Die Situation in Haiti
Die
Ernährungslage der Bevölkerung ist von sozialen, wirtschaftlichen und
politischen Einflüssen bestimmt, von denen sowohl die Produktion als auch die
Versorgung mit Lebensmitteln abhängen.

Der hohe Prozentsatz von Unterernährung in der Bevölkerung erklärt sich durch
die Armut der Familien und die niedrige Ebene der Bildung.
Es ist erwiesen, dass die von armen Eltern geborenen Kinder das niedrigste
Geburtsgewicht haben. Besonders die Frauen, die meistens sehr arm sind, haben
vor, während und nach der Schwangerschaft kaum körperliche Reserven. So ist es
nicht verwunderlich, dass sie viele Frühgeburten und untergewichtige Babys
gebären. Selbst Kinder, die mit einem Normalgewicht geboren werden, weisen oft
wegen Mangel an der nötigen Ernährung
nach ein paar Jahren Mängel auf mit den entsprechenden physischen und
mentalen Schäden, die sich daraus erklären lassen.

Momentan ist das tägliche Leben ganz gelähmt. Es funktioniert nichts mehr auf
Grund der sozialen und politischen Krise. Die Leute bleiben lieber zu Hause,
als durch bewaffnete Horden zu sterben. Ein großer Anteil der Bevölkerung, die
von Straßenhandel oder Tagelohn leben, haben Hunger. Wegen der Handelsblockade
werden die Grundnahrungsmittel jeden Tag teurer. Die Menschen sind verzweifelt,
weil sie nicht sehen, wie sie aus dieser Krise heraus kommen können.
Vinzentinische
Hungerkampagne
Konto 330 220 88
Stichwort: Haiti
Stadtsparkasse Köln
BLZ 370 501 98
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