78:6-7
Das
Wort awtad meint Pflöcke oder Pfähle, wie sie als Anker
für Zelte benutzt werden. Sie sind die tiefen Grundlagen von
geologischen Falten.
Ein
Buch namens Erde gilt als Standardwerk der Geologie an vielen
Universitäten weltweit. Einer der Autoren dieses Buches ist
Frank Press, der zwölf Jahre lang Präsident der Akademie
der Wissenschaften der USA war und Wissenschaftsberater des früheren
Präsidenten Jimmy Carter. In diesem Buch illustriert er die
Berge in einer Keilform und die Berge selber als ein kleiner Teil
des Ganzen, dessen Wurzeln tief im Grund fußen. Nach Dr. Press
spielen die Berge eine wichtige Rolle in der Stabilisierung der
Erdkruste.
Der
Koran nennt klar die Funktion der Berge, die die Erde gegen Beben
stabilisiert:
Und
Wir haben auf die Erde festgegründete Berge gesetzt,
damit
sie nicht mit ihnen (den Menschen) bebt.
21:31
Die
koranischen Beschreibungen sind in perfekter Übereinstimmung
mit modernen geologischen Daten.
.
Berge
fest gegründet
Die
Oberfläche der Erde ist in viele starre Platten gebrochen,
die ungefähr 100 km dick sind. Diese Platten treiben auf einen
zum Teil geschmolzenen Bereich namens Ästennosphäre.
Bergformationen
treten an den Grenzen von Platten auf. Die Erdkruste ist ca. 5 km
dick unter Ozeanen, etwa 35 km unter ebenen Kontinentaloberflächen
und fast 80 km unter großen Bergketten. Diese sind die starken
Fundamente, auf denen die Berge stehen. Der Koran spricht von den
starken Bergfundamenten in folgendem Vers:
Und
die Berge hat Er fest gegründet.
79:32
.
VIII.
Ozeanologie
Schranke
zwischen den beiden Meeren
Betrachten
Sie folgende Verse:
Er
hat die zwei sich treffenden Meere freigelassen.
Zwischen
ihnen ist eine Schranke,
die
sie nicht überschreiten.
55:19-20
In
dem arabischen Text meint das Wort barzakh eine Barriere oder Trennung.
Diese Barriere ist keine physische Trennung. Das arabische Wort
maraja meint literarisch: "sie treffen sich beide und vermischen
sich". Frühere Kommentatoren des Koran konnten die scheinbar
unvereinbaren Bedeutungen der zwei Meere, die sich treffen und vermischen,
zwischen denen jedoch auch gleichzeitig eine Barriere ist, die sie
nicht überschreiten, nicht erklären. Moderne Wissenschaft
hat entdeckt, dass an Stellen, wo sich zwei Meere treffen, sich
eine Barriere befindet. Diese Barriere teilt die zwei Meere, sodass
jedes Meer seine eigene Temperatur, Salzgehalt und Dichte besitzt.
Ozeanelogen
sind nun in einer besseren Position, den Vers zu erklären.
Es gibt eine unsichtbare Wasserbarriere zwischen zwei Meeren, durch
die Wasser von der einen See zur anderen gelangt. Wenn das Wasser
des einen Meeres jedoch in das andere eintritt, verliert es seine
unterscheidende Charakteristik und homogenisiert mit dem anderen
Wasser. Die Barriere dient sozusagen als eine homogenisierende Durchgangszone
für die zwei Wasser.
Das
im Koran erwähnte wissenschaftliche Phänomen wurde auch
von Dr. William Hay bestätigt, der ein bekannter Meereswissenschaftler
und Professor für geologische Studien an der Universität
von Colorada ist. Der Koran erwähnt dieses Phänomen auch
in folgendem Vers:
Und
setzte eine trennende Schranke zwischen die beiden Meere?
27:61
Dieses
Phänomen tritt an mehreren Stellen auf, z.B. an der Meerenge
von Gibraltar, wo sich Mittelmeer und Atlantik treffen. Aber wenn
der Koran über die Trennung von Süß- und Salzwasser
spricht, erwähnt er die Existenz einer verbotenen Trennung
als Barriere:
Es
ist Er, der die zwei Wasser freigelassen hat, eines trinkbar und
süß, das andere bitter und salzig;
Doch
hat er eine Schranke zwischen sie gesetzt, Und eine Trennung,
die zu überschreiten verboten ist.
25:53
Wissenschaft
hat entdeckt, dass an Flussmündungen, wo sich Süßwasser
und Salzwasser treffen, die Situation sich etwas von der unterscheidet,
wo sich zwei Meere treffen. Es wurde entdeckt, dass das, was an
Flussmündungen Süß- und Salzwasser trennt, ein
pycnocliner Bereich mit einer kennzeichnenden Dichte ist, der diskontinuierlich
die zwei Schichten trennt. Dieses Phänomen tritt an mehren
Stellen auf, z.B. in Ägypten, wo der Nil ins Mittelmeer fließt.
.
Dunkelheit
in den Tiefen der Ozeane
Prof.
Durga Rao ist ein Experte auf dem Gebiet der Meeresgeologie und
war Professor an der King Abdul Aziz-Universität in Jeddah,
Saudi-Arabien. Er wurde gebeten, folgenden Vers zu kommentieren:
Oder
(der Zustand der Ungläubigen) ist wie die Tiefen der Finsternis
in einem tiefen Ozean,
überdeckt
mit Wogen, auf ihnen wiederum Wogen, auf ihnen dunkle Wolken:
Tiefen der Dunkelheit,
eine
(Schicht) über der anderen. Wenn ein Mensch seine Hand ausstreckt,
Kann
er sie kaum sehen! Für den, dem Allah kein Licht gibt, gibt
es kein Licht!
