Review Asrock K10N78-1394

Sockel: AMD AM2+        Chipsatz: Nvidia MCP78S (Geforce 8200)        Formfaktor: ATX

In der Kartonage sind das Handbuch, 1 Floppy- und 1 IDE Kabel, 1 S-ATA Stromkabel und 2 S-ATA Datenkabel mit jeweils beidseitiger Einrastfunktion, die Buchsenblende und 2 CDs mit Treibern für Windows XP/Vista 32/64 Bit.

 

 

 

Die Platzierung der Spannungsstecker sind Asrock typisch. Der 24 polige ATX Stecker muß hierbei zwischen Kühler und Buchse geführt werden bevor er eingesteckt werden kann. Deutlich schwieriger ist das Entfernen des Steckers.

       

Bei Betrieb einer eS-ATA HDD muß eines der S-ATA Kabel mit beiden orangenen S-ATA Ports verbunden werden. Im Bios ist dann AHCI oder Raid, je nach Bedarf, einzustellen. Die eS-ATA Festplatte kann nicht im IDE Modus betrieben werden, obwohl im Handbuch so beschrieben. Die unteren 4 S-ATA Anschlüsse können im IDE Mode genutzt werden, alle 6 im AHCI oder Raid Modus.

 

Ganz links unten ist der Front Audio Header, daneben der CD- In Header sowie der Floppy Anschluss. Der Front Firewire Anschluss ist der Orangene links unten. Deplazierter kann man all diese Anschlüsse nicht mehr anbringen.

 

Den 1. Speicherriegel im gelben Slot bekommt man ohne Kühlerausbau nicht ausgebaut und der Chipsatzkühler verhindert den Einbau langer PCI Karten.

Die PCI Revision findet sich nirgends, ebenso der Vermerk, ob 5 V PCI Karten unterstützt werden.

 

Auf dem Board befinden sich noch 1 COM Header, 1 HDMI SPDIF Header, zwischen den PCI Steckplätzen 1 USB bzw. Wifi (gelb) Header für ein Asrock WLAN Modul, 1 nicht regelbarer Zusatzlüfteranschluss, 1 16x PCI-Express-, 2 1x PCI-Express- und 3 PCI Steckleisten.

 

 

 

 

 

 

2 PS/2, VGA und DVI-D, 6 USB, 1 eS-ATA, 1 Firewire, 1 Gigabit Lan und 6 analoge Audiobuchsen findet man vor
 
 

Die 4 Phasen Spannungsregler, ausgelegt für maximal 140 Watt Prozessoren. eS-ATA und 8 pol. ATX Anschluss.

 

Chip schaltet 2 Phasen der CPU, mit Northbridge Option

Kondensator

Gigabit Lan- und COM Anschluss neben 16x PCI-E

 

Von Oben: Winbond, Front- Firewire, HDMI, Realtek 888, USB/Wifi, Front- Audio, CD in, IR, Floppy

 

Von Oben: Front Panel Anschluss, Bios Chip, 2 x USB, 6 S-ATA, Batterie  nach rechts: Nvidia MCP78S, Via Firewire Chip

Sockelfreiheiten

Der Chip (schon 1 Jahr alt)

 

AMI Bios 02.26 mit Bios 1.00

Der Aufruf des Bootmenues erfolgt mit der F11- und ins Bios selbst kommt man mit der F2 Taste. Der Boot failure guard läßt sich abschalten.

Taktraten

Der CPU X2 Multiplikator läßt sich bis 4x herunter stellen. Der HT- Referenz Takt von 150 - 500 MHz. Die Kommunikation mit der Northbridge auf 1x 2x 3x 4x 5x mit weiteren Detaileinstellungen. Der PCI-E Takt geht auch asynchron.. DRAM  auf DDR2 200/266/333/400 mit CAS/Rrcd/Trp/Tras und vielen weiteren Feinheiten. GPU von 500- 1000 MHz und Shader von 1000- 2400 MHz mit bis zu 512 MB für die onboard Grafik.

Spannungen

Die VCore von 0,8 - 1,5625 Volt. VDimm 1,8 - 2,66 Volt. Northbridge zwischen 1,12 - 1,26 Volt.(3 Schritte)

Sonstiges

Nur ein 4- Pin CPU Lüfter läßt sich in 9 Stufen regeln bis die einstellbare max. Temperatur (45°C - 65°C) erreicht ist.

