Das ist bereits (meine) Geschichte:
Am 09. April 1964 wurde ich im thüringischen Eichsfeld (ehemals DDR) geboren
und am 19. des gleichen Monats katholisch getauft.
Nach einer 10jährigen Schulzeit erlernte ich in Erfurt von 1980 - 1983 den
Beruf der Kindergärtnerin im kirchlichen Dienst. Dazu gehörte auch das Erlangen
der Lehrbefähigung für religiöse Unterweisung vorschulpflichtiger Kinder, die
mir mit erfolgreich bestandener Missio-Prüfung am 26. 4. 1983 durch Bischof
Joachim Wanke zuerkannt wurde.
Schon von klein auf (erste Kontakte im katholischen Kindergarten) hatte ich die
Vinzentinerinnen kennen und die Spiritualität des hl. Vinzenz von Paul schätzen
gelernt. Nach einer längeren Entscheidungsphase begann ich im September 1986 in
meiner Heimatgemeinde Küllstedt das Postulat, um mich auf meinen Eintritt in
die Gemeinschaft (am 12. September 1987) vorzubereiten. Nach meinem Noviziat
wurde ich zur Altenpflegerin ausgebildet, um im ordenseigenen Altenheim Dienst
zu tun.
Nachdem 1989 die politische Wende erfolgt war, konnte ich am 27. September 1993
im Provinzhaus in Köln meine ersten heiligen Gelübde ablegen und nach dort
versetzt werden.
Von 1994 – 2000 lebte ich in unserer Gemeinschaft in Düsseldorf, wo ich im
Altenheim bzw. Krankenhaus verschiedene Dienste versah.
Im August 2000 erfolgte meine Versetzung zurück ins Provinzhaus, wo ich
vorwiegend am Schreibtisch arbeite oder die Telefonzentrale bediene. Zu meinen
Aufgaben gehören auch die Hungerkampagne und
das Medaillenapostolat.
Für mein Leben ist mir der Kontakt zu Gott und den Menschen wichtig. Gemäß der
von mir gewählten Lebensform kommt dabei dem Armendienst besondere Bedeutung
zu. Den Menschen, die mir im Alltag begegnen, die Liebe Gottes zu vermitteln,
ist mein persönliches Anliegen.
Sr. Ursula Ackermann
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