24:40
Prof.
Rao sagte, dass Wissenschaftler erst kürzlich bestätigen
konnten, dass Dunkelheit in den Tiefen der Ozeane herrscht. Menschen
sind nicht fähig, ohne Ausrüstung mehr als 20 bis 30m
tief zu tauchen und können nicht in den tiefen Ozeanregionen
von mehr als 200m überleben (es sei denn, in einem U-Boot).
Dieser
Vers bezieht sich nicht auf alle Meere, weil nicht alle Meere Dunkelheit
über Dunkelheit geschichtet besitzen. Er bezieht sich speziell
auf ein tiefes Meer oder Tiefsee, da der Koran sagt Finsternis
in einem tiefen Ozean. Diese geschichtete Dunkelheit in einem
tiefen Ozean ist das Resultat zweier Gründe:
1.
Ein Lichtstrahl besteht aus sieben Farben. Diese Farben sind Violett,
Indigo, Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot. Der Lichtstrahl erfährt
eine Brechung, wenn er auf das Wasser trifft. Die oberen 10-15 Meter
des Wassers absorbieren die rote Farbe. Wenn ein Taucher 25 Meter
unter Wasser ist und sich verwundet, kann er deswegen die rote Farbe
seines Blutes nicht sehen, weil Rot in diese Tiefe nicht reicht.
Ebenso werden die orange Strahlen bei einer Tiefe von 30-50 Metern
absorbiert, die gelben bei 50-100 Metern, grüne bei 100-200
Metern und schließlich Blau, Indigo und Violett über
200 Metern. Wegen dieses fortschreitenden Verschwindens der Farbe,
eine Schicht nach der anderen, wird der Ozean fortschreitend dunkler,
d.h. Finsternis entsteht schichtweise. Ab einer Tiefe von 1000 Metern
herrscht völlige Finsternis!
2.
Sonnenstrahlen werden von Wolken z.T. absorbiert. Dies ist die erste
Schicht von Dunkelheit. Wenn die Lichtstrahlen auf die Meeresoberfläche
treffen, werden sie von der Wellenoberfläche z.T. reflektiert.
Dies ist die zweite Schicht der Dunkelheit. Das unreflektierte Licht
dringt in die Tiefen des Ozeans. Der Ozean hat zwei Teile: Den Oberflächenteil,
der charakterisiert wird durch Licht und Wärme, und den Tiefseeteil,
der durch Dunkelheit charakterisiert wird. Zwischen diesen beiden
Teilen gibt es Wellen. Diese inneren Wellen bedecken den tieferen
Teil, weil dieser eine höhere Dichte hat, als das Wasser über
ihm. Die Finsternis beginnt unter den inneren Wellen. Selbst die
Fische der Tiefsee können nicht sehen; ihre einzige Lichtquelle
stammt von ihren eigenen Körpern.
Der
Koran erwähnt richtig: Dunkelheit in einem tiefen Ozean,
überdeckt mit Wogen, auf ihnen wiederum Wogen. Mit anderen
Worten: Über diesen Wellen gibt es noch andere Arten von Wellen,
d.h. die auf der Oberfläche des Ozeans. Der koranische Vers
fährt fort: Tiefen der Dunkelheit, eine (Schicht) über
der anderen. Diese Schichten sind, wie bereits erklärt,
Schichten, die Dunkelheit erzeugen durch die Absorption von Farben
in unterschiedlichen Tiefen.
Prof.
Durga Rao schloss: Vor 1400 Jahren konnte kein Mensch dieses
Phänomen in solchen Details beschreiben. Also muss die Information
von einer überirdischen Quelle gekommen sein.
.
IX.
Biologie
Alle
Lebewesen sind aus Wasser gemacht
Betrachten
wir folgenden Vers:
Sehen
die Ungläubigen nicht, dass die Himmel und die Erde
vereint
waren (als eine Einheit der Schöpfung), bevor Wir sie
auseinander
spalteten? Wir schufen aus Wasser jedes lebende
Wesen.
Wollen sie denn nicht glauben?
21:30
Nur
nach erheblichem Fortschritt in der Wissenschaft wissen wir jetzt,
dass Cytoplasma, die Grundsubstanz der Zelle, aus bis zu 80% Wasser
besteht. Neuere Forschungen haben auch ergeben, dass die meisten
Organismen aus zwischen 50% und 90% Wasser bestehen, und dass jedes
Lebewesen Wasser für seine Existenz benötigt. War es vor
14 Jahrhunderten möglich, für Menschen zu vermuten, dass
jedes Lebewesen aus Wasser gemacht ist? Und das auch noch in den
Wüsten von Arabien, wo immer schon Not an Wasser geherrscht
hat?
Der
folgende Vers bezieht sich auf die Schöpfung von Tieren aus
Wasser:
Und
Allah erschuf alle Tiere aus Wasser.
24:45
Der
folgende Vers bezieht sich auf die Schöpfung der Menschen
von Wasser:
Es
ist Er, der den Menschen aus Wasser erschuf; dann gründete
Er Beziehungsverhältnisse
von
Abstammung und Heirat, denn dein Herr hat Macht über alle
Dinge.
25:54
.
X.
Botanik
Pflanzen
erschaffen in Paaren, männlich und weiblich
Früher
wussten die Menschen nicht, dass Pflanzen auch männliche und
weibliche Geschlechtsunterscheidungen besitzen. Botanik stellt fest,
dass jede Pflanze Geschlechtsmerkmale aufweist. Selbst die Pflanzen,
die Zwitter sind, haben verschiedene Bestandteile von sowohl männlich
als auch weiblich.
