Technik (Musik, Foto, Funk usw.)
Motorrad (Bikes, Kleidung, Zubehör usw.)
Das Nobelgerät habe ich mir ausgesucht, da es auch mp3-Dateien abspielen kann. Es ist überraschend leicht zu bedienen. Die Klangqualität ist sehr gut, bei 128kBit/s-mp3 merkt man eine gewisse Reduzierung der Dynamik. mp3´s aufnehmen kann man leider nicht, was aber wegen der dann zustande kommenden Riesen-CD´s auch am Computer viel mehr Sinn macht. Im Gegensatz zu anderen Playern gab es nie Probleme mit irgendwelchen Dateien. Selbst gemischte CDs, RW-CROMs oder Super-High-Density-CDs können wiedergegeben werden. Leider werden nur die ersten 8 Zeichen des Dateinamens auf dem Display ausgegeben. Schöner wäre sicher ein scrollen oder die Auswertung des ID3-Tags. Die Abspielreihenfolge ist stets alphabetisch und von Verzeichnis zu Verzeichnis, was auch sinnvoll ist. Ein bisschen Schade ist, daß man per Fernbedienung direkt nur auf die ersten 99 Titel zugreifen kann, bei mp3-CDs (oft über 200 Lieder) reicht das nicht ganz. Manche Konkurrenzprodukte können Dateien allerdings überhaupt nicht aus Unterverzeichnissen lesen und einige mp3-DVD-Player sind nur mit laufenden Fernseher zu bedienen. Der Kopfhörerausgang ist leider nicht einstellbar und wohl für die meisten Hörer zu laut, außerdem waren links und rechts hier vertauscht, englische Schlamperei?
| Funktionen: + Verarbeitung: + Preis-Leistung: 0 Empfehlung: Kaufen, wenn Geld keine Rolle spielt. Inzwischen gibt es aber auch billigere Konkurrenz |
![]() |
Das kleine Billigteil kostet nur 99 DM (z.B. bei Alternate). Der Clou ist, daß
der oft unnötig teure Speicher nicht dabei ist. Man kann
stattdessen jede Compact-Flash-Speicherkarte einsetzen. Diese
gibt es bei freien Anbietern meist recht günstig (z.B. für 120
DM für 64MB bei Speicherkarte.de).
Mit 64MByte läßt sich in guter Qualität (128kBit/s) in etwa
eine komplette CD unterbringen. Zudem kann man die Speicherkarte
auch für andere Dinge einsetzen, z.B. für Digicams, PDAs usw.
Zum Überspielen verwende ich mein Laptop und eine Standard-Adapterkarte
für DM 29,-. Das dauert rund eine Minute, ist also kein
Vergleich zu anderen Lösungen (USB oder serielle Schnittstelle)
die 5 Minuten und mehr benötigen. Eine Spezialsoftware ist auch
nicht nötig, sondern man schiebt die Dateien einfach im Explorer
auf das automatisch vorhandene (virtuelle) CF-Speicherkarten-Laufwerk
hinüber. In welcher Reihenfolge die Stücke abgespielt werden
konnte ich nicht sicher herausfinden und eine Anfrage bei
Microboss bliebt unbeantwortet. Ich vermute, das die Stücke so
abgespielt werden, wie sie physikalich auf dem CF-Speicher liegen.
Der Klang ist mit guten Kopfhörer sehr gut, die Originalhörer,
kann man z.B. seinen Kinden zum Spielen geben. Das Gerät läuft
mit 2 kleinen Standard-Batterien. Da diese nur rund 6 Stunden
halten, sind Akkus (besser NiMH wegen der größeren Kapazität
im Vergleich zu NiCd) zu empfehlen. Echte Macken hat das Gerät
eigentlich kaum. Leider kann man wie bei vielen (teureren)
Playern leider nicht spulen und die erste halbe Sekunde eines
Titels wird verschluckt (stört vor allem bei Klassik). Ein
Display zur Anzeige der Titel vermisse ich nicht. Wozu die "Hold"-Taste
gut sein sein habe ich noch nicht herausgefunden. Die
Verarbeitung ist recht billig aus Platik, das Gerät ist
allerdings sehr leicht, so das einfaches Herrunterfallen
unkritisch ist.
Nach ein paar Jahren ist das Teil immernoch in Betrieb und
es funktioniert weiterhin tadellos.
| Funktionen: + Verarbeitung: 0 Preis-Leistung: ++ Empfehlung: Kaufen, wer einen PC hat! |
![]() |
Für rund 1100DM ist die 1.Digital-IXUS nun schon zu haben.
