Nun zum Seamless:
Ich öffne ein neues Bild. Bei mir in der Größe 1270 x 310 Pixel mit einer dpi Zahl von 72.

Nun wird das erste Cap mittels Strg+A ausgewählt und mit Strg+C in die Zwischenablage kopiert. Das geht natürlich auch alles über das Bearbeiten Menü, aber ihr werdet merken, das geht auf Dauer doch einfacher mittels Shortcuts.
Nun wechselt ihr in das neue Bild, sprich die neue Reihe. Eingefügt wird mit Strg+V. Das erste Cap wird auf die erste Ebene eingefügt. An die gewünschte Stelle verschieben. Nun das zweite Bild auswählen, kopieren, einfügen und positionieren. Nun haben wir 2 Ebenen mit jeweils einem Cap. Das zweite liegt über dem ersten.
Ich bearbeite immer nur 2 Caps, und füge danach das dritte ein.

Hier gibt es auch wieder mehrere Möglichkeiten: Zuerst die einfachere. Die überflüssigen Teile des darüberliegenden Caps mit Hilfe des Radiergummiwerkzeugs entfernen. Hierzu setze ich die Transparenz des darüberliegenden Caps etwas herunter, um sehen zu können, was am besten gelöscht wird.
Diese Möglichkeit wird bei einfach zusammenzusetzenden Caps verwandt, da sie schwer rückgängig zu machen sind. Wenn alles passt, die Tranparenz wieder auf 100% rauf und weiter gehts.

Bei komplexeren Caps, verwende ich den Maskierungsmodus (Taste Q). Nun einen Verlauf anlegen (Taste G, möglicherweise auf Füllwerkzeug eingestellt, einfach umstellen).


Nun den Maskierungsmodus verlassen (Q), man sieht eine Markierung.

Nun auf Ebene/Ebenenmaske hinzufügen/Auswahl ausblenden.

Man sieht nun einen Verlauf des Caps ins Transparente.

Jetzt kann man die transparenten Bereiche wieder einblenden. Und zwar mit dem Pinselwerkzeug. Mit weiß lassen sich transparente Bereiche wieder ins Opake verändern, umgekehrt mit Schwarz. Man hat somit mehr Möglichkeiten des Rückgängigmachens als beim Radierer und dem Rückgängig Button.
Nachdem man nun das Cap in Ordnung gebracht hat, kann das dritte eingefügt werden. Auch hier wieder eine Ebenenmaske anlegen und das gleiche Spielchen wieder.
Das Ganze bis Cap x wiederholen, bis die Reihe voll ist.

Ist man mit der Reihe zufrieden, als *.psd abspeichern falls man doch noch Änderungen machen will (mit Ebenen).

Nun werden auf dieselbe Art und Weise zwei weitere Reihen (oder je nachdem, wieviele man machen will) erstellt.
Nun alle Reihen öffnen, die Collagenvorlage (Rahmen, ...) öffnen, falls meine eine hat und eine Kopie davon speichern.
Die Reihen werden jeweils auf eine Ebene reduziert kopiert (Alles markieren mit Strg+A, auf eine Ebene reduziert kopieren Strg+Shift+C) und in die Collage eingefügt in die unterste Ebene. Dann noch scharfgezeichnet bzw. mit Filtern bearbeitet, falls man die Caps noch nicht bearbeitet hat. Ebenso werden übrige Senderlogos entfernt.
Die drei Reihen werden nach und nach in die Collage kopiert, natürlich als unterste Ebenen, damit sie alle hinter dem Rahmen liegen.
Das Ganze wird beschriftet, je nachdem wie man das will. Ich schreibe gerne bei Filmen das Jahr und den Regisseur dazu. Aber das ist eigene Ermessenssache.

Die Collage als .jpeg unter nicht zu großer Komprimierung, meistens 9-11, speichern, mit einem geeigeneten Dateinamen versehen. Ich präferiere Artistname, fortlaufende Nummer, Motiv, Collagenthema,... und fertig ist die Collage. |