Und
sandte Wasser vom Himmel. Mit ihm erzeugen Wir Paare verschiedener
Pflanzen.
20:53
.
Früchte
erschaffen in Paaren
Und
Früchte, von jeder Sorte zwei in Paaren.
13:3
Früchte
sind das Endprodukt der Reproduktion höherer Pflanzen. Die
Stufe vor der Frucht ist die Blüte, die männliche und
weibliche Organe (stamens und ovules) besitzt. Wenn der Pollen zur
Blüte getragen wurde, entstehen Früchte, die wiederum
reifen und ihre Samen freisetzen. Allen Früchten ist deswegen
die Existenz von männlichen und weiblichen Organen eigen, eine
im Koran erwähnte Tatsache.
In
bestimmten Spezies können die Früchte von unbefruchteten
Blüten kommen (parthenocarpische Frucht), wie z.B. Bananen,
bestimmte Arten von Ananas, Feige, Orange, Wein, usw. Sie haben
aber auch bestimmte geschlechtliche Charakteristiken.
.
Alles
in Paaren gemacht
Und
von allem haben wir in Paaren erschaffen.
51:49
Dies
bezieht sich auch auf andere Dinge als Menschen, Tiere, Pflanzen
und Früchte. Es kann sich z.B. auf ein Phänomen wie Elektrizität
beziehen, bei der negative und positive Ladungen vorhanden sind.
Gerühmt
sei Allah, der in Paaren alle Dinge erschuf,
die
die Erde hervorbringt, als auch ihre eigene (menschliche)
Art
und andere Dinge, die sie nicht wissen.
36:36
Der
Koran sagt hier, dass alle Dinge in Paaren geschaffen sind, unter
ihnen auch Dinge, die die Menschen noch nicht kennen und vielleicht
später entdecken werden.
.
XI.
Zoologie
Tiere
und Vögel leben in Gemeinschaften
Es
gibt kein Tier auf Erden, noch ein Wesen,
das
auf seinen Flügeln fliegt, das nicht
Gemeinschaften
bildet wie ihr.
6:38
Forschungen
haben gezeigt, dass Tiere und Vögel Gemeinschaften bilden,
d.h. sie organisieren, leben und arbeiten sogar z.T. zusammen.
Die
Biene
Und
dein Herr lehrte die Biene ihre Waben in den Bergen zu bauen,
auf Bäumen und
in
(menschlichen) Behausungen; dann von allen Früchten zu essen,
die die Erde hervorbringt,
und
mit Geschick die Wege ihres Herrn zu finden.
16:68-69
Von
Frisch erhielt 1973 den Nobelpreis für seine Forschung des
Verhaltens und der Kommunikation der Bienen. Die Biene geht, nachdem
sie einen neuen Garten oder eine neue Blume gefunden hat, zurück
zu ihrem Stamm und berichtet den anderen die exakte Richtung und
Lage, um dorthin zu gelangen, durch den sogenannten Bienentanz.
Die Bedeutungen der Insektenbewegungen, die Informationen zwischen
den Arbeitsbienen übertragen sollen, sind wissenschaftlich
mit Hilfe von Fotografien und anderen Methoden entschlüsselt
worden. Der Koran erwähnt im oben genannten Vers, wie die Biene
mit Geschick oder Fertigkeit die Wege ihres Herrn findet.
Die
Arbeiterbiene oder Soldatenbiene ist eine weibliche Biene. In der
Sure An-Nahl, Vers 68 und 69, ist das benutzte Wort weiblichen Geschlechts
(falsluki und kuli), d.h., die den Stock für Nahrungssuche
verlassende Biene ist weiblich.
In
Shakespeares Heinrich, derFünfte sprechen ein paar Charaktere
über Bienen und bemerken, dass die Bienen Soldaten sind und
einen König haben. Das ist, was die Leute zu Shakespeares Zeit
dachten, nämlich, dass die Arbeiterbienen männlich sind
und sich vor einem Bienenkönig verantworten müssen. Dies
ist aber nicht wahr. Die Arbeiterbienen sind weiblich, und auch
der König ist in Wirklichkeit eine Königin. Es beanspruchte
aber Nachforschungen in den letzten 300 Jahren, um dies herauszufinden.
Lebensweise
und Kommunikation von Ameisen
Und
vor Salomo waren aufgereiht seine Schar von Dschinn, Menschen
und Vögeln,
und
sie standen in Reih und Glied. Bis, als sie in ein Tal von Ameisen
kamen,
eine
der Ameisen sprach: O ihr Ameisen, macht, dass ihr in eure Behausungen
kommt,
damit Salomo und seine Schar euch nicht zermalmen ohne es zu bemerken.
27:17-18
In
der Vergangenheit haben sich manche Leute vielleicht über den
Koran amüsiert und ihn für ein Märchenbuch gehalten,
wo Ameisen zueinander sprechen und kultivierte Botschaften austauschen.
In jüngerer Zeit haben uns Forschungen jedoch einige Fakten
über die Lebensweise von Ameisen gezeigt, die früher den
Menschen nicht bekannt waren.
Forschungen
haben gezeigt, dass von allen Tieren oder Insekten, die Lebensweise
der Ameisen der der Menschen am ähnlichsten ist. Dies kann
man auf Grund folgender Feststellungen sagen:
- Die
Ameisen begraben ihre Toten in einer Weise ähnlich wie die
Menschen.
- Sie
haben ein kultiviertes System von Arbeitsteilung, bei der
es Manager, Supervisor, Vorarbeiter, Arbeiter, etc. gibt.
- Sie
treffen sich öfters, um einen Schwatz zu halten.