Anmerkungen

Der Grafikchip taktet auf 1500 MHz antelle von 1200 MHz  Shadertakt, was den Spezifikationen des 8300 Chipsatzes entspricht. (Bild). Die VCore schwankt bei bis + 0,015V über Standard. Die Pause Taste während des Bootens ist ohne Funktion. 3 Profile können im Bios hinterlegt werden, welche auch nach einem CMOS Clear erhalten bleiben. Lediglich das Datum/Zeit muß eingestellt werden. Die Master/Slave Laufwerksposition am IDE Anschlusskabel muß explizit eingehalten werden, sonst kommt es zu Fehlern während des Kopierens. Suspend to Ram funktioniert tadellos incl. Netzteillüfterabschaltung.

 

Das Test-Setup

 

Hardware

CPU

AMD Athlon 64 X2 4600+ EE 90nm; F3; TDP: 65 Watt

Kühler

Xigmatek HDT-S1283

RAM

2x 1 GB A-DATA Vitesta Extreme Edition; DDR2-800; CL4-4-4-12

Mainboard 1

Asrock K10N78-1394 Sockel AM2+ (Nvidia 8200) 15.26 + 185.85

Mainboard 2 ECS A780GM-A, Sockel AM2+ (AMD 780G); CAT 9.6
Mainboard 3 Abit A-N78HD; Sockel AM2+ (Nvidia 8200) 15.26 + 185.85

Mainboard 4

Asrock ALiveNF7G-HDready; Sockel AM2 (Nvidia 7050) 18.11 + 177.79

Festplatte1

Seagate; 250 GB; S-ATA; Generation 2; ST3250310AS; 8 MB Cache

Festplatte2 Western Digital 250 GB; S-ATA; Generation 2; WD2500AAJS; 8 MB Cache

Netzteil

be quiet Straight Power 350W 80+

Chip Kühler

Titan TTC-CUV2AB (Asrock K1078-1394) (ECS A780GM-A) (Abit A-N78HD) (Asrock ALiveNF7G-HDready)

Software XP SP3

CPU

Cinebench10; SuperPi Mod 1.5 XS; Sandra 2005;

Video

Tmpeg 2.50; ImToo 5.1.2; DivX 6.8

RAM

Everest 4.50.1330; WinRar 3.62; MemTest 1.50

Grafik

3DMark01/03; AM3; Geforce 185.85

Festplatte/USB Bootvis; Vista SP2; 7 build 7100 und alle mögl. Updates

Leistung

Conrad Energy Check 3000

CPU

RAM

 

Grafik

Video

 

Festplattenleistung

 

All = Alle Dateien werden zusammen kopiert; All 2x Write = Zusätzl. zu All werden alle Dateien zeitgleich auf die einlesende Festplatte geschrieben.

Unter XP wurden jeweils per Diskette die AHCI Treiber des Herstellers geladen. Unter Vista und 7 die bereits integrierten Treiber verwendet.

 

Zu den Festplattentests sei gesagt, das die Werte von Vista und 7 nicht reproduzierbar sind. Trotz Abschalten sehr vieler Dienste und Tasks war es mir nicht möglich die wesentlich höhere Festplattenaktivität einzuschränken. Die Ergebnisse variieren somit erheblich, obwohl jeweils versucht wurde, ein "Fenster" zu finden, ohne diese Aktivität. Konstante, reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse zwischen den Plattformen hingegen lieferte nur XP ab.

Unter Vista und 7 muß der angeklickte Kopiervorgang, unständlicher Weise, teils noch 2 mal bestätigt werden. Hier wurde dann die Zeit erst ab dem 3. Klick gestoppt. In Punkto Stabilität haben alle Betriebssysteme Schwierigkeiten mit kleinen Dateien und stürtzten gleich oft ab.

Kompatiblität: Die AMD Southbridge SB 700 hat im Gegensatz zur SB 600 an Leistung deutlich dazu gewonnen, jedoch auf Kosten der Stabilität. Konnten mit der SB 600 noch 3 Partitionen auf einer Festplatte problemlos betrieben werden, häufen sich, wie übrigens auch bei Nvidia, die Fehlermeldungen unabhängig vom verwendetetn Betriebssystem, schon bei 2 eingerichteten Partitionen auf einer Festplatte. Das verwendete Betriebssytem und die Art der Partitionen (Primär/Aktiv/Logisch) spielten hierbei keine Rolle. Auch der mehrfache Austausch der verwendeten Systemfestplatte, aus evtl. Kompatiblitätsgründen, brachte keine Besserung.