Irgendwie frage ich mich, wie man eigentlich vorher fotographiert
hat? Kinder zappeln - einfach draufhalten und hinterher die
besten Photos herraussuchen. Blitz oder nicht - einfach
ausprobieren! Einzige Nachteile: Die beigelegte 8MB-CF-Speicherkarte
für nur ca. 12 Bilder ist viel zu klein und bei geringer
Helligkeit stört ein zunehmendes Bildrauschen. Den Digitalzoom
kann man - wie üblich - praktisch vergessen. Am PC kann man
qualitativ besser vergrössern, da die Kamera praktisch nur die
Pixel verdoppelt. Einziger Vorteil: Der Speicherverbrauch nimmt
mit Digitalzoom ab. Ansonsten kann man praktisch Photos auf
Kleinbild- bzw. APS-Niveau machen. Leider ist die Bildbestellung
recht teuer und bei Kodak (-,69DM pro Bild) gab es einen starken
Blaustich. Der Webservice D2P.DE war da besser, aber auch durchaus mit
schwankender Qualität. Ein
eigener Photodrucker (HP Photo-Smart) kann jedenfalls voll
mithalten und Korrekturen (Farbstiche, Helligkeit usw.) lassen
sich leicht durchführen bzw. sind ohnehin kaum nötig. Unbedingt
sollte man sich eine größere Speicherkarte zulegen. Mit 32MB (ca.
80DM) passen immerhin ca. 45 Bilder auf einen "Film"
und viel mehr bringt ohne Zweitakku nicht (zumindest wenn man
vielt blitzt oder die Bilder immer wieder mal löscht). Ein 2. Akku ist
dann sinnvoll, wenn man zwischendurch nicht nachladen kann oder wenn durch Kälte die
Kapazität deutlich reduziert wird. Gut an der Kamera ist
die Mehrfachbildfunktion, mit der man wunderbare Panaromabilder
erzeugen kann. Die beigelegte Software ist leicht zu
installieren, aber nicht von optimaler Funktionalität,
verglichen mit den Möglichkeiten von z.B. Paint-Shop-Pro. Für
Laptop-Besitzer empfielt sich der Kauf eines PCMCIA-Adapters (ca.
29DM), damit ist das "Überspielen" ein Klacks.
Standard wäre die USB-Schnittstelle was im Vergleich zur
seriellen Schnittstelle sicher akzeptabel ist. Die
Verarbeitungsqualität ist sicher sehr gut (viel Metall), aber ab
und zu hatten wir jetzt einen kleinen Klemmer des
Objektivverschluss´. Vielleicht ein Staubkorn oder Feuchtigkeit,
seit längeren ist der Effekt zum Glück wieder weg.
Dafür gab es jetzt nach rund 14 Monaten einen Wasserschaden und zwar befand sich die
Ixus rund 12 Stunden in der recht feuchten Tasche meiner Regenjacke. Anschließend hat sie zwar
noch funktioniert, aber am nächsten Tag gab sie den Geist auf und lies sich nicht
mehr einschalten. Die Reperatur (im wesentlichen eine Reinigung kam immerhin 250 Euro!
2004 haben wir uns jetzt zusätzlich die Ixus 500 zugelegt, die ist noch einmal eine ganze Klasse
besser (bessere Auflösung, schnellere Bildfolge, mehr manuelle Eingriffsmöglichkeiten),
was nicht heißt, daß die alte jetzt in der Ecke liegt.
| Nutzwert: ++ Verarbeitung: ++ Bildqualität: + Preis-Leistung: + Empfehlung: Kaufen, es gibt aber auch schon einen (teureren) Nachfolger |
![]() |
Das Gerät ist sicher für den Klasse3-Einsteiger optimal: Leicht zu bedienen und alles nötige ist vorhanden. Schön auch der integrierte UKW-Empfänger (auffällig dort leider die starke Handempfindlichkeit). Von München aus reicht die Leistung nicht aus um das Zugspitz-Relais anzusteuern (selbst bei 12V-Versorgung), aber ein kleiner Nachverstärker (ca. 100-400DM) genügt. Die Sonderausführung mit Batteriefach ist nicht emfehlenswert, da dann nur Platz für 4 Zellen ist. Mit Akkus ist so die Gesamtspannung recht niedrig und dementspechend gering wird die Sendeleistung. Deshalb habe ich mir den 9,6V-Akku zugelegt.
| Funktionen: + Verarbeitung: ++ Preis-Leistung: + Empfehlung: Kaufen |
![]() |
Die kleine Enduro ist in Deutschland leider nicht erhältlich (nur als 125er), aber das ist sehr zu bedauern. Ich bin sie auf Kreta gefahren, auf ca. 1500km auf Straße und Gelände. Für mich (1,68m, mittlere Geländeerfahrung) gibt es nichts besseres: Leicht, großer Lenkeinschlag, man kommt immer mit den Füßen auf den Boden, der Motor ist durchzugsstark und die Federung ist OK (wenn auch relativ weich). Der 1.Gang wird eigentlich nur zum Anfahren am Berg gebraucht und selbst in langsamen Passagen genügt oft der Zweite, kein Vergleich mit 125er-Motorrädern (z.B Sachs 125-Enduro oder Yamaha TW125). Eine offene 2-Takt-Yamaha DT125 ist subjektiv nur wenig stärker (aber das Drehzahlband ist enger), aber sie ist deutlich hochbeiniger und bietet mehr Federungskomfort. Deutlich größer und weniger geländegängig ist auch die neue Honda Vararedo 125. Die DR-Vorderradbremse könnte aber stärker sein und die Sitzbank ist schmal und setzt sich schnell durch. Irgendwie wäre es auch schön, wenn es Markt etwas ähnliches mit höheren Qualitätsniveau gäbe, z.B. mit bruchfesten Tank, Spiegeln und Blinkern (die kleinen Stürze gingen aber immer glimpflich fürs Motorrad aus). Für Deutschland wäre auch eine stärkere Version sinnvoll, denn die Höchstgeschwindigkeit von ca. 120km/h wird man seiner Maschine wohl kaum lange zumuten, so daß die Reisegeschwindigkeit eher bei 90km/h liegt. Der Durchschnittsverbrauch lag fast konstant bei 3,2l/100km.