- Sie
haben eine fortgeschrittene Art und Weise der Kommunikation.
- Sie
halten regelmäßig Märkte ab, bei denen sie Güter
austauschen.
- Sie
betreiben Vorratshaltung und lagern Körner für lange
Perioden im Winter, und wenn die Körner zu sprießen
beginnen, schneiden sie die Keime ab, als ob sie verständen,
dass, wenn sie die Keime wachsen lassen, die Körner verrotten.
Wenn die Körner durch Regen nass werden, nehmen sie sie und
tragen sie ins Sonnenlicht zum Trocknen. Wenn sie trocken sind,
tragen sie sie wieder zurück, als ob sie wüssten, dass
Feuchtigkeit die Körner sprießen lässt und sie
dann verrotten.
XII.
Medizin
Honig
hat heilende Wirkung
Die
Biene assimiliert Säfte von verschiedenen Arten von Früchten
und Blüten und produziert in seinem Körper den Honig,
den es in seinen Waben speichert. Seit nur wenigen Jahrhunderten
wissen die Menschen, dass Honig vom Körper der Bienen kommt.
Die Tatsache wurde im Koran vor 1400 Jahren in folgendem Vers erwähnt:
Es
kommt aus ihren Körpern ein Getränk von unterschiedlicher
Farbe, worin Heilung für die Menschen ist.
Wahrlich,
darin liegt ein Zeichen für ein nachdenkendes Volk.
16:69
Wir
sind uns nun im klaren, dass Honig heilende und milde antiseptische
Eigenschaften besitzt. Die Russen benutzten Honig im zweiten Weltkrieg,
um damit ihre Wunden zu bedecken. Die Wunde behielt so Feuchtigkeit
und hinterließ nur sehr kleine Narben. Dank der Dichte des
Honigs drang kein Pilz oder Bakterien in die Wunde. Einer Person,
die an einer Allergie gegen eine bestimmte Pflanze leidet, kann
der Honig dieser Pflanze gegeben werden, damit die Person eine Abwehr
gegen die Allergie entwickelt. Honig ist reich an Fruktose und Vitamin
K.
So
war das im Koran enthaltene Wissen betreffs Honig, seiner Herkunft
und Eigenschaften, weit seiner Zeit voraus.
.#
XIII.
Physiologie
Blutzirkulation
und die Produktion von Milch
Der
Koran wurde 600 Jahre früher offenbart, bevor der Wissenschaftler
Ibn Nafees den Blutkreislauf beschrieb, und 1000 Jahre, bevor William
Harvey dieses Wissen dem Westen brachte. Ungefähr 13 Jahrhunderte,
bevor bekannt war, was bei dem Verdauungsprozess vor sich geht,
bei dem durch Absorption im Darm Nährstoffe den Organen zugeführt
werden, beschreibt ein Vers im Koran die Quelle der Bestandteile
der Milch im Einklang mit diesen Fakten.
Um
diesen Vers richtig zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass
chemische Reaktionen in den Gedärmen stattfinden und dass von
dort, von der Nahrung extrahierte Substanzen, durch ein komplexes
System in den Blutkreislauf gelangen, manchmal auch über die
Leber, abhängig von ihrer chemischen Natur. Das Blut transportiert
sie zu allen Organen des Körpers, unter anderem zu den Milch
produzierenden Drüsen.
In
einfachen Worten, bestimmte Substanzen aus dem Inhalt des Darms
dringen in die Gefäße der Darmwand und von dort durch
den Blutstrom zu den verschiedenen Organen.
Und
wahrlich, im Vieh liegt eine Lehre für euch. Wir geben euch
von dem zu trinken,
was
in ihren Körpern ist. Es kommt von dem, was zwischen den
Exkrementen und dem Blut liegt,
reine
Milch, wohlschmeckend für den, der sie trinkt.
16:66
.
Und
(auch) im Vieh habt ihr ein lehrendes Beispiel: Wir bringen aus
ihren Körpern Milch
für
euch zu trinken hervor; in ihnen liegt (auch) viel (anderer) Nutzen
für euch;
und
von ihrem (Fleisch) esst ihr.
23:21
Die
Beschreibung des Koran über die Produktion von Milch im Vieh
stimmt eindrucksvoll mit dem überein, was moderne Physiologie
herausgefunden hat.
.
XIV.
Embryologie
Menschen
sind geschaffen von Alaq - einer blutegelförmigen Substanz
Vor
ein paar Jahren sammelte eine Gruppe von Arabern alle Informationen
aus dem Koran über Embryologie. Diese wurden in Englisch übertragen
und Prof. Dr. Keith Moore übergeben, der damals Professor für
Embryologie und Vorsitzender der Abteilung für Anatomie an
der Universität von Toronto in Kanada war. Er ist gegenwärtig
einer der höchsten Autoritäten auf dem Gebiet der Embryologie.
Er
wurde um seine Meinung gefragt betreffs der im Koran enthaltenen
Informationen über Embryologie. Nach sorgfältiger Prüfung
der Übersetzungen der entsprechenden Koranverse sagte Dr. Moore,
dass die meisten dort enthaltenen Informationen in perfekter Übereinstimmung
mit modernen Entdeckungen auf dem Gebiet der Embryologie seien und
ihnen in keiner Weise widersprächen. Es gäbe jedoch ein
paar Verse, deren Richtigkeit er nicht kommentieren könnte.
Er könnte nicht sagen, ob diese Aussagen wahr oder falsch seien,
weil er sich selber über diese entsprechenden Informationen
nicht bewusst sei. Es gäbe keine Erwähnungen darüber
in modernen Schriften oder Studien über Embryologie.
Ein
Beispiel eines solchen Verses war folgender:
Lies!