Fehlermeldungen: Die reichen dann unter allen Betriebssystemen von fehlender Ntldr Datei über Bad Pool Caller, plötzlich langsam werdender Festplatte, verlorenen gegangenem Kontakt zur Festplatte, Einfrieren und Blue Screens, bis hin zu Bios Meldungen die da sinngemäß lauten: Kein bootfähiges Medium gefunden und gar nicht mehr erkannter Festplatte. Kopiert man jetzt z.B. die angebl. fehlende Ntlrd Datei von der CD auf die Festplatte und startet der Rechner, stellt man bei genauer Prüfung fest, das weitaus mehr Dateien fehlen bzw. Ordner unvollständig sind.

Abhilfe: Nimmt man nun die nicht mehr funktionierende Festplatte, baut sie in ein identisches System ein und startet das Betriebssystem wieder normal, sind alle Odner wieder vollständig vorhanden, keinerlei Fehlermeldungen treten auf. Das ist dann auch das eindeutige Indiz dafür, das weder das Betriebssystem noch die Festplatten an sich, sondern die Chipsätze die "schuldigen" sind. Patitioniert man die Festplatte neu wird sie auch wieder vom alten System erkannt. Bei Nvidia kann man sich zudem folgendermaßen behelfen. Man verwendet den S-ATA Anschluss 1 oder 3 für die Systemplatte bzw.wählt bei Problemen den jeweiligen anderen Anschluss. Bei AMD hilft oft ein CMOS Clear via Jumper.

Beim normalen Szenario tritt dieses Phenomen eher sehr selten je nach Dauer der Nutzung und Intensität der Inanspruchnahme auf.

USB

 

Der Sandisk Cruizer Titanium scheint nicht so recht kompatibel mit dem Asrock Board, deshalb hier noch der Sandisk Extreme Cruizer Contour. Erfahrungsgemäß ist die USB Leistung eher vom Mainboardhersteller abhängig als vom verwendeten Chipsatz. Asrock glänzt hier eigentlich immer.

 

Leistung

Das Asrock K10N78-1394 kann als einzigstes Mainboard Prozessoren mit bis zu 140 W bedienen.

 

MHz Management mit Bios 1.50

An dieser Stelle wollte ich eigentlich der IGP zu Leibe rücken. Ein Blick in`s Bios verhieß dann allerderings nichts Gutes. Es lagen bereits 1,20 V statt 1,15 V an. Ein kurzer Versuch zeigte dann auch, das der Chip nur + 20 MHz mitmachte. Das war keine Basis, also suchte ich mir ein anderes Beschäftigungsfeld. Der Engpaß zwischen CPU und Chip.

Die entsprechenden Speicherfähigkeiten voraus gesetzt geht es jetzt mit 400/480/533 MHz Speichertakt ans Werk.

Nachzügler AHCI

Um nachträglich noch in den Genuß von AHCI bzw. NQC zu kommen lädt man sich, falls man ihn nicht schon hat, den Nforce 15.26 Plattformtreiber und die ahci.reg Dateien herunter. Die beiden *.reg Dateien führt man nach dem entpacken, jeweils durch einem Rechtsklick mit der Registry zusammen. Aus dem ebenfalls entpackten 15.26 Treiberpaket, kopiert man die Datei nvgts.sys aus dem Verzeichnis ...IDE/WinXP/Sata_ide nach C:\Windows\System32\Drivers.

Ein Neustart fällt an. Im Bios stellt man die S-ATA Anschlüsse von Ide auf AHCI um. Den auftauchenden Treiberassistenten in Windows XP führt man zum Sata_ide Verzeichnis des eintpackten Treibers oder via Geräte Manager kümmert man sich um das verlorene PCI Gerät gleichermaßen. Das Duchführen dieser Tätigkeit erfolgt natürlich auf eigene Gefahr/Risiko.

Installiert man von Anfang an im AHCI Modus, empfiehlt es sich aus Stabilitätsgründen die S-ATA Treiber aus dem 15.24er Paket zu nehmen.

Download:

Handbücher / Bios / CPU Support / OCTuner

Nvidia Nforce 15.26 Plattform Treiber (XP)

Nvidia Geforce Grafik Treiber 185.85 (XP)

Nvidia System Tools 6.05 (XP)

AHCI/Raid Treiber Anleitung (XP)

Treiber selbst sind im Plattform 15.26 Paket

AHCI nachträglich *.reg Dateien

HDMI Audio Treiber 2.25 (Windows)

Audio Treiber 2.27 Realtek aktuell

Site Walk:

Review Abit A-N78HD

Review ECS A780GM-A

Rview J&W G82UM-PVHD+

 

-to be continued-

-alle Angaben ohne Gewähr-