| Motor+Getriebe: ++ Fahrwerk+Bremsen: + Verarbeitung: 0 Preis-Leistung: ++ Empfehlung: Kaufen, wenn man es nicht allzu weit ins Gelände hat |
![]() |
Die bin ich für ca. 400km in Arizona gefahren und alle Urteile über Harleys lassen sich eigentlich bestätigen: Vorderradbremse schlecht, Federung mieß, Motor urig, aber schwach. Trotzdem macht die Maschine Spaß und bietet eine ordentliche Straßenlage. Vor allem am kurvigen und bergigen Apache-Trail hat sie viel Spaß gemacht. Sehr gut sind der Sitzkomfort, die Verarbeitung, Getriebe und die Hinterradbremse.
| Motor+Getriebe: + Fahrwerk+Bremsen: 0 Verarbeitung: ++ Preis-Leistung: 0 Empfehlung: Kaufen (über 60-Jährige), ansonsten mal leihen |
Mehr Funktionalität als diese 500DM-Jacke bieten auch viele
1000DM-Jacken nicht. Auschlaggebend war für mich die Flexibilität
Futter bzw. Klimamembran entfernen zu können. Dadurch ist die
Endurojacke vom deutschen Frühjahr/Herbst bis zum kretischen
Sommer einsetzbar. Gut aussehen tut sie auch. Abstriche muß man
z.T. bei der Verarbeitung machen. Ein Knopf für den Ärmelversteller
ging sehr schnell verloren, konnte aber vom Hersteller schnell
geliefert werden. Ursache war eine schlechte Naht (weitere an den
Reisverschlüssen!), man kann also leicht Abhilfe schaffen. Die
Protektoren konnten sich bei zwei Stürzen bewähren. Leider
hatte ich nur ein T-Shirt darunter (ohne Futter &
Klimamembran), so daß die Haut (Unterarm) am Innenmaterial etwas
abgeschürft wurde. Die Schulter läßt sich naturgemäß nur
schlecht schützen, da man ja auch beweglich sein möchte. So
sicher wie ein Straßen-Lederkombi ist die Jacke nicht, so daß
ein Sturz auf die Schulter immernoch zu einer sehr schmerzhaften
Prellung führte. Die Jacke blieb jedoch völlig unbeschädigt,
da wären bei Leder viel mehr Spuren zu sehen gewesen. Zur
Reinigung kann ich wenig sagen, aber gegen den Kreta-Staub half
einfaches Abspülen mit Wasser per Dusche.
Nach ein paar Jahren ist die Jacke noch im Einsatz, bin aber inzwischen
mehr ein Fan von Protektorenhemden (Dainese). Die sitzen einfach akkurater.
Auch sind die Möglichkeiten die Jackenmembranen zu wechseln in der Praxis
nicht so praktisch wie ich dachte - man ist eben faul.
| Nutzwert: ++ (aber Membran rein/raus recht aufwendig) Verarbeitung: 0 Preis-Leistung: + Empfehlung: Kaufen, es sei denn man kann mehr Geld ausgeben |
![]() |
Für 5DM kann man wirklich nichts falsch machen. Er ist seit bei mir im Einsatz und viele haben mich schon gefragt, wo bekommt man den eigentlich her. Nun bei Polo-Motorrad ist er immernoch im Angebot! Man kann ist als Hüfttasche verwenden oder als kompletten Rucksack. Klar er ist aus dünnem Material und nicht gerade groß, jedoch er hält sehr gut und die Reisverschlüsse sind noch top. Das neue 2001er-Modell ist sogar merklich besser verarbeitet. Der Hauptschwachpunkt liegt aber immernoch im Rucksackbetrieb bei den Nähten (die liegen eben in sehr dünnen Material).
| Nutzwert: ++ Verarbeitung: + (überraschend gut) Preis-Leistung: ++ Empfehlung: Kaufen (besser 2, wer weiß ob´s die in 5 Jahren noch gibt) |
![]() |
| Nach oben - Zur Homepage - Zu Elektroniksoftware |
Copyright © 2001 Stephan Weber. Alle Rechte vorbehalten.
Stand: Juli 24, 2004.