Im Namen deines Herrn der erschuf -
Erschuf
den Menschen aus einem Klumpen geronnen Blutes.
96:1-2
Das
Wort alaq hat neben der Bedeutung von geronnenem Blut auch die Bedeutung
von etwas, das sich anschmiegt oder anhaftet, eine blutegelförmige
Substanz. Dr. Keith Moore wusste nicht, ob ein Embryo in seinen
Anfangsstadium wie ein Blutegel erscheint. Um dies zu überprüfen,
studierte er das Anfangsstadium des Embryos unter einem sehr starken
Mikroskop und verglich seine Beobachtungen mit dem Diagramm eines
Blutegels. Er war erstaunt über die verblüffende Ähnlichkeit
der beiden!
In
der gleichen Weise sammelte er mehr Wissen über Embryologie
aus dem Koran, das ihm vorher nicht bekannt war.
Dr.
Keith Moore beantwortete über achtzig Fragen, die über
embryologische Daten aus dem Koran und den Hadithen handelten. Er
sagte, nachdem er bemerkt hatte, dass die Aussagen im Koran und
Hadith in voller Übereinstimmung mit den neuesten Entdeckungen
auf dem Gebiet der Embryologie stünden: Wenn ich diese Fragen
vor 30 Jahren gestellt bekommen hätte, wäre ich nicht
fähig gewesen, die Hälfte von ihnen zu beantworten wegen
des Fehlens wissenschaftlicher Informationen.
Dr.
Keith Moore schrieb das Buch Der sich entwickelnde Mensch.
Nachdem er neues Wissen von dem Koran erworben hatte, schrieb er
die dritte Ausgabe des gleichen Buches. Dieses Buch wurde als bestes
medizinisches Buch eines einzigen Autors ausgezeichnet, in mehrere
Sprachen übersetzt und wird als Textbuch für Embryologie
im ersten Studienjahr benutzt.
Auf
der siebten medizinischen Konferenz im Jahre 1981 in Dammam, Saudi-Arabien,
sagte Dr. Moore: Es war mir ein großes Vergnügen,
dabei zu helfen, Aussagen des Koran über die menschliche Entwicklung
zu erhellen. Es ist für mich klar, dass diese Aussagen von
Gott oder Allah zu Muhammad gekommen sein müssen, denn beinahe
dieses gesamte Wissen wurde erst viele Jahrhunderte später
entdeckt. Das beweist mir, dass Muhammad ein Botschafter Gottes
oder Allahs war.
Dr.
Joe Leigh Simpson, Vorsitzender der Abteilung für Gynäkologie
am Baylor College für Medizin, Houston, USA, stellte fest:
Diese Hadithe, Aussagen von Muhammad s.a.w., konnten nicht aufgrund
wissenschaftlicher Erkenntnisse gemacht worden sein, die zur Zeit
des Autors (im 7. Jhdt.) zur Verfügung standen. Es folgt, dass
nicht nur kein Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion (Islam)
besteht, sondern dass in Wirklichkeit Religion Wissenschaft leiten
kann durch Hinzufügen von Offenbarungen zu den traditionellen
wissenschaftlichen Vorgehensweisen. Es existieren Aussagen im Koran,
die Jahrhunderte später als wahr erkannt wurden. Dies unterstützt
die Ansicht, dass das Wissen im Koran von Gott stammt.
Der
Mensch ist von einem Tropfen geschaffen, der zwischen dem Rückgrat
und den Rippen hervorströmt
Nun
lass den Menschen darüber nachdenken, von was er geschaffen
ist!
Er
ist geschaffen von einem hervorgeströmten Tropfen -
hervorgekommen
zwischen dem Rückgrat und den Rippen.
86:5-7
In
embryonalen Stadien beginnen die reproduzierenden Organe von Mann
und Frau, d.h. die Hoden und Eierstöcke, ihre Entwicklung in
der Nähe der Nieren, zwischen Rückgrat und elfter und
zwoelfter Rippe. Später steigen sie herab: Die weiblichen Eierstöcke
bleiben im Becken, die männlichen Hoden steigen weiter herab,
bis sie vor der Geburt den Hodensack erreichen. Noch als Erwachsener,
nach dem Herabsteigen der reproduktiven Organe, erhalten diese Organe
noch ihre Nerven- und Blutversorgung von der abdominalen Aorta,
die in der Gegend zwischen Rückgrat und Rippen liegt. Selbst
die lymphatische und venöse Drainage gehen zum selben Gebiet
zurück.
.
Menschliche
Wesen sind von Nutfah erschaffen (kleinste Menge von Flüssigkeit
Der
Koran erwähnt nicht weniger als elfmal, dass der Mensch von
nutfah erschaffen wurde, was eine kleinste Menge von Flüssigkeit
bedeutet oder ein Tropfen von Flüssigkeit. Dies ist in folgenden
Versen erwähnt: 16:4, 18:37, 22:5, 23:13, 35:11, 36:77, 40:67,
53:46, 75:37, 76:2 und 80:19.
Wissenschaft
hat in jüngster Zeit bestätigt, dass nur einer von ungefähr
drei Millionen Spermen nötig ist, um das Ei zu befruchten,
also nur 1/3.000.000er Teil oder 0,00003% der Spermen, die ejakuliert
werden.
.
Menschen
sind erschaffen von sulalah (Quintessenz einer Flüssigkeit)
Und
machte seine Nachkommenschaft von der Quintessenz einer verächtlichen
Flüssigkeit.
32:8
Das
arabische Wort sulalah meint Quintessenz oder bester Teil des Ganzen.
Wir müssen nun wissen, dass nur ein einziger Spermatozoe, der
in das Ei dringt, nötig für die Befruchtung ist, von mehreren
Millionen, die der Mann produziert. Auf diesen einen von Millionen
bezieht sich der Koran mit dem Wort sulalah. Sulalah bedeutet auch
sachte Extraktion einer Flüssigkeit. Die Flüssigkeit bezieht
sich sowohl auf die männlichen als auch die weiblichen Keimflüssigkeiten.
Sperma und Eizelle werden beide sanft aus ihrer Umgebung extrahiert
im Lauf der Befruchtung.
.
Der
Mensch ist erschaffen von nutfatum amshaaj (vermischten Flüssigkeiten)
Wahrlich,
wir erschufen den Menschen von einem Tropfen von vermischten Samen.
76:2
Das
arabische Wort nutfatin amshaajin bedeutet vermischte Flüssigkeiten.
Nach Meinung von Korankommentatoren bezieht sich dieses Wort auf
die männlichen und weiblichen Ausstoßungen oder Flüssigkeiten.
Nach der Mischung von männlichen und weiblichen Gameten, bleibt
die Zygote immer noch nutfah. Vermischte Flüssigkeiten kann
sich auch auf die Samenflüssigkeit beziehen, die von verschiedenen
Sekretionen verschiedener Drüsen kommt.
Deswegen
bezieht sich nutfatin amshaajin, eine kleinste Menge vermischter
Flüssigkeiten auf männliche und weibliche Gameten und
Teile der umgebenden Flüssigkeiten.
.
Geschlechtsbestimmung
Das
Geschlecht des Fötus wird durch die Natur des Spermas bestimmt
und nicht des Eis. Das Geschlecht des Kindes, ob männlich oder
weiblich, hängt davon ab, ob das 23. Chromosomenpaar XX oder
XY ist. Wenn das Geschlechtschromosom des Spermas bei der Befruchtung
ein X ist, wird der Fötus weiblich. Wenn das Sperma ein Y-Chromosom
trägt, wird der Fötus männlich.
Und
dass Er erschuf in Paaren - männlich und weiblich - von einem
eingepflanzten Samen.
52:45-46
Das
arabische Wort nutfah bedeutet kleinste Flüssigkeit, und tumna
bedeutet herausstoßen oder einpflanzen. Deswegen bezieht es
sich hier auf das männliche Sperma.
Der
Koran sagt:
War
er nicht ein Tropfen von ausgestoßenem Samen? Dann wurde
er ein anhaftender Klumpen;
Dann
machte und gestaltete (Allah) (ihn) in rechten Verhältnissen.
Und
Er machte von ihm zwei Geschlechter, männlich und weiblich.
75:37-39
Hier
ist wieder erwähnt, dass eine kleinste Menge Samen (angezeigt
durch nutfatan min maniyyin), der vom Mann kommt, verantwortlich
für das Geschlecht des Kindes ist.
Schwiegermütter
auf dem indischen Subkontinent bevorzugen normalerweise männliche
Enkel und tadeln ihre Schwiegertöchter, wenn das Kind nicht
das gewünschte Geschlecht besitzt. Wenn sie nur wüssten,
dass der bestimmende Faktor das männliche Sperma ist und nicht
das weibliche Ei! Wenn sie jemand zu tadeln hätten, dann ihre
Söhne, da sowohl der Koran als auch moderne Wissenschaft den
männlichen Samen für das Geschlecht des Kindes verantwortlich
machen.
.
Der
Fötus ist geschützt durch drei Schleier von Dunkelheit
Er
machte euch im Mutterleib, in Phasen, einer nach der anderen,
in drei Schleiern von Dunkelheit.
39:6
Nach
Prof. Dr. Keith Moore beziehen sich diese drei Schleier von Dunkelheit
auf:
- die
vordere abdominale Wand der Mutter.
- die
Gebärmutterwand.
- die
amnio-chorionische Membran.
Embryonale
Stadien
Den
Menschen erschufen Wir von einer Quintessenz von Lehm;
Dann
als einen Tropfen Samen an einem sicheren Platz;
Dann
machten Wir aus dem Samen ein Klümpchen geronnenen Blutes;
Dann
von diesem Klümpchen einen (fötalen) Klumpen;
Dann
von diesem Klumpen Knochen und kleideten diese Knochen mit Fleisch;
Dann
entwickelten Wir aus ihm ein anderes Geschöpf.
So
gepriesen sei Allah, der beste Schöpfer!
23:12-14
In
diesen Versen erklärt Allah, dass der Mensch von einem kleinen
Tropfen erschaffen und dieser in einen Ruheplatz gesetzt wurde,
für den das arabische Wort qararin makin benutzt wird, was
gut eingerichtet oder sicher beherbergt bedeutet.
Der
Uterus ist gut geschützt von hinten durch die Wirbelsäule,
kräftig unterstützt durch die Rückenmuskeln. Der
Embryo ist weiter geschützt durch den amniotischen Sack, der
die amniotische Flüssigkeit enthält. So hat der Fötus
einen gutgeschützten Platz.
Diese
kleine Menge Flüssigkeit wird zu alaqah geformt, etwas, das
haftet. Es bedeutet auch eine blutegelförmige Substanz. Beide
Beschreibungen sind wissenschaftlich akzeptabel, da in frühen
Stadien der Fötus an der Gebärmutterwand haftet und wie
ein Blutegel erscheint. Er benimmt sich sogar wie einer und nimmt
das Blut der Mutter durch die Plazenta auf.
Die
dritte Bedeutung des Wortes alaqah ist blutiger Klumpen. Während
dieser alaqah-Phase, die von der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche
dauert, klumpt das Blut in geschlossenen Gefäßen. So
erhält der Embryo die Erscheinung eines Blutklumpens zusätzlich
zu seinem Erscheinen als Blutegel.
Alaqah
wird zu mudgah geformt, was die Bedeutung hat von etwas, das klein
und klebrig ist, das man sich in den Mund stecken kann wie Kaugummi.
Beide Beschreibungen sind wissenschaftlich korrekt. Prof. Dr. Keith
Moore nahm einen Gipsstempel in der Form und der Größe
eines Fötus im frühen Stadium und kaute ihn zwischen den
Zähnen, um ihn zu einem mudgah zu formen. Er verglich
ihn mit Fotografien von Föten im frühen Stadium. Die Zahnabdrücke
ähnelten den Somiten, die frühe Bildung der Wirbelsäule.
Prof.
Marshall Johnson ist einer der führenden US-Wissenschaftler
und ist Direktor des anatomischen Instituts und des Daniel Instituts
an der Thomas Jefferson Universität in Philadelphia. Er wurde
gebeten, die Koranverse zu kommentieren, die von Embryologie handeln.
Er
sagte, dass die Koranverse, die die embryologische Entwicklung beschrieben,
nicht zufällig entstanden sein könnten. Er sagte, dass
Muhammad s.a.w. möglicherweise ein sehr starkes Mikroskop gehabt
hätte. Als er daran erinnert wurde, dass der Koran vor 1400
Jahren offenbart wurde und Mikroskope erst Jahrhunderte später
existierten, lachte Prof. Johnson und gab zu, dass das erste Mikroskop
nur eine zehnfache Vergrößerung, aber kein klares Bild
zeigen konnte.
Später
sagte er: Ich sehe nichts, was im Konflikt zu dem Konzept steht,
dass göttliche Intervention beteiligt war, als Muhammad den
Koran rezitierte.
Nach
Dr. Keith Moore sind die modernen Klassifikationen der Embryoentwicklungsstadien,
die in der ganzen Welt angenommen werden, nicht leicht verständlich,
da die Stadien numerisch identifiziert werden mit z.B. Phase I,
Phase II etc. Die im Koran offenbarten Stadien dagegen basieren
auf Unterscheidungen und einfach zu identifizierenden Formen, die
der Embryo durchgeht. Sie gründen auf verschiedenen Stadien
der pränatalen Entwicklung und geben elegante wissenschaftliche
Beschreibungen, die verständlich und praktisch sind.
,
Embryo
zum Teil geformt und ungeformt
Wenn
in der mugdah-Phase ein Einschnitt in dem Embryo vorgenommen
würde und die inneren Organe zerlegt würden, würde
man sehen, dass die meisten von ihnen geformt wären, während
andere noch nicht ausgeformt wären.
Nach
Prof. Johnson würden wir nur den geschaffenen Teil des Embryos
beschreiben, wenn wir den Embryo als vollständige Schöpfung
beschrieben. Wenn wir ihn aber als unvollständige Schöpfung
beschrieben, würden wir nur den Teil beschreiben, der noch
nicht geschaffen ist. Ist der Embryo nun eine vollständige
oder eine unvollständige Schöpfung?
Es
gibt keine bessere Beschreibung dieses embryonalen Stadiums als
die Beschreibung des Koran als teils geformt und teils ungeformt
wie im folgenden Vers:
Wir
erschufen euch von Staub, dann von einem Samen, dann von einem
blutegelförmigen Klumpen,
dann
von einem Stückchen Fleisch, teils geformt, teils ungeformt.
22:5
Wir
wissen wissenschaftlich, dass in diesen frühen Stadien der
Entwicklung manche Zellen differenziert und andere nicht differenziert
sind - manche Organe geformt und andere noch nicht geformt sind.
.
Hörsinn
und Sehsinn
Der
erste Sinn, der sich beim menschlichen Embryo entwickelt, ist der
Hörsinn. Der Fötus kann nach der 24.Woche Geräusche
wahrnehmen. Danach, etwa um die 28.Woche, wird die Retina empfindlich
für Licht.
Betrachten
wir uns folgende Koranverse, die von der Entwicklung der Sinne beim
Embryo handeln:
Und
Er gab euch (die Gabe) des Hörens und des Sehens
und
des Herzens (Fühlens und Verstehens)
32:9
Wahrlich,
Wir erschufen den Menschen von einem Tropfen vermischten Samens,
Um
ihn zu testen: So gaben Wir ihm (die Gaben) des Hörens und
Sehens.
76:2
Es
ist Er, der für euch schuf (die Gaben) des Hörens und
Sehens und des Herzens
(des
Fühlens und Verstehens). Wenig Dank gebt ihr!
23:78
In
allen diesen Versen ist der Hörsinn vor dem des Sehens erwähnt.
So stimmen die Beschreibungen des Koran mit den Entdeckungen der
Embryologie überein!
.
XV.
Allgemeine Wissenschaft
Fingerabdrücke
Denkt
der Mensch vielleicht, dass Wir nicht seine Knochen versammeln
könnten?
Aber
nein, Wir können in vollkommener Ordnung selbst seine Fingerspitzen
zusammensetzen.
75:3-4
Ungläubige
zweifeln an der Wiederauferstehung, da die Knochen der Toten sich
bereits in der Erde aufgelöst haben und fragen, wie jedes Individuum
am Jüngsten Tag identifiziert werde. Gott, der Allmächtige,
antwortet, dass Er nicht nur die Knochen wieder zusammensetzen,
sondern selbst die Fingerspitzen rekonstruieren kann.
Warum
spricht der Koran, wenn es um die Identifizierung der Individuen
geht, speziell von Fingerspitzen?
Im
Jahre 1880 wurden, nach Forschungen von Sir Francis Golt, Fingerabdrücke
die wissenschaftliche Methode der Identifizierung. Keine zwei Menschen
auf der Welt können die gleichen Fingerabdrücke besitzen.
Das ist der Grund, warum die Polizei weltweit Fingerabdrücke
benutzt, um einen Kriminellen zu identifizieren.
Wer
könnte vor 1400 Jahren von der Einzigartigkeit der Fingerabdrücke
gewusst haben? Bestimmt niemand anders, als der Schöpfer selbst!
.
Schmerzrezeptoren
in der Haut
Es
wurde früher angenommen, dass der Sinn des Fühlens und
des Schmerzes von dem Gehirn abhängt. Jüngste Entdeckungen
haben aber bewiesen, dass sich Schmerzrezeptoren in der Haut befinden,
ohne die ein Mensch keinen Schmerz fühlen könnte.
Wenn
ein Doktor einen Patienten untersucht, der an Verbrennungen leidet,
überprüft er den Grad der Verbrennung mit einem Nadelstich.
Wenn denn der Patient den Schmerz fühlt, ist der Doktor glücklich,
weil dies indiziert, dass die Verbrennungen nur oberflächlich
sind und die Schmerzrezeptoren noch intakt. Fühlt der Patient
jedoch keinen Schmerz, bedeutet es, dass es sich um tiefe Verbrennungen
handelt und dass die Schmerzrezeptoren zerstört wurden.
Der
Koran gibt eine Andeutung für die Existenz von Schmerzrezeptoren
in folgendem Vers:
Diejenigen,
die Unsere ayaats (Zeichen, Verse, Offenbarungen, Beweise, Belehrungen,
etc.)
ablehnen,
werden Wir bald in ein Feuer werfen; Wann immer ihre Haut durchgeröstet
ist,
werden
Wir sie durch frische Haut ersetzen, damit sie die Strafe schmecken:
denn
Allah ist wahrlich der Mächtige, der Weise.
4:56
Prof.
Tagatat Tejasen, Vorsitzender des Instituts für Anatomie an
der Chiang Mai Universität in Thailand, verwendete viel Zeit
auf die Forschung von Schmerzrezeptoren. Anfänglich konnte
er es nicht glauben, dass der Koran diese wissenschaftliche Tatsache
vor 1400 Jahren erwähnte. Er verifizierte später die Übersetzung
dieses Koranverses. Prof. Tejasen war so beeindruckt von der wissenschaftlichen
Genauigkeit des Koran, dass er auf der achten medizinischen Konferenz
in Riyadh, Saudi-Arabien, öffentlich erklärte:
Es
gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist der Gesandte
Allahs!
.
XVI.
Schlussbemerkungen
Die
Präsenz wissenschaftlicher Fakten im Koran einem Zufall zuzuschreiben,
wäre gegen den gesunden Menschenverstand und wahre wissenschaftliche
Methode. Der Koran lädt alle Menschen ein, über die Schöpfung
des Universums nachzudenken:
Wahrlich,
in der Schöpfung der Himmel und der Erde,
und
im Wechsel von Tag und Nacht - sind wahrhaftig
Zeichen
für verständige Leute.
3:190
Die
wissenschaftlichen Beweise zeigen klar die göttliche Herkunft
des Koran. Kein Mensch könnte ein solches Buch vor 1400 Jahren
geschaffen haben, das solche fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse
enthält, die von der Menschheit erst Jahrhunderte später
entdeckt wurden.
Der
Koran ist jedoch kein Buch der Wissenschaft (science), sondern der
Zeichen (signs). Diese Zeichen laden den Menschen ein, den Sinn
seiner Existenz auf der Erde zu realisieren und in Harmonie mit
der Natur zu leben. Der Koran ist wahrlich eine Botschaft Allahs,
des Schöpfers und Erhalters des Universums. Er enthält
die gleiche Botschaft von der Einheit Gottes, die alle Propheten
gepredigt haben, von Adam über Moses und Jesus bis hin zu Muhammad
(Friede sei auf ihnen allen).
Viele
detaillierte Aufsätze sind über das Thema Koran und
moderne Wissenschaft geschrieben worden, und weitere Forschungen
auf diesem Gebiet werden gemacht. Inshaallah werden diese Forschungen
der Menschheit helfen, näher zum Wort Gottes zu finden. Dieses
Büchlein enthält nur ein paar wissenschaftliche Fakten,
die im Koran enthalten sind. Ich kann nicht behaupten, dem Thema
gerecht geworden zu sein.
Prof.
Tejasen akzeptierte Islam aufgrund eines im Koran enthaltenen wissenschaftlichen
Zeichens. Manche Leute benötigen zehn Zeichen, andere
vielleicht hundert, um vom göttlichen Ursprung des Koran überzeugt
zu sein. Manche wären unwillig, die Wahrheit zu akzeptieren,
selbst wenn ihnen tausend Zeichen gezeigt werden. Der Koran verurteilt
eine solche begrenzte Mentalität in folgendem Vers:
Taub
und stumm und blind, sie werden nicht zurückkehren (auf den
rechten Weg).
2:18
Der
Koran enthält eine vollständige Richtschnur des Lebens
für das Individuum und die Gesellschaft. Alhamdulillah (Gepriesen
sei Allah), der koranische Lebensweg ist den ismussen, die
der moderne Mensch aus seiner Ignoranz heraus erfunden hat, weit
überlegen. Denn wer kann bessere Leitung geben, als der Schöpfer
selber?
Ich
bete darum, dass meine demütige Anstrengung von Allah akzeptiert
wird, den ich um Barmherzigkeit und Leitung bitte (Amin).
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